Aktuelle Themen Rechtschreibreform
Immer wenn ich das Wort "aufwändig" lese, kommt mir die Galle hoch. Als wenn es von dem Wortstamm "Wand" kommt! So ein Mist, dabei hat es den Wortstamm von "wenden", im Sinne von umkehren usw.. Ich habe den Verdacht, daß die Schulbuch-Verlagslobby hinter der ganzen "Reform" steckt, überfüssig wie ein Kropf, reine Geldschneiderei un Verusicherung von Lehrern und Schülern. Was meint Ihr dazu?
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poldi
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poldi
"Aufwändig" ist in diesem Fall wohl von "Aufwand" abgeleitet. Aber grundsätzlich stimme ich mit dir überein: Es ist vieles unklarer als früher, manches darf man auch so oder anders schreiben. Konnten die "Experten" sich nicht entscheiden? Ich habe zum Beispiel Probleme mit " weitergehen", "zurückkommen", vielversprechend". In vielen Zeitungen liest man "weiter gehen", "zurück kommen", "viel versprechend". Gerade das letztere Wort bekommt bei mir, schreibt man es auseinander, eine ganz andere Bedeutung.
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wolfgang38
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wolfgang38
Re: Rechtschreibreform
geschrieben von ehemaliges Mitglied
Ach - und das Wort "Aufwand" gibt es nicht?
... wovon das Adjektiv wohl abgeleitet ist - oder wie willst du dich hier hin- und herwenden?
Und auch "Wand" kommt vom Verb "wenden"; althd. "winden" oder "wenden" - das "Gewundene", was die "Wand" war.
Aber damals hast du noch nicht "gewändet", nun: Wände [want; althd.] hochgezogen oder verfacht?
Aber was mann eingeprügelt und nicht erklärt bekommen hat - das möchte mann weitergeben, bis zu den letzten "Bretterwänden"... - als Wissen oder Erkenntnis oder - nein: als Prügel.
Darüber muss mann sich schon hirn- und, pardon: hin- und herwinden.
Was? Oder jetzt, voll-etymologisch:: "-wänten"?
Nicht übertreiben!
Das packt die Schreibhaut deiner Hand nicht mehr.
Du brauchst es auch nicht; du brauchst nur Informationsfragen zu stellen, wenn du dich nicht mehr wirklich "weiterwenden" kannst.
--
andersbein & hubertoni
... wovon das Adjektiv wohl abgeleitet ist - oder wie willst du dich hier hin- und herwenden?
Und auch "Wand" kommt vom Verb "wenden"; althd. "winden" oder "wenden" - das "Gewundene", was die "Wand" war.
Aber damals hast du noch nicht "gewändet", nun: Wände [want; althd.] hochgezogen oder verfacht?
Aber was mann eingeprügelt und nicht erklärt bekommen hat - das möchte mann weitergeben, bis zu den letzten "Bretterwänden"... - als Wissen oder Erkenntnis oder - nein: als Prügel.
Darüber muss mann sich schon hirn- und, pardon: hin- und herwinden.
Was? Oder jetzt, voll-etymologisch:: "-wänten"?
Nicht übertreiben!
Das packt die Schreibhaut deiner Hand nicht mehr.
Du brauchst es auch nicht; du brauchst nur Informationsfragen zu stellen, wenn du dich nicht mehr wirklich "weiterwenden" kannst.
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andersbein & hubertoni
poldi, gerade beim Beispiel "aufwändig" kann ich die Neuregelung ganz gut verstehen, auch wenn es ungewohnt ist.
Was für ein Aufwand für das kleine Wörtchen "aufwendig", das finde ich viel zu aufwändig.
))
--
uki
Was für ein Aufwand für das kleine Wörtchen "aufwendig", das finde ich viel zu aufwändig.
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uki
Re: Rechtschreibreform
geschrieben von ehemaliges Mitglied
"Wörtlich" als Ableitung zu "Wort" schreibst du doch so- seit Jahrtausendenden, so alt schätze ich deine Weisheit.
"Aufwand" ist eine abstrakte, ideelle Wortbildung zu "Wand" - aufwändig die Ableitung als Adj. dazu.
Und das ist zu viel "Aufwand"? Oder schreibst du "Aufwind" - "Aufwend", "Aufwund"?
Oder "Aufsturm"! Na, jedem sein wahres Ich der letzten Abkehr von gesellschaftlichen oder normativen Regeln.
Im Straßenverkehr wirst du dafür zur Kasse gegebeten.
Hier darfst du "pupsen", wie du willst...!
Man riecht es nicht, aber man sieht es, wie du denkst: wie zur Nachkriegszeit: mit aufwändigem Aufwand des vergäblichen (pardon: vergeblichen...) Aufwändens!
(Theoretisch hätte es was mit "Gabe" zu tun.)
--
hubertine
"Aufwand" ist eine abstrakte, ideelle Wortbildung zu "Wand" - aufwändig die Ableitung als Adj. dazu.
Und das ist zu viel "Aufwand"? Oder schreibst du "Aufwind" - "Aufwend", "Aufwund"?
Oder "Aufsturm"! Na, jedem sein wahres Ich der letzten Abkehr von gesellschaftlichen oder normativen Regeln.
Im Straßenverkehr wirst du dafür zur Kasse gegebeten.
Hier darfst du "pupsen", wie du willst...!
Man riecht es nicht, aber man sieht es, wie du denkst: wie zur Nachkriegszeit: mit aufwändigem Aufwand des vergäblichen (pardon: vergeblichen...) Aufwändens!
(Theoretisch hätte es was mit "Gabe" zu tun.)
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hubertine
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Also ich halte mich immer, wenn ich mir im Unklaren darüber bin, wie man etwas nach der neuen Rechtschreibreform richtig schteibt an folgende Überlegung:
So, wie man es früher schrieb, war es richtig, ist aber heute falsch. Also schreibe ich es so, wie ich üher gedacht hätte, dass es falsch sei, dann ist es heute richig.
Es gibt doch nichts einfacheres, oder? Vor allem aber offenbar nicht vieles was wichtiger wäre, denn sonst hätten nicht Linguisten aus drei Ländern zehn Jahre lang getüftelt - ist nicht bitte bald die nächste Reform fällig?
Also ich halte mich immer, wenn ich mir im Unklaren darüber bin, wie man etwas nach der neuen Rechtschreibreform richtig schteibt an folgende Überlegung:
So, wie man es früher schrieb, war es richtig, ist aber heute falsch. Also schreibe ich es so, wie ich üher gedacht hätte, dass es falsch sei, dann ist es heute richig.
Es gibt doch nichts einfacheres, oder? Vor allem aber offenbar nicht vieles was wichtiger wäre, denn sonst hätten nicht Linguisten aus drei Ländern zehn Jahre lang getüftelt - ist nicht bitte bald die nächste Reform fällig?
ich kann mich mit der neuen rechtschreibung nicht so recht anfreunden. wenn ich z.b. schiFFFahrt lese, oder miSSStände, stellen sich mir die haare auf. rechtschreibreform ja, aber bitte ohne mich.
ich halte mich an das, was ich in der schule gelernt habe. es ist zwar lang, lang her, aber für mich immer noch gültig.
--
carlotta
ich halte mich an das, was ich in der schule gelernt habe. es ist zwar lang, lang her, aber für mich immer noch gültig.
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carlotta
und so halte ich es carlotta,
ich bin nicht bereit, mich von einer reform zur anderen zerren zu lassen; lese ich eine neue wortschreibweise und sie scheint mir logisch oder gefällt mir, übernehme ich sie. ich erlaube mir im hohen alter die freiheit, je nach gusto zu wählen.
--
pilli
ich bin nicht bereit, mich von einer reform zur anderen zerren zu lassen; lese ich eine neue wortschreibweise und sie scheint mir logisch oder gefällt mir, übernehme ich sie. ich erlaube mir im hohen alter die freiheit, je nach gusto zu wählen.
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pilli
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Ihr habt doch hoffentlich das, was ich über die Rechtschreibreform schrieb, nicht für Ernst genommen ?????
)
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rolfwalter
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rolfwalter
doch, ich weine immer noch
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carlotta
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carlotta