Religionen-Weltanschauungen Der geheiligte Klima-Ablasshandel

Re: Der geheiligte Klima-Ablasshandel
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf hema vom 22.07.2007, 11:54:55
Aus Alleinseligmachend:

Bonifaz VIII. und die Bulle "unam sanctam"
Ihren Höhepunkt fand die Lehre, dass es außerhalb der Kirche kein Heil gebe, anfangs des 14. Jahrhunderts in der Formulierung von Papst Bonifaz VIII.. Auf dem Hintergrund der Auseinandersetzungen mit dem Kaiser und als Ausdruck seines Machtanspruchs formulierte der Papst, dass es für jede menschliche Kreatur absolut heilsnotwendig sei, dem römischen Papst untertan zu sein.


Das ist eine Irrlehre und wieder einmal Blasphemie!

Schorsch: Ist es nicht vielleicht eher so, dass sich die Oberen dieser Kirche irgend wann mal diese Aufgabe selber unter den Nagel rissen?

Jesus sagte zu Petrus: von nun an sollst du Menschen fischen!

Das heißt: die Seelen der Menschen zu Gott fuehren!

Das waere die Aufgabe aller Religionen. Leider ist es nicht so. Somit Fehlentwicklungen! Sie sind machtbesessen, rachsuechtig, angeberisch, rechthaberisch, zum Teil grausam und toetlich fuer Geist und Seele.

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hema
geschrieben von hema


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eirene

Ein Beispiel, wie der Glaubensabfall im NT gesehen wird:


Vorwürfe müsste man der Kirche daher machen, wenn sie die ihr Anvertrauten nicht vor dem Glaubensabfall warnte. Seltsamerweise wirfst du ihr aber vor, dass sie ihr Lehr- und Hirtenamt ernst nimmt.

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eirene
Re: Der geheiligte Klima-Ablasshandel
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 22.07.2007, 14:32:41
Folgenden Beitrag schrieb ich vor ca. 2 Jahren im ST, man sieht, wie sich Themen wiederhole. Ich habe meinen damaligen Usernamen durch meinen jetzigen ersetzt und an einer Stelle das Wort "normalerweise" eingefügt, ansonsten erfolgte keine Änderung:

27.04.05 (20:53):

Antwort von eirene:
"Außerhalb der Kirche kein Heil" wurde vor der Entdeckung Amerikas formuliert und bereits nach der Entdeckung A. relativiert, weil man erkennen musste, dass das bisherige geografische Weltbild falsch war, dass es also noch Menschen gab, die von Jesus überhaupt nichts gehört haben konnten. Es entsprach und entspricht nicht dem Gottesbild der Kirche, dass Gott die Menschen für ein Unwissen, das sie nicht zu verantworten haben, büßen ließe.

Etwas anderes ist es, wenn jemand durch Empfang der Taufe und der Firmung Vollmitglied geworden ist. Tritt ein solcher aus der Gemeinschaft aus, dann braucht er eigentlich niemanden, der ihm irgendwelche Voraussagen macht. Er hat ja hoffentlich seine Bibelkenntnisse nicht so schnell vergessen, da kann er sehr rasch nachlesen, was diese zum Thema Glaubensabfall zu sagen hat.
Bemerken muss man aber, dass die Mitglieder der anderen christlichen Konfessionen ja nicht vom Christentum abgefallen sind, sondern genauso wie Katholiken in Jesus ihr Heil sehen. Aber es gibt ernst zu nehmende Unterschiede bei Bibelinterpretationen und theologischen Ansichten.
D. h., bei anderen Christen, die nie katholisch waren, weil sie ja in einer anderen Konfession erzogen wurden, kann man vom Glaubensabfall überhaupt nicht reden, denn ein in einer protestantischen Familie erzogener Christ ist ja normalerweise nicht persönlich aus der r. k. K. ausgetreten. Für ihn ist höchstens entscheidend, in welchem Umfang er sich um die Aneignung religiöser Wahrheiten kümmert. Macht er das und sagt ihm sein Gewissen nach wie vor, dass seine Konfession die richtige ist, dann ist er VERPFLICHTET, Protestant zu bleiben. Das Gewissen, welches durch ausreichende religiöse Bildung geprägt ist, ist DIE RICHTSCHNUR für das menschliche Handeln.
Und übrigens, wenn man die biblischen Hinweise auf Sündenfolgen als Drohungen bezeichnet, dann frage ich, was sind das denn für Drohungen für jemanden, der an die Aussagen der Bibel nicht glaubt? Er wird darüber lachen - und wie geplant austreten.

Freundliche Grüße
eirene
Re: Der geheiligte Klima-Ablasshandel
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 22.07.2007, 15:28:55
Natürlich müsste es heißen:"extra ecclesiam nulla salus".
Ich bitte für meine Oberflächlichkeit um Entschuldigung.

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eirene
hema
hema
Mitglied

Re: Der geheiligte Klima-Ablasshandel
geschrieben von hema
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 22.07.2007, 13:24:24
"Damit einer Gott zum Vater haben könne, muss er die Kirche zur Mutter haben" (ep. 74, 7). "Niemand kann selig werden außer in der Kirche" (ep. 4, 4). "Außerhalb der Kirche gibt es kein Heil" (ep. 73, 21).

Glaubst du das wirklich Eirene?

Es wuerde mich interessieren, welchen Beruf du hast, weil du am Wort der Kirche haengst.

vielleicht Priesterin?
oder Pastoralassistentin?
oder bist du Professorin an einer Uni?


Du schreibst weiter:

Für ihn ist höchstens entscheidend, in welchem Umfang er sich um die Aneignung religiöser Wahrheiten kümmert. Macht er das und sagt ihm sein Gewissen nach wie vor, dass seine Konfession die richtige ist, dann ist er VERPFLICHTET, Protestant zu bleiben.

Wo hast du denn das her?

Es ist doch nicht wichtig welcher Konfession ein Mensch angeoert, sondern was fuer ein Mensch er ist.
Es ist egal ob ein Mensch r.k., evang., Muslime, Hindu, Buddhist, Sufi, Schintuist, ein Anhaenger Saradustras oder der Angehoerige einer anderen Glaubensrichtung ist. Es ist sogar egal ob einer mit oder OHNE KONFESSION ist.

Bei Gott zaehlt nur die Denkweise eines Menschen und sein TUN! Die Religionen sollten nur Hilfsmittel und Wegweiser sein.

Jeder der gut denkt, gut handelt und niemanden absichtlich Schaden zufuegt, ist auf dem richtigen Weg.

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hema
Re: Der geheiligte Klima-Ablasshandel
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf hema vom 22.07.2007, 19:14:44
Zitat:
Frage von hema:

Antwort von eirene:
Eigentlich habe ich mich bemüht, durch den Inhalt mehrerer Beträge darzulegen, dass die Kirche die Formulierung »extra ecclesiam nulla salus«, also außerhalb der Kirche kein Heil für die Mitglieder der rkK für gültig hält und nicht für Außenstehende, die entweder von Jesus noch nie etwas gehört haben und auch nicht für Mitglieder anderer Konfessionen, die durch ihre Erziehung keine Chance hatten, die rkK wirklich verstehen zu lernen. Für die letzteren genügt es, wenn sie ihre Kräfte einsetzen, um die Wahrheit zu finden. Tun sie das, dann müssen sie ihrem Gewissen folgen und in ihrer Konfession verharren, wenn ihr Gewissen das gebietet.
Aber das schrieb ich ja schon.

Ich bin ein Mann. Priesterinnen gibt es in der rkK nicht. Ich habe überhaupt kein Dienstverhältnis mit meiner Kirche, ich bin Teil meiner Kirche und damit ein Glied am mystischen Leib Jesu Christi, so weit ich mich so verhalte, dass ich in der Gnade Gottes verharre.
Meine Tätigkeit erstreckte sich nicht auf die Universität, ich habe eine naturwissenschaftliche Ausbildung und versuchte, meine Kenntnisse an Kinder weiter zu geben.

eirene:
Von meinem Religionslehrer. Er erklärte uns, das Gewissen ist die höchste Entscheidungsinstanz für die Menschen, daher besteht auch die Verpflichtung, es richtig zu bilden, indem man sich über die Glaubensinhalte und Gesetze der Moral informiert und alle Aspekte, die religiösen wie die zugänglichen wissenschaftlichen, in die Überlegungen einbezieht. Er sagte dem Inhalt nach: »Wenn jemand nach umfangreicher Prüfung und intensivster Forschung in allen zugänglichen Quellen zur Ansicht käme, dass die rkK eine falsche Lehre vermittelt, sei man im Gewissen verpflichtet, diese zu verlassen.
Das Problem dabei ist, dass das Gewissen aber auch irren kann. In diesem Fall könnte es zu einer Schuldverlagerung kommen. Dann wäre nicht mehr der Austritt die zu verantwortende Sünde, sondern die versäumte ausreichende Gewissensbildung. Die Beurteilung der Schwere dieses Versäumnisses ist alleinige Sache Gottes, kein Mensch kann abschätzen, ob die Bemühungen eines Menschen, die Wahrheit zu finden, für Gott ausreichen.





eirene: Du stimmst damit nicht mit dem Erlösungsgedanken der christlichen Konfessionen überein. Christen glauben, dass der Mensch in seinem Hang zur Sünde von Natur aus keinen Zugang zu Gott hat, weil neben Gott nichts Böses Bestand haben kann.
Weil Gott aber die Menschen liebt und ihr Heil will, hat er, die Sünden der Menschen voraussehend, den Menschen einen Heilsweg eröffnet.
Er sandte uns seinen Sohn Jesus, der uns nicht nur die Botschaft brachte, dass Gott Vater uns als seine Kinder annimmt und dass er uns an seiner Herrlichkeit teilnehmen lassen will, er übernahm für uns die Satisfaktion, den Ausgleich für das von den Menschen vollbrachte Böse, indem er sich wehrlos seinen Schlächtern überließ.
Jesus drängt sich aber niemandem auf. Wer sich von Jesus nicht erlösen lässt, indem er ihn nicht als seinen Erlöser anerkennt, trennt sich selbst von Gott, indem er das Erlösungswerk Jesu ablehnt.

Wer die Erlösung annimmt, zeigt dies durch seinen Glauben, wobei nach Jakobus der lediglich behauptete Glaube nicht ausreicht. Die Annahme der Gnade des Glaubens zeigt sich durch die Annahme der Gnade der Werke, die den Glauben bestätigen.

Die Kirche ist im Besitze von Gnadenmitteln, man spricht von Sakramenten. Taufe und Spendung des Hl. Geistes (Firmung) sind schon durch die Apostel gespendet worden, meistens in einem Vorgang. Die anderen Sakramente lassen sich aus Bibelstellen herleiten.
Es behauptet niemand, dass ohne Sakramentenempfang keine Seligkeit möglich sei. Aber es ist zweifelsfrei leichter, den Weg des Guten zu beschreiten, wenn man die mit den Sakramentsempfang verbundenen Gnaden empfängt und auch der Sündenvergebung kann man sicherer sein nach würdigem Empfang des Bußsakramentes.
Wer auf die Sakramente verzichtet, geht einen schweren Weg mit offenem Ziel, weil er eher auf die eigene Kraft vertraut als auf die Hilfe Jesu.

Wenn Jesus sich als "Weg" bezeichnet hat, kann ich nicht glauben, dass die Religionszugehörigkeit völlig belanglos ist.
Jesus gab den Lehrauftrag, wenn jemand sich von der Gemeinschaft der Jesusgläubigen ausschließt, weil er alles allein machen kann, halte ich das für problematisch. Auch wegen der Aussage Jesu, wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen.
Diese Gegenwart Jesu »genieße« ich im gemeinsamen Gottesdienst in der Pfarre und beim Eucharistieempfang, eine Feier, die ja auch als Auftrag Jesu zu betrachten ist.

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eirene

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eirene
schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Der geheiligte Klima-Ablasshandel
geschrieben von schorsch
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 22.07.2007, 21:18:50
@ eirene: "....Weil Gott aber die Menschen liebt und ihr Heil will, hat er, die Sünden der Menschen voraussehend, den Menschen einen Heilsweg eröffnet.
Er sandte uns seinen Sohn Jesus, der uns nicht nur die Botschaft brachte, dass Gott Vater uns als seine Kinder annimmt und dass er uns an seiner Herrlichkeit teilnehmen lassen will, er übernahm für uns die Satisfaktion, den Ausgleich für das von den Menschen vollbrachte Böse, indem er sich wehrlos seinen Schlächtern überließ.

1. Gott stellt uns also Fallen? Wie anders sollte ich das denn verstehen, dass er uns immer einen bösen und einen guten Weg offen lässt?

2. Wenn also Jesus die Sünden der Menschen auf sich nahm, tat er dies nicht nur für die Menschen, die mit ihm und vor ihm lebten, sondern auch für alle zukünftigen? Schön das zu wissen. Dann kann ich ja ungestraft weiter sündigen.....
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schorsch
hema
hema
Mitglied

Re: Der geheiligte Klima-Ablasshandel
geschrieben von hema
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 22.07.2007, 21:18:50
Eirene enstschuldige, ich hab diesen Namen weiblich abgespeichert.

Ansonsten stimme ich mit deinen Ausfuehrungen und diesen Lehren der r.k. Kirche NICHT UEBEREIN.

Diese Kirche lehrt auch, dass der Mensch von grundauf boese sei!
Das widerspricht dem Plan Gottes, der uns nach seinem Ebenbild geschaffen hat.

Die Kirche sagt auch: Gewissen vor Recht! (Kirchengesetz)

Mein Gewissen sagt mir, dass die Kirche den helfenden, liebenden, erloesenden Gott verloren hat! IHN sollten sie verkuenden und den Menschen naeher bringen.


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hema
hema
hema
Mitglied

Re: Der geheiligte Klima-Ablasshandel
geschrieben von hema
als Antwort auf schorsch vom 23.07.2007, 09:40:03
Laestern tut nie gut!

Ich glaube aber, dass du gar nicht suendigst. Du bis ein gebildeter und ehrlicher Mensch, der weiß was zu tun ist. Diesen Eindruck habe ich zumindest

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hema
Re: Der geheiligte Klima-Ablasshandel
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf schorsch vom 23.07.2007, 09:40:03
@ eirene: "....Weil Gott aber die Menschen liebt und ihr Heil will, hat er, die Sünden der Menschen voraussehend, den Menschen einen Heilsweg eröffnet.
Er sandte uns seinen Sohn Jesus, der uns nicht nur die Botschaft brachte, dass Gott Vater uns als seine Kinder annimmt und dass er uns an seiner Herrlichkeit teilnehmen lassen will, er übernahm für uns die Satisfaktion, den Ausgleich für das von den Menschen vollbrachte Böse, indem er sich wehrlos seinen Schlächtern überließ.

1. Gott stellt uns also Fallen? Wie anders sollte ich das denn verstehen, dass er uns immer einen bösen und einen guten Weg offen lässt?

2. Wenn also Jesus die Sünden der Menschen auf sich nahm, tat er dies nicht nur für die Menschen, die mit ihm und vor ihm lebten, sondern auch für alle zukünftigen? Schön das zu wissen. Dann kann ich ja ungestraft weiter sündigen.....
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schorsch


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eirene

Irrtum Schorsch. Jesus hat die Möglichkeit dafür geschaffen, dass Menschen vor Gott gerechtfertigt werden und Vergebung erlangen können. Dazu gehört aber Reue, der Vorsatz zur Besserung, Abkehr vom Bösen und Zuwendung zum Guten, Wiedergutmachung, soweit dies möglich ist, wo durch die Sünde jemandem Schaden erwuchs, und ehrliches Bekenntnis.
Zu sündigen, weil ich dann ja wieder beichten kann, machte einen Beichtgang zum vergeblichen Versuch, meine Sünden los zu werden, bis ich nicht auch diese falsche Gesinnung in meine Umkehr einbezogen habe.

eirene
bongoline
bongoline
Mitglied

Re: Der geheiligte Klima-Ablasshandel
geschrieben von bongoline
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 23.07.2007, 13:03:21
Beichten ist für mich so eine Sache, zu der ich lieber nein sage. Erst am Sonntag im Radio gehört:

Beichtet ein Mann, er habe seine Frau betrogen. Frage des Priesters - wie oft. Sagt der Mann: Herr Pfarrer, ich will beichten und nicht angeben.

Wie lange und intensiv muss ich denn dann meine kleinen lässlichen Sünden bereuen, damit der Segen "urbi et orbi" zum Tragen kommt. Ich dachte immer, mit dem päpstlichen Segen wäre ich aus dem Schneider

So wie in der katholischen Kirche gehandhabt, Taufe ohne Einwilligung des Kindes, Firmung - was will man von einem 14-jährigen Kind erwarten - also auch von den Eltern festgesetzt. Und dann kommt das Kind zum denken und findet, mein Glaube, mein Verhältnis zu Gott ist ein anderes, als es die rkK vorschreibt und tritt aus dem Verein, gegründet durch das Bodenpersonal aus, dann ist es wohl ein verlorenes Lämmchen? Oder kann man einem solch denkenden, suchenden und findenden Menschen nicht unter Umständen mehr Glaube zubilligen, als es viele haben, die in scheinheiliger Weise dem Verein erhalten bleiben????

Ich bin in der rkK nur mehr zahlendes Mitglied. Meine Wege zu Gott sind andere geworden, Wege ohne Scheinheiligkeit, ohne Heuchelei, ein Weg, der erstmal in mir selbst stattfindet und nicht unbedingt an die große Glocke gehängt werden muss. Wird dann mit all meiner Gut- und Schlechtigkeit noch ein Plätzchen für mich zu finden sein, wenn ich denn das zeitliche segne.

Nein, alle diese Versprechungen, Verheißungen, Prophezeihungen, angedrohte Bestrafungen reizen mich überhaupt nicht. Wenn ich aus der göttlichen Schöpfung heraus entstanden sein sollte, dann hat es seine Berechtigung, daß man mir ein Hirn gegeben hat und dieses setze ich zum Denken ein. Und dieses Hirn sagt mir - ja, der Weg ist schon richtig. Bei vielen aber glaube ich, daß nicht durch das Hirn geglaubt und gedacht wird, sondern die Füsse einfach zum mitrennen mit der Masse bei Vorgegebenem eingesetzt werden.

Mich amüsiert der Eifer, mit dem hier Aussagen verfochten werden, die nicht beweisbar sind und die auf Überlieferung und menschlicher Schreibe basieren.

Und da es ja die Glaubensfreiheit gibt, lasse ich diese auch den Verfechtern, mir aber auch die meine.
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bongoline
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