Wenn einem das eigene Gedächtnis fremd wird

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Manchmal beginnt es mit nur einem Namen. Man sieht das Gesicht genau vor sich, weiß, wo man die Person zuletzt getroffen hat, erinnert sich vielleicht sogar an den Klang der Stimme. Aber der Name bleibt weg. 

Dann steht man in der Küche und fragt sich, was man eigentlich holen wollte. Oder erzählt etwas und merkt am Lächeln der anderen, dass sie diese Geschichte heute nicht zum ersten Mal hören. Vielleicht sagt auch jemand aus der Familie vorsichtig: „Das hast du mir doch neulich schon erzählt.“ 

Solche Situationen gehören zum Älterwerden dazu, sagen viele. Und oft stimmt das auch. Niemand muss sich Sorgen machen, nur weil ein Schlüssel verlegt wurde oder ein Wort nicht sofort einfällt. Trotzdem gibt es einen Punkt, an dem die Vergesslichkeit nicht mehr wie eine kleine Panne wirkt, sondern wie eine dauerhafte Veränderung, die sich in den Alltag drängt. Gerade dann ist es wichtig, nicht wegzusehen. 

Zwischen „das ist normal“ und „damit sollte ich zum Arzt“ 

Viele Menschen sprechen ungern über Gedächtnisprobleme. Aus Scham, Sorge oder weil sie niemandem zur Last fallen möchten. Manche überspielen kleine Aussetzer mit Humor, andere ziehen sich aus Unterhaltungen zurück, wenn sie merken, dass es immer schwerer wird, dem Gespräch zu folgen. 

Dabei kann eine frühe ärztliche Abklärung entlasten. Nicht jede Vergesslichkeit ist ein Hinweis auf eine beginnende Demenz. Stress, Schlafmangel oder Nebenwirkungen von Medikamenten können ebenfalls eine Rolle spielen. Wenn das Gedächtnis und die Konzentration allerdings häufiger Schwierigkeiten bereiten und auch Routineaufgaben zunehmend schwerer zu bewältigen werden, ist der Haus- bzw. Facharzt die richtige Anlaufstelle. 

Es gibt eine Phase, in der Menschen Veränderungen bereits bemerken, ihren Alltag aber noch selbstständig bewältigen können. Medizinisch kann dann von einer sogenannten leichten kognitiven Störung gesprochen werden. Gemeint ist damit, dass Gedächtnis oder Aufmerksamkeit stärker nachlassen, als es für das Alter zu erwarten wäre, die Selbstständigkeit im Alltag aber nur geringfügig der gar nicht eingeschränkt ist. Für viele Betroffene ist diese Zwischenphase verunsichernd, weil sie spüren, dass etwas anders ist, sich aber noch nicht als „krank“ wahrnehmen. Genau in dieser frühen Phase wünschen sich viele Menschen etwas, das über die Diagnose hinausgeht: einen konkreten Weg, um selbst aktiv zu bleiben. 

Was man selbst tun kann 

Wer sich mit Hirngesundheit beschäftigt, begegnet schnell vielen einzelnen Empfehlungen: Mehr Bewegung, geistige Aktivität und gesunde Ernährung fördern. Soziale Kontakte nicht vernachlässigen, den Blutdruck im Blick behalten. Routinen schaffen. Dranbleiben. 

Das klingt vernünftig, aber im Alltag bleibt es oft zu allgemein. Was genau sollte ich heute machen? Welche Übung passt zu mir? Wie bleibe ich regelmäßig dabei, ohne mich überfordert zu fühlen? 

Hier setzt memodio an. memodio ist eine Therapie-App für Menschen mit leichter kognitiver Störung oder Demenz. Sie wurde entwickelt, um Betroffene im Alltag zu begleiten und ihnen einen klaren, machbaren Plan an die Hand zu geben. 

Die App verbindet kognitive Übungen, Bewegung, Ernährungshinweise, soziale Aktivierung und Informationen zu Risikofaktoren. Aus vielen guten Vorsätzen wird dadurch eine feste Struktur. Man muss sich nicht jedes Mal neu überlegen, was sinnvoll wäre. Die App zeigt, was heute ansteht. 

Eine App, die Rücksicht nimmt 

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Bei einer Gesundheits-App für ältere Menschen entscheidet sich vieles an der Bedienung. Wenn die Schrift zu klein ist, die Menüs zu verschachtelt sind oder ständig gewischt und gesucht werden muss, kann aus der Hilfe schnell Frust werden. 

memodio wurde deshalb bewusst einfach aufgebaut. Die Schrift ist groß, die Wege durch die App sind klar, und die Bedienung kommt ohne komplizierte Gesten aus. 

Auch die Übungen sollen nicht überfordern. Die App passt Inhalte an die jeweilige Situation an. Wer körperlich weniger belastbar ist, bekommt andere Bewegungsvorschläge als jemand, der noch sehr mobil ist. Beim Gehirntraining wird das Schwierigkeitsniveau ebenfalls individuell angepasst. 

Das ist wichtig, weil es bei memodio nicht direkt um Leistung geht. Niemand soll sich beweisen müssen. Es geht um regelmäßige Aktivierung, einen roten Faden im Alltag und die Möglichkeit, selbst etwas für die Hirngesundheit beisteuern zu können. 

Wie komme ich an memodio

memodio ist eine sogenannte DiGA, also eine digitale Gesundheitsanwendung. Das hat zwei große Vorteile: erstens müssen Nutzer nichts für die Anwendung zahlen, da die Kosten vollständig von allen gesetzlichen Krankenkassen und den meisten privaten Krankenversicherungen übernommen werden. Zweitens muss memodio strenge Anforderungen z. B. in Bezug auf Qualität, Sicherheit und Bedienbarkeit erfüllen, die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) überprüft werden. 

Häufig hört man in diesem Zusammenhang auch die Bezeichnung „App auf Rezept“. Der Verschreibungsweg ist dabei ähnlich wie bei einem Medikament. Betroffene können sich memodio von jedem Hausarzt oder dem entsprechenden Facharzt verschreiben lassen, um alles weitere wie den Kontakt zu den Krankenkassen kümmert sich dann das memodio-Team. Abschließend bekommen sie einen Freischaltcode von ihrer Krankenkasse, mit dem sie direkt loslegen können. 

Hilft die App wirklich? 

Die Wirksamkeit ist wissenschaftlich belegt. In einer Studie mit 140 Teilnehmenden konnte gezeigt werden, dass Nutzerinnen und Nutzer von memodio eine deutlich bessere Gedächtnisleistung, Selbstständigkeit im Alltag und eine höhere Aktivität aufwiesen. 

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Kommentare (3)

chynnahe

I've been looking for a simple way to add some flair to my blog comments, and it seems like a WYSIWYG editor could be just the tool I need. I came across some really creative akedo coloring pages that could add a nice touch.

 

LesterKidd

Thank you for sharing such an insightful post about the complexities of memory, particularly how it can shape our identities as we age. I’m curious about your thoughts on incorporating interactive games like fnaf into memory care routines. Do you think that these kinds of games could bridge some gaps in cognitive engagement? Additionally, how might they influence emotional well-being alongside mental stimulation? It’s fascinating to consider the broader implications of integrating playfulness into serious health discussions. Your article has sparked a real interest in exploring innovative approaches to support seniors—thank you!

David13

Ein sehr informativer Beitrag. Gerade bei Gedächtnisproblemen ist frühes Handeln wichtig. Gut zu sehen, dass es wissenschaftlich geprüfte digitale Unterstützung gibt, die Betroffenen - Sprunki Game helfen kann, ihren Alltag möglichst selbstständig zu gestalten.

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