Internationale Politik Polen fordert Reparationen durch den UNO-Sicherheitsrat
Das ist ein running Problem mit Polen, dein Deutsch klingt nach Computer. Wer bist du? Ein Bot?
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adam
@adam,
auch vom Aussehen des Beitrags war dies für uns Politikspam. Als wir dann den identischen Inhalt anderswo gefunden haben, haben wir ihn hier gelöscht.
Karl als Admin
Ich möchte noch einmal auf unsere Bekanntmachung "Ein neues Phänomen im Seniorentreff: Politikspam" aufmerksam machen.
Unserer Meinung nach handelt es sich um "Spamfabriken" mit denen versucht wird, politische Diskussionen in einem Land oder in Ländern zu beeinflussen. Im vorliegenden Fall z. B. könnte eine dritte Partei Interesse daran haben, Deutsche und Polen gegeneinander aufzubringen. Merkmale, die wir als Admins benützen, um zu handeln, sind - wie von Adam, der den Text noch gelesen hat, bereits festgestellt wurde - eher an Google Übersetzungen erinnernde Texte, hochgeladene Dokumente (als Bilder) und vor allem, wortgleiche Duplikate anderswo im Netz.
Wir versuchen solchen Politikspam draußen zu halten, denn sonst würde unser Forum verkommen. Wir legen Wert darauf, dass hier echte Diskussionen zwischen echten Mitgliedern stattfinden. Diese Spammer kommen einmal vorbei, setzen ihre Texte ab und weg sind sie.
Karl
Ich habe heute einen sehr erfreulichen Artikel über die Ansiedlung von Polen in grenznahen Gebieten von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg gelesen. Teilweise waren hier bis vor einigen Jahren kleinere Dörfer noch dem Untergang preisgegeben: die jungen Leute zogen weg, die Alten verstarben. Immobilien und ganze Dörfer wurden nicht mehr bewohnt, bzw. die nötigen Reparaturarbeiten durchgeführt.
Dann kamen die Polen, die billigst Immobilien erwarben, diese renovierten und dort mit ihren Kindern bewohnten. Das hatte zur Folge, dass gute Schulen entstanden und auch die Infrastruktur solcher Gegenden wieder einen Aufschwung erlebten.
Teilweise ist z.B. Stettin nicht weit und die Menschen können nach wie vor Kontakt zu ihrer Heimat halten, in grenznahen Gebieten arbeiten, wobei die Löhne in deutschen Unternehmen höher sind als in polnischen.
Auch am deutschen Kindergeld und der deutschen Rentenversicherung partizipieren sie; nicht zu vergessen von der Tatsache, dass z.B. diese Kinder automatisch mindestens zweisprachig aufwachsen (deutsch und polnisch plus Fremdsprachen in der Schule).
GErade wenn es Dörfer waren, die dringend einer Verschönerung bedurften, gab und gibt es auch EU-Mittel, um dies zu bewerkstelligen. Im Umkreis dieser Dörfer arbeiten polnische Ärzte, Lehrer, Handwerker, was ebenfalls dazu führt, dass die Gegenden wieder aufblühen.
In diesen Gegenden gibt es aber auch - wie nichts anders zu erwarten - die AfD und auch NPD, die diese Polen immer wieder verbal angreifen, weil "es keine Volksdeutschen seien" (was immer das sein mag).
ABer auch jenseits der Grenze in Polen sind die Rechtspopulisten nicht schweigend, sondern werden immer lauter.
ABer ich denke, es ist eine gute Sache, wenn die europäischen Menschen, egal welcher einzelnen Nationalität sie sind, die Dinge selbst in die Hand nehmen, unabhängig von oft unfähigen Politikern, die die REalität oft gar nicht kennen.
Auch das ist Europa und zeigt die wirklich guten Seiten im menschlichen Zusammenleben, so wie es immer geplant war und hoffentlich nie mehr zu Ende geht. Gerade wenn man das spezifische Verhältnis zwischen Deutschen und Polen mit all den Grausamkeiten vor nicht allzu langer Zeit berücksichtigt, grenzt dies doch fast an ein Wunder.
"Man" werde aber "Möglichkeiten prüfen" wie man polnischen Opfern der deutschen Besatzungszeit von 1939 - 1945 "weitere Unterstützung" zukommen lassen könnte.
Dazu sollte man sich aber nicht allzu viel Zeit lassen,denn logischerweise sind diese noch lebenden Opfer in einem hohen Alter und die Gefahr ist gross,dass sie dies nicht mehr erleben werden, wenn sich Deutschland endlich dazu durchringt.
Das Thema spielt in Polenweiterhin eine ngrosse Rolle.
Das konkrete Anliegen z.B. der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gibt es schon seit mehreren Jahren mit der Bitte um weitere Geldüberweisungen aus Deutschland.
Diese Stiftung steht im Kontakt mit noch Überlebenden und sie könnte auch das Geld überweisen. Es geht hier nicht um Reparationen, sondern um weitere Leistungen, seitdem Deutschland vor 25 Jahren 1.8 Mrd DM an frühere Zwangsarbeiter überwiesen hatte.
Mit einer schnellen, weiteren Zahlung könnten nun Menschen über diesen Kreis hinaus bedacht werden.
Aber die deutsche Seite schiebt das alles vor sich ungelöst her.
Da reagiert die polnische PIS-Partei rigoroser, die seit Jahren diese Zahlungen für zu niedrig hält und eine Summe von 1.3 Billionen Euro fordert.
Und Herrn Tusk wirft diese Partei vor, er würde sich gegenüber Deutschland nicht duchsetzen können und wollen.
Zynischer geht es wohl kaum - und zwischenzeitlich sterben weitere Menschen,denen eine finanzielle Unterstützung noch hätte helfen können, ihre letzten Lebensjahre zu verschönern. Olga
Das kann ich nur begrüßen und stelle auch eine Beziehung zu den "Friedas" her. Es müssen ja auch keine Predigten , gesiebte Kopiensammlungen und Soloseiten sein.
lupus