Vitamin D im Alter: Weshalb Sonne allein nicht immer ausreicht

Während der Sommermonate gehen viele Menschen irrtümlich davon aus, dass der Aufenthalt in der Sonne ausreichend ist, um den Körper mit genügend Vitamin D zu versorgen. In der Realität verhält es sich allerdings oftmals anders. Denn selbst bei regelmäßigem Aufenthalt im Freien besteht das Risiko, dass ein Mangel oder zumindest eine Unterversorgung auftritt. Insbesondere Senioren sind häufig davon betroffen, da die Fähigkeit der Haut, Vitamin D durch Sonneneinstrahlung zu bilden, im Laufe der Jahre immer weiter abnimmt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung weist ältere Menschen diesbezüglich sogar als Risikogruppe aus.

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Hinzu kommt, dass Untersuchungen ergeben haben, dass sich ältere Menschen generell weniger in der Sonne aufhalten. Auch würden sie ihre auch nicht konsequent vor der Sonne schützen. Dieser Umstand reduziert die Aufnahme von Vitamin D, welches essenziell für viele wichtige Körperfunktionen ist. Besonders zu nennen sind hierbei die Erhaltung der Knochenstruktur und der Muskelfunktion sowie die Stärkung des Immunsystems. Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, einem etwaigen Mangel vorzubeugen. Während eine gesunde Ernährung mit Blick auf die Nährstoffzufuhr eine wesentliche Rolle spielt, kann auch eine kleine Faustformel helfen. Diese besagt, dass vor allem ältere Menschen zwischen März und Oktober täglich fünf bis 25 Minuten Sonnenkontakt haben sollten - je nach Hauttyp und Intensität der Sonne.

Warum die Sonne allein nicht immer ausreicht

Dennoch muss darauf verwiesen werden, dass auch ausreichende Sonnenstunden keine Garantie für einen soliden Vitamin-D-Haushalt darstellen. Die Gründe hierfür können vielfältig sein. Neben dem Alter spielen auch Faktoren wie Hauttyp, Körpergewicht sowie Kleidung eine tragende Rolle, da der Sonnenkontakt idealerweise sowohl im Gesicht als auch an Armen und Beinen stattfinden sollte. Wer dennoch über einen unzureichenden Vitamin-D-Wert klagt, kann mit einem Vitamin D Produkt gegensteuern. Erzeugnisse wie diese können dabei helfen, den Haushalt zu regulieren und eine dauerhafte Zufuhr an ausreichend Vitamin D sicherzustellen.

Um den Vitamin-D-Status zu ermitteln, ist eine Messung unabdingbar. Diese wird in der Regel durch eine Blutuntersuchung beim Hausarzt durchgeführt und gibt wertvolle Aufschlüsse über die Versorgung. Gemeinsam mit dem Arzt lässt sich zudem ein ganzheitliches Konzept entwickeln, das nicht nur die Zufuhr von Vitamin D, sondern auch die von anderen wichtigen Nährstoffen berücksichtigt.

Drei Maßnahmen für eine bessere Vitamin-D-Versorgung

Für einen ganzheitlichen Ansatz können Senioren zeitgleich an unterschiedlichen Stellschrauben drehen:

- Bereits kurze Aufenthalte im Freien regen die Bildung von Vitamin D an
- Fettreiche Fische, Eier sowie einige Speisepilze enthalten von Natur aus etwas Vitamin D
- Eine individuelle Einschätzung durch den Arzt ist essenziell für die Ermittlung des Nährstoffhaushalts

Obwohl Sonne im Maßen positive Auswirkungen auf den Körper hat, ist dies keineswegs eine Garantie für eine bestmögliche Vitamin-D-Versorgung. Vielmehr sollte eine bewusste Lebensweise im Mittelpunkt stehen, die auch regelmäßige Aufenthalte im Freien sowie eine gesunde Ernährung berücksichtigt. Sofern noch immer ein Mangel vorliegt, kann eine Supplementierung dabei helfen, die notwendige Zufuhr an Vitamin D sicherzustellen.

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