Anzeige
Internationale Politik Friedenspolitik hilft, Kriege zu beenden und künftige zu verhindern
Hallo Olga64,
schön dass du dir Gedanken machst zu diesen Verhandlungen und deren Realisierbarkeit.
Ich denke, da Regierungschefs die Verkünder waren, waren die Meldungen keine Windeier.
Was mich etwas skeptisch sein lässt ist vielmehr der eine Satz im Kölner Stadtanzeiger, dass man die "E3" wegen ihrer antirussischen Äußerungen und Handlungen, als Teil des Konfliktes werten könnte und als Verhandler ablehnt, nun aber von russischer Seite.
Ein anderer Aspekt wäre dann noch, auf welche Forderungen Putin verzichten wird oder auch worauf Selenskyj.
Zu deiner Information - Gerhard Schröder, den du grad noch als "Angestellten" von wem auch immer bezeichnet hast, ist schon auf Einladung Putins in Moskau.
Du schriebst noch:
"DAs klingt aber sehr optimistisch und geht gezielt an bestehenden Tatsachen vorbei."
Ich sehe da eher, dass das die Tatsachen sind, die hier gemeldet wurden. Es wäre fatal, Realitäten nicht als solche zu erkennen.
Juro
schön dass du dir Gedanken machst zu diesen Verhandlungen und deren Realisierbarkeit.
Ich denke, da Regierungschefs die Verkünder waren, waren die Meldungen keine Windeier.
Was mich etwas skeptisch sein lässt ist vielmehr der eine Satz im Kölner Stadtanzeiger, dass man die "E3" wegen ihrer antirussischen Äußerungen und Handlungen, als Teil des Konfliktes werten könnte und als Verhandler ablehnt, nun aber von russischer Seite.
Ein anderer Aspekt wäre dann noch, auf welche Forderungen Putin verzichten wird oder auch worauf Selenskyj.
Zu deiner Information - Gerhard Schröder, den du grad noch als "Angestellten" von wem auch immer bezeichnet hast, ist schon auf Einladung Putins in Moskau.
Du schriebst noch:
"DAs klingt aber sehr optimistisch und geht gezielt an bestehenden Tatsachen vorbei."
Ich sehe da eher, dass das die Tatsachen sind, die hier gemeldet wurden. Es wäre fatal, Realitäten nicht als solche zu erkennen.
Juro
Edita, da du zu der "Lachnummer" nicht sagst, welchen Teil meines Beitrages du meinst, kann ich dir auch nicht präzise antworten. Aber egal.
Solltest du die Auflistung meinen, dann wäre die "Lachnummer" völlig fehl am Platze, denn die sind nachprüfbar.
Solltest du die Meldungen zu Verhandlungen meinen, dann charakterisiert das eindeutig deine Grundeinstellung und deinen Hang zur Realitätsverweigerung. Ich schrieb ja schon darüber, dass nicht sein kann was nicht sein darf.
Juro
Solltest du die Auflistung meinen, dann wäre die "Lachnummer" völlig fehl am Platze, denn die sind nachprüfbar.
Solltest du die Meldungen zu Verhandlungen meinen, dann charakterisiert das eindeutig deine Grundeinstellung und deinen Hang zur Realitätsverweigerung. Ich schrieb ja schon darüber, dass nicht sein kann was nicht sein darf.
Juro
Ossi, du übersiehst da einiges: Es war die Philosophie der Aufklärung, die letztendlichUnd durch was haben die Menschen den Absolutismus ersetzt..? Erst durch den Faschismus und im Osten Deutschlands dann durch den Kommunismus. Und in beiden herrschte auch der Absolutismus, wer aufmuckt wird einen Kopf kürzer gemacht. Vernunft ist doch wohl was anderes.
ein autokratisches, altes politisches System hinwegfegte: Den Absolutismus.
Freya
So pauschal würde ich das nun nicht sehen. Der italienische Faschismus
war anders als der spanische oder portugisische...der deutsche hatte
Elemente, die es in den anderen nicht gab.
Lenin setzte auf den Marxismus und hat damit das Zarenreich platt gemacht.
Pech war, dass nach seinem Tod Stalin kam.
Dennoch war die Aufklärung ein Erfolgsmodell.
In Saudi-Arabien wurde bislang der Absolutismus durch rein gar nichts
gefährdet. Gilt auch für die anderen Golfstaaten, mal so als Beispiel, um
die Idee der Aufklärung zu retten...
Freya
war anders als der spanische oder portugisische...der deutsche hatte
Elemente, die es in den anderen nicht gab.
Lenin setzte auf den Marxismus und hat damit das Zarenreich platt gemacht.
Pech war, dass nach seinem Tod Stalin kam.
Dennoch war die Aufklärung ein Erfolgsmodell.
In Saudi-Arabien wurde bislang der Absolutismus durch rein gar nichts
gefährdet. Gilt auch für die anderen Golfstaaten, mal so als Beispiel, um
die Idee der Aufklärung zu retten...
Freya
.... Lenin setzte auf den Marxismus und hat damit das Zarenreich platt gemacht.Das ist bis heute eine Selbstlüge der Leninisten. Lenin hat, wie später Stalin, die Demokratie immer verachtet und es ging ihm immer nur um die Macht der eigenen totalitären Partei. Nick42
Pech war, dass nach seinem Tod Stalin kam.....
Kriege entstehen nicht aus einem einzigen Grund, sondern aus einem Bündel von Faktoren, die sich gegenseitig verstärken.
Viele Traditionen – religiös wie humanistisch – sehen den Menschen als auf Frieden und Mitgefühl hin ausgerichtet.
Psychologisch tragen wir beides in uns: die Fähigkeit zu Kooperation und Empathie, aber auch zu Aggression unter Stress, Angst und Konkurrenzdruck. Ob Frieden oder Gewalt überwiegt, hängt stark von den Rahmenbedingungen ab.
Langfristig ist Frieden kein „Naturzustand“, sondern eine soziale Errungenschaft. Es gibt starke Gegenbeispiele zur These „Krieg ist unvermeidlich“: Regionen, die ehemals verfeindet waren (etwa Frankreich–Deutschland), leben heute in tiefer Kooperation – ermöglicht durch Versöhnung, Institutionen und wirtschaftliche Verflechtung. Das zeigt: Wir sind sehr wohl fähig zum Frieden, aber er brauchten Pflege, Anreize und Struktur, die unsere besseren Seiten stärken und unsere schlechteren zügeln.
Deshalb begrüße ich den Versuch Friedenspolitik mehr in den Fokus zu rücken.
Und im Grunde fängt das im Kleinen an, in unserem ganz gewöhnlichen, alltäglichen Umgang miteinander.
Ich denke z B nach über das Verhältnis: Deutschland - Niederlande:
Zwischen Deutschland und den Niederlanden gab es nach 1945 kein einzelnes „Friedensabkommen“ im klassischen Sinn, sondern einen Prozess aus Grenzregelung, Entschädigung, institutioneller Einbindung und aktiver Versöhnungsarbeit – ein Modell, das oft als Best Practice europäischer Nachkriegsordnung gilt.
Dennoch blieben "Narben".
Es gibt zwar eine beachtliche Erinnerungskultur und ernsthafte Auseinandersetzung aber es blieben Lücken.
Nicht nur Fakten über Verbrechen, sondern auch Wirkmechanismen von Trauma, Schweigen und Weitergabe in Familien müssten reflektiert und bearbeitet werden.
Eine Verknüpfung mit der Gegenwart könnte Brücken schlagen.
Eine weitaus größere "LÜCKE" sehe ich im Verhältnis zu den Ostblockstaaten.
Mareike
Viele Traditionen – religiös wie humanistisch – sehen den Menschen als auf Frieden und Mitgefühl hin ausgerichtet.
Psychologisch tragen wir beides in uns: die Fähigkeit zu Kooperation und Empathie, aber auch zu Aggression unter Stress, Angst und Konkurrenzdruck. Ob Frieden oder Gewalt überwiegt, hängt stark von den Rahmenbedingungen ab.
Langfristig ist Frieden kein „Naturzustand“, sondern eine soziale Errungenschaft. Es gibt starke Gegenbeispiele zur These „Krieg ist unvermeidlich“: Regionen, die ehemals verfeindet waren (etwa Frankreich–Deutschland), leben heute in tiefer Kooperation – ermöglicht durch Versöhnung, Institutionen und wirtschaftliche Verflechtung. Das zeigt: Wir sind sehr wohl fähig zum Frieden, aber er brauchten Pflege, Anreize und Struktur, die unsere besseren Seiten stärken und unsere schlechteren zügeln.
Deshalb begrüße ich den Versuch Friedenspolitik mehr in den Fokus zu rücken.
Und im Grunde fängt das im Kleinen an, in unserem ganz gewöhnlichen, alltäglichen Umgang miteinander.
Ich denke z B nach über das Verhältnis: Deutschland - Niederlande:
Zwischen Deutschland und den Niederlanden gab es nach 1945 kein einzelnes „Friedensabkommen“ im klassischen Sinn, sondern einen Prozess aus Grenzregelung, Entschädigung, institutioneller Einbindung und aktiver Versöhnungsarbeit – ein Modell, das oft als Best Practice europäischer Nachkriegsordnung gilt.
Dennoch blieben "Narben".
Es gibt zwar eine beachtliche Erinnerungskultur und ernsthafte Auseinandersetzung aber es blieben Lücken.
Nicht nur Fakten über Verbrechen, sondern auch Wirkmechanismen von Trauma, Schweigen und Weitergabe in Familien müssten reflektiert und bearbeitet werden.
Eine Verknüpfung mit der Gegenwart könnte Brücken schlagen.
Eine weitaus größere "LÜCKE" sehe ich im Verhältnis zu den Ostblockstaaten.
Mareike
Das ist bis heute eine Selbstlüge der Leninisten. Lenin hat, wie später Stalin, die Demokratie immer verachtet und es ging ihm immer nur um die Macht der eigenen totalitären Partei. Nick42Der rote Terror begann nicht erst mit Stalin. Lenin war der Initiator des „Roten Terrors“ und der Begründer der totalitären Sowjetdiktatur. Sein Werkzeug war die Tscheka (die erste sowjetische Geheimpolizei) als zentrales Instrument, um die Macht der Bolschewiki zu sichern. Sie war verantwortlich für den „Roten Terror“ – eine beispiellose Welle der Gewalt, die Verhaftungen, Folter, Lagerhaft und massenhafte, oft willkürliche Erschießungen ohne Gerichtsverfahren umfasste. Die Tscheka begann mit der Errichtung eines Lagersystems (Gulag), wo Zehntausende politische Gegner, Geistliche und Kritiker ohne Gerichtsverfahren inhaftiert und hingerichtet wurden.
Gründer und Leiter der Tscheka war Feliks Dzierzynski, ein polnischer Revolutionär. Seit 1967 trug das Wachregiment A des MfS der DDR den Namen des ersten sowjetischen Geheimdienstchefs Feliks Dzierżyński.
----------------------------------
Ist etwas OT, aber das wollte ich noch ergänzen.
Hallo Nick42,
sowohl Linke wie Rechte oder die "politische Mitte" - eines wissen alle: Die Machtfrage ist die Kernfrage der Demokratie und der Diktatur.
Juro
sowohl Linke wie Rechte oder die "politische Mitte" - eines wissen alle: Die Machtfrage ist die Kernfrage der Demokratie und der Diktatur.
Juro
Lenin starb 1924. Bis heute gibt es unterschiedliche Einschätzungen zu
seiner Person.
Nein, eine Demokratie wollte er nicht.
Das verwundert nicht, da es zu seiner Lebzeit keine einzige überzeugende
Demokratie gab.
Kann mir vorstellen, dass die " Leninisten " alles verherrlichen.
Aber ich bin keine Leninistin.
Sowohl nach der französischen, als auch nach der russischen Revolution , kam
die Schreckensherrschaft, der Terror..
Frankreich konnte sich zu einer Demokratie entwickeln.
In Russland passierte das nicht.
Die Gründe sind vielfältig, können hier nicht durchdiskutiert werden.
Freya
seiner Person.
Nein, eine Demokratie wollte er nicht.
Das verwundert nicht, da es zu seiner Lebzeit keine einzige überzeugende
Demokratie gab.
Kann mir vorstellen, dass die " Leninisten " alles verherrlichen.
Aber ich bin keine Leninistin.
Sowohl nach der französischen, als auch nach der russischen Revolution , kam
die Schreckensherrschaft, der Terror..
Frankreich konnte sich zu einer Demokratie entwickeln.
In Russland passierte das nicht.
Die Gründe sind vielfältig, können hier nicht durchdiskutiert werden.
Freya
Deine Aussage halte ich für ein wenig naiv, wenn Du tatsächlich glaubst, daß Friedenspolitik allein durch „guten Willen“ funktioniert.
Ein stabiler Frieden entsteht in der Realität meist nur aus einer Kombination beider Sichtweisen: Man braucht die Institutionen und die Diplomatie, aber man braucht eben auch eine glaubwürdige Abschreckung und Stärke, um genau die brutalen und manipulativen Menschentypen und Spielverderber in Schach zu halten. Frieden braucht ein Fundament aus Regeln – und manchmal leider auch Zähne, um diese Regeln zu verteidigen.
Ich glaube nicht, daß man machtgeile manipulative und brutale Machthaber durch internationale Gerichte und Isolation stoppen kann, da hilft am Ende wirklich nur militärische Abschreckung!
Edita
Ein stabiler Frieden entsteht in der Realität meist nur aus einer Kombination beider Sichtweisen: Man braucht die Institutionen und die Diplomatie, aber man braucht eben auch eine glaubwürdige Abschreckung und Stärke, um genau die brutalen und manipulativen Menschentypen und Spielverderber in Schach zu halten. Frieden braucht ein Fundament aus Regeln – und manchmal leider auch Zähne, um diese Regeln zu verteidigen.
Ich glaube nicht, daß man machtgeile manipulative und brutale Machthaber durch internationale Gerichte und Isolation stoppen kann, da hilft am Ende wirklich nur militärische Abschreckung!
Edita