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Innenpolitik Offener Brief an den Bundeskanzler

Sam0
Sam0
Mitglied

Offener Brief an den Bundeskanzler
geschrieben von Sam0
 Sehr geehrter Herr Merz,
 wer den Missbrauch von Sozialleistungen anprangert,
 darf beim Thema Steuerhinterziehung nicht schweigen – 
denn während der Staat bei den Ärmsten ganz genau hinschaut,
 spart er die Finanzkontrollen kaputt und 
lässt dem organisierten Steuerbetrug freien Lauf. 

 Das Missverhältnis der Debatte
 In der politischen Diskussion wird der Betrug beim Bürgergeld oft als das größte Problem unseres Landes dargestellt. 

 Bürgergeld-Betrug: 
Die Schäden durch unberechtigte Sozialbezüge liegen Schätzungen zufolge im Millionenbereich 
(ca. 100 Millionen Euro,
 was im Verhältnis zur Steuerhinterziehung gerade **0, 1 Prozent** ausmacht).
 Jeder Cent Betrug ist einer zu viel,
 doch die Verhältnismäßigkeit fehlt komplett.

 Steuerhinterziehung: 
Dem deutschen Staat gehen jedes Jahr schätzungsweise 
bis zu 100 Milliarden Euro durch Steuerhinterziehung und 
aggressive Steuervermeidung verloren. Manche Schätzungen sprechen sogar von 200! 
Und das pro Jahr! 
 Das ist ein Vielfaches des Sozialbetrugs. 
Nur eintausend Mal so viel. 

 Ein Vergleich wie David gegen Goliath
 Wenn ein Sozialhilfeempfänger ein kleines Nebeneinkommen nicht angibt,
 greift der Rechtsstaat mit voller Härte durch.

 Bei großen Vermögen und komplexen Firmenkonstrukten wird dagegen allzu oft weggesehen.

 Sozialhilfe: 
Bürokratische Kontrollen sind extrem streng.
 Jeder Kontoauszug wird umgedreht.
 Steuerhinterziehung: 
Reiche Steuerhinterzieher nutzen Schlupflöcher.
 Sie entziehen der Gemeinschaft Milliarden,
 die für Schulen,
 Straßen und Krankenhäuser fehlen.

 Begünstigung durch organisierten Personalmangel
 Besonders brisant ist,
 dass dieser Steuerbetrug vom Staat scheinbar billigend in Kauf genommen wird.
 Die Strafverfolgungsbehörden und Finanzämter leiden unter gezieltem,
 politisch geduldeten Personalmangel.
 In dem ganzen Reformpaket findet die Steuerhinterziehung durch Vermögende 
keinerlei 
Erwähnung.
 Zu wenig Prüfer: 
Es gibt viel zu wenige Steuerfahnder.
 Großkonzerne und Millionäre werden oft jahrelang überhaupt nicht geprüft.
 
Verlorenes Geld: 
Jeder eingesetzte Steuerfahnder bringt ein Vielfaches seines eigenen Gehalts an hinterzogenen Geldern wieder zurück.

Die Folge: 
Dass hier nicht massiv aufgestockt wird,
 wirkt wie eine staatliche Begünstigung für wohlhabende Steuerhinterzieher.
 Ein gerechter Rechtsstaat darf nicht auf dem rechten Auge blind sein,
 während er links mit der Lupe sucht.
 Wer die soziale Gerechtigkeit stärken will,
 muss die großen Steuersünder genauso jagen wie den kleinen Missbrauch. 
Was ich hier anführte, ist öffentlich zugänglich 
 Sie sind mit dem Anspruch angetreten die AfD zu halbieren. 
Das war ein Witz, oder? 
Keine Sorge. 
Auch die AfD hat nicht vor daran etwas zu ändern. 
Sie ist ebenfalls ein Selbstbedienungsladen für die Reichen! 

 Mit freundlichen Grüßen
 [Dein Name]
olga64
olga64
Mitglied

RE: Offener Brief an den Bundeskanzler
geschrieben von olga64
als Antwort auf Sam0 vom 07.07.2026, 16:09:07
Wollen Sie dieses Konvolut wirklich abschicken oder haben Sie es gar schon getan?
Die armen Praktikanten über deren Tisch oder Computer dies laufen wird - die erhalten geschätzt Tausende solcher Bürgerbriefe und es würde mich schon lange interessieren, was damit geschieht, wenn sie einen automatischen Brief als Eingangsbestätigung zurückgeschickt haben. 
Olga 
MarkusXP
MarkusXP
Mitglied

RE: Offener Brief an den Bundeskanzler
geschrieben von MarkusXP
als Antwort auf Sam0 vom 07.07.2026, 16:09:07
Was du geschrieben hast Sam0, entspricht auch meiner Wahrnehmung. Ich muss auch ehrlich sagen: ich weis nicht warum Steuerbetrug und aggressiven Steuervermeidung nicht endlich massiv angegangen wird.

Es kommen zwar immer Schlupflöcher neu hinzu, aber auch die bekannten werden nicht geschlossen.

... und wenn mal wirklich einer erwischt wird, dann kommt es sogar oft sogar noch zu einem Vergleich, einfach weil die juristischen Kapazitäten fehlen, sich mit ausgebufften Steueranwälten jahrelang herum zu schlagen ... übrigens bei ungewissem Ausgang.

Es ist wirklich ein Trauerspiel ...
MarkusXP

 
Sam0
Sam0
Mitglied

RE: Offener Brief an den Bundeskanzler
geschrieben von Sam0
als Antwort auf olga64 vom 07.07.2026, 20:44:02
weil es sinnlos ist Klappe halten und malochen 

natürlich ist es sinnlos 
aber.
NOCH 
dürfen wir es wenigstens sagen und sollten es auch tun 
Also kopieren und abschicken 
skys
skys
Mitglied

RE: Offener Brief an den Bundeskanzler
geschrieben von skys
als Antwort auf olga64 vom 07.07.2026, 20:44:02
@ Olga64

Klingt für mich nach typischem Bremsblockverhalten:
"Das hat keinen Sinn." und etwas später dann "Es hat ja keiner was gesagt."
aixois
aixois
Mitglied

RE: Offener Brief an den Bundeskanzler
geschrieben von aixois
als Antwort auf Sam0 vom 08.07.2026, 00:03:36

Wer die soziale Gerechtigkeit stärken will,
 muss die großen Steuersünder genauso jagen wie den kleinen Missbrauch. 

Das ist wohl richtig, aber was soll der Bundeskanzler gegen die großen Steuersünder denn tun ? Steuerfahndung ist nun mal in erster Linie und hauptsächlich Sache der einzelnen Bundesländer. 

Die Fraktionsvorsitzenden in den Landtagen wären  bessere Addressaten, denn schließlich sind es die Landtagsabgeordneten,  die was tun könnten - wenn sie nur wollten. 
MarkusXP
MarkusXP
Mitglied

RE: Offener Brief an den Bundeskanzler
geschrieben von MarkusXP
als Antwort auf aixois vom 08.07.2026, 02:08:32
Wer die soziale Gerechtigkeit stärken will,
 muss die großen Steuersünder genauso jagen wie den kleinen Missbrauch. 
Das ist wohl richtig, aber was soll der Bundeskanzler gegen die großen Steuersünder denn tun ? Steuerfahndung ist nun mal in erster Linie und hauptsächlich Sache der einzelnen Bundesländer. 

Die Fraktionsvorsitzenden in den Landtagen wären  bessere Addressaten, denn schließlich sind es die Landtagsabgeordneten,  die was tun könnten - wenn sie nur wollten. 
... es gab ja mal vor einiger Zeit "böse Menschen" die haben doch tatsächlich behauptet, eine lasche Steuerfahndung in den jeweiligen Bundesländern sei ein Standortvorteil ... nahh so was!

Wenn in einem Wirtschaftsunternehmen mit der Einstellung eines einzigen Mitarbeiters ein deutliches PLUS an Umsatz und Gewinn erzielt würde ... da brauchte niemand lange überlegen, selbstverständlich würde die Person eingestellt.

Eigenartigerweise ist das bei den Bundes- bzw. Landesbehörden ( Steuerprüfung/Steuerfahndung ) nicht so. Da verzichtet man auf einen solchen Mitarbeiter.

Ich denke das hat Methode ...
MarkusXP
JuergenS
JuergenS
Mitglied

RE: Offener Brief an den Bundeskanzler
geschrieben von JuergenS

der Brief sollte ruhig geschrieben und versandt werden, nur nicht den Schluss ziehen, dass es die AFD

besser könnte.
aixois
aixois
Mitglied

RE: Offener Brief an den Bundeskanzler
geschrieben von aixois
als Antwort auf MarkusXP vom 08.07.2026, 09:30:30
Ich denke das hat Methode ...
sagen wir mal so, was die Steuerfahndung angeht und die damit einhergehende Kontrolle von Regeln, Büchern, Berichten und Formularen, da waren sie beim 'Bürokratie-Abbau' schon immer ihrer Zeit weit voraus ...
Nick42
Nick42
Mitglied

RE: Offener Brief an den Bundeskanzler
geschrieben von Nick42
als Antwort auf Sam0 vom 07.07.2026, 16:09:07
 
...... wer den Missbrauch von Sozialleistungen anprangert,
 darf beim Thema Steuerhinterziehung nicht schweigen – 
denn während der Staat bei den Ärmsten ganz genau hinschaut,
 spart er die Finanzkontrollen kaputt und 
lässt dem organisierten Steuerbetrug freien Lauf ...... 
 
geschrieben von Sam0
Ich hab die KI auch befragt. Die Antwort:

Die  Verluste durch Steuerhinterziehung und Steuervermeidung sind um ein Vielfaches höher als die Schäden durch den Missbrauch von Sozialleistungen.

Und nach meiner Erfahrung liefert KI genaue und zuverlässige Antworten.  Nick42
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