Internationale Politik Streumunition vor Verbot

schorsch
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Re: Streumunition vor Verbot
geschrieben von schorsch
als Antwort auf hema vom 09.12.2007, 17:37:50
Das Problem ist, dass die meisten dieser Streuminen-Geschädigten nicht mal schreiben können, geschweige denn sich eine Briefmarke leisten könnten....

....und wenn sie es schon könnten: Die Despoten in diesen Ländern würden sie verfolgen, in den Knast werfen - oder gar umbringen lassen!

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schorsch
hema
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Re: Streumunition vor Verbot
geschrieben von hema
als Antwort auf schorsch vom 10.12.2007, 09:26:47
Darum hab ich ja gebittet wenn jemand helfen kann, dann sollte er helfen.
Vielleicht läßt sich ein Donmino-Effekt erzielen. Auch wenn nicht sofort alle Geschädigten zu ihrem Recht kommen können.


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hema
Karl
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Administrator

Re: Streumunition vor Verbot
geschrieben von Karl
als Antwort auf hema vom 10.12.2007, 18:03:13
Ich habe erst gestern per Zufall im Fernsehen (WDR) erfahren, dass in Deutschland Rheinmetall Streumunition herstellt und Daimler die benötigten Werfer hierzu liefert. Ich schäme mich für meine Landsleute. In einem Daimler werde ich mich nicht mehr wohl fühlen!

Empört bin ich über die deutsche Politik, die an Heuchelei kaum noch zu überbieten ist. In werbewirksamen Auftritten wird so getan, als seien die Menschenrechte ihr wichtig, wenn es um konkrete Abkommen, z. B. gegen Streumunition, geht, dann wird nicht unterschrieben. Wir werden wieder süße, vernebelnde Weihnachts- und Neujahrsansprachen hören. Gleichzeitig sorgt unser entfesselter Export dafür, dass in der Dritten Welt genügend amputierte Kinder hergestellt werden, die dann werbewirksam in deutschen Krankenhäusern zur Weihnachtszeit mit deutschen Hightechprothesen ausgestattet und dann ohne Ersatzteile zurückgeschickt werden können. So kann die Wirtschaft gleich mehrfach angekurbelt werden.

Ich prangere diese verlogene Politik an!
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karl
Karl
Karl
Administrator

Re: Streumunition vor Verbot
geschrieben von Karl
als Antwort auf Karl vom 14.12.2007, 10:07:22
Ein Link zum Thema:
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karl
mulde1
mulde1
Mitglied

Re: Streumunition vor Verbot
geschrieben von mulde1
als Antwort auf Karl vom 14.12.2007, 10:07:22
Karl!
Recht hast Du!!!!
Nun überlege mal wie viel persönliches
Aktien potenzial der politischen deutschen Oberschicht, sprich Bundestag in diesen Firmen steckt!
Da ist Wasser predigen und Wein saufen die Tagesordnung oder
Anders ausgedrückt die wirklichen regierenden sind die Lobbyisten in der Politik!
In diesen Fragen wo es um das eigene Einkommen der deutschen Schwarz--Gelben "Volksvertreter geht sind andere
Prämissen von Bedeutung!
Da heißt es schlicht und einfach in abgewandelter Form Was kümmert mich Weib und Kind sollen sie betteln , wenn sie hungrig sind! wir sollten aber nicht außer acht lassen die zunehmende US-Amerikanisierung der deutschen Wirtschaft



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mulde
Re: Streumunition vor Verbot
geschrieben von Mitglied_993ca8d
als Antwort auf Karl vom 14.12.2007, 10:07:22
Tscha Karl, interessant deine Argumentation was Daimler Produkte betrifft, aber das war es ja nicht alleine!!!!
Es fallen weiterhin für den Konsum weg, franz. Champagner, holländische Matjes, russischer Kaviar,usw. Deine Entrüstung allerdings teile ich mit dir !!
siehe Link!
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claude
arno
arno
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Re: Streumunition vor Verbot
geschrieben von arno
als Antwort auf Mitglied_993ca8d vom 14.12.2007, 11:20:06
Hallo, Karl,

recht herzlichen Dank für Deinen Beitrag!

Die Scheinheiligkeit unserer Politiker
ist gleichwertig mit der Hinterhältigkeit
der Streubomben und diese auch gleichwertig
mit den Selbstmordattentaten.


Soldaten operieren nur noch aus Zivil-
reichen heraus, verstecken sich sogar darin
und suchen Schutz und die Akzeptanz in der
Bevölkerung und verstreuen gleichzeitig
Streubomben, die selbst viele Jahre nach der
Befriedung Kinder verstümmeln!

Die sogenannten Kollateralschäden sind heute
der Preis der Zivilbevölkerung für die
Sicherheit der nur scheinbar hilfsbereiten
Soldaten!


Solche politisch veranlaßten Hinterhältig-
keiten sind wirklich nicht mehr zu
überbieten!

Aus den genannten Gründen werde ich auch
kein Auto mehr von der Firma Benz fahren
und keine Partei mehr wählen, die Kriege
befürwortet.

Viele Grüße
--
arno
Re: Streumunition vor Verbot
geschrieben von Mitglied_993ca8d
als Antwort auf arno vom 14.12.2007, 13:15:30
Stimmt was du schreibst Arno, der Einsatz ist unmoralisch, hinterhältig und grausam,aber wie aus dem Link zu ersehen ist halten die meisten Staaten diese Art Munition auf Lager.
Auch diese welche eigentlich ihr Geld besser verwenden könnten, auch die sogenannten "GUTEN"
Wenn etwas verboten und geächtet wird heißt das doch noch lange nicht das es nicht mehr benutzt wird, siehe chemische Waffen und da das geächtete Gas!!!
Ich glaube es ist ein Kampf gegen Windmühlenflügel dagegen anzugehen man wird nichts erreichen.
Aber man könnte spenden um die Folgen abzumildern, aber selbst da wird man bei den meisten Leuten auf wenig Gegenliebe stoßen.Ich wünschte mir sehr das Mittel und Wege gefunden werden um den Einsatz solcher Waffen zu verhindern. Was ist zu tun???
claude
schorsch
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Re: Streumunition vor Verbot
geschrieben von schorsch
als Antwort auf Mitglied_993ca8d vom 14.12.2007, 13:42:27
Ein kleiner Trost?: Eines fernen Tages wird man diese Bomben und Munition entsorgen. Vielleicht macht man es einfach so wie die Schweizer vor Jahrzehnten: Nachts in Schweizer Seen kippen! Fast jedes Jahr erscheinen Meldungen in den Tagesmedien, dass wieder in irgend einem See ein Hobbytaucher Munition gefunden hat.

--
schorsch
hema
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Re: Streumunition vor Verbot
geschrieben von hema
als Antwort auf Mitglied_993ca8d vom 14.12.2007, 13:42:27
Ich glaube es ist ein Kampf gegen Windmühlenflügel dagegen anzugehen man wird nichts erreichen.

Auch Windmühlenflügel werden langsam alt und schwach.


--
hema
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