Forum Finanzen & Wirtschaft Wirtschaftsthemen Wem gehört eigentlich das immense Vermögen der Superreichen?

Wirtschaftsthemen Wem gehört eigentlich das immense Vermögen der Superreichen?

sorya
sorya
Mitglied

RE: Wem gehört eigentlich das immense Vermögen der Superreichen?
geschrieben von sorya
als Antwort auf Dampfer vom 06.05.2026, 17:13:00
Lieber Dampfer,

Danke für Deinen Beitrag und Deinen Hinweis auf Wikipedia.

Ich habe gerade die KI gefragt. Bei uns in der Schweiz hat die AHV, also die Staatl. Rentenversicherung ihre Reserven zu 26% in Aktien angelegt. 53 % in Anleihen (hoffentlich keine amerikanischen Staatsanleihen), 13% in Immobilien, 3% in Gold und 5% in Darlehen an Kantone. Die obligatorischen Pensionskassen (private Altersversorgung in der Schweiz, die hälftig vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer gespeist wird) haben ihre Reserven zu 32.5% in Aktien angelegt, 31.1% in Anleihen, 22.5% in Immobilien und 10.1% in alternative Anlagen. Bei einem Crash wie 1929 würden nicht nur viele ihre Aktienwerte verlieren, sondern müssten auch noch mit einer erheblichen Rentenkürzung (Halbierung oder mehr) rechnen. Dabei haben die Versicherten in beiden Kassen überhaupt kein Mitsprachrecht bei der Anlagart ihrer Vorsorgegelder. 

Ja, da gehen wir schlechten Zeiten entgegen. 

Danke für Deinen Rat, dass man nur Geld in Aktien anlegen soll, das man nicht braucht.

Sorya

 
lupus
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Mitglied

RE: Wem gehört eigentlich das immense Vermögen der Superreichen?
geschrieben von lupus
als Antwort auf sorya vom 06.05.2026, 13:02:01

Nun genug, du hast unter Sachwerten Haus und Auto gemeint und im Garten gelegte Kartoffeln regeln die Ernährung. So betrachtet ist es natürlich etwas einfach oder gar simpel.
Wenn man dann etwas Kenntnisse von Textilien oder gar Schuhmacherei hat und die Kartoffelernte gut ist, geht es schon.
😁
lupus 
Alkmar
Alkmar
Mitglied

RE: Wem gehört eigentlich das immense Vermögen der Superreichen?
geschrieben von Alkmar
als Antwort auf Dampfer vom 06.05.2026, 12:44:42
Sorrx, aber das ist doch jetzt Quatsch, was du schreibst.

jedes Papier auf dem Konto
kannst du zu Geld machen, wenn du bisschen Ahnung hast.
Und dann? 
Es ist nur Papier. Papier behaftet mit dem Glauben, dass man etwas dafür bekommt. 
"Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.
Henry Ford"
Das ganze Geldsystem beruht auf festem Glauben. Wenn der mal bröckelt........
Nun ja, wer wirklich "Quatsch redet" wäre doch noch näher zu hinterfragen... 😄
Ich meine: 
Wenn Geld doch wie du sagst, nur "Papier" wäre, würden Menschen nicht arbeiten, investieren und ganze Länder nicht funktionieren.
Geld ist also kein Glaubensbekenntnis, sondern ein Vertrag!
Und... Verträge halten die Welt zusammen, nicht eine Stammtisch‑Mystik.

Aber nochmals gesagt: Wer Geld für "nur Papier" hält, hat ungefähr so viel Wirtschaftskompetenz wie jemand, der ein Auto für "nur für Blech" hält.
lupus
lupus
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RE: Wem gehört eigentlich das immense Vermögen der Superreichen?
geschrieben von lupus
als Antwort auf lupus vom 06.05.2026, 20:24:09
Hallo Sorya , du hast meinem Beitrag Beifall gespendet!
Das hätte ich nicht erwartet😉  Wegen der guten Ernte kann es sicher nicht sein.😁

lupus
Alkmar
Alkmar
Mitglied

RE: Wem gehört eigentlich das immense Vermögen der Superreichen?
geschrieben von Alkmar
als Antwort auf sorya vom 06.05.2026, 18:04:49
Hast Du denn mal bedacht, dass wenn jedes Börsentief gleich das Ende der Zivilisation wäre, es zudem dann seit 200 Jahren überhaupt keine Schweiz mehr gäbe... ?
Ich weiß, dass selbst daran immer Leute verdienen.

In der Regel ist es mehr so, dass gerade die Menschen besondere Angst plagt, die eigentlich ja wenig zu verlieren haben, sich also unbegründete Sorgen machen. 

Sorry, aber du hast deine eigene Aussage oder besser, eigene Zitate nicht verstanden, denn es ist gerade eine besondere Sicherheit, Geld und Vorsorge nicht auf einen Haufen zu belassen sondern breit anzulegen.
Warum äußerst du eigentlich solche Panik, wenn es dich doch nicht betrifft?
Übersteigerte Zukunftsängste oder Weltuntergangsängste?   

Geh mal davon aus, dass Geld und Werte nicht verloren gehen können, es hat sie in der Regel eben nur jemand anderes! 😄
sorya
sorya
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RE: Wem gehört eigentlich das immense Vermögen der Superreichen?
geschrieben von sorya
als Antwort auf Alkmar vom 07.05.2026, 18:05:19
Lieber Alkmar,

danke für Deinen Beitrag. Leider sind wir hier irgendwann vom eigentlichen Thema abgekommen. Deshalb gehe ich jetzt auch nicht explizit auf Deinen Beitrag ein.

Für das Thema Börse, könnte man einen separten Thread aufmachen. Wäre sicher interessant was hier so einige zu diesem Thema zu sagen haben. Da ich im Moment aber leider keine Zeit habe mich intensiv mit einem neuen Thread zu befassem überlasse ich das gerne jemand anderem, der das mag.

Liebe Grüsse Sorya
sorya
sorya
Mitglied

RE: Wem gehört eigentlich das immense Vermögen der Superreichen?
geschrieben von sorya
@an Alle.

Ich danke für die viele interessanten Beiträge. Für mich ist das Thema nun ausdiskutiert. 

Sehr gefreut hat mich, dass niemand hier in diesem Thread gestritten hat.

Liebe Grüsse Sorya
Karl
Karl
Administrator

RE: Wem gehört eigentlich das immense Vermögen der Superreichen?
geschrieben von Karl
als Antwort auf Alkmar vom 07.05.2026, 18:05:19
...

Geh mal davon aus, dass Geld und Werte nicht verloren gehen können, es hat sie in der Regel eben nur jemand anderes! 😄
Hallo @Alkmar


so allgemein gehalten ist die Aussage natürlich falsch. Geld und Werte können schon vernichtet werden, schau Dir nur einmal die zerstörten Städte nach Bombardements an oder den Börsenwert von Firmen, nachdem sie Pleite gegangen sind.

So wie Werte durch Innovationen komplett neu entstehen können, so können Werte auch zugrundegehen.

Generell ist der Wertbesitz der Menschheit seit der industriellen Revolution enorm gewachsen und das Vermögen, das wir jetzt gerne umverteilen würden, gab es früher gar nicht.

Da Menschen sich untereinander vergleichen - und dies einer ihrer mächtigsten Antriebe ist - führt aber eine zu ungleiche Verteilung von Wohlstand zu sozialen Spannungen. Ich bin wirklich gespannt, wie es ausgehen wird, wenn Roboter die Arbeit leisten und die Menschen arbeitslos werden. Ich vermute, die Superreichen müssen Bunker bauen.

Karl
Alkmar
Alkmar
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RE: Wem gehört eigentlich das immense Vermögen der Superreichen?
geschrieben von Alkmar
als Antwort auf Karl vom 08.05.2026, 21:31:30
Lieber Karl,
ich habe immer gerne über solche Dinge nachgedacht und daher denke ich nicht, dass meine Aussage falsch ist. Allerdings bewege ich mich auf einer anderen Ebene als du.
Du argumentierst mit konkreten Gütern, Marktwerten und ökonomischen Verlusten. Ich spreche hingegen auf der metaethischen und ontologischen Ebene.

Zerstörung setzt ja voraus, dass Werte objektiv existieren. Wenn Werte jedoch menschliche Zuschreibungen sind, kann im absoluten Sinne nichts verloren gehen... es verändert lediglich seine Form oder Bedeutung. (Kleine Anmerkung: Gold oder Platin sind nur deshalb „wertvoll“, weil wir ihnen diesen Wert zuschreiben!)

Deine Beispiele widerlegen meine These daher nicht, sie operieren nur auf einer anderen Ebene.
Die meisten hohen Vermögenswerte haben für sich genommen keinen intrinsischen Wert, es ist vielmehr die Anerkennung, die ihnen Wert verleiht.
Ich meine daher, dass in der Natur nichts wirklich verloren geht, weil „Verlust“ nur innerhalb eines menschlichen Wert‑ und Bedeutungsrahmens existiert.
Wenn Werte nicht absolut sind, kann auch nichts absolut zerstört werden. Es ändert sich lediglich der Zustand.

Und ja! Selbst radikale Wandlungen, so schmerzhaft sie sind, führen oft zu neuen Entwicklungen. Das heißt nicht, dass Zerstörung gut ist, sondern dass Wandel ein grundlegendes Prinzip ist: Formen vergehen, neue entstehen.

Die Idee von „Zerstörung“ setzt also voraus, dass etwas einen Wert an sich besitzt. Wenn es solche absoluten Werte nicht gibt, dann ist „Verlust“ kein metaphysischer Vorgang, sondern mehr eine menschliche Zuschreibung.

Nun Karl, wenn man genau hinschaut so bauen die Superreichen ja schon an ihrem Verlassen der Erde. Ich weiß nur nicht, ob man das nicht aktiver unterstützen sollte. 😄
Doch ernsthaft: Die Frage ist nicht, ob alles zerstört werden kann, sondern auf welcher Ebene wir überhaupt von „Zerstörung“ sprechen.

Ich würde daher behaupten, dass der Mensch selbst die Schwachstelle im System darstellt. Wenn jemand, wie ich, mit sich selbst zufrieden ist, verliert Reichtum automatisch an Bedeutung. Problematisch wird es eher dort, wo man versucht, Menschen gegen ihre Natur zu egalisieren.
Historisch haben solche Versuche, egal aus welcher politischen Richtung, selten zu mehr Glück geführt, sondern eher zu neuen Konflikten und Leid.
 
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