Forum Politik und Gesellschaft Religionen-Weltanschauungen "Unsere Großmütter durften auch Kamele reiten"

Religionen-Weltanschauungen "Unsere Großmütter durften auch Kamele reiten"

Medea
Medea
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Re: Unsere Großmuetter durften auch Kamele reiten.
geschrieben von Medea †
als Antwort auf hema vom 18.09.2007, 11:38:10
Mohammed und Gutes getan?
Dann lies einmal in Gysis Religionsforum, dort wird sehr sachlich aus den verschiedendsten Glaubensrichtungen heraus diskutiert. Er hat unterlegene Stämme massakriert, die Männer töten lassen, die Frauen und Kinder in die Sklaverei geführt, die schönsten Frauen für sich selbst ausgesucht, er hat zwangsislamisiert, ein fast Kind noch zu einer seiner Ehefrauen gemacht, sehr geschickt den Menschen klargemacht, das er der von Gott/Allah erleuchtete Prophet sei, ausgestattet mit dessen Wort, Gesetzen und Geboten/Verboten, an denen bei Todesstrafe nicht zu rütteln sei und wer es wage, dem Glauben den Rücken zu kehren, dem Tod anheimfalle - kurzum ein jemand, den die Menschen zu fürchten lernten. Und daran hat sich wenig in fast 1.500 Jahren geändert.

Medea
hema
hema
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Re: Unsere Großmuetter durften auch Kamele reiten.
geschrieben von hema
als Antwort auf Medea † vom 18.09.2007, 19:07:50
So ist es medea. In einigen Bereichen ist es sogar schlechter geworden.
Denn heute duerfen die Großmuetter nicht mehr Kamelen reiten.

( felix antwortete [18.09.07 17.21]

Meiner Meinung nach ist jede Diskriminierung der Frau eine grobe Verletzung des Menschenrechtes auf Gleichwertigkeit der Person!
Die Geschlechtszugehörigkeit sollte zu keinen Geboten oder Verboten führen.
Es spielt keine Rolle, ob es sich um islamische oder katholische Argumente handelt!



Dieser Meinung bin ich auch. Leider haben das zu viele noch nicht begriffen.
--
hema
yankee
yankee
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Re: Unsere Großmuetter durften auch Kamele reiten.
geschrieben von yankee
als Antwort auf Medea † vom 18.09.2007, 19:07:50
Medea

Hier sollte aber der Fairnis halber auch dazu gesagt werden, daß die sogenannten Christen noch viel schlimmere Sachen angestellt haben im Namen Ihrer Religion und Ihres Gottes. Ganze Völker und Kulturen wurden ausgerottet. Es waren auch die Christen, die durch den Aufruf Urban 2. im Jahre 1095 auf ziemlich brutale und radikale Weise den Krieg gegen den Islam entfacht haben.
Zwar durften unsere Großmütter Kamele reiten, die Vergewaltigung in der Ehe derselben kamelreitenden Großmutter war bis vor wenigen Jahrzehnten in der Christenheit nicht einmal strafbar.
--
yankee
Re: Unsere Großmuetter durften auch Kamele reiten.
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf yankee vom 19.09.2007, 11:55:06
Gibt es den Begriff Vergewaltigung in der Ehe bei Moslems auch?
Passiert das bei ihnen nie bzw. wird dann nicht die Frau bestraft, weil sie sich dem Manne entzogen hatte?
Schließlich wurden Frauen erst vor kurzem, nachdem sie vergewaltigt worden waren, ausgepeitscht, weil sie mit einem fremden Mann unterwegs gewesen waren.

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eirene
yankee
yankee
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Re: Unsere Großmuetter durften auch Kamele reiten.
geschrieben von yankee
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 19.09.2007, 15:41:24
Es mag sein, daß es solche Fälle gegeben hat bzw. gibt. Es ist nicht auszuschließen daß es solche oder ähnliche Fälle in der Christenheit auch gab oder gibt.
Allerdings ist daß nicht der Punkt um den es geht.
Wenn man mit dem Finger auf andere zeigt, sollte man den Spiegel nicht vergessen. Laut Koran ist die Ehescheidung ein Grundrecht der Frau. Wie hat das denn die ach so friedliche christliche Kirche in den letzten 1600 Jahren gehandhabt ?
Damit ich nicht falsch verstanden werde. Ich verteidige weder das eine noch das andere. Religionen wurden in der gesamten Menschheitsgeschichte immer zu Machtzwecken missbraucht und im Namen dieser Religionen wurden unzählige Kriege geführt und menschliches Leid verursacht, was immer im krassen Gegensatz zu den Lehren der jeweilig missbrauchten Religion stand. Das ist auch heute noch so und wird sicher auch in Zukunft so sein. Keine ist besser als die andere.
--
yankee
Re: Unsere Großmuetter durften auch Kamele reiten.
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf yankee vom 19.09.2007, 16:13:52
Bezüglich der Scheidung behandelt die rkK Frauen und Männer gleich.
Die Scheidung ist kirchlich nicht möglich, in Frage kommt eine Trennung der Partner von Tisch und Bett, wenn durch Dauerstreit die Gesundheit (psychisch und physisch) der Beteiligten und besonders der Kinder gefährdet ist.

Es gibt aber Ehegerichtsverfahren, die feststellen, ob im vorliegenden Fall überhaupt eine sakramentale Ehe zustande gekommen ist. Das wird nicht der Fall sein, wenn wenigstens einer von mehreren möglichen trennenden Ehehindernissen vorliegen, die ein Zustandekommen einer Ehe unmöglich machen, egal, ob den beiden Partnern dieses Faktumn bekannt war. Liegt so ein Fall vor, wird der Eheschluss als nichtig erklärt.

Eine echte Annullierung der Ehe ist möglich, wenn die Ehe nie vollzogen wurde. Ich kenne einen Fall, bei dem die beiden Brautleute sich zu einer sog. Josefsehe entschlossen. Die Öffentlichkeit erfuhr davon durch die Frau, die die Gutherzigkeit ihres Mannes überall im Ort lobte und erklärte, was sie im Bett braucht, holt sie sich anderswo.
Als dem Mann dann eines Tages der Sinn doch nach Anderem stand, legte er die Situation dem Ehegricht vor, es kam zu einem Verfahren mit Zeugen und allem drumherum, die Sache ging nach Rom, und dort wurde die Ehe wegen Nichtvollzug aufgehoben.
Dazu muss man noch feststellen, dass für die rkK der Priester nur den Segen erteilt, das Sakrament spenden sich die Eheleuzte selbst im Vollzug der Ehe. Also ohne Vollzug kein Ehesakrament.

Im Falle, dass entweder beide Brautleute oder zumindest eine(r) der beiden zum Zeitpunkt des Eheschlusses ungetauft war, gibt es zwei Möglichkeiten:

Das Privilegium Paulinum und
das Privilegium Petrinum:






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eirene




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eirene
Medea
Medea
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Re: Unsere Großmuetter durften auch Kamele reiten.
geschrieben von Medea †
als Antwort auf yankee vom 19.09.2007, 11:55:06
Ja Yankee
im Namen des Islam und des Christentums sind Greueltaten verübt worden, das sind geschichtliche Wahrheiten. Katholiken und Protestanten (zu denen ich gehöre) sind leider zum Teil immer noch nicht (siehe Nordirland) gut auf sich zu sprechen, bedauerlicherweise.
Was seit Jahren im Sudan, ganz besonders in der Provinz Dafur passiert, spottet jeder Beschreibung, da geschieht vor den Augen der Welt Völkermord an den sudanesischen Christen, der mit dem Anfang der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts an den Armeniern, begangen von den Türken, vergleichbar ist.
Weltweit gab es Pogrome an der jüdischen Bevölkerung, im Kosovo kehrt keine Ruhe ein
und immer ist es die Religion, die zum Unruheherd wird und die Menschen zu Untaten treibt.
Das beste Beispiel derzeit sind doch wohl die islamistischen Terroristen, die im Namen Allahs mordend durch die Welt ziehen. Hast Du je von einem Christen oder Juden gehört, der mittels Sprengstoffgürtel sich und viele Unschuldige mit in den Tod reißt? Mir ist ein solcher Fall bislang nicht zu Ohren gekommen.

Medea

hema
hema
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Re: Unsere Großmuetter durften auch Kamele reiten.
geschrieben von hema
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 19.09.2007, 17:21:00
Bitte eirene verschon uns mit deinen kirchl. Ehegesetzen.
Sie interessieren bei uns ohnehin niemanden mehr.

Außerdem widersprechen sie dem goettlichen Prinzip der Liebe!

--
hema
schorsch
schorsch
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Re: Unsere Großmuetter durften auch Kamele reiten.
geschrieben von schorsch
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 19.09.2007, 17:21:00
@ ...Es gibt aber Ehegerichtsverfahren, die feststellen, ob im vorliegenden Fall überhaupt eine sakramentale Ehe zustande gekommen ist. Das wird nicht der Fall sein, wenn wenigstens einer von mehreren möglichen trennenden Ehehindernissen vorliegen, die ein Zustandekommen einer Ehe unmöglich machen, egal, ob den beiden Partnern dieses Faktumn bekannt war. Liegt so ein Fall vor, wird der Eheschluss als nichtig erklärt..."

Stimmt....

...grübel.....

....aber welche Gründe hat doch nur der damalige Papst für Caroline von Monaco gefunden?
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schorsch
Re: Unsere Großmuetter durften auch Kamele reiten.
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf schorsch vom 20.09.2007, 07:53:15
Es kann sich um Willensmängel gehandelt haben. Wäre es nachweisbar, dass entweder die Braut oder der Bräutigam nicht die Absicht hatte, die Ehe bis zum Tode aufrecht zu erhalten, sondern sich scheiden zu lassen, wenn "sich etwas Besseres findet", dann fehlte ein echter Ehewille, da die Ehe nach der Lehre Jesu nicht aufkündbar ist.
Unter diesen Umstanden spendeten sich die beiden Eheleute nicht das Sakrament der Ehe, die Ehe kam nicht zustande. Es könnte auch einer der Partner Nachwuchs total abgelehnt haben, auch das wäre ein Ehenichtigkeitsgrund.

--
eirene
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