Religionen-Weltanschauungen Der geheiligte Klima-Ablasshandel

Re: Der langen Rede kurzer Schluss
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf felix † vom 26.07.2007, 16:36:47
Unser Anwalt der römisch-katholischen Kirche hat uns Zweifler alle mit stichhaltigen Argumenten überzeugen können, dass

- sie in keiner Weise der einzige Weg zum Heil darstelle
- sie andern Glaubensrichtungen gegenüber tolerant und aufgeschlossen sei
- der Papst nicht unfehlbar sein könne
- die Oekumene durch den Papst und die Kurie tatkräftig unterstützt und gefördert würde
- der Spruch von der "alleinseligmachenden Kirche" eine bösartige Verleumdung darstelle
- man auch ohne kirchliche Hilfe in den Himmel kommen könne

etc. etc.

Allein mir fehlt der Glaube ...
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felix


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eirene

Ich weiß ja, dass du nur an die Thermodynamik glaubst, das berührt mich aber nicht.
Einen Teil deiner obigen Behauptungen sind Unterstellungen, wie sie bei dir allerdings zur Tagesordnung gehören.
Ich bin übrigens nicht Anwalt der rkK sondern Mitglied der rkK. Das ist Grund genug, nicht jede falsche Behauptung einfach stehen zu lassen.

Dein Gedächtnis hat tatsächlich schwerst gelitten. Vor kurzem beschwertest du dich, dass ein Thema durch Fäkalsprache vernichtet worden sei.
Nun bist du auf dem besten Wege, Ähnlichen zu vollbringen, indem du Argumente durch Sticheleien ersetzt.
Was dein Wort wert ist, hast du auch gezeigt. Nach deinem Friedensangebot (Denk an die Friedenspfeife) hätte man meinen können, du seist Willens, Gehässigkeiten zu vermeiden. Wenn man deine letzten Beiträge in der religiösen Ecke liest, sieht man, dass du deine alte Schine fährst: Gegen andere Meinungen wird nicht argumentiert sondern gehetzt. Du hast Dein Versprechen nach wenigen Tagen auf einem Misthaufen entsorgt.
Aber macht nichts, viel Besseres habe ich ohnehin nicht erwartet.

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eirene
felix
felix
Mitglied

Wer sucht hier Streit?
geschrieben von felix †
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 26.07.2007, 18:46:27
Aber von dir habe ich mehr Einsicht erwartet. Ich wünschte dir, dass du dich einmal selber spürst und merkst, weshalb dich hier bald niemand mehr ernst nehmen kann.
Sei etwas lockerer und weniger verbissen. Ich bin zwar froh, dass ich nicht deine Position vertreten muss ... es würde mir sehr schwer fallen in aller Ehrlichkeit eine solche Machtorganisation zu verteidigen, die der Menschheit soviel Leid gebracht hat!
Die Friedenspfeife war ehrlich gemeint ... ich suche mit niemandem Streit!
Und versuche nicht mich für andere kritische Reaktionen wie z.B. von Schorsch, Hema oder Karl verantwortlich zu machen. Du ... mit deinem ¨penetranten pharisäerartigen Auftreten löst sowas aus!
--
felix
gila
gila
Mitglied

Re: Der langen Rede kurzer Schluss
geschrieben von gila
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 26.07.2007, 18:46:27
hallo, lieber,
ich finde es schön, wie Du die Kirche verteidigst. Aber - die Kirche spielt nun mal Macht aus. Das ist so. Und mit Glauben an Gott hat die Kirche relativ wenig zu tun. Das sage ich als eingeschworene Katholikin.
Glücklich und froh bin ich darüber, daß mir der Glaube durch die Kirche vermittelt wurde. Aber - dann kam die Suche ---.
Und, ich wurde fündig.: Gott ist allmächtig.
Und mit dem "Machtgehabe" der Kirche hat der Glaube an Gott nix zu tun.
sagt
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gila
Re: Wer sucht hier Streit?
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf felix † vom 26.07.2007, 22:29:45
Aber von dir habe ich mehr Einsicht erwartet. Ich wünschte dir, dass du dich einmal selber spürst und merkst, weshalb dich hier bald niemand mehr ernst nehmen kann.

eirene:
Um das Ernstnehmen geht es mir nicht. Ich antworte dort, wo ich der Meinung bin, dass eine Aussage über die Kirche unausgewogen ist und stelle meine Ansicht gegenüber. Dass man hier von einigen nur ernst genommen wird, wenn man in das gleiche Horn bläst wie sie, ist mir längst bekannt und kümmert mich auch nicht, so lange sie auf der Sachebene bleiben und Beiträge beantworten.

eirene:
Ich bin meistens gezwungen, in kurzer Zeit meine Antworten zu geben, da kann ich mir kein Herumgerede leisten. Wenn das als Verbissenheit verstanden wird, kann ich nichts machen, höchstens feststellen, dass sich um meine Befindlichkeit niemand kümmern muss.
Dass du Schwierigkeiten hättest, auch nur ein gutes Haar an der Kirche zu finden, weiß jeder, der hier einige Zeit mitliest. Du scheinst zu den Menschen zu gehören, die sich im Umgang mit anderen an deren Fehler festkrallen und alles Gute nicht erkennen. Ich sehe beide Seiten der Medaille.

eirene:
Du warst von Anfang an unsachlich und operiertest auf der persönlichen Ebene, die Kritisiererei bezüglich des Nicks und das sich darin Festbeißen blieb dir überlassen, andere begnügten sich mit der Erklärung, warum ich meinen Usernamen wählte.
Kritische Stimmen sind die Nahrung einer Diskussion, ohne sie könnten wir nicht diskutieren. Hema vertritt ihre Überzeugung, und das ist schön von ihr, dass sie nicht hier im Strom bequem mitschwimmt. Da sich ihre und meine Überzeugung nicht decken, muss es da ebenfalls zu unterschiedlichen Meinungsäußerungen kommen, was ja kein Problem darstellt. Dadurch lernt man sich besser kennen, und auch das ist wichtig. Karl folgt sicher nicht deinen Spuren, er ist Mann genug, um auf den eigenen Beinen durch die Welt zu gehen. Er hat auch eine gute Eigenschaft: Ich kann mich nicht erinnern, dass er von sich aus persönlich wurde. D. h., Karl nutzt seine Position hier nicht aus, und vor dieser Einstellung kann man den Hut ziehen.
Schorsch möchte ich nichts nachsagen, er hat sicher viel hinter sich. Aber es ist einfach auffallend, dass er erst rege wird, wenn auch du hier aktiv bist. Das heißt ja nicht, dass du ihn anstiftest, aber es scheint, er braucht deine moralische Unterstützung. Ob das stimmt, weiß ich nicht, das ist aber mein persönlicher Eindruck. Erklärt er mir, dass mein Eindruck falsch ist, muss ich das akzeptieren.

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eirene
Re: Der langen Rede kurzer Schluss
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf gila vom 26.07.2007, 23:17:44
hallo, lieber,
ich finde es schön, wie Du die Kirche verteidigst. Aber - die Kirche spielt nun mal Macht aus. Das ist so. Und mit Glauben an Gott hat die Kirche relativ wenig zu tun. Das sage ich als eingeschworene Katholikin.
geschrieben von gila

eirene:
Eigentlich hat es die Kirche nicht nötig verteidigt zu werden. Innerkirchlich hat es ja nie Zweifel daran gegeben, dass all ihre Mitglieder keine Engel sondern sündige Menschen sind. Und eine Verteidigung nach außen bringt auch nicht viel, weil man an festgefahrenen Vorurteilen normalerweise nichts ändern kann. Mir geht es einfach darum aufzuzeigen, dass auch eine andere Sicht der Dinge möglich ist

eirene:
Wenn dir die Kirche den Glauben wirklich vermittelt hat, was suchst du dann noch?
Nicht dass es für einen Katholiken nichts mehr zu suchen gäbe, man kann immer den Glauben durch dazugewonnenes Wissen vertiefen, in Zweifelsfällen Aussagen der Kirche und dazu passende Erkenntnisse aus menschlichen Wissenschaften in die Überlegungen einbeziehen und versuchen, so zu einer schlüssigen Überzeugung zu kommen.
Aber was Herumreiten auf Fehlern hilft, kann ich nicht erkennen, zumindest dann nicht, wenn ohnehin innerkirchlich niemand versucht, die Fehler unter den Teppich zu kehren.
Ich glaube nicht, dass man mit den Fingern in den Wunden einen Heilprozess fördern kann.

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eirene

schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Der langen Rede kurzer Schluss
geschrieben von schorsch
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 27.07.2007, 07:13:03
@ "...Mir geht es einfach darum aufzuzeigen, dass auch eine andere Sicht der Dinge möglich ist..."

Schön wäre, wenn du dieses Privileg auch jenen gestatten würdest, die anderer Meinung sind als du.....
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schorsch
hema
hema
Mitglied

Nichtschuldig !
geschrieben von hema
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 27.07.2007, 07:13:03
Es ist ein großes Problem unserer Zeit, dass alle, die wider das Gesetz handeln als arm, geschädigt, hilfsbedürftig (ist vielleicht so), aber selten als schuldig angesehen werden. Wer sagt heute noch: ich bin schuldig, ich habe Falsches getan? Weder die Kinderschänder, noch die Diebe, noch die Betrüger, noch die Selbstmörder im Namen Allahs! Glauben sie sich alle im Recht?

Der Unterschied zwischen Recht und Unrecht ist verschwommen ! Aber Recht muß Recht bleiben, sonst versinkt die ganze Menschheit in Anarchie und in unendlichem Leid (eh schon da)!

Ich will mit diesen Worten sagen, dass wir uns wieder wehren sollen und dass wir uns bemühen sollen, den Geschädigten - denn es gibt immer einen Geschädigten, wenn Unrecht geschieht - zu helfen im Rahmen der Möglichkeiten und das geschieht auch, wenn wir Unrecht anprangern.

Eirene: Aber was Herumreiten auf Fehlern hilft, kann ich nicht erkennen, zumindest dann nicht, wenn ohnehin innerkirchlich niemand versucht, die Fehler unter den Teppich zu kehren.
Ich glaube nicht, dass man mit den Fingern in den Wunden einen Heilprozess fördern kann.

Ich erkenne das sehr wohl:
1.) [color=maroon]Herumreiten auf Fehlern
Es wird aufgezeigt, dass es ein Fehler ist !

2.) wenn ohnehin innerkirchlich niemand versucht, die Fehler unter den Teppich zu kehren.
Ohne Ende wird das versucht! Priester die auf Kinder losgehen wurden in die nächste Pfarre versetzt, wo sie munter weiter machen konnten - nur als ein Beispiel.

3.) Ich glaube nicht, dass man mit den Fingern in den Wunden einen Heilprozess fördern kann Doch das kann man! Man muß erst erkennen, dass das eine Wunde ist bevor man sie heilen kann.





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hema
hema
hema
Mitglied

Re: Der langen Rede kurzer Schluss
geschrieben von hema
als Antwort auf gila vom 26.07.2007, 23:17:44
Liebe Gila, ich bin ganz deiner Meinung.

Gott ist wahrhaftig allmächtig.

--
hema
Re: Nichtschuldig !
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf hema vom 27.07.2007, 09:28:59
Es ist ein großes Problem unserer Zeit, dass alle, die wider das Gesetz handeln als arm, geschädigt, hilfsbedürftig (ist vielleicht so), aber selten als schuldig angesehen werden. Wer sagt heute noch: ich bin schuldig, ich habe Falsches getan? Weder die Kinderschänder, noch die Diebe, noch die Betrüger, noch die Selbstmörder im Namen Allahs! Glauben sie sich alle im Recht?
geschrieben von hema

eirene:
Hier geht der Staat mit "gutem Beispiel" voran, die Täter werden therapiert, die Opfer meist im Regen stehen gelassen, wenn sich nicht private Gemeinschaften ihrer annehmen.
Der Unterschied zwischen Recht und Unrecht ist verschwommen ! Aber Recht muß Recht bleiben, sonst versinkt die ganze Menschheit in Anarchie und in unendlichem Leid (eh schon da)!
geschrieben von hema

eirene:
Da kann ich nur zustimmen.
Ich will mit diesen Worten sagen, dass wir uns wieder wehren sollen und dass wir uns bemühen sollen, den Geschädigten - denn es gibt immer einen Geschädigten, wenn Unrecht geschieht - zu helfen im Rahmen der Möglichkeiten und das geschieht auch, wenn wir Unrecht anprangern.
geschrieben von hema

eirene:
Ich glaube, dass rechtliche Maßnahmen mehr helfen würde als andauernde pauschalierende Verdächtigungen, die auch die Arbeit der mehrheitlich guten Priester oft unmöglich machen.
Gesetzliche Meldepflicht und drakonische Strafen für Kindesmissbrauch bzw. auch für Verschweigen von bekannten Fällen könnte Wunder wirken bei jenen, die noch immer Liebhaber von moralischem Kehrricht unter dem Teppich sind. Wer aus Menschenfurcht die Opfer im Stich lässt und den Täter schützt, weil er sich vor der Öffentlichkeit fürchtet, hätte wohl noch mehr Angst davor, durch sein Schweigen selbst in die Zwickmühle zu geraten.
Eirene: Aber was Herumreiten auf Fehlern hilft, kann ich nicht erkennen, zumindest dann nicht, wenn ohnehin innerkirchlich niemand versucht, die Fehler unter den Teppich zu kehren.
Ich glaube nicht, dass man mit den Fingern in den Wunden einen Heilprozess fördern kann.
Ich erkenne das sehr wohl:
1.) [color=maroon]Herumreiten auf Fehlern
Es wird aufgezeigt, dass es ein Fehler ist !

2.) wenn ohnehin innerkirchlich niemand versucht, die Fehler unter den Teppich zu kehren.
Ohne Ende wird das versucht! Priester die auf Kinder losgehen wurden in die nächste Pfarre versetzt, wo sie munter weiter machen konnten - nur als ein Beispiel.

3.) Ich glaube nicht, dass man mit den Fingern in den Wunden einen Heilprozess fördern kann Doch das kann man! Man muß erst erkennen, dass das eine Wunde ist bevor man sie heilen kann.
geschrieben von hema

eirene: Ich bezog mich dabei auf die letzten kirchlichen Schreiben, die die Bischöfe zur Offenlegung der Fälle aufforderten, was ja auch eine Welle von Wiedergutmachungsbemühungen auslöste.
Dass Kindesmissbrauch ein Verbrechen ist, weiß heute wohl jeder.
Auch die letzten Österreichischen Probleme fanden ihre Aufklärung, das liegt nicht sehr weit zurück.
Allein schon die Schreiben des vorletzten Papstes und seine Vorschriften, wie mit Tätern umzugehen ist, zeigt, dass es Rom durchaus bewusst ist, dass es das Problem der Pädophilie in der Kirche gibt. Das Bekennen ist damit auch geschehen, aber die Richter können vom Prozess nie genug bekommen, es kommt zu einem Verfahren ohne Ende.

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eirene
Re: Der langen Rede kurzer Schluss
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf schorsch vom 27.07.2007, 08:48:20
@ "...Mir geht es einfach darum aufzuzeigen, dass auch eine andere Sicht der Dinge möglich ist..."

Schön wäre, wenn du dieses Privileg auch jenen gestatten würdest, die anderer Meinung sind als du.....
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schorsch


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eirene

Da ich nur zu antworten pflege, stelle ich je meine Meinung ins Forum, nachdem der andere User seine bereits veröffentlicht hatte.
Oder habe ich irgendwo einen Beitrag beantwortet, bevor er im Forum zu lesen war?

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eirene
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