Internationale Politik So geht das nicht weiter

ingo
ingo
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geschrieben von ingo
als Antwort auf Mitglied_40c8304 vom 07.03.2008, 08:16:47
Ich werde nicht müde, bei diesem Thema zu fragen: Was sollte Israel alternativ und konkret tun, um aus dieser Situation rauszukommen? Es ist berechtigt, dass immer wieder auf das Leid der Palästinenser hingewiesen wird; nur: Ohne Gedanken über Lösungen des Konfliktes wiederholen sich solche Diskussionen nur und enden stets im Nichts.
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kreuzkampus
Karl
Karl
Administrator

Der Rachegedanke muss verbannt werden
geschrieben von Karl
als Antwort auf ingo vom 07.03.2008, 09:13:31
Eine aktive Friedenspolitik muss her und die Blutrache muss überwunden werden.
geschrieben von karl

Dazu muss die Maxime beachtet werden, dass es kein Herrenvolk gibt, sondern alle Menschen die gleichen Rechte haben.
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karl
adam
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Re: So geht das nicht weiter
geschrieben von adam
als Antwort auf Mitglied_40c8304 vom 07.03.2008, 08:16:47
Natürlich war mein Vorschlag ernst gemeint! Glaubst Du, das Thema ist geeignet,um dumme Scherze zu machen? Ich pflege, mir zu überlegen was ich schreibe, eh ich den ersten Buchstaben tippe!

Nur weiß ich natürlich nicht, inwieweit Karl dieses Forum einsetzen kann und will, ich weiß nicht, ob Beziehungen zur Presse vorhanden sind und wenn ja, wie sie genutzt werden können. Ich weiß auch nicht, wie Sponsoren des Forum reagieren, welche Auswirkungen es auf Werbeverträge hat, hat vielleicht der Webseitenvertreiber ein Wörtchen mitzureden? Inwieweit darf das Forum als solches politisch tätig werden? Welche vertraglichen Abmachungen sind zu berücksichtigen?

Eines weiß ich sicher: Auch noch so gut und ernst gemeinte Lippenbekenntnisse bringen gar nichts!

Über das Nahostproblem können wir an anderer Stelle diskutieren. Hier geht es darum, dem Wort "Kollateralschaden" seine wahre Bedeutung wiederzugeben!

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adam
schorsch
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Re: ......
geschrieben von schorsch
als Antwort auf ingo vom 07.03.2008, 09:13:31
Zum Anfangen z.B. diese 2 für uns selbstverständlichsten Dinge:

- Alle auf fremdem Staatsboden errichteten Siedlungen sofort räumen (die Häuser stehen lassen für ev. vorhandene Interessenten jenes Volkes, dem der Boden gehört);

- Die Trenn-Mauer einreissen (könnte als Belag für Völker verbindende Strassen verwendet werden).

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schorsch
hugo
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Re: ......
geschrieben von hugo
als Antwort auf schorsch vom 07.03.2008, 09:41:55
oh je schorsch, wo lebts Du denn ?, wo leben wir Alle ??

Dein Vorschlag mit der Mauer und daraus Strassen bauen ,und die Siedlungen freiräumen ok das wäre nur ein allererster kleiner Anfang und auch nur dann machbar wenn die UN sich mal einig wäre (einschließlich der USA)

Dann müßten nämlich 10.000 Blauhelme die Grenze markieren und jeden (JEDEN) der sie passieren will auf Waffen durchsuchen um ihn dann 5 Jahre mindestens einsprerren und seinen Auftraggeber für 10 Jahre.


Egal ob er mit einer kleinen Bombe im Gepäck, einem Sprengstoffgürtel am Leib, einer Kassamrakete hinter dem Rücksitz in Richtung Jerusalem unterwegs ist oder mit einem Panzer oder Bomber angeflogen kommt in Richtung Palästinenserlager,,,
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hugo
Re: So geht das nicht weiter
geschrieben von Mitglied_40c8304
als Antwort auf Karl vom 06.03.2008, 16:43:38

John Ging, Direktor von UNRWA, dem Hilfswerk der Uno für die palästinensischen Flüchtlinge in Gaza, warnt vor den Konsequenzen von Gewalt und Elend. "Die Zivilbevölkerung von Gaza bezahlt den Preis für das politische Versagen - und das muss sofort geändert werden", fordert Ging. Sonst verpasse man den Punkt, an dem es keine Rückkehr mehr gebe. "Die Menschen werden sich einer Ideologie von Gewalt und Extremismus hingeben, und es wird immer schwieriger sein, das zu ändern." Ging gibt zu bedenken, dass die Hälfte der Bevölkerung unter 18 Jahre alt ist. "Diese jungen Leute verpassen ihre Ausbildung, denn wir können keine Kreide hereinbringen, keine Notizblöcke, kein Papier für Schulbücher." Diese Blockade, diese Bestrafung der Bevölkerung zerstöre den Prozess, der aus diesem Durcheinander führen könne.
geschrieben von karl

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karl
geschrieben von tagesschau.de


Hier der Bericht, auf den sich der von dir eingestellte Artikel von der Verelendung der Palästinenser bezieht:
adam
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Re: So geht das nicht weiter
geschrieben von adam
als Antwort auf Karl vom 06.03.2008, 22:54:21
Der Überschrift nach sah ich nicht nur eine Faust auf den Tisch krachen, sondern hörte Faust sprechen: "Der Worte sind genug gewechselt, laßt uns endlich Taten sehn...!"

Aber mein Vorschlag, eine Unterschriftenaktion ins Leben zu rufen, war nicht einmal einen kurzen Kommentar wert!

Wenigstens den Versuch hätte man starten können, vielleicht auch nur, um zu lernen, wie man es besser machen kann, vielleicht auch nur, um zu sagen: Wir haben es wenigstens probiert!

Aber so bleibt wohl weiterhin nur das Gefühl der Hilflosigkeit und damit auch die Wut darüber, daß die falsche Politik gewissenloser Machtmenschen akzeptiert werden muß.

Ich bin unrealistisch, idealistisch? Das glaube ich nicht! Jede Reise beginnt bekanntlich mit dem ersten Schritt.

--

adam
Mitglied_b12f0f2
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Re: So geht das nicht weiter
geschrieben von Mitglied_b12f0f2
als Antwort auf Karl vom 06.03.2008, 16:43:38
Dr. Jürgen Todenhöfer sprach gestern Abend in der Sendung:
Menschen der Woche
sehr ernste und anklagende Worte über die unsinnigen Grausamkeiten,die durch Kriege verursacht werden!
Es sind überall Menschen,denen unsagbares Leid angetan wird!

Nicht nur im Gaza-Streifen!

DR. Todenhöfer sagte u.a.,dass er eine zeitlang in einer irakischen Familie gelebt hat und flehentlich gebeten wurde,doch an die Öffenntlickeit zu gehen,mit der Bitte,dass Bush direkt auf seine mörderische Kriegsführung angesprochen und verurteilt werden sollte.
Er gab an,dass durch Bush mehrere 100.000 Menschen getötet oder verstümmelt wurden und werden -immer noch!- 5 Jahre nach Kriegsbeginn im Irak
Die Welt würde nur über die Anschläge der Selbstmordattentäter informiert,nicht aber über die immer noch mörderische Kriegsführung von Bush.

Ich empfinde wie Du ,Karl,und sicher auch viele Andere!
Und denke mit Entsetzen -auch- an die Menschen im Gazastreifen!

Wenn wir aber etwas in Bewegung setzen wollen,das wirklich allem Kriegsleid ein Ende machen kann,dann geht das m.E. nur dann,wenn
sich von allen friedliebenden Völkern ein verantwortliches Gremium bilden würde,dass ganz energisch jegliche Art von kriegerischer Auseinandersetzung verbieten würde!

Es sind ja nicht nur Menschen und Tiere,die leiden,
auch die Umwelt wird für lange Zeit zerstört und somit der Lebensraum für nachfolgende Generationen unbrauchbar.

Wir versuchen überall Umweltbewusstein zu wecken und nach Möglichkeit auch danach zu leben.

Die Kriege aber an vielen Orten dieser Welt machen unser Bemühen doch zunichte!

So werden Kriege einzelner Länder doch zur globalen Bedrohung-warum werden die verantwortllichen Politiker nicht endlich tätig?!

schorsch
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Mitglied

Re: So geht das nicht weiter
geschrieben von schorsch
als Antwort auf adam vom 09.03.2008, 07:40:40
Unterschriftensammlungen nützen dort etwas, wo vernünftige Menschen mit der Summe der Unterschriften konfrontiert werden sollen. Kein Mensch hier wird aber wohl so naiv sein zu glauben, dass Leute wie z.B. Dabbelju Bush oder andere von ihrer "Mission" Überzeugte mit ihnen konfrontiert werden. Solche Unterschriftensammlungen werden schon vernichtet oder schubladisiert, bevor sie der eigentlich Anvisierte in die Hände kriegt. Und falls er schon mal solche in die Hände bekäme, würde er keinen anderen Sinn darin finden, als die Bögen dazu zu verwenden, seinen Arsch damit zu putzen....

Übrigens: In Amerika bahnt sich eine allgemeine Rezession an. Diese hat ihren Ursprung dann bekommen, als klar wurde, dass Bushs Tage gezählt seien. Den Amerikanern wurde bewusst, dass in absehbarer Zeit die Truppen aus dem Irak heim geholt werden. Und nun kommt das Schizophrene der Geschichte: Krieg bringt dem Angreifer Wohlstand - zumindest am Anfang. Denn Kriege kurbeln die Wirtschaft an. Sobald der letzte Soldat aus dem Irak wieder zuhause ist, wird sich diese Krise ausweiten. Das Fazit: Kriegsgurgeln sind auf Zeit Helden; Warner vor dem Krieg sind Nestbeschmutzer - in den Augen naiver Bürger.


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schorsch
adam
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Re: So geht das nicht weiter
geschrieben von adam
als Antwort auf schorsch vom 09.03.2008, 09:04:16
Ja schorsch,

Du weißt genau, warum ein Übel übel ist und auch, warum man nichts dagegen tun kann. Alle anderen Meinungen werden für naiv erklärt und dann lehnst Du dich selbstzufrieden zurück.

Das ist genau die Haltung, die sich alle Regierungen der Welt wünschen, um tun und lassen zu können, was sie wollen. Aber meine Meinung ist es nicht und wird es auch nie werden. Dazu bin ich viel zu sehr Demokrat.

--

adam
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