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Innenpolitik Offener Brief an den Bundeskanzler

aixois
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RE: Offener Brief an den Bundeskanzler
geschrieben von aixois
als Antwort auf olga64 vom 08.07.2026, 19:56:48

wenn ich meine Pläne und meine Ziele erreichen konnte

Darum - um IHRE Ziele und Pläne - geht es aber nicht, sondern um das Fehlen kollektiver Visionen , Pläne und Ziel, die alle interessieren und mit denen sich die Gesellschaft identifizieren kann und für deren  Umsetzung sie sich zum Mitmachen engagieren. Wie soll es in 10 -15 - 20 , in 50 Jahren aussehen ?
Mit einem 'alle denken an nur an sich - nur ich denke an mich' ist es ja nicht getan.

Die heute 20 Jährigen werden das noch erleben und hätten ihre Lebensplanung gerne entsprechend eingestellt (z.B. Heiraten, Kinder oder nicht, Schaffung von Eigentum, Berufswahl, usw.).

Mit dem Aufheben von telefonischen Krankmeldungen ist es nun mal nicht getan, scheint aber die Regierung einiges an 'Hirnschmalz' gekostet zu haben . Vergebliche Mühe,  wie ich meine, denn der allgemeinen Orientierungslosigkeit  wird dadurch ja nicht Abhilfe geschaffen.
olga64
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RE: Offener Brief an den Bundeskanzler
geschrieben von olga64
als Antwort auf aixois vom 08.07.2026, 20:13:09
Ich glaube bei einem verwöhnten Volk wie wir Deutsche es sind mit hohem Anspruchsdenken "an Politik und Staat" nicht daran,dass wir jemals kollektive Visionen, Pläne usw. erarbeiten und finden können oder werden.
Da kommt bei unserem Volk ja sehr schnell auch der Faktor Neid bis hin zu Gier ins Spiel, welche dann Anfangsbemühungen schnell zerstören werden. Und natürlich ausufernden Egoismus, bei dem sich jeder Einzelne als das Wichtigste einschätzt und so behandelt werden möchte. 
Telefonische Krankmeldungen usw. sind wahrlich nicht mehr mein Thema - waren es auch nie. Ich wundere mich vielmehr tagtäglich darüber, worüber sich Leute laufend aufregen können und ihre Wutszenarien abliefern. Das erscheint mir oft zu abstossend als dass ich mich  einem solchen Kollektiv zugehörig fühlen könnte. Olga 
MarkusXP
MarkusXP
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RE: Offener Brief an den Bundeskanzler
geschrieben von MarkusXP
als Antwort auf olga64 vom 08.07.2026, 20:43:49
Ich glaube bei einem verwöhnten Volk wie wir Deutsche es sind mit hohem Anspruchsdenken "an Politik und Staat" nicht daran,dass wir jemals kollektive Visionen, Pläne usw. erarbeiten und finden können oder werden.
Da kommt bei unserem Volk ja sehr schnell auch der Faktor Neid bis hin zu Gier ins Spiel, welche dann Anfangsbemühungen schnell zerstören werden. Und natürlich ausufernden Egoismus, bei dem sich jeder Einzelne als das Wichtigste einschätzt und so behandelt werden möchte. 
Telefonische Krankmeldungen usw. sind wahrlich nicht mehr mein Thema - waren es auch nie. Ich wundere mich vielmehr tagtäglich darüber, worüber sich Leute laufend aufregen können und ihre Wutszenarien abliefern. Das erscheint mir oft zu abstossend als dass ich mich  einem solchen Kollektiv zugehörig fühlen könnte. Olga 
Deine Arroganz ist wirklich unerträglich!

Lebst wie die Made im Speck und erhebst dich da über andere, als wenn all jene nur ein Haufen Dummköpfe wären, voller Gier und Neid ... ich hoffe du weist noch was du hier als Text ablieferst ... manchmal habe ich da meine Zweifel ...
MarkusXP
ossi73
ossi73
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RE: Offener Brief an den Bundeskanzler
geschrieben von ossi73
als Antwort auf olga64 vom 08.07.2026, 19:56:48


Menschen die zufrieden sind schenken Demagogen weniger 'Ohr'. (Aber das will bestimmt wieder niemand akzeptieren, wohl wissend das es so ist.)

 
Klingt nach einer pseudo-soziologischen Sitzung,die Sie mit sich selbst abgehalten haben.
Denn eine Frage bleibt bestehen: wann ist ein Mensch wirklich zufrieden - und kann man diesen Zustand dann umlegen auf ein Volk mit 84 Mio? Oder hat nicht doch jeder seine eigenen Vorstellungen je nach Geschlecht, Alter, Basis und Zukunftsvorstellungen? 
Kann es ausserdem sein, dass zum Erreichen von Zufriedenheit evtl. auch Eigenleistung gehört? In meinem Leben war und ist es immer so gewesen, dass dadurch sogar dieZufriedenheit anstieg, wenn ich meine Pläne und meine Ziele erreichen konnte - aus eigener Kraft. Olga 
Danke für ihre Bestätigung..!
ossi73
ossi73
Mitglied

RE: Offener Brief an den Bundeskanzler
geschrieben von ossi73
Kam vorhin durchs Radio:
Umfragewerte in MV für AfD gleichbleibend, SPD erholt sich und CDU im Sinkflug......

Es scheint sich was zu tun..! Wozu da noch ein offener Brief..!
ingo
ingo
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RE: Offener Brief an den Bundeskanzler
geschrieben von ingo
als Antwort auf Sam0 vom 07.07.2026, 16:09:07
Sorry; ich finde in dem Brief nichts, was wir hier nicht schon seit Jahren bis zum Abwinken diskutiert hätten. Und jeder von uns weiß, dass dieser Brief nichts, aber auch gar nichts, ändern wird. Irgendwann wird vielleicht doch mal etwas anders; aber nicht wegen eines Briefes an den Kanzler.
Wer hat den Brief übrigens geschrieben? Du doch nicht-oder?
pippa
pippa
Mitglied

RE: Offener Brief an den Bundeskanzler
geschrieben von pippa
als Antwort auf ingo vom 09.07.2026, 11:12:09
Sorry; ich finde in dem Brief nichts, was wir hier nicht schon seit Jahren bis zum Abwinken diskutiert hätten. Und jeder von uns weiß, dass dieser Brief nichts, aber auch gar nichts, ändern wird. Irgendwann wird vielleicht doch mal etwas anders; aber nicht wegen eines Briefes an den Kanzler.
Wer hat den Brief übrigens geschrieben? Du doch nicht-oder?
geschrieben von ingo
Das mag schon sein, aber im Brief sind die Themen gebündelt.

Vielleicht wird der Brief nichts ändern - wahrscheinlich sogar; aber unsere Diskussionen verändern auch ja nichts.

Der Brief wird nichts verändern, aber NICHTS verändert auch NICHTS.
Pippa
Der-Waldler
Der-Waldler
Mitglied

RE: Offener Brief an den Bundeskanzler
geschrieben von Der-Waldler
als Antwort auf olga64 vom 08.07.2026, 20:43:49
Immer wieder weisen Sie auf Neid hin, Olga. Ist es für Sie Neid, wenn man Ungerechtigkeiten kritisiert?

LG

DW
Sam0
Sam0
Mitglied

RE: Offener Brief an den Bundeskanzler
geschrieben von Sam0
als Antwort auf ingo vom 09.07.2026, 11:12:09
Danke. 
Endlich mal ein Beitrag mit einer derart charmanten persönlichen Note
und einem dermaßen essenziellen Mehrwert für die Diskussion –
man weiß gar nicht,
worüber man zuerst staunen soll.
olga64
olga64
Mitglied

RE: Offener Brief an den Bundeskanzler
geschrieben von olga64
als Antwort auf Der-Waldler vom 09.07.2026, 11:27:12
Immer wieder weisen Sie auf Neid hin, Olga. Ist es für Sie Neid, wenn man Ungerechtigkeiten kritisiert?

LG

DW
ABer D.W. - natürlich kann man "Ungerechtigkeiten" kritisieren - aber dann solte man auch das Recht haben, nach derUrsache derselben zu fragen und evtl. wie der- oder diejnige,die sich ungerecht behandelt fühlen, hier eine Änderung herbeiführen wollen.
Es ist sicherlich nicht zielführend, für alles und jeden "die Politik" in Veranwortung nehmen zu wollen. Dann hat man nämlich das Prinzip demokratischer Politikführung ziemlich missverstanden, denn letztendlich würde man ja die gesamte Gesellschaft dafür in Haftung nehmen wollen, damit persönliche Ungerechtigkeiten nicht mehr auftreten. 
Und eine vollständige Gleichheit in einer Gesellschaft wird es nie geben - das schafften ja nicht mal die sozialistisch-kommunistischen Regime, auch wenn sie es sich auf ihre Fahnen drucken liessen.
Olga 
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