
Helfende Hände: Warum sich eine Haushaltshilfe lohnt
Der Gedanke an eine fremde Person, die plötzlich im eigenen Zuhause zugange ist, kann auf so manchen Senior abschreckend wirken. Vielleicht, weil (noch) das Vertrauen in den vermeintlichen Eindringling fehlt. Zum Teil befürchten Menschen, die bereits seit längerer Zeit allein leben, sich durch eine Haushaltshilfe in ihrem gewohnten Tagesrhythmus gestört zu fühlen.
Zwar sind Zweifel eine natürliche Reaktion auf gravierende Veränderungen im Alltag. Dennoch lohnt es sich für Senioren, sich ein paar helfende Hände ins Haus zu holen. Haben die Kinder oder Enkel keine Zeit, ihnen unter die Arme zu greifen, sind erfahrene Pflegekräfte aus Litauen oder einem anderen Land eine gute Wahl.
Sie kümmern sich einerseits um die gesundheitliche Betreuung, sofern diese notwendig ist. Andererseits versuchen sie, den ihnen anvertrauten Senioren die täglichen Aufgaben zu erleichtern. So können sie etwa beim Einkaufen und Kochen helfen. Ebenso haben sie als wichtige Bezugspersonen stets ein offenes Ohr, ein paar tröstende Worte und bei Bedarf sogar eine Schulter zum Anlehnen.
Essen online ordern: Warum es sinnvoll ist, sich Einkäufe oder Mahlzeiten liefern zu lassen
Insbesondere der Lebensmitteleinkauf kann ältere Personen, die nicht gut zu Fuß sind, vor eine Herausforderung stellen. Schließlich müssen sie nicht nur den Weg zum Geschäft und wieder zurück bewältigen. Auch im Supermarkt kann die Suche nach dem Lieblingsobst oder dem Käse im Angebot die Beine – und nicht selten die Nerven – belasten.
Einfacher und schneller gestaltet sich der Einkauf online. Inzwischen arbeiten mehrere große Supermarktketten mit Apps, in denen sich die Nutzer bequem ihren Wocheneinkauf zusammenstellen können. Familienmitglieder oder eine Haushaltshilfe können die Einkäufe schließlich zum vereinbarten Termin abholen.
Alternativ beauftragen Senioren direkt einen Lieferdienst damit, ihnen die gewünschten Produkte bis an die Haustür zu bringen. Auch das funktioniert bequem mithilfe des Internets. Wünschen sie sich neben den Lebensmitteln auch ein paar spannende Rezepte, sind sogenannte Food-Boxen eine gute Idee.
Keine Lust, selbst zum Kochlöffel zu greifen? Ebenso können ältere Herrschaften online oder telefonisch bei einem Menüservice wie „Essen auf Rädern“ täglich ihr Mittag- oder Abendessen ordern. Wer sich lieber ein Menüpaket für die gesamte Woche liefern lassen möchte, findet rasch im Internet entsprechende Angebote.
Technische Helferlein: Warum smarte Geräte in den Haushalt gehören
Mit zunehmendem Alter können einige Aufgaben im Haushalt wie das Staubsaugen an den Kräften zehren. Anstatt sich mit dem schweren Staubsauger abzumühen, können sich Senioren für einen smarten Helfer entscheiden: einen Staubsaugerroboter.
Einmal eingerichtet, übernehmen die kabellosen Geräte das Saugen – und teils sogar das Wischen – selbstständig. In der dazugehörigen App können die Nutzer bequem festlegen, wann ihr Roboter welchen Bereich in der Wohnung reinigen soll. So kann dieser auch dann den Boden blitzblank putzen, wenn die Bewohner ein Nickerchen halten oder gerade unterwegs sind, um Wege zu erledigen.
Neben einem Staubsaugerroboter helfen auch andere digitale Assistenzsysteme Senioren dabei, den Alltag einfacher und komfortabler zu gestalten. Eine smarte Lichtsteuerung erspart älteren Menschen etwa die Suche nach dem Lichtschalter, wenn sie einen dunklen Raum betreten wollen. Ebenfalls kann sie verhindern, dass das Licht in der Wohnung versehentlich die ganze Nacht über brennt.
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