Linux und seine Derivate Wer linuxt denn ?

fritz.the.cat
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RE: Wer linuxt denn ?
geschrieben von fritz.the.cat
als Antwort auf Junger Alter vom 23.04.2026, 19:46:43
 [...] Brauche keinen virenschutz . Linux ist gegen viren perse gesichert. [...)
 
Das ist ein erstaunlich hartnäckiger Irrglaube. Dabei braucht man nur Google zu bemühen um herauszufinden, dass es ausgefeilte Schadsoftware für Linux-Systeme gibt. Ein Beispiel: "Erfolg von Linux mit Schattenseiten: "Nie dagewesene" Malware entdeckt"

Linux hat weniger Einfallstore für Schadsoftware, aber das heißt noch lange nicht, dass es frei davon ist. Gerade dieser Irrglaube und die daraus entstehende Sorglosigkeit machen Linux-Anwender anfällig. Es ist nicht nur das Linux selbst, das ist ja nur das Betriebssystem. Genau genommen bezeichnet "Linux" nur den Kernel, das gesamte Drumherum, also die Distribution und die Anwedungssoftware muss man gesondert betrachten und auch da gibt es Fehlerquellen und Einfallstore. Die vielen von Anthropics "Mythos" im aktuellen Firefox gefundenen Sicherheitslücken sind doch der Beweis dafür, dass Open-Source-Software nicht per se sicher ist.
Grimbauld
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RE: Wer linuxt denn ?
geschrieben von Grimbauld
als Antwort auf fritz.the.cat vom 24.04.2026, 08:13:18
Auch ich!

Leider habe ich diesen Beitrag recht spät bemerkt; ich hoffe, der ist noch gültig:

Hmm, nachdem ich erfolgreich WIn10 auf meinen PC (habe leider nur einen Potatoe-PC, hier ist ein Ugrade auf W11 nicht möglich) auch in Hinsicht auf die Support-Einstellung im Oktober 26 rausgeschmissen habe, habe ich anschließend die neueste Version Linux Mint 22.3 installiert.

Habe angefangen - da ich teilweise Win-Games "noch" nicht zum laufen gebracht habe, als Alternative Programmiersprachen zu lernen. Aktuell ist es Python. Es macht unwahrscheinlich viel Spass, obwohl es mit unter mein altes Hirn martert. 
Irgendwann kommt dann auch die Installation meiner Win-Games dran, falls ich bis dahin noch lebe.

"Software ist wie Sex: Sie ist besser, wenn sie frei ist." - Linus Torvald
fritz.the.cat
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RE: Wer linuxt denn ?
geschrieben von fritz.the.cat
Ich bin inzwischen bei Fedora Workstation, also mit Gnome gelandet, weil Debian mit original Nvidia-Treibern und externen Bildschirmen zickt. Das war die Voraussetzung um eine lokale KI zu installieren. Der eingebaute Bildschirm des Laptop ist mir dazu zu klein. 
Die Oberfläche von Debian und Fedora ist im Wesentlichen gleich, aber unter der Haube ist doch einiges anders.
kirk
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RE: Wer linuxt denn ?
geschrieben von kirk
als Antwort auf AtzeS vom 31.03.2026, 15:53:27
Linux basiert nicht auf DOS sondern auf UNIX. Der offensichtlichste Unterschied liegt im Filesystem.
Während DOS und Windows für jedes Laufwerk, eine eigene Bezeichnung hat, (C: für die erste Festplatte bzw Partition, sowie A: und B: als Floppylaufwerke, gibt es bei unixbasierten Systemen nur ein Filesystem. Es startet bei ROOT und hat dann diverse Unterverzeichnisse. Nutzt man mehrere Festplatten oder andere Datenträger, so werden diese gemountet. Das heisst, sie werden an irgendeinem Verzeichnis eingebunden. Das pure UNIX sieht sicher ähnlich wie ein DOS aus, da es eine ähnliche Benutzeroberfläche hat wie DOS. Diese Oberfläche ist das Terminal und dort gibt man seine Befehle über eine sogenannte Shell ein, von denen es unterschiedliche Versionen gibt. Die heutigen Oberflächen bei Linux/Unix sind ähnlich wie bei Windows grafisch orientiert und erleichtern den täglichen Umgang mit dem Rechner. ähnlich wie bei Windows. Spezielle Aufgaben wie Installationen und Updates von Software und Konfigurationen werden aber auch heute über diese Shell erledigt.
fritz.the.cat
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RE: Wer linuxt denn ?
geschrieben von fritz.the.cat
als Antwort auf kirk vom 14.06.2026, 19:08:11
[...]Spezielle Aufgaben wie Installationen und Updates von Software und Konfigurationen werden aber auch heute über diese Shell erledigt.
geschrieben von kirk
Bei welchem altertümlichen Linux ist das denn so? Oder ist das ein Nostalgie-Trip? Bei meinen Servern stimmt es, denn die brauchen keine grafische Oberfläche, keinen Monitor und kein Keyboard. Mit  denen arbeite ich vom Laptop über ssh.  Aber alle modernen Linuxsysteme wickeln Updates wie Softwareinstallationen über die grafische Oberfläche ab. Bei Debian oder Fedora läuft auch die Installation des Betriebssystems mit einer grafischen Oberfläche und ich vermute, dass das bei den meisten anderen Distributionen nicht anders ist. Nur wer es gern unbequem hat, der benutzt grundsätzlich das Terminal.
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