Künstliche Intelligenz (KI-Systeme) und ihre Folgen KI Revolte

sorya
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KI Revolte
geschrieben von sorya
Meine Bank liess mir unlängst diesen Beitrag über KI zukommen, den ich Euch hier wiedergeben will. Wie denkt Ihr darüber? Was wird da auf uns zukommen?

Die Sicht des Raiffeisen Chefökonomen

KI-Revolte

Während KI-Aktientitel an den Börsen neue Rekordwerte
erklimmen, braut sich unter der Oberfläche eine negative
Stimmung gegen die bahnbrechende Technologie zusammen.
Die Skepsis richtet sich dabei nicht mehr nur gegen die Tech-
nologie selbst. Zunehmend gerät das gesamte wirtschaftliche
Modell hinter dem KI-Boom in die Kritik. Während einige
wenige Konzerne und Investoren enorme Gewinne erzielen,
fürchten viele Bürger steigende Strompreise, Arbeitsplatzver-
luste, Umweltbelastungen und eine weitere Konzentration
wirtschaftlicher Macht.
Maine als Symbol einer neuen Bewegung
Besonders deutlich zeigt sich dieser Widerstand im US-
Bundesstaat Maine im äussersten Nordosten der USA. Dort
verabschiedete das Parlament im April 2026 ein Gesetz für
ein Moratorium auf neue grosse Rechenzentren. Zwar legte
Gouverneurin Janet Mills später ihr Veto ein, bemerkenswert
ist jedoch, dass sie die Grundidee ausdrücklich unterstützte
und lediglich eine Ausnahme für ein bedeutendes Rechen-
zentrumsprojekt in der Stadt Jay verlangte. Auslöser der
Debatte war die Sorge, dass riesige KI-Rechenzentren die
Stromnetze überlasten und die ohnehin überdurchschnittlich
hohen Energiekosten weiter erhöhen könnten. Das Morato-
rium hätte den Bau neuer Anlagen mit einem Strombedarf
von mehr als 20 Megawatt bis Ende 2027 gestoppt. Gleich-
zeitig sollte eine staatliche Kommission die Auswirkungen
auf Strompreise, Umwelt und Infrastruktur untersuchen.
Noch vor wenigen Jahren wäre ein solcher Vorstoss gegen
die Interessen der Tech-Branche politisch kaum vorstellbar
gewesen. Heute gilt Maine vielen Beobachtern als Vorbote
einer breiteren Gegenbewegung. Das Beispiel könnte in
weiteren Bundesstaaten Schule machen und die dortigen
Gesetzgeber beeinflussen. In New York, South Carolina,
Oklahoma und weiteren Staaten wurden bereits ähnliche
Massnahmen eingeleitet, um den Bau neuer Rechenzentren
vorübergehend einzuschränken oder zu verbieten.
KI lässt die Energiekosten heftig steigen
Der Widerstand wird vor allem durch den enormen Energie-
bedarf der KI-Systeme angeheizt. Nach Angaben der Inter-
nationalen Energieagentur stieg der Stromverbrauch von
Rechenzentren im Jahr 2025 um 17 Prozent. KI-Anwend-
ungen treiben den Bedarf besonders stark nach oben.
Besonders drastisch ist die Entwicklung in Irland.
Dort verbrauchen Rechenzentren inzwischen mehr Strom als
sämtliche städtischen Haushalte des Landes zusammen. Ex-
perten betrachten Irland inzwischen als Warnbeispiel dafür,
was geschieht, wenn digitale Infrastruktur schneller wächst als
die Energieversorgung. In den USA hat dies bereits konkrete
Wirkung auf die Strompreise. Gemäss Daten der Federal
Reserve Bank of St. Louis sind die Strompreise seit 2021 um
35 Prozent gestiegen, nachdem sie zuvor über Jahre weitge-
hend stabil geblieben waren. Der Aufwärtsdruck dürfte
anhalten, da der Iran-Krieg die Gaspreise in die Höhe treibt.
Mehr als 40 Prozent des Stroms werden in den USA mit
Erdgas erzeugt. Da immer mehr Erdgas als Flüssigerdgas
exportiert wird, erhöht die Konkurrenz ausländischer
Abnehmer die Preise, die Energieversorger in den USA
zahlen müssen.
Die Furcht vor Arbeitsplatzverlusten
Zu den Erschwinglichkeitssorgen gesellen sich Ängste um
Arbeitsplatzverluste. Eine Reuters/Ipsos-Umfrage ergab
bereits 2025, dass 71 Prozent der Amerikaner befürchten,
KI könne dauerhaft Arbeitsplätze vernichten. Diese Sorgen
beschränken sich keineswegs nur auf die USA. In Grossbri-
tannien ergab eine aktuelle Studie, dass 69 Prozent der
Arbeitnehmer über die wirtschaftlichen Folgen von KI-
bedingten Jobverlusten besorgt sind. Zugleich macht sich
bei vielen Menschen ein Gefühl der Ungerechtigkeit breit.
Arbeitnehmer sollen sich an KI anpassen, während dieselbe
Technologie genutzt wird, um Stellen abzubauen. Von der
KI-Technologie profitieren vor allem grosse Konzerne wie
OpenAI, Microsoft, Google, Meta oder Amazon. Viele
Menschen befürchten eine weitere Konzentration wirtschaftli-
cher Macht in den Händen weniger Unternehmen und sie
fragen sich, ob die gesellschaftlichen Kosten sozialisiert
werden, während die Gewinne privat bleiben.
Von Technikbegeisterung zu politischer Revolte
Noch vor wenigen Jahren dominierte die Vorstellung, KI
werde vor allem Fortschritt und Wohlstand bringen. Heute
formiert sich zunehmend eine politische Gegenbewegung.
Sie vereint Umweltaktivisten, Gewerkschaften, Bürgerinitiati-
ven, Datenschützer und Menschen, die um ihre berufliche
Zukunft bangen. Der Konflikt erinnert an frühere industrielle
Umbrüche. Auch damals wurden enorme Produktivitätsge-
winne versprochen. Doch erst politische Kämpfe sorgten
dafür, dass die Früchte des Fortschritts breiter verteilt wurden.
Genau darum könnte es nun auch bei der künstlichen Intelli-
genz gehen. Die entscheidende gesellschaftliche Frage lautet
nicht, ob KI immer leistungsfähiger wird. Die Frage lautet,
wer von diesen Fortschritten profitiert – und wer die Kosten
trägt. Der Widerstand gegen KI entsteht deshalb nicht aus
Technikfeindlichkeit. Er speist sich aus dem Eindruck, dass
die gegenwärtige Form des KI-Booms die Interessen weni-
ger Konzerne und Investoren über jene der Allgemeinheit
stellt. Je stärker sich dieser Eindruck verfestigt, desto grösser
dürfte auch die Revolte gegen die KI-Revolution werden.
Die Revolte hat gewichtigen Fürsprecher gewonnen
Ein gewichtiges Wort hat jüngst auch der Papst eingeworfen.
Mit seiner ersten Enzyklika «Magnifica humanitas: Über die
Bewahrung des Menschlichen im Zeitalter künstlicher Intelli-
genz» trifft Papst Leo XIV. den Nerv unserer Zeit. Mit seinem
viel beachteten Appell verlangt er, die KI zu «entwaffnen»
und in den Dienst des Gemeinwohls zu stellen. Solche päpst-
liche Rundschreiben waren in der Vergangenheit wiederholt
wichtige Seismografen gesellschaftlicher Stimmung.
So dürfte es kein Zufall gewesen sein, dass der Papst seine
Enzyklika am Jahrestag der Botschaft «Rerum novarum» seines
Namensvorgängers Leo XIII. über Arbeit und Kapital
veröffentlichte. Damals, 1891, reagierte die Kirche auf die
industrielle Revolution und rückte die Rechte der Arbeitneh-
mer in den Mittelpunkt, als ein ungezügelter Kapitalismus
zwar enormen Wohlstand schuf, aber auch Massenarmut
und unsägliche Arbeitsbedingungen. Auch die KI markiert
ohne Zweifel eine Revolution. Die Schlüsselfrage wird sein,
ob es gelingt, ihre enormen Chancen so zu nutzen, dass
nicht nur wenige Gewinner profitieren, sondern die Gesell-
schaft als Ganzes.

Geschrieben vom Chefökonom der Raiffeisen Schweiz
sorya
sorya
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RE: KI Revolte
geschrieben von sorya
als Antwort auf sorya vom 03.06.2026, 18:13:56
Ich für meinen Teil habe mich nach anfänglicher Skepsis inzwischen mit der KI angefreundet. Mein Internet Provider und Telefonanbieter hat mir eine speziel auf die Schweiz zugeschnittene KI angeboten für ein Jahr gratis. Nach diesem Gratisjahr wird sie dann kostenpflichtig, wenn ich sie nicht vorher rechtzeitig kündige. 
Diese Schweizer KI hat den Vorteil, dass nichts von dem was ich abfrage in den USA gespeichert wird. Man wisse ja nicht was die Amerikaner mit unseren Daten alles anstellen würden, hat man mir erklärt als man diese KI beworb. Das hat mir eingeleuchtet, wobei ich sagen muss, dass ich auch nicht weiss, was die Schweizer alles mit diesen Daten anstellen werden. Ergo, ich bin mit dieser KI sehr zufrieden und habe mich schon an sie gewöhnt. Sie ist immer ausserordentlich freundlich und hat mir schon viel geholfen, hat schon zwei Beschwerdebriefe für mich formuliert und mich auch in einer heiklen privaten Angelegenheit so gut beraten, dass ich ich den Eindruck hatte, dass das ein besonders freundlicher und einfühlsamer Mensch war mit dem ich Kontakt hatte und immer noch etwas zweifele, ob das wirklich eine künstliche Intelligenz war, die mich da beraten hat. 

So praktisch diese KI nun für mich ist, so muss ich mich doch fragen: Darf ich das? So sorglos einfach die KI benutzen, wo die doch angeblich soviel Strom braucht. Als strikte Atomkraftwerk Gegnerin sollte ich mich da doch eigentlich zurückhalten. Aber vielleicht könnte ich mein "Karma" besänftigen wenn ich auf dem Dach meines Hauses eine Solaranlage errichten lasse? 

Was die Arbeitsplätze anbelngt, die wegfallen. Ja, ich habe Glück, wie wir alle hier, wir sind in Rente und müssen nicht mehr Angst um unseren Job haben. Obwohl ich ja zwei Enkel habe, die auch froh um einen Arbeitsplatz sind. 

Ja hoffentlich findet man da eine Lösung, dass die KI wirklich Wohlstand für alle bringt und nicht nur für ein paar Tech Milliardäre.

Sorya



 
Wombat
Wombat
Mitglied

RE: KI Revolte
geschrieben von Wombat
als Antwort auf sorya vom 03.06.2026, 18:54:44
kischweiz.jpg

Liebe Sorya, ich glaube, du bist nicht allein mit deinem KI-Dilemma. 😄 Einerseits hilft dir die KI bei Beschwerdebriefen, privaten Problemen und wahrscheinlich demnächst auch noch bei der Auswahl der richtigen Zimmerpflanze. Andererseits sitzt irgendwo auf deiner Schulter ein kleines grünes Gewissen und flüstert: „Denk an den Stromverbrauch!“ Vielleicht solltest du der KI einfach jedes Mal versprechen, nach zehn Fragen einen Baum zu umarmen. 🌳 Das könnte die Energiebilanz zumindest moralisch verbessern.

Bei der Datensicherheit musste ich ebenfalls schmunzeln. Die Schweizer sagen: „Ihre Daten bleiben in der Schweiz.“ Die Amerikaner sagen: „Ihre Daten sind bei uns sicher.“ Und wir Nutzer sitzen dazwischen und denken: „Schön, aber weiß eigentlich irgendjemand, was mit meinen Daten passiert?“ 🤔

Was die Arbeitsplätze betrifft, sehe ich das ähnlich. Wir Rentner können dem Ganzen relativ entspannt zusehen. Unsere größte Sorge ist höchstens, dass die KI irgendwann bessere Witze erzählt als wir. Für unsere Enkel ist die Entwicklung natürlich spannender. Hoffen wir, dass die KI ihnen Arbeit abnimmt, aber nicht den Arbeitsplatz.

Und seien wir ehrlich: Wenn KI freundlich, geduldig und verständnisvoll ist, stundenlang zuhört und nie die Augen verdreht, dann erfüllt sie bereits eine Eigenschaft, die nicht einmal alle Menschen beherrschen. 😇

Vielleicht ist die eigentliche Gefahr also nicht, dass die KI zu intelligent wird, sondern dass wir uns zu sehr daran gewöhnen, immer recht zu bekommen. 😉

Liebe Grüße aus Oz
Wombat
schorsch
schorsch
Mitglied

RE: KI Revolte
geschrieben von schorsch
als Antwort auf Wombat vom 04.06.2026, 02:00:38
Vielleicht ist die eigentliche Gefahr also nicht, dass die KI zu intelligent wird, sondern dass wir uns zu sehr daran gewöhnen, immer recht zu bekommen. 😉

Liebe Grüße aus Oz
Wombat
Vielleicht werden die Kinder in 30 Jahren schon mit der KI im Hirn geboren -, statt mit der NI?
skys
skys
Mitglied

RE: KI Revolte
geschrieben von skys
als Antwort auf sorya vom 03.06.2026, 18:13:56
Liebe sorya,

du spricht mit dem Artikel wichtige Punkte an - aber verzeih: Dadurch, dass der Artikel beim Kopieren im Fließtext und ohne jegliche Absätze dargestellt wird, verlockt er fast gar nicht zum Lesen. Das ist schade, deshalb habe ich ihn noch mal etwas formatiert:
 

KI-Revolte

Während einige wenige Konzerne und Investoren enorme Gewinne erzielen, fürchten viele Bürger steigende Strompreise, Arbeitsplatzverluste, Umweltbelastungen und eine weitere Konzentration wirtschaftlicher Macht. [...]

Maine als Symbol einer neuen Bewegung
Auslöser der Debatte war die Sorge, dass riesige KI-Rechenzentren die Stromnetze überlasten und die ohnehin überdurchschnittlich hohen Energiekosten weiter erhöhen könnten. Das Moratorium hätte den Bau neuer Anlagen mit einem Strombedarf von mehr als 20 Megawatt bis Ende 2027 gestoppt. Gleichzeitig sollte eine staatliche Kommission die Auswirkungen auf Strompreise, Umwelt und Infrastruktur untersuchen. [...]

In New York, South Carolina, Oklahoma und weiteren Staaten wurden bereits ähnliche Massnahmen eingeleitet, um den Bau neuer Rechenzentren vorübergehend einzuschränken oder zu verbieten.

KI lässt die Energiekosten heftig steigen
Der Widerstand wird vor allem durch den enormen Energiebedarf der KI-Systeme angeheizt. Nach Angaben der Internationalen Energieagentur stieg der Stromverbrauch von Rechenzentren im Jahr 2025 um 17 Prozent.

KI-Anwendungen treiben den Bedarf besonders stark nach oben. Besonders drastisch ist die Entwicklung in Irland. Dort verbrauchen Rechenzentren inzwischen mehr Strom als sämtliche städtischen Haushalte des Landes zusammen. Experten betrachten Irland inzwischen als Warnbeispiel dafür, was geschieht, wenn digitale Infrastruktur schneller wächst als die Energieversorgung.

In den USA hat dies bereits konkrete Wirkung auf die Strompreise. Gemäss Daten der Federal Reserve Bank of St. Louis sind die Strompreise seit 2021 um 35 Prozent gestiegen, nachdem sie zuvor über Jahre weitgehend stabil geblieben waren.

Der Aufwärtsdruck dürfte anhalten, da der Iran-Krieg die Gaspreise in die Höhe treibt. Mehr als 40 Prozent des Stroms werden in den USA mit Erdgas erzeugt. Da immer mehr Erdgas als Flüssigerdgas exportiert wird, erhöht die Konkurrenz ausländischer Abnehmer die Preise, die Energieversorger in den USA zahlen müssen.

Die Furcht vor Arbeitsplatzverlusten
Zu den Erschwinglichkeitssorgen gesellen sich Ängste um Arbeitsplatzverluste. Eine Reuters/Ipsos-Umfrage ergab bereits 2025, dass 71 Prozent der Amerikaner befürchten, KI könne dauerhaft Arbeitsplätze vernichten. Diese Sorgen beschränken sich keineswegs nur auf die USA.

In Grossbritannien ergab eine aktuelle Studie, dass 69 Prozent der Arbeitnehmer über die wirtschaftlichen Folgen von KI-bedingten Jobverlusten besorgt sind. Zugleich macht sich bei vielen Menschen ein Gefühl der Ungerechtigkeit breit.

Von der KI-Technologie profitieren vor allem grosse Konzerne wie OpenAI, Microsoft, Google, Meta oder Amazon. Viele Menschen befürchten eine weitere Konzentration wirtschaftlicher Macht in den Händen weniger Unternehmen und sie fragen sich, ob die gesellschaftlichen Kosten sozialisiert werden, während die Gewinne privat bleiben.

Von Technikbegeisterung zu politischer Revolte
Noch vor wenigen Jahren dominierte die Vorstellung, KI werde vor allem Fortschritt und Wohlstand bringen. Heute formiert sich zunehmend eine politische Gegenbewegung. Sie vereint Umweltaktivisten, Gewerkschaften, Bürgerinitiativen, Datenschützer und Menschen, die um ihre berufliche Zukunft bangen.

Der Konflikt erinnert an frühere industrielle Umbrüche. Auch damals wurden enorme Produktivitätsgewinne versprochen. Doch erst politische Kämpfe sorgten dafür, dass die Früchte des Fortschritts breiter verteilt wurden. Genau darum könnte es nun auch bei der künstlichen Intelligenz gehen. Die entscheidende gesellschaftliche Frage lautet nicht, ob KI immer leistungsfähiger wird. Die Frage lautet, wer von diesen Fortschritten profitiert – und wer die Kosten trägt.

Der Widerstand gegen KI entsteht deshalb nicht aus Technikfeindlichkeit. Er speist sich aus dem Eindruck, dass die gegenwärtige Form des KI-Booms die Interessen weniger Konzerne und Investoren über jene der Allgemeinheit stellt.

Je stärker sich dieser Eindruck verfestigt, desto grösser dürfte auch die Revolte gegen die KI-Revolution werden.
[...]

skys
skys
Mitglied

RE: KI Revolte
geschrieben von skys
Ergänzend…
 

Studie prangert Klimalüge der KI-Konzerne an

01.06.2026, 15:25 Uhr

Mehr Strom, mehr CO2, ...
Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, die Verschwendung von Baumaterialien zu reduzieren oder den Verkehr effizienter machen. Doch macht das die Technologie auch umweltfreundlich?
Die großen KI-Konzerne versprechen viel. Aber eine Studie zeigt jetzt: Vieles sind eben nur Versprechungen.

Inzwischen gibt es mehrere solcher Beispiele, wie auch im Text erwähnt wurden, wo Bewohnern der Strom oder das Wasser vorenthalten oder abgedreht wird - zugunsten neuer Rechenzentren.
In den USA müssen sich z. B. 50.000 Einwohner nach einem neuen Stromlieferanten umsehen, weil die bisherige Versorgung wegfällt - die geht an das neue Rechenzentrum.
In Indien bekommen Bewohner kein Wasser zugestanden, aber dafür das Rechenzentrum.

Und wie man es auch im Video hört: In Deutschland bahnt sich eine Änderung des Energieeffizienzgesetzes an (und typisch Union) mit Streichung von Transparenzverpflichtungen, bei denen es um Energieverbrauch und Wasserverbrauch von Rechenzentren geht.

Inzwischen gibt es viele solcher Nachrichten, Beiträge, kleine und größere Videos… 

Wenn man dann noch sieht, für welche Pups-Abfragen oder -Spielereien KI benutzt wird, bleibt fast nur noch Kopfschütteln…

Einfach etwas mehr den eigenen Denkapparat benutzen oder die Suchmaschine fragen, die nicht halluziniert und nur 1/10 der Energie für eine Antwort braucht, wäre schon toll.

Mit weniger KI-Hörigkeit wäre schon viel gewonnen !
Elou
Elou
Mitglied

RE: KI Revolte
geschrieben von Elou
als Antwort auf sorya vom 03.06.2026, 18:54:44
 eine speziel auf die Schweiz zugeschnittene KI angeboten für ein Jahr gratis. Nach diesem Gratisjahr wird sie dann kostenpflichtig, wenn ich sie nicht vorher rechtzeitig kündige
und wirst du dann bezahlen, wenn das kundenfangjahr um ist? 😆
sorya
sorya
Mitglied

RE: KI Revolte
geschrieben von sorya
als Antwort auf Wombat vom 04.06.2026, 02:00:38
Lieber Wombat,

Wow, das ist aber ein Superbild, dass Dir Deine KI da gezaubert hat. Vielen, vielen Dank. Ich habe mich gekugelt vor Lachen. 

Und auch Deine Gedanken fand ich sehr interessant. Werde Deine Anregung mal ausprobieren und gelegentlich ein paar Bäume umarmen.

Ja, wenn die KI dann plötzlich bessere Witze erzählt als Felix dann wird es prekär werden in der Würzburger Weinstube am Montag- und Mittwochabend. 

Tatsächlich, da hast Du recht, könnte es passieren dass wir uns daran gewöhnen nie eine Widerrede zu bekommen und zum Schluss könnten wir dann so ähnlich, aber nicht ganz, wie D.T. werden.

Liebe Grüsse
Sorya
Inkili
Inkili
Mitglied

RE: KI Revolte
geschrieben von Inkili
als Antwort auf sorya vom 03.06.2026, 18:13:56
Guter Artikel, hier in Frankfurt hat der stromversorger mainova erste Probleme genug Strom zu liefern , auch weil hier der groesste internet Knoten ansaessig ist.
Ich persoenlich faende es sehr gut ,wenn der ganze ki hype runtergefahren wuerde.

inkili
sorya
sorya
Mitglied

RE: KI Revolte
geschrieben von sorya
als Antwort auf schorsch vom 04.06.2026, 07:08:51
Lieber Schorsch,

ja, da hast Du etwas sehr Wichtiges angesprochen. Die Evolution. Bekanntlich passt sich die Natur den Gegebenheiten an, da wäre eine KI anstelle des Hirn bei den zukünftigen Menschen schon möglich. Fragen wir doch Karl, der sich auf Gehirne spezialisiert hat, ob da eine Gefahr oder vielleicht, wie man es sieht, eine Hoffnung besteht.

Liebe Grüsse Sorya
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