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Religionen-Weltanschauungen Der geheiligte Klima-Ablasshandel
Nach dem Lesen der Verteidigungsreden von "eirene" möchte ich trotzdem Folgendes zu bedenken geben:
Das Papsttum — Von Christus eingesetzt?
Kann man aber mit Überzeugung sagen, diese lange Reihe von Päpsten habe mit dem Apostel Petrus begonnen? Gemäß der katholischen Theologie sollen bis zum Jahr 100 u. Z. vier Päpste (Linus, Anaklet, Clemens I. und Evaristus) die Nachfolge des Petrus angetreten haben. In der Bibel wird zwar ein Christ namens Linus erwähnt, der in Rom lebte (2. Timotheus 4:21). Nichts deutet jedoch darauf hin, dass Linus oder sonst jemand ein päpstlicher Nachfolger des Petrus gewesen sei. Der Apostel Johannes, der im letzten Jahrzehnt des ersten Jahrhunderts fünf Bibelbücher schrieb, bezog sich kein einziges Mal auf einen der oben erwähnten angeblichen Nachfolger des Petrus. Und wenn es je einen Nachfolger des Petrus gegeben hätte, wäre dann nicht die Wahl logischerweise auf Johannes gefallen?
Was die Behauptung angeht, Petrus sei der erste Bischof von Rom gewesen, so gibt es nicht einmal einen Beweis dafür, dass er je diese Stadt besuchte. Tatsächlich sagt Petrus selbst, er habe seinen ersten Brief aus Babylon geschrieben (1. Petrus 5:13). Das Argument der katholischen Kirche, die Bezeichnung „Babylon“ habe ihm als Deckname für Rom gedient, entbehrt jeglicher Grundlage. Die Stadt Babylon existierte noch zu Petrus’ Zeiten. Außerdem gab es dort eine beachtliche jüdische Gemeinde. Da Jesus Petrus beauftragte, vor allem beschnittenen Juden zu predigen, ist es völlig vernünftig anzunehmen, dass er zu diesem Zweck Babylon besuchte (Galater 2:9).
Man beachte auch, dass sich Petrus niemals als etwas anderes als ein Apostel Christi bezeichnete (2. Petrus 1:1). Petrus ließ sich nicht verehren (Apostelgeschichte 10:25, 26). Nirgends in der Bibel wird er „Heiliger Vater“, „Oberpriester“ oder „Papst“ genannt. Statt dessen hielt er sich demütig an die Worte Jesu aus Matthäus 23:9, 10:
„Und ihr sollt niemanden unter euch Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist.“
Was die angenommenen ca. 260 Päpste betrifft, gibt der Priester Anthony Foy zu: „Mehrere waren ihres hohen Amtes unwürdig.“ Die New Catholic Encyclopedia enthält diesbezüglich folgenden Rechtfertigungsversuch: „Worauf es für Regierungszwecke ankam, war das Amt und nicht der persönliche Charakter des Papstes. Er persönlich mag ein Heiliger, ein Kleingeist oder sogar ein Halunke gewesen sein.“ Hätte sich jedoch Christus eines solchen Mannes als seines Stellvertreters bedient?
Jedenfalls findet die Behauptung, das Papsttum sei von Jesus eingesetzt worden, überhaupt keine Stütze in der Bibel. Wie es in der Encyclopedia of Religion heißt, sind sich selbst moderne katholische Gelehrte einig: „Es gibt keinen unmittelbaren biblischen Beweis dafür, dass Jesus das Papsttum als ein ständiges Amt in der Kirche eingesetzt hat.“
--
perle
Das Papsttum — Von Christus eingesetzt?
Kann man aber mit Überzeugung sagen, diese lange Reihe von Päpsten habe mit dem Apostel Petrus begonnen? Gemäß der katholischen Theologie sollen bis zum Jahr 100 u. Z. vier Päpste (Linus, Anaklet, Clemens I. und Evaristus) die Nachfolge des Petrus angetreten haben. In der Bibel wird zwar ein Christ namens Linus erwähnt, der in Rom lebte (2. Timotheus 4:21). Nichts deutet jedoch darauf hin, dass Linus oder sonst jemand ein päpstlicher Nachfolger des Petrus gewesen sei. Der Apostel Johannes, der im letzten Jahrzehnt des ersten Jahrhunderts fünf Bibelbücher schrieb, bezog sich kein einziges Mal auf einen der oben erwähnten angeblichen Nachfolger des Petrus. Und wenn es je einen Nachfolger des Petrus gegeben hätte, wäre dann nicht die Wahl logischerweise auf Johannes gefallen?
Was die Behauptung angeht, Petrus sei der erste Bischof von Rom gewesen, so gibt es nicht einmal einen Beweis dafür, dass er je diese Stadt besuchte. Tatsächlich sagt Petrus selbst, er habe seinen ersten Brief aus Babylon geschrieben (1. Petrus 5:13). Das Argument der katholischen Kirche, die Bezeichnung „Babylon“ habe ihm als Deckname für Rom gedient, entbehrt jeglicher Grundlage. Die Stadt Babylon existierte noch zu Petrus’ Zeiten. Außerdem gab es dort eine beachtliche jüdische Gemeinde. Da Jesus Petrus beauftragte, vor allem beschnittenen Juden zu predigen, ist es völlig vernünftig anzunehmen, dass er zu diesem Zweck Babylon besuchte (Galater 2:9).
Man beachte auch, dass sich Petrus niemals als etwas anderes als ein Apostel Christi bezeichnete (2. Petrus 1:1). Petrus ließ sich nicht verehren (Apostelgeschichte 10:25, 26). Nirgends in der Bibel wird er „Heiliger Vater“, „Oberpriester“ oder „Papst“ genannt. Statt dessen hielt er sich demütig an die Worte Jesu aus Matthäus 23:9, 10:
„Und ihr sollt niemanden unter euch Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist.“
Was die angenommenen ca. 260 Päpste betrifft, gibt der Priester Anthony Foy zu: „Mehrere waren ihres hohen Amtes unwürdig.“ Die New Catholic Encyclopedia enthält diesbezüglich folgenden Rechtfertigungsversuch: „Worauf es für Regierungszwecke ankam, war das Amt und nicht der persönliche Charakter des Papstes. Er persönlich mag ein Heiliger, ein Kleingeist oder sogar ein Halunke gewesen sein.“ Hätte sich jedoch Christus eines solchen Mannes als seines Stellvertreters bedient?
Jedenfalls findet die Behauptung, das Papsttum sei von Jesus eingesetzt worden, überhaupt keine Stütze in der Bibel. Wie es in der Encyclopedia of Religion heißt, sind sich selbst moderne katholische Gelehrte einig: „Es gibt keinen unmittelbaren biblischen Beweis dafür, dass Jesus das Papsttum als ein ständiges Amt in der Kirche eingesetzt hat.“
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perle
Danke Perle für diesen Artikel.
Paulus war jener, der alles an sich gerissen und nach Vorbild der ägyptischen Prieserschaft die Hierarchie aufgebaut hat.
--
hema
Paulus war jener, der alles an sich gerissen und nach Vorbild der ägyptischen Prieserschaft die Hierarchie aufgebaut hat.
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hema
Es ist vermessen, zwischen Jesus und dem heutigen Papst eine direkte Linie zu ziehen. Würde Jesus wissen, mit welchen unmenschlichen und unlogischen Begründungen der heutige Vatikan die Welt zu regieren versucht, würde er sich vermutlich im Grabe umdrehen.
Man überlege sich doch mal: Vor einigen Jahrhunderten waren die Päpste nicht nur die Obersten der Kirche, sondern erhoben sich sogar über alle weltliche Fürsten und Könige. Sie prassten, liessen foltern und morden, liessen sich mit Huren ein und hatten jede Menge unehelicher Kinder....
Natürlich darf man die heutigen Päpste, Kardinäle und Pfarrer nicht mit jenen vergleichen, die ich oben beschrieb. Aber es ist noch genug Unchristliches an ihnen hängen geblieben.
--
schorsch
Man überlege sich doch mal: Vor einigen Jahrhunderten waren die Päpste nicht nur die Obersten der Kirche, sondern erhoben sich sogar über alle weltliche Fürsten und Könige. Sie prassten, liessen foltern und morden, liessen sich mit Huren ein und hatten jede Menge unehelicher Kinder....
Natürlich darf man die heutigen Päpste, Kardinäle und Pfarrer nicht mit jenen vergleichen, die ich oben beschrieb. Aber es ist noch genug Unchristliches an ihnen hängen geblieben.
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schorsch
@ hema
<<„Paulus war jener, der alles an sich gerissen und nach Vorbild der ägyptischen Priesterschaft die Hierarchie aufgebaut hat.“ hema>>
Die Eltern von Paulus waren Hebräer und gehörten offensichtlich zu den Pharisäern, einer Richtung des Judaismus (Apg 23:6; Php 3:5).In Jerusalem wurde er von Gamaliel, einem gelehrten Pharisäer, unterwiesen, was darauf schließen lässt, dass Paulus aus einer prominenten Familie stammte (Apg 22:3; 5:34). Paulus war in mindestens zwei Sprachen — Griechisch und Hebräisch — bewandert (Apg 21:37-40). Wäre es da nicht nahe liegender und verständlicher, eine Hierarchie nach dem Vorbild der jüdischen Priesterschaft anzunehmen?
Ein nachahmenswertes Beispiel. Da der Apostel Paulus das Beispiel Christi treu nachahmte, konnte er sagen:
„Werdet meine Nachahmer, wie auch ich Christi Nachahmer bin!“ (1. Kor. 11:1; 4:16; Php 3:17).
Paulus war darauf bedacht, der Leitung des Geistes Gottes zu folgen (Apg 13:2-5; 16:9, 10). Er hausierte nicht mit dem Wort Gottes, sondern redete in Aufrichtigkeit (2Ko 2:17). Trotz seiner Bildung versuchte er nicht, andere durch seine Redekunst zu beeindrucken (1Ko 2:1-5) oder Menschen zu gefallen (Gal 1:10). Er bestand nicht darauf, das zu tun, wozu er ein Recht hatte, sondern er passte sich denjenigen an, denen er predigte, und achtete sorgfältig darauf, dass er andere nicht zum Stolpern brachte (1Ko 9:19-26; 2Ko 6:3).
Wenn etliche Frauen sich trotzdem an Aussprüchen von ihm stoßen, dann berücksichtigen sie nicht alle seine Aussagen.
--
perle
<<„Paulus war jener, der alles an sich gerissen und nach Vorbild der ägyptischen Priesterschaft die Hierarchie aufgebaut hat.“ hema>>
Die Eltern von Paulus waren Hebräer und gehörten offensichtlich zu den Pharisäern, einer Richtung des Judaismus (Apg 23:6; Php 3:5).In Jerusalem wurde er von Gamaliel, einem gelehrten Pharisäer, unterwiesen, was darauf schließen lässt, dass Paulus aus einer prominenten Familie stammte (Apg 22:3; 5:34). Paulus war in mindestens zwei Sprachen — Griechisch und Hebräisch — bewandert (Apg 21:37-40). Wäre es da nicht nahe liegender und verständlicher, eine Hierarchie nach dem Vorbild der jüdischen Priesterschaft anzunehmen?
Ein nachahmenswertes Beispiel. Da der Apostel Paulus das Beispiel Christi treu nachahmte, konnte er sagen:
„Werdet meine Nachahmer, wie auch ich Christi Nachahmer bin!“ (1. Kor. 11:1; 4:16; Php 3:17).
Paulus war darauf bedacht, der Leitung des Geistes Gottes zu folgen (Apg 13:2-5; 16:9, 10). Er hausierte nicht mit dem Wort Gottes, sondern redete in Aufrichtigkeit (2Ko 2:17). Trotz seiner Bildung versuchte er nicht, andere durch seine Redekunst zu beeindrucken (1Ko 2:1-5) oder Menschen zu gefallen (Gal 1:10). Er bestand nicht darauf, das zu tun, wozu er ein Recht hatte, sondern er passte sich denjenigen an, denen er predigte, und achtete sorgfältig darauf, dass er andere nicht zum Stolpern brachte (1Ko 9:19-26; 2Ko 6:3).
Wenn etliche Frauen sich trotzdem an Aussprüchen von ihm stoßen, dann berücksichtigen sie nicht alle seine Aussagen.
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perle
Ein kurzer geschichtlicher Rückblick
geschrieben von ehemaliges Mitglied
Unter wird der Weg zur Heidenmission geschildert.
Der Weg des Paulus aus der jüdischen in die heidnische Welt ist für das Christentum schicksalbestimmend, es wandelt sich dadurch von einer jüdischen Sekte in eine eigenständige Religion.
Im jüdischen Raum gab es rein jüdische Gemeinden, in heidnischen Regionen kam es zu gemischten Gemeinden, bestehend aus Juden und Heiden.
Mit dem Kompromiss des Paulus mit Petrus und der Jerusalemer Gemeinde (1. Apostelkonzil) ist es künftig möglich, Heidenmission zu betreiben, ohne dass vorher eine Beschneidung vorgenommen werden muss.
In Korinth kam es zum Streit, wie lange ein Presbyter die Gemeinde leiten darf. Ohne aufgefordert zu sein griff im Jahre 95 die römische Gemeinde in den Konflikt ein (Das gilt als der )
Clemens von Rom entwickelt die Lehre der
Ignatius von Antiochien erwähnt in seinen sieben Briefen das Bischofsamt und mahnt:
In der Didache liegt die älteste uns bekannte Kirchenordnung vor.
Besonders für Christliche Rituale werden wichtige Hinweise gegeben:
Einige Hinweise auf die :
Ignatius von Antiochien, sein Martyrium fällt in die Regierungszeit von Kaiser Trajan (98 – 117), fordert seine Gemeinde zu Eintracht und Gehorsam gegenüber dem Bischof auf, um sie vor Irrlehren zu schützen, gegen die die junge Kirche von Anfang an zu kämpfen hatte.
Da er ein Vertreter Christi sei, schulde die Gemeinde ihm auch denselben Gehorsam.
Seine Gemeinde fordert Ignatius in der Verfolgungszeit zu Zurückhaltung und Vorsicht auf, wird aber selbst auf Geheiß des Kaisers verhaftet.
Während seiner Gefangenschaft bzw. auf seiner Romfahrt als Gefangener schreibt er Briefe an die Gemeinde Smyrna, Tralles, Rom, Ephesus, Magnesia und Philadelphia sowie an Bischof Polykarp. Spätestens 117 endet sein Martyrium.
Einen Text über das Sakrament der Weihe in der Orthodoxen und in der römisch katholischen Kirche findest du
>-------
eirene
Der Weg des Paulus aus der jüdischen in die heidnische Welt ist für das Christentum schicksalbestimmend, es wandelt sich dadurch von einer jüdischen Sekte in eine eigenständige Religion.
Im jüdischen Raum gab es rein jüdische Gemeinden, in heidnischen Regionen kam es zu gemischten Gemeinden, bestehend aus Juden und Heiden.
Mit dem Kompromiss des Paulus mit Petrus und der Jerusalemer Gemeinde (1. Apostelkonzil) ist es künftig möglich, Heidenmission zu betreiben, ohne dass vorher eine Beschneidung vorgenommen werden muss.
In Korinth kam es zum Streit, wie lange ein Presbyter die Gemeinde leiten darf. Ohne aufgefordert zu sein griff im Jahre 95 die römische Gemeinde in den Konflikt ein (Das gilt als der )
Clemens von Rom entwickelt die Lehre der
Ignatius von Antiochien erwähnt in seinen sieben Briefen das Bischofsamt und mahnt:
In der Didache liegt die älteste uns bekannte Kirchenordnung vor.
Besonders für Christliche Rituale werden wichtige Hinweise gegeben:
Einige Hinweise auf die :
Ignatius von Antiochien, sein Martyrium fällt in die Regierungszeit von Kaiser Trajan (98 – 117), fordert seine Gemeinde zu Eintracht und Gehorsam gegenüber dem Bischof auf, um sie vor Irrlehren zu schützen, gegen die die junge Kirche von Anfang an zu kämpfen hatte.
Da er ein Vertreter Christi sei, schulde die Gemeinde ihm auch denselben Gehorsam.
Seine Gemeinde fordert Ignatius in der Verfolgungszeit zu Zurückhaltung und Vorsicht auf, wird aber selbst auf Geheiß des Kaisers verhaftet.
Während seiner Gefangenschaft bzw. auf seiner Romfahrt als Gefangener schreibt er Briefe an die Gemeinde Smyrna, Tralles, Rom, Ephesus, Magnesia und Philadelphia sowie an Bischof Polykarp. Spätestens 117 endet sein Martyrium.
Einen Text über das Sakrament der Weihe in der Orthodoxen und in der römisch katholischen Kirche findest du
>-------
eirene
Deine Mühen uns diese Tatsachen näher zu bringen sind wirklich redlich und anerkennenswert.
Trotzdem sind sie für mich irrelewant. Meine Denkweise geht dahin, dass alle Religionen Göttlichen Ursprungs sind und damit die reine Lehre anzuerkennen ist.
Was Menschen dann daraus gemacht haben ist nicht immer im Sinne Gottes gewesen. Das Böse hat sich in viele Bereiche eingeschlichen. Darum die vielen Aergernisse, die Menschen zu Kritik und Ablehnung bringt.
Mir gefaellt auch der Hinduismus, der ohne Priestertum nach unserer Art auskommt. Bei den Hindus ist alles heilig. Sie achten das Leben in jeder Form. Das ist bei mir die hoechste Form der Gottesverehrung, weil die Ehre Gottes damit zum Ausdruck gebracht wird.
Sie verehren wie wir die Trinitaetet - alle anderen Goetter sind nur Inkarnationen und sie wissen dass das große Brahman der Atem der Welt ist, der alles Leben in sich birgt und erhaelt.
--
hema
Trotzdem sind sie für mich irrelewant. Meine Denkweise geht dahin, dass alle Religionen Göttlichen Ursprungs sind und damit die reine Lehre anzuerkennen ist.
Was Menschen dann daraus gemacht haben ist nicht immer im Sinne Gottes gewesen. Das Böse hat sich in viele Bereiche eingeschlichen. Darum die vielen Aergernisse, die Menschen zu Kritik und Ablehnung bringt.
Mir gefaellt auch der Hinduismus, der ohne Priestertum nach unserer Art auskommt. Bei den Hindus ist alles heilig. Sie achten das Leben in jeder Form. Das ist bei mir die hoechste Form der Gottesverehrung, weil die Ehre Gottes damit zum Ausdruck gebracht wird.
Sie verehren wie wir die Trinitaetet - alle anderen Goetter sind nur Inkarnationen und sie wissen dass das große Brahman der Atem der Welt ist, der alles Leben in sich birgt und erhaelt.
--
hema
Re: Ein kurzer geschichtlicher Rückblick
geschrieben von ehemaliges Mitglied
Womit dann ja so ziemlich alles gesagt wurde, bis nicht neue Aspekte in der Diskussion auftauchen. Unsere Standpunkte sind ja nun offen und deutlich dargelegt, ein Weiterbohren käme einem Bekehrungsversuch gleich, und so etwas liegt mir ferne.
--
eirene
--
eirene
--@ eirene
Auch ich bedanke mich für den Hinweis auf das Leben und Wirken des Apostel Paulus, sowie für den Link, in dem man den Werdegang für das Sakrament der Weihe in der Orthodoxen und in der römisch katholischen Kirche nachlesen kann.
Den Ausführungen in den Absätzen 2 bis einschließlich 5 über die Sukzession stimme ich zu, da sie auch mit Bibelaussagen belegt werden.
Die Vorgehensweise in der apostolischen Zeit
Im Jahre 49 n. Chr. war in Jerusalem eine Zusammenkunft erforderlich, um einige Streitpunkte zu klären, die alle Christen angingen. Aus dem Bibelbericht geht hervor, dass nach einer unvoreingenommenen Besprechung „die Apostel und Ältesten [presbýteroi] beschlossen samt der ganzen Gemeinde, aus ihrer Mitte Männer auszuwählen und mit Paulus und Barnabas nach Antiochia zu senden, nämlich Judas mit dem Beinamen Barsabbas und Silas, angesehene Männer unter den Brüdern. 23 Und sie gaben ein Schreiben in ihre Hand, also lautend: Wir, die Apostel und Ältesten, eure Brüder, wünschen Heil den Brüdern aus den Heiden in Antiochia und Syrien und Zilizien. “
Die Apostel und die Ältesten fungierten in den weit verbreiteten Versammlungen von Christen offensichtlich als maßgebendes Verwaltungsorgan (Apostelgeschichte 15:22, 23). Diese leitende Gruppe in Jerusalem war zwar die frühchristliche Vorkehrung für die Aufsicht über alle Christen. Doch was für ein Führungssystem hatte jede Ortsversammlung? Aus dem Brief des Paulus an Timotheus geht hervor, dass in den Versammlungen Aufseher (griechisch: epískopos, das Wurzelwort für „episkopal“) dienten, die in geistigem Sinne Älteste (presbýteroi) waren, Männer, die durch ihren Lebenswandel und ihr Geistiggesinntsein bewiesen hatten, dass sie befähigt waren, ihre Glaubensbrüder zu lehren (1. Timotheus 3:1-7; 5:17).
Im 1. Jahrhundert bildeten diese Männer keine besondere Klasse, keine Klasse der Geistlichkeit. Sie unterschieden sich nicht von anderen durch ihre Kleidung. Ihr Unterscheidungsmerkmal war ihr Geistiggesinntsein. Und in jeder Versammlung hatte nicht wie in einer Monarchie ein einziger Mann die Leitung inne, sondern eine Ältestenschaft (die Aufseher) (Apostelgeschichte 20:17; Philipper 1:1).
Zu den ersten Versammlungen, die die Leitung der Apostel und der Ältesten in Jerusalem akzeptierten, gehörte die Versammlung in Rom. Die christliche Wahrheit erreichte diese Stadt wahrscheinlich kurz nach Pfingsten des Jahres 33 n. Chr. (Apostelgeschichte 2:10). Wie damals in allen Versammlungen der Christen gab es in der Versammlung in Rom Älteste, die als Körperschaft als Aufseher dienten; niemand führte die Oberaufsicht. Mit Sicherheit wurde kein Aufseher dieser Versammlung von seinen Zeitgenossen als Bischof oder als Papst betrachtet, denn es gab in Rom noch kein monarchisches Episkopat.
perle
@ eirene
Fortsetzung
Zur Vollständigkeit des Berichts über die Ämterverteilung gehört auch folgendes Wissen über die weitere Entwicklung.
Erst nach einer gewissen Zeit wurde der Ausdruck epískopos (Aufseher, Leiter) in „Bischof“ umgewandelt, ein Wort, das einen Geistlichen bezeichnet, der über die anderen Geistlichen seiner Diözese die Oberaufsicht führt. Der spanische Jesuit Bernardino Llorca erklärt: „Anfangs wurde zwischen den Bischöfen und den Presbytern kaum ein Unterschied gemacht, und man schenkte nur der Bedeutung der Wörter Beachtung: Bischof ist die Entsprechung von ‚Aufseher‘; Presbyter ist die Entsprechung von ‚älterer Mann‘. Doch nach und nach wurde zwischen beiden immer mehr unterschieden: die bedeutenderen Aufseher, die die höchste priesterliche Gewalt besaßen und die Befugnis hatten, die Hände aufzulegen und das Priesteramt zu übertragen, erhielten die Bezeichnung Bischof“ (Historia de la Iglesia Católica [Die Geschichte der katholischen Kirche]). Die Bischöfe begannen ihr Amt in einer Art monarchischem System auszuüben, und zwar besonders vom Anfang des 4. Jahrhunderts an. Es entstand eine Hierarchie oder eine herrschende Klasse der Geistlichkeit, und mit der Zeit wurde der Bischof von Rom — er beanspruchte, der Nachfolger Petri zu sein — von vielen als der oberste Bischof und Papst anerkannt.
Der genaue Zeitpunkt, wann sich das monarchische Episkopat — ein Episkopat mit einem Mann an der Spitze — zu entwickeln begann, ist schwer zu bestimmen. Vieles weist jedoch auf das 2. Jahrhundert hin (Römer 16:3-16; Philipper 1:1).
Der Titel „Papst“ (abgeleitet von dem griechischen Wort pápas, Vater) wurde in den ersten zwei Jahrhunderten nicht verwendet. Der ehemalige Jesuit Michael Walsh erklärt: „Der Bischof von Rom wurde anscheinend im 3. Jahrhundert zum erstenmal ‚Papst‘ genannt, und zwar verlieh man Papst Kalixt I. den Titel . . . Gegen Ende des 5. Jahrhunderts war gewöhnlich mit dem Ausdruck ‚Papst‘ ausschließlich der Bischof von Rom gemeint. Allerdings erst im 11. Jahrhundert konnte ein Papst den Titel für sich allein beanspruchen.“
Einer der ersten Bischöfe von Rom, die ihrer Macht Geltung verschafften, war Papst Leo I. (Papst von 440 bis 461 u. Z.) Leo eignete sich den einst heidnischen Titel Pontifex maximus an, einen Titel, den noch heute die Päpste innehaben und der bis gegen Ende des 4. Jahrhunderts von den römischen Kaisern getragen wurde.“ Leo I. stützte sich dabei auf die katholische Auslegung der Worte Jesu aus Matthäus 16:18, 19. Er „erklärte, dass der Kirche des heiligen Petrus eine Vorrangstellung eingeräumt werden sollte, denn der heilige Petrus sei der Erste unter den Aposteln gewesen.“
In Absatz 6 heißt es: „Die Kirche ist wiederum vom Herrn dazu berufen, als Gemeinschaft der Gläubigen die Nachfolge Christi und seiner Apostel anzutreten. Durch die treue Bewahrung und die lebendige Weitergabe des Glaubens in Schrift und Tradition sowie durch die Teilhabe am apostolischen Amt wahrt sie daher ihre Apostolizität.“ Bis hierher ist auch dieser Aussage zuzustimmen.
Wie der Ablauf der Geschichte jedoch zeigt, ist die rkK leider von der Lehre Christi wie der Tradition, d. h. von der Vorgehensweise der Apostel, abgewichen, wie es in den weiteren Ausführungen ab Absatz 7 ja auch zu ersehen ist. Der Apostel Paulus sagte voraus:
„Auch aus eurer Mitte werden Männer aufstehen, die Verkehrtes lehren, um die Jünger an sich zu ziehen.“ ( Apg 20,30)
Ähnlich drückt sich der Apostel Petrus aus; er sagte vorher:
„Auch unter euch werden falsche Lehrer sein, die Verderben bringende Parteiungen heimlich einführen werden, indem sie auch den Gebieter, der sie erkauft hat, verleugnen.“ (2. Pet. 2,1)
Selbst Jesus sagte im Gleichnis vom Sämann:
„Während aber die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut mitten unter den Weizen und ging weg.“
Das alles hat sich in der rkK ereignet und ist mit Ursache der Spaltungen. Die Verlautbarung von ihr in jüngster Zeit: „Die genannten kirchlichen Gemeinschaften, die vor allem wegen des Fehlens des sakramentalen Priestertums die ursprüngliche und vollständige Wirklichkeit des eucharistischen Mysteriums nicht bewahrt haben, können nach katholischer Lehre nicht „Kirchen" im eigentlichen Sinn genannt werden.“ Worte zum Ärgernis in ev. Kreisen und die für die Ökumene nicht dienlich sind.
--
perle
Fortsetzung
Zur Vollständigkeit des Berichts über die Ämterverteilung gehört auch folgendes Wissen über die weitere Entwicklung.
Erst nach einer gewissen Zeit wurde der Ausdruck epískopos (Aufseher, Leiter) in „Bischof“ umgewandelt, ein Wort, das einen Geistlichen bezeichnet, der über die anderen Geistlichen seiner Diözese die Oberaufsicht führt. Der spanische Jesuit Bernardino Llorca erklärt: „Anfangs wurde zwischen den Bischöfen und den Presbytern kaum ein Unterschied gemacht, und man schenkte nur der Bedeutung der Wörter Beachtung: Bischof ist die Entsprechung von ‚Aufseher‘; Presbyter ist die Entsprechung von ‚älterer Mann‘. Doch nach und nach wurde zwischen beiden immer mehr unterschieden: die bedeutenderen Aufseher, die die höchste priesterliche Gewalt besaßen und die Befugnis hatten, die Hände aufzulegen und das Priesteramt zu übertragen, erhielten die Bezeichnung Bischof“ (Historia de la Iglesia Católica [Die Geschichte der katholischen Kirche]). Die Bischöfe begannen ihr Amt in einer Art monarchischem System auszuüben, und zwar besonders vom Anfang des 4. Jahrhunderts an. Es entstand eine Hierarchie oder eine herrschende Klasse der Geistlichkeit, und mit der Zeit wurde der Bischof von Rom — er beanspruchte, der Nachfolger Petri zu sein — von vielen als der oberste Bischof und Papst anerkannt.
Der genaue Zeitpunkt, wann sich das monarchische Episkopat — ein Episkopat mit einem Mann an der Spitze — zu entwickeln begann, ist schwer zu bestimmen. Vieles weist jedoch auf das 2. Jahrhundert hin (Römer 16:3-16; Philipper 1:1).
Der Titel „Papst“ (abgeleitet von dem griechischen Wort pápas, Vater) wurde in den ersten zwei Jahrhunderten nicht verwendet. Der ehemalige Jesuit Michael Walsh erklärt: „Der Bischof von Rom wurde anscheinend im 3. Jahrhundert zum erstenmal ‚Papst‘ genannt, und zwar verlieh man Papst Kalixt I. den Titel . . . Gegen Ende des 5. Jahrhunderts war gewöhnlich mit dem Ausdruck ‚Papst‘ ausschließlich der Bischof von Rom gemeint. Allerdings erst im 11. Jahrhundert konnte ein Papst den Titel für sich allein beanspruchen.“
Einer der ersten Bischöfe von Rom, die ihrer Macht Geltung verschafften, war Papst Leo I. (Papst von 440 bis 461 u. Z.) Leo eignete sich den einst heidnischen Titel Pontifex maximus an, einen Titel, den noch heute die Päpste innehaben und der bis gegen Ende des 4. Jahrhunderts von den römischen Kaisern getragen wurde.“ Leo I. stützte sich dabei auf die katholische Auslegung der Worte Jesu aus Matthäus 16:18, 19. Er „erklärte, dass der Kirche des heiligen Petrus eine Vorrangstellung eingeräumt werden sollte, denn der heilige Petrus sei der Erste unter den Aposteln gewesen.“
In Absatz 6 heißt es: „Die Kirche ist wiederum vom Herrn dazu berufen, als Gemeinschaft der Gläubigen die Nachfolge Christi und seiner Apostel anzutreten. Durch die treue Bewahrung und die lebendige Weitergabe des Glaubens in Schrift und Tradition sowie durch die Teilhabe am apostolischen Amt wahrt sie daher ihre Apostolizität.“ Bis hierher ist auch dieser Aussage zuzustimmen.
Wie der Ablauf der Geschichte jedoch zeigt, ist die rkK leider von der Lehre Christi wie der Tradition, d. h. von der Vorgehensweise der Apostel, abgewichen, wie es in den weiteren Ausführungen ab Absatz 7 ja auch zu ersehen ist. Der Apostel Paulus sagte voraus:
„Auch aus eurer Mitte werden Männer aufstehen, die Verkehrtes lehren, um die Jünger an sich zu ziehen.“ ( Apg 20,30)
Ähnlich drückt sich der Apostel Petrus aus; er sagte vorher:
„Auch unter euch werden falsche Lehrer sein, die Verderben bringende Parteiungen heimlich einführen werden, indem sie auch den Gebieter, der sie erkauft hat, verleugnen.“ (2. Pet. 2,1)
Selbst Jesus sagte im Gleichnis vom Sämann:
„Während aber die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut mitten unter den Weizen und ging weg.“
Das alles hat sich in der rkK ereignet und ist mit Ursache der Spaltungen. Die Verlautbarung von ihr in jüngster Zeit: „Die genannten kirchlichen Gemeinschaften, die vor allem wegen des Fehlens des sakramentalen Priestertums die ursprüngliche und vollständige Wirklichkeit des eucharistischen Mysteriums nicht bewahrt haben, können nach katholischer Lehre nicht „Kirchen" im eigentlichen Sinn genannt werden.“ Worte zum Ärgernis in ev. Kreisen und die für die Ökumene nicht dienlich sind.
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perle
Re: Ein kurzer geschichtlicher Rückblick
geschrieben von ehemaliges Mitglied
Ziemlich umfangreich sind die Informationen in Wikipedia über Geschichte und Bedeutung des Bischofsamtes in der rkK und in der Orthodoxie:
Den Text findet man unter
Vergessen sollte man nicht, dass die Begriffe Episkopus, Presbyter und Diakon in einzelnen Stellen verschiedene Ämter und in anderen einfach den Gemeindeältesten einer Gemeinde meinen, je nachdem wann und von wem ein Text verfasst wurde.
Eine umfassende Besprechung des kirchlichen Amtes findet sich unter
Dieses Werk ist umfangreich, behandelt das Thema aber sehr gründlich.
Hier wäre der Versuch einer Nacherzählung sinnlos, wer den Inhalt erfahren will, kommt um ein konzentriertes Studium dieses Werkes nicht herum.
Ein Hinweis noch: Besprochen wird auch das Priestertum und das Sakrament der Ehe. Zusätzlich finden sich auch Erklärungen von Bibelzitaten, die von Kritikern gerne gegen die Kirche verwendet werden, indem sie sie nicht auf die Entstehungssituation der Urkirche beziehen.
Für die am Christentum Interessierten wird das wohl kein Problem sein, andere werden wahrscheinlich lieber auch weiterhin ihren persönlichen Vermutungen vertrauen.
Hier kann ich dir nicht folgen. Der Hinweis auf Männer, die aus der Mitte der Christen aufstehen werden und Verkehrtes lehren werden, betraf sicher die Gnostiker, die es zu bekämpfen galt, sollte die Lehre Jesu rein erhalten und weiter gegeben werden. Z. B. die Aussage, sie werden die Ehe verbieten und auch den Verzehr bestimmter Speisen, ist ein Hinweis auf die zu bekämpfende Leibfeindlichkeit der Gnostiker.
Natürlich kann man in diesen Zitaten auch Hinweise auf die späteren Gründungen von über 25000 sog. christlichen "Kirchen" erkennen. Oder meinst du, jene Menschen, die diese Splittergruppen durch ihre Lehren verschuldet haben, haben alle die Lehre Jesu und keine Irrlehren verkündet? Jesus hat zum Vater um die Einheit seiner Anhänger gebetet, nicht um eine Vielzahl sich widersprechender und wenigstens zum Teil stark bekämpfender Gruppen von Anhängern. Einer Meinung können sie doch nicht sein, sonst wäre diese Zersplitterung nicht Tatsache.
eirene
Den Text findet man unter
Vergessen sollte man nicht, dass die Begriffe Episkopus, Presbyter und Diakon in einzelnen Stellen verschiedene Ämter und in anderen einfach den Gemeindeältesten einer Gemeinde meinen, je nachdem wann und von wem ein Text verfasst wurde.
Eine umfassende Besprechung des kirchlichen Amtes findet sich unter
Dieses Werk ist umfangreich, behandelt das Thema aber sehr gründlich.
Hier wäre der Versuch einer Nacherzählung sinnlos, wer den Inhalt erfahren will, kommt um ein konzentriertes Studium dieses Werkes nicht herum.
Ein Hinweis noch: Besprochen wird auch das Priestertum und das Sakrament der Ehe. Zusätzlich finden sich auch Erklärungen von Bibelzitaten, die von Kritikern gerne gegen die Kirche verwendet werden, indem sie sie nicht auf die Entstehungssituation der Urkirche beziehen.
Für die am Christentum Interessierten wird das wohl kein Problem sein, andere werden wahrscheinlich lieber auch weiterhin ihren persönlichen Vermutungen vertrauen.
Hier kann ich dir nicht folgen. Der Hinweis auf Männer, die aus der Mitte der Christen aufstehen werden und Verkehrtes lehren werden, betraf sicher die Gnostiker, die es zu bekämpfen galt, sollte die Lehre Jesu rein erhalten und weiter gegeben werden. Z. B. die Aussage, sie werden die Ehe verbieten und auch den Verzehr bestimmter Speisen, ist ein Hinweis auf die zu bekämpfende Leibfeindlichkeit der Gnostiker.
Natürlich kann man in diesen Zitaten auch Hinweise auf die späteren Gründungen von über 25000 sog. christlichen "Kirchen" erkennen. Oder meinst du, jene Menschen, die diese Splittergruppen durch ihre Lehren verschuldet haben, haben alle die Lehre Jesu und keine Irrlehren verkündet? Jesus hat zum Vater um die Einheit seiner Anhänger gebetet, nicht um eine Vielzahl sich widersprechender und wenigstens zum Teil stark bekämpfender Gruppen von Anhängern. Einer Meinung können sie doch nicht sein, sonst wäre diese Zersplitterung nicht Tatsache.
eirene