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Religionen-Weltanschauungen Tatmotiv: Ehre
Ich wiederhole mich, es sind doch Mütter, Frauen die diese Söhne zu Racheengel erziehen. So ein kleiner Pascha sitz doch in frühester Kindheit über seiner Mutter. Da wäre der Ansatzpunkt diesen Buben mal den Zahn zu ziehen.
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tobias
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tobias
Okay, Hugo, da gebe ich Dir in allen Punkten Recht. Ich habe hier lediglich ganz gezielt auf das Gerichtsurteil von Medea geantwortet...... dass es in einer Gesellschaft durchaus auch Richter als schwarze Schafe gibt, aber das letztendlich dann ein BGH solche Urteile wieder einsammeln muss.
Natürlich hast Du recht, dass das Zauberwort "Vorbeugung" heißen muss. Da ist noch nachzuarbeiten.
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hafel
Natürlich hast Du recht, dass das Zauberwort "Vorbeugung" heißen muss. Da ist noch nachzuarbeiten.
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hafel
Recht hast Du - aber, ich denke, daß auch die Mütter irgendwie unter "Kontrolle" der Männer stehen.
Übrigens, gestern sah ich auf ARTE einen Film, der mich sehr aufgewühlt hat - und im Zusammenhang mit diesem Thema steht:" Rote Laterne" - handelt von dem Schicksal einer Chinesin in den 20-er Jahren - sie war Herrin Nr. 4, bzw. (unter den Frauen Schwester Nr. 4). Sie wurde letztendlich wahnsinnig.
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herzlichst
gila
Übrigens, gestern sah ich auf ARTE einen Film, der mich sehr aufgewühlt hat - und im Zusammenhang mit diesem Thema steht:" Rote Laterne" - handelt von dem Schicksal einer Chinesin in den 20-er Jahren - sie war Herrin Nr. 4, bzw. (unter den Frauen Schwester Nr. 4). Sie wurde letztendlich wahnsinnig.
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herzlichst
gila
gebt den Müttern das Recht ihre Söhne bis ins hohe Alter zu Ohrfeigen wenn sie solche männliche Überheblichkeiten an den Tag legen.
Eine gute Idee Tobias.
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hema
Eine gute Idee Tobias.
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hema
für zuwanderer MUSS unser rechtssystem gültig sein. macht man hier abstriche, ist das doch nur ein freibrief für andere.
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carlotta
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carlotta
Wenn Frauen Männer heiraten müssen, die sie nicht lieben,
wenn Frauen gegen ihren Willen beschnitten werden,
wenn Frauen ohne männliche Begleitung das Haus nicht verlassen dürfen,
wenn Frauen keinen Beruf ausüben dürfen,
wenn Frauen nicht Auto fahren dürfen (Saudiarabien),
wenn Frauen ihre Söhne nicht rügen (erziehen) dürfen,
wenn Frauen nach einer Vergewaltigung gesteinigt werden,
wenn Frauen für das Fehlverhalten der Männer verantwortlich sind,
dann ist das keine Ehre für die Männer und für die Familie.
Ich wage sogar zu behaupten,
dass Männer keine Ehre haben,
wenn sie ihre Frauen und Töchter nur benutzen, anstatt sie zu lieben.
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hema
wenn Frauen gegen ihren Willen beschnitten werden,
wenn Frauen ohne männliche Begleitung das Haus nicht verlassen dürfen,
wenn Frauen keinen Beruf ausüben dürfen,
wenn Frauen nicht Auto fahren dürfen (Saudiarabien),
wenn Frauen ihre Söhne nicht rügen (erziehen) dürfen,
wenn Frauen nach einer Vergewaltigung gesteinigt werden,
wenn Frauen für das Fehlverhalten der Männer verantwortlich sind,
dann ist das keine Ehre für die Männer und für die Familie.
Ich wage sogar zu behaupten,
dass Männer keine Ehre haben,
wenn sie ihre Frauen und Töchter nur benutzen, anstatt sie zu lieben.
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hema
Mehr als ein Freibrief. Das ist der Anfang einer Parallelgesellschaft. Es gibt ja auch Parallelgesellschaften, wenn es 2 verschiedene Währungen gibt: die offizielle, einheimische, mit der man nicht weit kommt, und die harte, ausländische. Beispiele: Argentinien, Kuba. Eine Parallelgesellschaft mit zweierlei Recht ist irgendwann kaputt.
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silhouette
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silhouette
[...] Das ist der Anfang einer Parallelgesellschaft. [...] silhouette
Das ist für mich das Schlüsselwort, denn ich ahne bzw. befürchte, daß es diese Parallelgesellschaft (nur in Ansätzen?) gibt, wofür allein die sprachliche Isolierung und/oder Distanzierung ein Beweis sein könnte.
In Zusammenhang mit diesem Verbrechen "Ehrenmord" (irgendwo las ich den passenderen Begriff Fememord) stelle ich mir die folgende Fragen:
> Ein familiäres, individuelles Problem, die individuelle Schuld eines Menschen? Inwiefern kann man davon sprechen, daß der Täter auch ein „Opfer“ ist?
> Ein Problem einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe oder gar nur ein Minderheit innerhalb der islamischen Bevölkerung in der Deutschland?
> Ein generelles gesellschaftliches Problem der islamischen Gesellschaft und Kultur hier in Deutschland und/oder in der Türkei?
> Ein religiöses Problem?
Im Gegensatz zum Schmelztiegel USA im 19. und frühen 20. Jh., wo die Einwanderer trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft und des Beharrens auf ihren Traditionen sich aber zur US-Verfassung und ihren Zielen bekannten, legen wohl nicht wenige Menschen islamischen Glaubens und/oder türkischer Herkunft keinen oder kaum einen Wert darauf, sich in diese Gesellschaft zu integrieren.
Interessant wird sein, welche Stellungnahmen man jetzt in den türkisch-sprachigen Zeitungen in der BRD (und/oder in der Türkei) und von den offiziellen islamischen und türkischen Institutionen in Deutschland finden wird.
Die Bertha
vom Niederrhein
P.S. Bereits in den 70er Jahren gab es in der Edition Suhrkamp ein Bändchen, daß sich mit einem solchen Verbrechen und Problem befaßte; leider sind mir Autor und Titel entfallen.
Re: Parallelgesellschaft ...
"" Ein generelles gesellschaftliches Problem der islamischen Gesellschaft und Kultur hier in Deutschland und/oder in der Türkei?"
(Bertha)
Möchte aus meiner Sicht nur kurz dazu sagen, daß islamische Gesellschaft und Religion offenbar unentwirrbar miteinander verknüpft sind - die Aufgeklärten und Intellektuellen scheinen nur einen geringen Prozentsatz auszumachen.
Was dort seit Jahrhunderten eingewurzelt ist, wird nach Deutschland transponiert in der Annahme, hier wie dort handeln zu können. Mal eben eine unbotmäßige Frau zu verbrennen weckt ja in dem Täter nicht das geringste Schuldgefühl oder nachträgliches Entsetzen für diese Tat.
--
Medea
(Bertha)
Möchte aus meiner Sicht nur kurz dazu sagen, daß islamische Gesellschaft und Religion offenbar unentwirrbar miteinander verknüpft sind - die Aufgeklärten und Intellektuellen scheinen nur einen geringen Prozentsatz auszumachen.
Was dort seit Jahrhunderten eingewurzelt ist, wird nach Deutschland transponiert in der Annahme, hier wie dort handeln zu können. Mal eben eine unbotmäßige Frau zu verbrennen weckt ja in dem Täter nicht das geringste Schuldgefühl oder nachträgliches Entsetzen für diese Tat.
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Medea
Re: Parallelgesellschaft ...
Zu deinen Fragen, Bertha:
Ich halte es für ein kulturelles (durch die Bildung und Tradition bedingtes) Problem eines Teils der türkischen Familien hier. Vor einiger Zeit, Entschuldigung, es ist vom Hörensagen, nicht mein eigenes Erleben, erzählte eine ehemalige Kollegin von einer Türkeireise, wo sie abseits der ausgetretenen Touristenpfade Kontakt mit Einheimischen hatte. Auf dem Land, aber es war ein ehemaliger Gastarbeiter, der sich mit den Ersparnissen dort was aufgebaut hatte. Und der hat sich quasi für seine Landsleute in Deutschland entschuldigt, für ihren islamischen Fanatismus, ihre mangelnde Integrationsbereitschaft und all das. Und er fügte dann hinzu, dass dies keine guten Leute sind, die sich da in Deutschland niedergelassen haben, sondern diese Leute hätten in der Türkei auch Schwierigkeiten mit dem Gesetz, und wie! Und sie seien nach Deutschland gegangen, weil sie dort alles dürfen.
Wenn die italienische Mafia ihren Bandenkrieg nach Deutschland exportiert, entschuldigen wir doch ihren Ehrenkodex auch nicht und betrachten sie als Mörder und basta.
Ich erinnere mich nur noch vage, obwohl es noch nicht lange zurück liegt, dass ein türkischer Minderjähriger Täter und Opfer war, bei der von der Familie beschlossenen Ausführung des Ehrenmords an seiner aushäusigen Schwester. Das Gericht hat die älteren Brüder bestraft, die gelogen und die Tat auf sich genommen haben. Die Strafe war für meine Begriffe etwas lasch ausgefallen. War es nicht so?
Das war jetzt nur eine spontane Aneinanderreihung von Gedankenfetzen. Für mich ist es schon spät....
Ich sage schon mal Gute Nacht!
--
silhouette
Ich halte es für ein kulturelles (durch die Bildung und Tradition bedingtes) Problem eines Teils der türkischen Familien hier. Vor einiger Zeit, Entschuldigung, es ist vom Hörensagen, nicht mein eigenes Erleben, erzählte eine ehemalige Kollegin von einer Türkeireise, wo sie abseits der ausgetretenen Touristenpfade Kontakt mit Einheimischen hatte. Auf dem Land, aber es war ein ehemaliger Gastarbeiter, der sich mit den Ersparnissen dort was aufgebaut hatte. Und der hat sich quasi für seine Landsleute in Deutschland entschuldigt, für ihren islamischen Fanatismus, ihre mangelnde Integrationsbereitschaft und all das. Und er fügte dann hinzu, dass dies keine guten Leute sind, die sich da in Deutschland niedergelassen haben, sondern diese Leute hätten in der Türkei auch Schwierigkeiten mit dem Gesetz, und wie! Und sie seien nach Deutschland gegangen, weil sie dort alles dürfen.
Wenn die italienische Mafia ihren Bandenkrieg nach Deutschland exportiert, entschuldigen wir doch ihren Ehrenkodex auch nicht und betrachten sie als Mörder und basta.
Ich erinnere mich nur noch vage, obwohl es noch nicht lange zurück liegt, dass ein türkischer Minderjähriger Täter und Opfer war, bei der von der Familie beschlossenen Ausführung des Ehrenmords an seiner aushäusigen Schwester. Das Gericht hat die älteren Brüder bestraft, die gelogen und die Tat auf sich genommen haben. Die Strafe war für meine Begriffe etwas lasch ausgefallen. War es nicht so?
Das war jetzt nur eine spontane Aneinanderreihung von Gedankenfetzen. Für mich ist es schon spät....
Ich sage schon mal Gute Nacht!
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silhouette