Forum Politik und Gesellschaft Internationale Politik olympische Spiele eine unpolitische Sportveranstaltung??

Internationale Politik olympische Spiele eine unpolitische Sportveranstaltung??

longtime
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Re: olympische Spiele eine unpolitische Sportveranstaltung??
geschrieben von longtime
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 07.04.2008, 11:51:08
Solche symbolischen "Erleuchtungen", dass die "olympische Flamme" zum Erlöschen gebracht wird, finde ich wichtige Nachrichten:


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longtime
ehemaligesMitglied57
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Re: olympische Spiele eine unpolitische Sportveranstaltung??
geschrieben von ehemaligesMitglied57
als Antwort auf ehemaligesMitglied451 vom 07.04.2008, 04:10:14
Natürlich obliegt es dem einzelnen Sportler, ob er sich von der Eröffnungsfeier fern hält, und somit seinen eigenen kleinen Boykott inszeniert, oder ob er sich diese Albernheit besser spart. Ist ja jedem seine Sache. Wenn er sich aber zu so etwas hinreißen lässt, dann sollte er dies auch konsequenterweise in allen seinen Wettkampforten weltweit tun. Für einen Läufer, der die Unterdrückung Tibets durch Boykott anprangert, wäre dann aber auch bspw. der New-York-Marathon künftig absolut tabu.
Und was ist eigentlich mit den Spielen 2012 in London? Schon mal einen Boykott wegen der Kriege gegen den Irak und Afghanistan in Erwägung ziehen,so rein profülaktisch?

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gerald
ehemaligesMitglied451
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Re: olympische Spiele eine unpolitische Sportveranstaltung??
geschrieben von ehemaligesMitglied451
als Antwort auf ehemaligesMitglied57 vom 07.04.2008, 15:27:52
..somit seinen eigenen kleinen Boykott inszeniert, oder ob er sich diese Albernheit...
geschrieben von gerard


Die Ausübung der persönlichen Meinungsfreiheit eines Sportlers als "Albernheit" zu bezeichnen, ist eine absolute Nullnummer.

Interessant ist auch dein immer wieder gelesenes Scheinargument von der kriegerischen USA:

Wenn es danach geht, dürfte fast kein Staat olympische Spiele ausrichten oder eine Manschaft teilnehmen lassen (äh entschuldigung der Staat hat damit trotz Flaggeneinmarsch und Nationalhymnen üüüüüberhaupt nix damit zu tun, ist ja nur das IOC und VW)

Außer vielleicht: Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg, Monaco und San Marino sowie andere Kleinstaaten dürften teilnehmen oder ausrichten.
Der Vatikan wäre nicht teilnahmeberechtigt. Siehe Inquisition und Hexenverbrennung.

donaldd
ehemaligesMitglied57
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Re: olympische Spiele eine unpolitische Sportveranstaltung??
geschrieben von ehemaligesMitglied57
als Antwort auf ehemaligesMitglied451 vom 07.04.2008, 15:38:47
Davon rede ich ja.
Wer sich als Sportler der Eröffnungsveranstaltung in Peking theatralisch verweigert mit der Argumentation, das Gastgeberland verletze die Menschenrechte der Bürger eines anderen Landes, aber 14 Tage nach den OS in London zum Leichathletik-Grand-Prix an den Start geht, um seine Medaille zu "versilbern", handelt in meinen Augen heuchlerisch, und seine Aktion gegen China ist deshalb als albern anzusehen.
Wo blieb denn eigentlich der Boykott der deutschen Frauenfußballmannschaft, als sie 2007 in China Weltmeister wurde?
Waren Protestaktionen gegen die Gastgeber damals noch nicht IN?
Hatte etwa AI noch nicht zum Sturm geblasen?
Lebten die Einwohner Tibets vor einem Jahr noch in Freiheit?

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gerald
ehemaligesMitglied451
ehemaligesMitglied451
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Re: olympische Spiele eine unpolitische Sportveranstaltung??
geschrieben von ehemaligesMitglied451
als Antwort auf eko † vom 07.04.2008, 11:40:08
eko
doch, du solltest den link "Die Sportler sind Teil einer verlogenen Inszenierung" noch mal durchlesen. Du hast recht, daß eins der Hauptübel der Spiele die Kommerzialisierung ist. Das macht auch das IOC so handlungsunfähig. Der immense Aufwand und der Medienhype können die Machthaber in Peking ruhig sschlafen lassen:
Das IOC muss dadurch:

Liebe Tibet-Besatzer, liebe Dissidenten-Drangsalierer, liebe massenhaft Todesurteile vollstreckende: macht was ihr wollt, wir kommen!!

donaldd
ehemaligesMitglied451
ehemaligesMitglied451
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Re: olympische Spiele eine unpolitische Sportveranstaltung??
geschrieben von ehemaligesMitglied451
als Antwort auf ehemaligesMitglied451 vom 07.04.2008, 16:20:51
ergänzung (war im edit-zeitfenster hängen geblieben)


Was die USA anbelangt, so gebe ich dir Recht, daß sie ein Wackelkandidat ist.
Aber nicht weil sie Krieg führt oder geführt hat. Denn die ursprüngliche Idee der antiken Spiele waren friedliche Wettkämpfe in einem kriegerischen Umfeld.
Wenns danach ginge, könnten kaum irgend welche Staaten an den Spielen teilnehmen oder sie gar ausrichten.
Schweiz, Liechtenstein, Monaco, Andorra, San marino und ähnlich Staaten während dann in einem kleinen und feinen, sportlich aber unbedeutenden Exklusiv-Kreis.
Allerdings ohne Varikan (inquisition, Hexenverbrennung)


1. Angriffskriege ohne Uno-Mandat
2. Guantanamo/Irak incl Cia- und army-Folter
3. Rassismus im eigenen Land
sind sehrwohl Kategorien, die die USA weniger geiegnet erscheinen lassen. DAS währe mit der jetzigen Chinadebatte vergleichbar.


donaldd
hydelber
hydelber
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Re: olympische Spiele eine unpolitische Sportveranstaltung??
geschrieben von hydelber
als Antwort auf ehemaligesMitglied451 vom 07.04.2008, 19:15:07
Ob Gastgeber als Germania oder China -
es gleicht sich.

Folgenden Film sollte man sich ansehen.
Es gibt Parallelen zu aktuellen Geschehnissen um das Schmeicheln-oder-Schelten von Diktatoren.


Der Film lief am 6. April 08 im 3sat-Thementag : "Der Traum von 68 ..."

Zitat von TV3sat :



Filmtitel : "Der Polizeistaatsbesuch"

Beobachtungen unter deutschen Gastgebern.

Roman Brodmanns mit dem Grimme-Preis ausgezeichneter "Polizeistaatsbesuch"
gehört zu den berühmtesten Dokumentarfilmen des Deutschen Fernsehens.
Er überzeugt bis heute durch seine atmosphärische Dichte und seinen ironisch-bissigen Kommentar.

Brodmanns Dokumentation ist bis heute sehr sehenswert,
nicht nur als entlarvendes Zeitdokument der historischen Ereignisse um den 2. Juni 1967,
sondern auch wegen der originellen filmische Erzählweise.
Manfred Riepe schreibt dazu in der Frankfurter Rundschau vom 1.6.1996:
"Der Film entlarvt die katzbuckelnde Unterwürfigkeit der gastgebenden Republik
mit ihren ausufernden Verschönerungsarbeiten als Realsatire."

20.03.2008 / SWR / hei



Hier gehts zum 5-teiligen Youtube Video :

Titel : Besuch des Schah in Deutschland 1967 (1)

Man beachte die Extra-1967-er Verbohrtheit.

Gibt es noch immer.

--
hydelber
felix
felix
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Re: olympische Spiele eine unpolitische Sportveranstaltung??
geschrieben von felix †
als Antwort auf ehemaligesMitglied451 vom 06.04.2008, 03:05:50
Meiner Meinung nach hat der mit im eigentlichen Sinne sehr wenig zu tun.
Vielmehr geht es dabei mehr um Image-Pflege, Propaganda, Werbung und kommerzielle Interessen.
Man denke nur an die unglaublichen Bemühungen der Nazis, der DDR, der Sowjetunion oder Chinas an den "sportlichen" Veranstaltungen zu den Siegern zu gehören.
Als positive Nebeneffekte zählen z.B. die Förderung des Breitensportes, die Erstellung von Sportanlagen etc.

Ereignisse wie die Olympischen Spiele oder Meisterschaften haben meist mit wenig zu tun.
--
felix
Mitglied_73fd35a
Mitglied_73fd35a
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die menschenrechte sind in der westlichen welt sehr gefaehrdt.
geschrieben von Mitglied_73fd35a
als Antwort auf felix † vom 11.04.2008, 18:11:07
die olympischen spiele..und die fussbal weltmeisterschaft sind sportliche ereignisse und haben hauptsaechlich mit SPORT zu tun.
die europaeische union ist eine organisation die fast Alles politisieren moechte.
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CHINA mit den nazi oder DDR zu vergleichen ist laecherlich.
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CHINA hat mehr sympathisanten auf der welt als europa..und noch viel mehr sympathisanten als die USA.
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die USA ist ein von kriminellen gefuehrter staat..das ist der staat mit den meisten verbrechen gegen die menschheit.
die USA haben 120 milionen bewohnern[rotindianer gennat]ausgerottet.
das verbrechen des II weltkriegs hat bis heute dramatische folgen.
jeden tag wir IN europa die menschenrechte mit den fuessen zertreten.
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in europa soellte man keine internationalen spiele veranstalten.
..bis europa die demokratie anerkennt.
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die machthaber[diktatoren]der USA soellten vor einem richtigen int.gericht vorgestellt werden.
bis dahin soellten sie alle diese verbrecher hinter gitter bleiben.
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abdu
felix
felix
Mitglied

Re: die menschenrechte sind in der westlichen welt sehr gefaehrdt.
geschrieben von felix †
als Antwort auf Mitglied_73fd35a vom 11.04.2008, 21:32:55
Ich habe noch selten eine so verdrehte Meinung gehört. Sie ist sogar so absurd, dass es sinnlos erscheint ernsthaft darauf einzugehen.
Nähme mich noch Wunder zu welchem unschuldigen Teil der Welt du dich selber zählst.
--
felix
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