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Internationale Politik Friedenspolitik hilft, Kriege zu beenden und künftige zu verhindern
"Meiner war auch im Krieg, er wurde aber nicht gegen Lebensmittel, Medizin und Öl für einen fremden Kriegsführer eingetauscht! "
Edita
Was für eine erbärmliche Menschen-Schacherei!
Durch die Zusammenarbeit im Ukraine-Krieg profitiert Nordkorea. Das Land hatte schon im Kalten Krieg Militärgerät produziert und exportiert, das sich an Standards des russischen Vorgängerstaats Sowjetunion orientierte. Im Gegenzug könnte es Technologietransfers und Nahrungsmittelunterstützung aus Russland geben.
https://www.pressreader.com/germany/berliner-morgenpost-1/20260803/281483578185730
RE: Friedenspolitik hilft, Kriege zu beenden und künftige zu verhindern
geschrieben von Juro
Hallo aixois,
(zu #12421812)
wie schwer ist es dir gefallen, deine Antwort in dieser ruhigen und sachlichen Art zu schreiben?
Wie entmenschlicht muss man sein, von "Fleischkontingenten" zu schreiben. Das widerspricht sogar dem Grundprinzip der Genfer Konvention und allen ihren Dokumenten und Zusatzprotokollen.
Wer so etwas tut, hat für mich jeden Anspruch verloren, in einem öffentlichen Rahmen überhaupt zu schreiben. Eine solche Geisteshaltung zeigt eine inakzeptable Verrohung.
Gute Nacht
Juro
(zu #12421812)
wie schwer ist es dir gefallen, deine Antwort in dieser ruhigen und sachlichen Art zu schreiben?
Wie entmenschlicht muss man sein, von "Fleischkontingenten" zu schreiben. Das widerspricht sogar dem Grundprinzip der Genfer Konvention und allen ihren Dokumenten und Zusatzprotokollen.
Wer so etwas tut, hat für mich jeden Anspruch verloren, in einem öffentlichen Rahmen überhaupt zu schreiben. Eine solche Geisteshaltung zeigt eine inakzeptable Verrohung.
Gute Nacht
Juro
Ja - ja wenn eingefleischte Ideologen das Wort Moral in den Mund nehmen, dann wird‘s gruselig!
Edita
Edita
Als ich den Titel dieses Themas zum ersten Mal las, dachte ich: Nein, hier schreibe/diskutiere ich nicht mit.
Und dann: Wetten, dass dieses gutgemeinte Friedensthema bald in Krieg ausarten wird?
Und: Hatte ich recht?
Und dann: Wetten, dass dieses gutgemeinte Friedensthema bald in Krieg ausarten wird?
Und: Hatte ich recht?
Lieber @aixois,
ich stimme Dir zu, dass die Bezeichnung "Kontingent an lebendigem Fleisch und Blut" für Menschen unwürdig ist.
Aber hat da @Edita nicht den Nagel auf den Kopf getroffen? Junge Menschen werden von ihrem Landesvater eingetauscht gegen Geld, Nahrungsmittel oder andere Produkte. Sie werden in einen Krieg, mit dem sie absolut nichts zu tun haben, geschickt und dort höchstwahrscheinlich verwundet oder getötet.
Mich erinnert das fatal an die Verkäufe bzw. Vermietung von rund 30.000 deutschen Soldaten durch ihre absolutistischen Landesherren im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Der Ansbacher Markgraf finanzierte mit dem Verkauf von Tausenden seiner Untertanen den Bau seines prunkvollen Schlosses. Die großenteils gegen ihren Willen verkauften Untertanen wurden unter Bewachung und auf Schiffen transportiert, um ihre Flucht zu verhindern. Viele starben bereits auf dem Transport und erreichten Amerika nicht.
In „Kabale und Liebe“ (1784) äußert sich Schiller über den Soldatenhandel. Dort erhält die Mätresse des Fürsten Schmuck zum Geschenk, der aus dem Erlös des Soldatenhandels gekauft wurde. Empört weist sie die Juwelen mit den Worten zurück: „Soll ich den Fluch seines Landes in meinen Haaren tragen?“
Margit
ich stimme Dir zu, dass die Bezeichnung "Kontingent an lebendigem Fleisch und Blut" für Menschen unwürdig ist.
Aber hat da @Edita nicht den Nagel auf den Kopf getroffen? Junge Menschen werden von ihrem Landesvater eingetauscht gegen Geld, Nahrungsmittel oder andere Produkte. Sie werden in einen Krieg, mit dem sie absolut nichts zu tun haben, geschickt und dort höchstwahrscheinlich verwundet oder getötet.
Mich erinnert das fatal an die Verkäufe bzw. Vermietung von rund 30.000 deutschen Soldaten durch ihre absolutistischen Landesherren im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Der Ansbacher Markgraf finanzierte mit dem Verkauf von Tausenden seiner Untertanen den Bau seines prunkvollen Schlosses. Die großenteils gegen ihren Willen verkauften Untertanen wurden unter Bewachung und auf Schiffen transportiert, um ihre Flucht zu verhindern. Viele starben bereits auf dem Transport und erreichten Amerika nicht.
In „Kabale und Liebe“ (1784) äußert sich Schiller über den Soldatenhandel. Dort erhält die Mätresse des Fürsten Schmuck zum Geschenk, der aus dem Erlös des Soldatenhandels gekauft wurde. Empört weist sie die Juwelen mit den Worten zurück: „Soll ich den Fluch seines Landes in meinen Haaren tragen?“
Margit
Danke liebe Margit. 💖
Es ist sehr traurig , was sich zur Zeit in dieser Welt entwickelt. phil.
Es ist sehr traurig , was sich zur Zeit in dieser Welt entwickelt. phil.
Hallo aixois,
(zu #12421812)
wie schwer ist es dir gefallen, deine Antwort in dieser ruhigen und sachlichen Art zu schreiben?
Wie entmenschlicht muss man sein, von "Fleischkontingenten" zu schreiben. Das widerspricht sogar dem Grundprinzip der Genfer Konvention und allen ihren Dokumenten und Zusatzprotokollen.
Wer so etwas tut, hat für mich jeden Anspruch verloren, in einem öffentlichen Rahmen überhaupt zu schreiben. Eine solche Geisteshaltung zeigt eine inakzeptable Verrohung.
Gute Nacht
Juro
So etwas lesen zu müssen, da passt der bekannte Liebermann-Ausspruch: "Ich kann gar nicht so viel fressen wie ich ko.... möchte". Und nichts, aber auch gar nichts kann das Gesagte relativieren.
Hättest Du oder ich so etwas geschrieben, wir wären weg vom Fenster gewesen.
Als ich den Titel dieses Themas zum ersten Mal las, dachte ich: Nein, hier schreibe/diskutiere ich nicht mit.
Und dann: Wetten, dass dieses gutgemeinte Friedensthema bald in Krieg ausarten wird?
Und: Hatte ich recht?
Ja hattest Du, auch weil dieser Faden zum Putin-thread - obwohl vorhanden - umfunktioniert wurde.
Sehr interessant🙂↔️.Dennoch wundere ich mich über die Ausschweifung, die die unwürdige Formulierung "geschichtsträchtig" macht.
Ingrid60
Ingrid60
@Ingrid60,
Ich finde die Formulierung, die @Edita gewählt hat, treffend.
Nicht, was die armen Männer betrifft, die so zum Verheizen in einen Krieg geschickt werden, sondern was die Einstellung der (un)verantwortlichen Machthaber ihnen gegenüber betrifft.:
der Mensch als Ware mit der skrupellos gehandelt wird.
Und da haben auch Jahrhunderte nichts geändert.
Margit
Ich finde die Formulierung, die @Edita gewählt hat, treffend.
Nicht, was die armen Männer betrifft, die so zum Verheizen in einen Krieg geschickt werden, sondern was die Einstellung der (un)verantwortlichen Machthaber ihnen gegenüber betrifft.:
der Mensch als Ware mit der skrupellos gehandelt wird.
Und da haben auch Jahrhunderte nichts geändert.
Margit