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Innenpolitik Schweigen meiner linken Freunde

schorsch
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Re: Landraub
geschrieben von schorsch
als Antwort auf Mitglied_40c8304 vom 23.04.2008, 18:01:59
"Israel" gabs eigentlich schon seit Jahrtausenden. Genau so wie es eigentlich "Palästina" schon so lange gibt.

Das Gemeine an der Staatsgründung war doch, dass die Vereinigten Nationen - getrieben von einem schlechten Gewissen und dem Wunsche, endlich Ruhe zu haben - die "Juden" wie einen jungen Kuckuck ins Nest setzten. Dieser liess sich zuerst von den Einheimischen grossfüttern und stiess diese dann - als er selber gross und stark war - aus dem Nest.

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schorsch
Re: Landraub
geschrieben von Mitglied_40c8304
als Antwort auf schorsch vom 24.04.2008, 09:51:24
Mein Gott, Schorsch. Da bemüht man sich "im Schweiße seines Angesichts" einen Beitrag zu schreiben, der kritisch, aber hoffentlich nicht antisemitisch war (gegen diese Anschuldigung, die in der Vergangenheit schon erhoben wurde, würde ich mich aufs heftigste verwahren), und dann schluderst du so einen primitiv unüberlegten, antisemitischen Satz hinterher.
Da könnte man schon wieder glatt die Krise kriegen.
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marina
carlos1
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Re: Landraub
geschrieben von carlos1
als Antwort auf Mitglied_40c8304 vom 23.04.2008, 18:01:59
"....Aber doch wurde die Gründung des Staates Israel beschleunigt durch den Holocaust, selbst wenn er auch ohne ihn irgendwann entstanden wäre." marina

Kein Widerspruch anzumelden, marina. Nur Ergänzungen. Vorstaatliche Organisation gab es in den jüdischen Siedlungen schon vorher. Schon zu Beginn des 2. Weltkrieges wurde unter den Juden in vielen Ländern diskutiert, ob es nicht besser wäre im Krieg gegen Nazi-Deutschland eigene Streitkräfte aufzustellen mit rein jüdichen Verbänden, die auch als solche gekennzeichnet wären, als in den anderen Armeen "unterzugehen" oder mitzulaufen. Die jüdische Leistung im Kriege also deutlich werden lassen darauf lief das hinaus. Das war gewachsenes Selbstbewusstsein. Die Stimmung unter den Juden gegenüber allen Ländern, nicht nur Deutschland, war schlecht. Antisemitismus war in vielen Staaten sehr verbreitet, wenn auch nicht in der radikalen Form eines administrierten Massenmordes wie er in im Dritten Reich als Endlösung durchgeführt wurde. Empörung löste unter den Juden nach dem Krieg vor allem das Verhalten der englischen Mandatsmacht aus, die die jüdische Einwanderung aus (berechtigter) Furcht vor zunehmenden Spannungen mit der arabischen Bevölkerung reduzieren wollte. Es traf vor allem die Überlebenden des Holocaust aus Europa. Hannah Arendt weist darauf hin, dass die Maßnahmen der Regierung Bevin in London sehr wesentlich dazu beitrugen die Gründung des Staates Israel voranzutreiben.

Den Artikel der FR kenne ich noch nicht. Das Zitat daraus weist aber die Richtung vor: Keine Angst davor die Wahrheit auszusprechen. Ich halte nichts von Tabus wenn es um einen Dialog geht und habe darauf hingewiesen in meinem Beitrag. Von Häusersprengungen und Selbstmordattentaten mit sprengstoffbeladenen Lastern an Grenzübergängen, die für die Einfuhr lebensotwendiger Güter genutzt werden halte ich schon gar nichts. Je mehr Gewalt, desto mehr Elend bei unbeteiligten Zivilisten und umso verfahrener sind die Probleme wie an der beschränkten Wirtschaftsblockade des Gazastreifens zu sehen ist. Es ist keine Lösung die Palästinenser dort an der ausgestreckten Hand am Hungertuch nagen zu lassen. Beide Seiten haben ein Interesse daran - müssten es haben! - aus diesem Teufelskreis von Aktion und Reaktion herauszutreten. Das hat mit Politik nichts zu tun. Wir sollten überlegen, was Politik eigentlich ist. Wir tun so als sei jedes Handeln Politik. Politik gibt es aber nur dort, wo man aufeinander hört. Ein Wunder sei dazu nötig wird man sagen. Was ist ein Wunder anderes als das Eintreten (Wahrwerden) einer unendlichen Unwahrscheinlichkeit. Dass es die Erde gibt, auf der wir leben, hoch entwickelte Organismen wie der Mensch ist aber auch eine solche unendliche Unwahrscheinlichkeit.

Gewaltverzicht und offizielle Anerkennung des Existenzrechtes Israels sind unabdingbar, damit eine Lösung des Konflikt angegangen werden kann. Das "Herumeiern" der Hamas ist bezeichnend. Doch wenn sie jetzt nicht mehr Anspruch erhebt auf das ganze historische Palästina lässt das aufmerken, auch wenn sofort wieder die Zustimmung zu einer Zwei-Staaten-Lösung eingeschränkt wird mit der Feststellung, dass die Zwei-Staaten-Lösung auch vom palästinens. Mehrheitswillen abhängig sei. Warum solche Hinweise nicht aufgreifen?

Ein Satz aus dem Artikel der FR über die Aktion der Intellektuellen (vgl. nicht Rhetorik allein von unserer Seite sollten wir anbieten) fiel mir auf. Es soll längerfristig an eine stärkere An- oder Einbindung beider Staaten an die EU diskutiert werden. Die EU verkörpert in ihrem Dasein das Gemeinsame. Es gibt ein Niederlassungsrecht für jeden Bürger der EU in einem anderen Land der EU. Nur durch Gemeinsamkeiten lassen sich Mauern überwinden, das haben wir doch hierzulande mal gelernt.

Die Frage ist nur, wo eigentlich die Grenzen der EU sein sollen, wenn immer mehr Staaten "an- und eingebunden" werden.

c.
hugo
hugo
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Re: Landraub
geschrieben von hugo
als Antwort auf carlos1 vom 25.04.2008, 23:18:18
hallo carlos, Dein Schlusssatz bzw deine Schlußfrage macht mich nachdenklich und bringt mich u.a. zu folgender Gegenfrage,,,

ist es nicht eine ungeheure Begebenheit, eine nie da gewesene Sache, das -völlig ohne kriegerische Handlungen- ein sich ständig vergrößerndes Staatengebilde entsteht, immer mehr gemeinsame Gesetze und Regelungen Gültigkeit bekommen und ständig immer mehr Grenzen verschwinden,,,,?

Wenns nach mir ginge, könnte dieser Vorgang ein Dauerbrenner werden bis die letzte Grenze verschwunden ist.
Gerade letzte Woche hab ich mal wieder die hässlichen Unwägbarkeiten, die schlimmen Überwachungs-, und Kontrollmaßnahmen über mich ergehen lassen müssen, bei der Rückreise vom amerikanischem Kontinent nach Europa. (ich würde liebend gerne darauf verzichten,,aber,,)
--
hugo
EehemaligesMitglied58
EehemaligesMitglied58
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Re: Die freuden der grenzöffnung
geschrieben von EehemaligesMitglied58
als Antwort auf hugo vom 26.04.2008, 00:03:31
Über die grenzöffnung freuen sich im moment besonders die bewohner von görlitz und umgebung.
Dort verschwindet alle zwei tage ein auto, von der zahl der einbrüche nicht zu reden.
Vielleicht sollteste dort mal agitieren....wenn de dich traust.
--
gram
hugo
hugo
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Re: Die freuden der grenzöffnung
geschrieben von hugo
als Antwort auf EehemaligesMitglied58 vom 26.04.2008, 10:08:01
ist ja wohl typisch für unsere unterschiedlichen Befindlichkeiten, Einstellungen und Ansichten,,hugo findet solche Titel, Überschriften und Berichte wie:

-Keine höhere Kriminalität durch Schengen-Erweiterung | tagesschau.de
-Nach Wegfall der Schengen-Grenze: Kriminalität gesunken (bezogen auf Austria)
-Kriminalität bleibt nach Grenzöffnung auf Normalmaß ... Polen kurz vor Weihnachten hat nach ersten Angaben der Polizei keine erhöhte Kriminalität zur Folge
- Kriminalität bleibt nach Grenzöffnung auf Normalmaß Tageszeitung
-Schengen: Positive Bilanz nach Grenzöffnung. 01.04.2008 | 19:15
-Kriminalität bleibt nach Grenzöffnung auf Normalmaß. Berlin (dpa) Die Abschaffung der Grenzkontrollen nach Tschechien und Polen kurz vor Weihnachten hat ,,,,,

und Du suchst eben gezielt die gerade mal aktuellen negativen Schlagzeilen heraus,,wie
_Grenzöffnung zu Polen Glaube an mehr Kriminalität - n-tv.de
-Wegfall der Grenzkontrollen: Angst vor Kriminalität
-Kriminalität seit Grenzöffnung angestiegen - Kölner Stadt-Anzeiger
-Autoklau in Görlitz - Nach der Grenzöffnung: 42 Diebstähle in drei ...

siehste, so verschieden kann man die Welt betrachten,,,
und ich gucke dann auch noch wer die Nachricht bringt, in welchem Zusammenhang, wer sie wertet und was er draus macht,,,, alles ok ?

übrigens werden in meiner Stadt auch so ca 2000 Fahrräder im Jahr als gestohlen gemeldet, tatsächlich werden es wohl auch 10 Stück pro Tag sein und sicher ist da auch hin und wieder mal ein Pole mit dabei,,,,Görlitz mit seinen Beamten, Polizisten Sicherheitsdiensten usw sollte doch in der Lage sein die Verursacher dieser "Fahrradflucht" ausfindig zu machen -falls sie es denn auch sehr wollen,,*g*

--
hugo
Re: Die freuden der grenzöffnung
geschrieben von Mitglied_919ac82
als Antwort auf hugo vom 26.04.2008, 10:50:43
@hugo,
"die schlimmen Überwachungs-, und Kontrollmaßnahmen über mich ergehen lassen müssen..."

Warum tust du dir diese "Demütigungen" nur laufend an ?
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Noch ein Hinweis zur "vollständigen Grenzöffnung" nach Polen.
Ich kenne mich da aus, denn ich lebe in der "geteilten" Stadt Guben/Gubin.
Durch den Wegfall der Grenzkontrollen hat sich an der Kriminalität, die "gram" angesprochen hat, nichts geändert.
Die große Zeit der Fahrraddiebstähle ist längst vorbei( meine Familie trauert um 2 Fahrräder). Sie war gleich in den ersten Jahren nach der Wende. In Guben wurden von 1990- 1995 - 6500 Fahrräder gestohlen. Die Ermittlungen ergaben einen Anteil von 84% !!! Ausländer ( meist Polen ). Später war dann der Anteil gestohlener PKW sehr hoch.
Heute ist es mehr der Diebstahl von Schrott aller Art. Da werden auch schon mal unter Strom stehende Kabel oder wasserführende Metallrohre abgeschnitten.
Der Anteil an Ausländern( Polen, Weißrussen, Ukrainer...) bei Diebstählen und Raub ist allerdings in unserer Region immer noch sehr hoch. Er liegt zwischen 30 und 85% - je nach Art des Deliktes.
Die vollst. Grenzöffnung allerdings hat nur in den ersten 2-3 Wochen eine leichte Erhöhung dieser Rate gebracht.
Die Ermittlungen bei Fahrraddiebstahl oder Autodiebstahl in einer Grenzstadt sind etwas schwieriger, als du dir das wahrscheinlich vorstellst. Die Diebe sind hervorragend organisiert und immer einen Schritt schneller, als die Polizei. Du glaubst nicht, was sich ein intelligentes Gehirn ausdenken kann, um zum Erfolg zu kommen. Wir haben schon viel darüber gelacht, es sei denn, man war selbst betroffen. Dann ist es weniger Lachen, als Wut.

Mit der Mehrheit der Polen in unserer Doppel-Stadt kommt man hervorragend aus. Sie sind freundlich, hilfsbereit und bescheiden, sprechen fast alle etwas Deutsch ( im Gegensatz zum Polnisch der Deutschen - TYPISCH !)und sind stinkesauer auf ihre Landsleute , die durch organisierte Kriminalität das Ansehen der Polen im Ausland versauen.
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klaus
Re: Die freuden der grenzöffnung
geschrieben von Mitglied_40c8304
als Antwort auf Mitglied_919ac82 vom 26.04.2008, 13:56:42
Herzlichen Glücwunsch! Euch ist es mal wieder gelungen, aus einer Israel-Debatte eine Ost-West-Debatte zu machen. Das Übliche! Alles läuft in diese Richtung.

Eigentlich hatte ich auf Carlos' Beitrag noch einge Einwände und hätte auch gern dazu noch einige Artikel verlinkt, aber nun darf er von mir aus das letzte Wort behalten. Ich verabschiede mich aus dieser Diskussion und wünsche euch viel Spaß bei der weiteren, zum 1000. Male stattfindenden Ost-West-Diskussion.

--
marina
hugo
hugo
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Re: Die freuden der grenzöffnung
geschrieben von hugo
als Antwort auf Mitglied_40c8304 vom 26.04.2008, 16:06:01
ja, ja liebe marina, so ist das Leben,,,,da mußt Du durch,,,auch wenns ab und zu mal anders kommt als erwartet,,so gehts den Menschen wie den Leuten (pflegte meine Oma zu sagen)

auch Israel kam schon oft in unseren Debatten vor und wird wohl auch in den nächsten Jahren nicht zu kurz kommen- so wie sich die Lage dort entwickelt, besser und leider,,,eben nicht entwickelt,,

zu klaus , ja Dein letzte Absatz drückt im Wesentlichen all das aus und bestätigt voll meinen Eindruck und meine Empfindungen,,
freundlich, hilfsbereit, bescheiden und,,,,sehr sehr fleißig wenns drauf ankommt *g*

wenn ich die Wahl hätte zwischen Israelis und Polen (bezogen auf meine Meinung zu ihrem Umgang mit den Nachbarn),,,die Polen wären mit großem Vorsprung hervorragender Vorletzter,,,*g*
--
hugo
carlos1
carlos1
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Re: Die freuden der grenzöffnung
geschrieben von carlos1
als Antwort auf Mitglied_40c8304 vom 26.04.2008, 16:06:01
"Herzlichen Glücwunsch! Euch ist es mal wieder gelungen, aus einer Israel-Debatte eine Ost-West-Debatte zu machen. Das Übliche! Alles läuft in diese Richtung." marina

Was hat der Nahostkonflikt mit Fahrraddiebstählen in ostdeutschen Grenzstädten zu tun? Sehr viel sogar, weil ja alles mit allem irgendwie zusámmenhängt. (gg?) Da fällt mir ein, dass Fahrräder 2 Räder haben, jedes Rad hat einen Reifen, innen mit Schlauch und außen mit Mantel. Aha, Schlauch! Bei schweren Gewitterwolken bildet sich manchmal ein Schlauch, der bis zum Boden hängt - auch Rüssel(!) genannt - dann sprechen wir von einem Tornado. Dieser kann durch die darin herrschenden hohen Windgeschwindigkeiten sehr schwere Zerstörungen anrichten und Menschen töten. Na wenn das kein direkter Zusammenhang mit dem Konflikt in Palästina ist!! Weiß irgendwer, wie häufig Tornados in Deutschland auftreten (statistische Häufigkeit)? Vor allem aber: Gibt es signifikante Unterschiede in der Auftretenshäufigkeit zwischen Ost- und Westdeutschland? Sicher werden die Landsleute in den neuen Bundesländern dadurch erheblich mehr benachteiligt, was auch nur einzig und allein am Kapitalismus liegt.
Verzeihung, eigentlich wollte ich als ich oben das Wort Rüssel verwendete über die Wurmähnlichkeit des Elefantenrüssels schreiben. Es gibt so viele Arten von Würmern: Bandwürmer, Spulwürmer, Regenwürmer, Meereswürmer, kleine Würmer und große, elende ....etc. Ach nein. Da sind die vielen Autodiebstähle zu erwähnen. Aber die gibt es hier auch, ohne dass die polnische Grenze in nächster Nähe ist. Das Thema wird zu schwierig.

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hugo stellt mit Recht die Frage: "......Dein Schlusssatz bzw deine Schlußfrage macht mich nachdenklich und bringt mich u.a. zu folgender Gegenfrage,

ist es nicht eine ungeheure Begebenheit, eine nie da gewesene Sache, das -völlig ohne kriegerische Handlungen- ein sich ständig vergrößerndes Staatengebilde entsteht, immer mehr gemeinsame Gesetze und Regelungen Gültigkeit bekommen und ständig immer mehr Grenzen verschwinden?" hugo

Ich habe nicht alles gelesen, was in dem von marina angegebenen Text steht, weil ich wenig Zeit habe. Mir erscheint aber zur Zeit die Vorstellung einer engen An- oder Einbindung Israels oder gar eines pal. Staates, der ja erst noch ins Leben gerufen werden muss, als eine Utopie besser: eine Fata Morgana. Die EU ist ja kein Bundesstaat, sondern ist erst im Begriff sich zu einer Art lockeren föderativem Gebilde mit funktionierenden Organen zusammenzuschließen. Die EU ist nicht einmal in der Lage ihre eigene Verteidigung zu organisieren. Dass die Schlagbäume an den Grenzen fallen, hängt mit dem freien Waren- und Personenverkehr zusammen, der entsprechend der ursprünglichen Zielsetzung der EU (als Wirtschaftsgemeinschaft) notwendig ist. Eine noch nie da gewesene Sache ist das auch nicht, Hugo. Vor 2000 Jahren hättest du ohne Grenzstationen passieren zu müssen, von Ägypten, über Griechenland, Süddeutschland, Rheinland .... bis in den Norden der britischen Inseln reisen können. Nordafrika und Südeuropa bildeten eine kulturelle Einheit. Das änderte sich erst im 7. Jahrhundert mit dem Vordringen dem Arabersturm.

c.

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