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Religionen-Weltanschauungen Gesteinigt, gestorben und begraben
* Kreuzigen?
* Steinigen?
* Salben?
* Küssen?
* Lesen!
Evangelium nach Lukas 7,36-50:
Jesus ging in das Haus eines Pharisäers, der ihn zum Essen eingeladen hatte, und legte sich zu Tisch. Als nun eine Sünderin, die in der Stadt lebte, erfuhr, daß er im Haus des Pharisders bei Tisch war, kam sie mit einem Alabastergefäß voll wohlriechendem Öl. und trat von hinten an ihn heran. Dabei weinte sie, und ihre Tränen fielen auf seine Füße. Sie trocknete seine Füße mit ihrem Haar, küßte sie und salbte sie mit dem Öl. Als der Pharisäer, der ihn eingeladen hatte, das sah, dachte er: Wenn er wirklich ein Prophet wäre, müßte er wissen, was das für eine Frau ist, von der er sich berühren läßt; er wüßte, dass sie eine Sünderin ist. Da wandte sich Jesus an ihn und sagte: Simon, ich möchte dir etwas sagen. Er erwiderte: Sprich, Meister! (Jesus sagte:) Ein Geldverleiher hatte zwei Schuldner; der eine war ihm fünfhundert Denare schuldig, der andere fünfzig. Als sie ihre Schulden nicht bezahlen konnten, erließ er sie beiden. Wer von ihnen wird ihn nun mehr lieben? Simon antwortete: Ich nehme an, der, dem er mehr erlassen hat. Jesus sagte zu ihm: Du hast recht. Dann wandte er sich der Frau zu und sagte zu Simon: Siehst du diese Frau? Als ich in dein Haus kam, hast du mir kein Wasser zum Waschen der Füße gegeben; sie aber hat ihre Tränen über meinen Füßen vergossen und sie mit ihrem Haar abgetrocknet. Du hast mir (zur Begrüßung) keinen Kuß gegeben; sie aber hat mir, seit ich hier bin, unaufhörlich die Füße geküßt. Du hast mir nicht das Haar mit Öl gesalbt; sie aber hat mir mit ihrem wohlriechenden Öl die Füße gesalbt. Deshalb sage ich dir: Ihr sind ihre vielen Sünden vergeben, weil sie (mir) so viel Liebe gezeigt hat. Wem aber nur wenig vergeben wird, der zeigt auch nur wenig Liebe. Dann sagte er zu ihr: Deine Sünden sind dir vergeben. Da dachten die anderen Gäste: Wer ist das, dass er sogar Sünden vergibt?
Er aber sagte zu der Frau: Dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden!
**
Kommentar zum heutigen Evangelium:
Hl. Romanos Melodos (um 540), Verfasser von Hymnen.
Aus: Hymnus 21
„Ihr sind ihre vielen Sünden vergeben“
Als die Sünderin erkannte, dass die Worte Christi sich überall wie Wohlgeruch verbreiteten, fing sie an, den Gestank ihrer Taten zu verabscheuen...: „Ich habe nicht auf die Barmherzigkeit geachtet, in die Christus mich einhüllt, der mich sucht, wenn ich durch eigenes Verschulden vom Weg abkomme. Denn mich sucht er überall; um meinetwillen speist er beim Pharisäer, er, der die ganze Welt speist. Er verwandelt den Tisch in einen Opferaltar, auf dem er sich darbringt, und erlässt seinen Schuldnern die Schuld, damit sie vertrauensvoll zu ihm kommen und ihn bitten: Herr, befreie mich aus dem Abgrund, in den mich meine Taten gezogen haben!“
Sie läuft herbei, verschmäht die Brotreste und greift begierig nach dem ganzen Brot. Sie war noch stärker vom Hunger geplagt als die Kanaaniterin (Mk 7,24f). Sie hat ihre hungrige Seele gesättigt, denn sie hatte einen starken Glauben. Frei gekauft hat sie nicht ihr Hilferuf, sondern ihr Schweigen, ihr stilles Stöhnen: „Herr, befreie mich aus dem Abgrund, in den mich meine Taten gezogen haben“ ...
Sie eilt zum Haus des Pharisäers und stürzt sich in die Buße. „Nur zu, meine Seele“, so sagt sie, „jetzt ist die Zeit da, nach der du verlangt hast! Er, der dich reinigt, ist da: wie könntest du da noch im Abgrund deiner Taten verbleiben? Ich gehe auf ihn zu, denn um meinetwegen ist er ja gekommen. Ich lasse meine alten Freunde zurück, denn ihn, der heute gekommen ist, begehre ich mit Leidenschaft; er liebt mich, und so gehören ihm mein Salböl und meine Tränen ... Die Liebe des Heißgeliebten verwandelt mich, und ich liebe den, der mich liebt, so, wie er geliebt werden will. Er wartet auf meine Reue, meine Demut. Ich suche die Stille und ziehe mich zurück, und so gefällt es ihm. Ich breche mit der Vergangenheit; ich lasse mich nicht mehr in den Abgrund meiner Taten ziehen.“
„Ich gehe auf Christus zu, und mein Gesicht wird leuchten, wie die Schrift sagt, in seiner Nähe werde ich nicht zugrunde gehen (Ps 34,6; 1 Petr 2,6). Er macht mir keine Vorwürfe; er sagt nicht etwa: ‚Bis jetzt verharrtest du in der Finsternis, und nun bist du gekommen, um mich zu sehen, mich, den Sonnenkönig’.
Deshalb nehme ich Duftöl und mache das Haus des Pharisäers zu einem Baptisterium. Dort wasche ich meine Fehler ab und reinige mich von meiner Schuld. Ich fülle das Taufbecken mit Tränen, Öl und Wohlgeruch, ich wasche mich, ich reinige mich, und ich entkomme dem Abgrund meiner Diskussionen und Taten.“
* Steinigen?
* Salben?
* Küssen?
* Lesen!
Evangelium nach Lukas 7,36-50:
Jesus ging in das Haus eines Pharisäers, der ihn zum Essen eingeladen hatte, und legte sich zu Tisch. Als nun eine Sünderin, die in der Stadt lebte, erfuhr, daß er im Haus des Pharisders bei Tisch war, kam sie mit einem Alabastergefäß voll wohlriechendem Öl. und trat von hinten an ihn heran. Dabei weinte sie, und ihre Tränen fielen auf seine Füße. Sie trocknete seine Füße mit ihrem Haar, küßte sie und salbte sie mit dem Öl. Als der Pharisäer, der ihn eingeladen hatte, das sah, dachte er: Wenn er wirklich ein Prophet wäre, müßte er wissen, was das für eine Frau ist, von der er sich berühren läßt; er wüßte, dass sie eine Sünderin ist. Da wandte sich Jesus an ihn und sagte: Simon, ich möchte dir etwas sagen. Er erwiderte: Sprich, Meister! (Jesus sagte:) Ein Geldverleiher hatte zwei Schuldner; der eine war ihm fünfhundert Denare schuldig, der andere fünfzig. Als sie ihre Schulden nicht bezahlen konnten, erließ er sie beiden. Wer von ihnen wird ihn nun mehr lieben? Simon antwortete: Ich nehme an, der, dem er mehr erlassen hat. Jesus sagte zu ihm: Du hast recht. Dann wandte er sich der Frau zu und sagte zu Simon: Siehst du diese Frau? Als ich in dein Haus kam, hast du mir kein Wasser zum Waschen der Füße gegeben; sie aber hat ihre Tränen über meinen Füßen vergossen und sie mit ihrem Haar abgetrocknet. Du hast mir (zur Begrüßung) keinen Kuß gegeben; sie aber hat mir, seit ich hier bin, unaufhörlich die Füße geküßt. Du hast mir nicht das Haar mit Öl gesalbt; sie aber hat mir mit ihrem wohlriechenden Öl die Füße gesalbt. Deshalb sage ich dir: Ihr sind ihre vielen Sünden vergeben, weil sie (mir) so viel Liebe gezeigt hat. Wem aber nur wenig vergeben wird, der zeigt auch nur wenig Liebe. Dann sagte er zu ihr: Deine Sünden sind dir vergeben. Da dachten die anderen Gäste: Wer ist das, dass er sogar Sünden vergibt?
Er aber sagte zu der Frau: Dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden!
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Kommentar zum heutigen Evangelium:
Hl. Romanos Melodos (um 540), Verfasser von Hymnen.
Aus: Hymnus 21
„Ihr sind ihre vielen Sünden vergeben“
Als die Sünderin erkannte, dass die Worte Christi sich überall wie Wohlgeruch verbreiteten, fing sie an, den Gestank ihrer Taten zu verabscheuen...: „Ich habe nicht auf die Barmherzigkeit geachtet, in die Christus mich einhüllt, der mich sucht, wenn ich durch eigenes Verschulden vom Weg abkomme. Denn mich sucht er überall; um meinetwillen speist er beim Pharisäer, er, der die ganze Welt speist. Er verwandelt den Tisch in einen Opferaltar, auf dem er sich darbringt, und erlässt seinen Schuldnern die Schuld, damit sie vertrauensvoll zu ihm kommen und ihn bitten: Herr, befreie mich aus dem Abgrund, in den mich meine Taten gezogen haben!“
Sie läuft herbei, verschmäht die Brotreste und greift begierig nach dem ganzen Brot. Sie war noch stärker vom Hunger geplagt als die Kanaaniterin (Mk 7,24f). Sie hat ihre hungrige Seele gesättigt, denn sie hatte einen starken Glauben. Frei gekauft hat sie nicht ihr Hilferuf, sondern ihr Schweigen, ihr stilles Stöhnen: „Herr, befreie mich aus dem Abgrund, in den mich meine Taten gezogen haben“ ...
Sie eilt zum Haus des Pharisäers und stürzt sich in die Buße. „Nur zu, meine Seele“, so sagt sie, „jetzt ist die Zeit da, nach der du verlangt hast! Er, der dich reinigt, ist da: wie könntest du da noch im Abgrund deiner Taten verbleiben? Ich gehe auf ihn zu, denn um meinetwegen ist er ja gekommen. Ich lasse meine alten Freunde zurück, denn ihn, der heute gekommen ist, begehre ich mit Leidenschaft; er liebt mich, und so gehören ihm mein Salböl und meine Tränen ... Die Liebe des Heißgeliebten verwandelt mich, und ich liebe den, der mich liebt, so, wie er geliebt werden will. Er wartet auf meine Reue, meine Demut. Ich suche die Stille und ziehe mich zurück, und so gefällt es ihm. Ich breche mit der Vergangenheit; ich lasse mich nicht mehr in den Abgrund meiner Taten ziehen.“
„Ich gehe auf Christus zu, und mein Gesicht wird leuchten, wie die Schrift sagt, in seiner Nähe werde ich nicht zugrunde gehen (Ps 34,6; 1 Petr 2,6). Er macht mir keine Vorwürfe; er sagt nicht etwa: ‚Bis jetzt verharrtest du in der Finsternis, und nun bist du gekommen, um mich zu sehen, mich, den Sonnenkönig’.
Deshalb nehme ich Duftöl und mache das Haus des Pharisäers zu einem Baptisterium. Dort wasche ich meine Fehler ab und reinige mich von meiner Schuld. Ich fülle das Taufbecken mit Tränen, Öl und Wohlgeruch, ich wasche mich, ich reinige mich, und ich entkomme dem Abgrund meiner Diskussionen und Taten.“
Ist ja gut. Ich fuehlte mich nicht belehrt.
Aber diese Diskussion um gekreuzigt oder gesteinigt ist doch wirklich absurd.
Beides haette den Tod zur Folge gehabt.
Liebe Grüße, Hema
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hema
Aber diese Diskussion um gekreuzigt oder gesteinigt ist doch wirklich absurd.
Beides haette den Tod zur Folge gehabt.
Liebe Grüße, Hema
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hema
Du hast es erfasst, hema - es ist totaler Blödsinn. Nicht nur die "Diskussion", vor allem auch der angestrebte Prozess, den dieser vernagelte kenyaner anstrebt. Und darum ging es ja ..
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angelottchen
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angelottchen
@hema,
ich pflichte angelottchen bei.
weil es so absurd ist, hab ich es überhaupt reingestellt.
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eleonore
ich pflichte angelottchen bei.
weil es so absurd ist, hab ich es überhaupt reingestellt.
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eleonore
Re: Gesteinigt, gestorben und begraben
geschrieben von ehemaliges Mitglied
Entsteht hier eine Kuriositätensammlung? Das wär ein neuer Gesichtspunkt!
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eirene
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eirene