Internationale Politik Erdogan ist irre...

mart
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Re: mir langts noch lange nicht
geschrieben von mart
als Antwort auf silhouette † vom 11.02.2008, 12:00:29
Ich möchte nochmals erwähnen, daß türkische Schulen, die unter den gleichen Konditionen geführt werden müßten wie die österreiche und wahrscheinlich auch die deutsche Schule in Istanbul, durchaus sehr begrüßenswert wären.


Darüber hinaus stelle ich es mir durchaus witzig vor, Merkel würde in den USA eine Rede á la Erdogan halten)


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PS:
In Österreich wird der Islamunterricht, da Islam hier seit 100 Jahren eine anerkannte Religionsgemeinschaft ist, schon längstens offiziell durchgeführt. ... hat bestimmt sehr große Vorteile.

Heuer gab es in Wien eine Matura in der Sprache "Türkisch", warum denn nicht?
mart
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Re: mir langts noch lange nicht
geschrieben von mart
als Antwort auf hugo vom 11.02.2008, 12:09:30
na,na na meine Damen, weshalb denn so pessimistisch ?
Ihr tut ja gerade so als ob die Hunnen mit einer zehnfachen Übermacht an Germaniens Grenzen stehen und es keine Rettung mehr gäbe,, *g*
geschrieben von hugo


Na, na, mein lieber Herr - weshalb so wortverdrehend?

Warum diese Antwort auf mein Posting?

Warum diese Überheblichkeit?

Ja, das Hauptproblem ist der von der türkischen Politik seit jeher geförderte und geforderte Nationalismus, der faschistische Züge hat, und nun in Deutschland fischt.









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Re: mir langts noch lange nicht
geschrieben von mart
als Antwort auf mart vom 11.02.2008, 12:24:10
Ich stimme mit dir, Hugo, allerdings überein, daß mir ein Erdogan, der einstmal gesprochen hat "Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind." unheimlich ist.

Den Vergleich mit einem Hunnen würde ich nie wagen - der Konflikt mit dem § 301 des türkischen Strafgesetzbuches „Herabwürdigung des Türkentums“ wäre damit vorprogrammiert.

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hafel
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Eine sehr ungenaue Botschaft
geschrieben von hafel †
als Antwort auf angelottchen vom 11.02.2008, 11:11:16
Was soll man/fraú von Erdogans Rede halten? Integration ja, zu viel Anpassung nein! Seine Botschaft lässt sehr viel Spielraum für Integration. Meines Ermessens zu viel davon um diese schwierige Beziehung Deutschland-Türkei ein wenig voranzubringen. Erdogan hat vor zuviel Anpassung gewarnt. „Assimilierung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“., waren seine Worte.

Wer vor kurzem lautstark behauptet hat, dass dieses schreckliche Verbrechen im U-Bahnschacht an einem Rentner dem Minister R. Koch bei seinem Wahlkampf „geholfen“ hat, der müsste folgerichtig jetzt auch behaupten, dass diese furchtbare Brandkatastrophe Erdogan in seinem Wahlkampf hilft. Duplizität der Zufälle, Wer seiner Zeit „A“ gesagt hat, müsste nun auch „B“ sagen.

Es ist sicher gut und richtig, dass Edogan seine Landsleute ermahnt hat, sich noch intensiver als bisher um die deutsche Sprache zu bemühen. Auch sein Appell an seine Landsleute in Deutschland sich ihrer kulturellen Identität zu erhalten, kann ernsthaft niemand kritisieren. Es ist ein verbrieftes Recht jeder Bevölkerungsgruppe mit ausländischen Wurzeln. Wie sieht es aber in der Türkei mit den Kurden aus???

Bei mir hat Erdogan, mit seinem (fast) perfekt inszenierten Auftritt in Köln den Verdacht nicht ausgeräumt, dass ihm an wirklicher Integration seiner Landsleute in Deutschland gar nicht liegt. Wie schrieb „Luchsi“ so richtig??? „Nur die dummen Deutschen glauben daran“. Klare Worte gegen die Gefahren einer Parallelgesellschaft fehlten jedenfalls. Auf all die Fragen wie Zwangsheirat, Gewalt gegen Ehefrauen ist Erdogan gar nicht erst eingegangen.
Wer vor zu viel Anpassung warnt, ist für Europa noch nicht reif.

--
hafel
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Re: Eine sehr ungenaue Botschaft
geschrieben von mart
als Antwort auf hafel † vom 11.02.2008, 13:17:43
Wenn nur nicht diese Widersprüche mit vergangenen Aussprüchen Erdogans da wären.

Und wenn die Politik und das Verhalten gegenüber ethnischen, religiösen und sprachlichen Minderheiten im Lande Erdogans nicht seine Forderungen, die er in Köln ausgesprochen hat, konterkarieren würden.

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silhouette
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Re: Eine sehr ungenaue Botschaft
geschrieben von silhouette †
als Antwort auf mart vom 11.02.2008, 16:08:12
Auch wenn jeder Muslim sich über diese Erklärung ärgert, wenn er damit konfrontiert wird: Das Schlüsselwort heißt taqyyia, das bedeutet "Täuschen und Tarnen", stammt aber nicht "Vom Bund" - mart, das ist unsere Armee - sondern ist ein Gebot des Korans für den Umgang mit Ungläubigen.

Der Rest ist Wahlkampf im Stil eines Herrn Koch und geht ganz klar auf Kosten des inneren Friedens in unserem Land.

Zu dem Schulvergleich - österreichische Schule Istanbul usw. - magst nicht ein bisschen mehr erzählen? Oder kriegst du dann einen ganz dicken Hals?
--
silhouette
hafel
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Re: Eine sehr ungenaue Botschaft
geschrieben von hafel †
als Antwort auf silhouette † vom 11.02.2008, 17:17:10
@ silhouette: Der Rest ist Wahlkampf im Stil eines Herrn Koch und geht ganz klar auf Kosten des inneren Friedens in unserem Land.

Na, dann stehe ich ja mit meinem Vergleich nicht ganz alleine.
--hafel
silhouette
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Re: Eine sehr ungenaue Botschaft
geschrieben von silhouette †
als Antwort auf hafel † vom 11.02.2008, 17:21:53
Nein Hafel, und ich stelle mit Begeisterung fest, welche Einigkeit hier plötzlich herrscht - über alle sonstigen Meinungsgrenzen hinweg, und ganz ohne Häme, mit guten Argumenten.

Noch ein Sachargument: Anfang der 70er Jahre, auf dem Höhepunkt der Gastarbeiterzuwanderung, befanden sich 1 Million Italiener und erst 600 Tsd. Türken hier. Hat jemand nach einer italienischen Schule oder Italienischunterricht gerufen?

Eccola, Signori! Die Italiener sind zu einem kleinen Teil wieder nach Hause gegangen, der Großteil lebt unter uns wie du und ich, die Kinder sind ganz normale Deutsche geworden. Und wir haben noch nicht einmal ein Einwanderungsgesetz oder eine Integrationsbeauftragte dafür gebraucht.

Wenn ich heute oder morgen noch einen dickeren Hals bekomme, erzähle ich was darüber, wie zurückgekehrte Türken, von denen man im Urlaub angesprochen wird, das Agieren ihrer bleibenden Landsleute kommentieren.
--
silhouette
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Re: Eine sehr ungenaue Botschaft
geschrieben von mart
als Antwort auf silhouette † vom 11.02.2008, 17:17:10

Zu dem Schulvergleich - österreichische Schule Istanbul usw. - magst nicht ein bisschen mehr erzählen? Oder kriegst du dann einen ganz dicken Hals?


Nein, überhaupt nicht -

mich amüsiert nur der Gedanke, daß der türkische Staat hier in Deutschland zur Hälfte Schulen unterhalten und bezahlen würde, die sich verpflichten müßten das Deutschtum zu stärken. Und die sofort einen türkischen Lehrer abberufen, der "eine Gefährdung für die Sicherheit der Deutschlands ist", wenn er z.b. einmalig einen verpönten Ausdruck wie "Ostdeutschland" im naturkundlichen Unterricht gebrauchen würde.
Auch stelle ich es mir reizvoll vor an den zu errichtenden türkischen Schulen, gesellschaftrelevante Fächer wie Geographie und Geschichte etc. nur durch deutsche Lehrer durchführen zu lassen.
Und natürlich dürfte NUR türkische Literatur, die von der deutschen Schulbehörde ausgewählt wurde, unterrichtet werden ... ist doch klaro.

mart
hugo
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Re: mir langts noch lange nicht
geschrieben von hugo
als Antwort auf mart vom 11.02.2008, 12:24:10
nee mart nicht verdrehen, guck mal genauer hin was Du/Ihr da so schreibt wenn es heisst: daß Deutschland,,, wiederum Wegweiser und Wegbereiter in eine neue Katastrophe wird,
oder von staatlich gefördertem Nationalismus der Türken, der teilweise faschistische Züge annimmt,


Dazu gehört immer auch der Boden der dazu fruchtbar genug sein muss,
damit Solches keimen, gedeihen und Früchte tragen kann und Du wirst doch nicht allen Ernstes behaupten das sich die Türken diesen Boden hier selber bereiten können ohne unser Zutun ?

Dazu gehören mindestens auch immer zwei, also ruhig die Deutschen auch an die eigene Nase fassen lassen. Ach ja, und schneuzen müssen wir dann schon noch auch selber,
falls sich da was agesetzt haben sollte.,,*g*
--
hugo
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