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Innenpolitik Reform der "Rente mit 63" ist fraglich ...
Markus, im Wahlprogramm zur BTW 2013 hatte die SPD für die Rente eine sogenannte " Bürgerversicherung" in der ALLE einzahlen sollten Beamte, Selbsständige und Politiker.Dies wurde damals stark aufgebauscht und von der SPD immer wieder in Wahlveranstaltungen als neues Mittel zur Finanzierung der Rente zur Sprache gebracht. Um dies zu verhindern, hat CDU/CSU die Kröte für die Rente mit 63 geschluckt.Wir haben diese Sache im BRR aufmerksam verfolgt,weil unser Verein für die Bürgerversicherung auf die Straße gegangen war,aber wie so oft hat uns damals die SPD wieder entäuscht. Diese taktischen Manöver und Enttäuschungen hat die SPD dahin gebracht wo sie heute ist. Man darf nicht vergessen, dass für die Rente mit 63 nie dementsprechend eingezahlt wurde und auch vom Staat diese als Versicherungsfremde Leistungen zu sehen sind nie dementsprechend ausgeglichen wurde.
HansPeter
HansPeter
"Man darf nicht vergessen, dass für die Rente mit 63 nie dementsprechend eingezahlt wurde und auch vom Staat diese als Versicherungsfremde Leistungen zu sehen sind nie dementsprechend ausgeglichen wurde."
Das ist falsch! Die Rente nach 45 Beitragsjahren wird sehr wohl nach den einbezahlten Beiträgen berechnet und keinen Cent mehr.
Wer bisher mit 35 Beitragsjahren im Alter von 63 Rente beantragen konnte, musste dementsprechend hohe Abzüge in Kauf nehmen, und zwar für den Rest seines Lebens.
VG Via
Das ist falsch! Die Rente nach 45 Beitragsjahren wird sehr wohl nach den einbezahlten Beiträgen berechnet und keinen Cent mehr.
Wer bisher mit 35 Beitragsjahren im Alter von 63 Rente beantragen konnte, musste dementsprechend hohe Abzüge in Kauf nehmen, und zwar für den Rest seines Lebens.
VG Via
Via, Hanspeter meinte eigentlich das da mal die 'Bürgerversicherung' ins Spiel gebracht wurde. Es war damals ein neuer Gedanke den man leichtfertig aufgegeben hat - leider.
Die Idee der Bürgerversicherung bezieht sich nur auf das Krankenkassensystem und hat mit der Rente nichts zu tun.
VG Via
VG Via
"Das ist falsch! Die Rente nach 45 Beitragsjahren wird sehr wohl nach den einbezahlten Beiträgen berechnet und keinen Cent mehr.
Wer bisher mit 35 Beitragsjahren im Alter von 63 Rente beantragen konnte, musste dementsprechend hohe Abzüge in Kauf nehmen, und zwar für den Rest seines Lebens."
VG Via
Stimmt, liebe Via. Außerdem sollte man dabei auch die Rentner-Biografien berücksichtigen, die wesentlich länger als 45 Jahre gearbeitet haben.
Beispiel: Ich bin mit 64 Jahren nach 49 Jahren plus 3 Monaten abschlagsfrei in die Rente gegangen. Einige Bekannte von mir, alles fleißige Männer, schafften sogar 50 Jahre!
Rosi65
Könnte man aber ausdehnen..!
Die Idee der Bürgerversicherung bezieht sich nur auf das Krankenkassensystem und hat mit der Rente nichts zu tun.Es gibt unterschiedliche Meinungen dazu.Damals war die Rentenversicherung gemeint.
VG Via
HansPeter
Das wurde nur ganz selten mal angedacht, aber schnell wieder verworfen.
Die Bürgerversicherung in Bezug auf die Krankenkasse dagegen wird bis heute diskutiert.
VG Via
Die Bürgerversicherung in Bezug auf die Krankenkasse dagegen wird bis heute diskutiert.
VG Via
Ich sehe das ganz nüchtern:
1. In gar nicht langer Zeit gibt es m.E. nur noch sehr wenige Bürger , die noch 45 Jahr erreichen.
2. Das ganze Rentenmodell, das jetzt von einem dutzend gewiss nicht dummer Menschen entworfen wurde würde ohne diese Regelung zusammenbrechen. Wenn das geschähe, würde ganz Deutschland schreien und die Rentenversicherung würde ihrem Ende entgegensteuern. Eine neue Rentenkommission zu finden, würde sehr lange dauern, weil kaum noch jemand Lust hätte, sich hinterher öffentlich zerfleischen zu lassen. Und die, die dazu noch bereit wären, wären wohl "zweite Garnitur"....Wer will dass das so kommt. Und solange es keine Rentenreform gibt, muss Vater Staat noch mehr zuschießen. Der ist aber faktisch pleite.
1. In gar nicht langer Zeit gibt es m.E. nur noch sehr wenige Bürger , die noch 45 Jahr erreichen.
2. Das ganze Rentenmodell, das jetzt von einem dutzend gewiss nicht dummer Menschen entworfen wurde würde ohne diese Regelung zusammenbrechen. Wenn das geschähe, würde ganz Deutschland schreien und die Rentenversicherung würde ihrem Ende entgegensteuern. Eine neue Rentenkommission zu finden, würde sehr lange dauern, weil kaum noch jemand Lust hätte, sich hinterher öffentlich zerfleischen zu lassen. Und die, die dazu noch bereit wären, wären wohl "zweite Garnitur"....Wer will dass das so kommt. Und solange es keine Rentenreform gibt, muss Vater Staat noch mehr zuschießen. Der ist aber faktisch pleite.
Sie scheinen hier wieder einiges durcheinanderzuibringen:
Nein, wenn solcher Unfug gesagt wird, Wahlkampf hin oder her, der muss auch mit Gegenwind rechnen.
Ich habe heute übrigens in den Nachrichten gehört, dass es noch von Rechtsexperten Zweifel gibt, ob dieses Gesetz, bzw. die Gesetze zur Rentenreform, überhaupt zustimmungspflichtig sind. Das war mir bisher nicht bekannt ...
MarkusXP
WEnn Frau Schwesig mit ihrem Wahlkampf in MV scheitert, hat auch dort die AfD grosse Chancen, die Regierung zu stellen. "Ihr Gegenwind", mit dem Sie als mutmasslich Nichtwähler in MV sowieso nichts ausrichten können und werden, käme im Resultat ganz anderen zu Gute - wollen Sie das wirklich?
Aktuell ist diese Forderung zur Beibehaltung dieser Rente eine Initiative des Bundesrates (also der Vereinigung der Bundesländer). Mittlerweile haben sich heir 7 Länder zusammengeschlossen, die aber nic nötige Stimmenmehrheit nicht aufbringen, wenn sich nicht noch andere Länder anschliessen sollten.
Es ist also wie üblich in demokratischen Strukturen eine Mehrheitsentscheidung. Olga