Innenpolitik Nochmal Ost West Unterschiede: Schuld, Zufall, Glück. Verdienst ?
👇🚮Soll das ein Müll-Symbol sein? Primitiver geht es wohl nicht mehr?
Simiya
Dabei darf durchaus berücksichtigt werden, welche politische Richtung die Stiftung verfolgt und woher ihre finanziellen Mittel kommen.
Vergleiche ich z. B. mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung liegt dort der Fokus auf anderenBereichen.
Diese Stiftung kritisiert, dass die offizielle Erinnerungspolitik zur DDR oft auf Diktatur und Repression reduziert wird.
Dort werden Frauenbiografien aus der DDR erzählt, die sich auf deren Alltag, Arbeit, Familie, individuelle Erfahrungen stützen.
Die Heinrich-Böll-Stiftung legt den Schwerpunkt auf individuelle Erfahrungen, Geschlechterrollen und kritische Reflexion.
Juro, du hast recht, es muss ja nicht nur eine Quelle herangezogen werden.
Simiya
Beim Lesen deines Beitrages fiel mir gerade ein, was ich nach dem Mauerfall vermisst habe: den Haushaltstag! Sowas könnte für die beruftätigen Frauen wieder eingeführt werden!!!Hoffentlich überschütten dich nicht jetzt die emanzipierten Frauen mit Forderungen nach "Gleichberechtigung" und Männerbeteiligung. 😉
Simiya
Gruß von Lenova
Mit dem einen Unterschied, daß
Bespitzelung oder Überwachung in der DDR in staatlichem Auftrag vorgenommen wurde, in der BRD war das jedoch so pauschal nicht erlaubt, sondern es war nur in Ausnahmefällen unter strengen Voraussetzungen und nur für eine bestimmte Dauer möglich! Und das auch nicht mit allen Mitteln!Stimmt Edita - beide deutsche Staaten kamen ja aus einer Nazi-Diktatur mit GEstapo. Und in der DDR fanden diese Gestapo-Methoden (also aufgrund staatlicher Parteiinitiative das eigene Volk auszuspionieren) ihre Fortsetzung in der nächsten Diktatur unter sozialistischen Vorzeichen.
Ansonsten galt und gilt eine pauschale und dauerhafte Bespitzelung von Mitarbeitern in der BRD und im jetzigen DE sls Straftatbestand, da dies gegen Grundrechte wie das Persönlichkeitsrecht und den Datenschutz verstößt.
Edita
In Westdeutschland gab und gibt es den (Inlands)Verfasungsschutz,der aktiviert werden kann, wenn ein rechtsstaatliches Gericht dies erlaubt.
Und es muss bei schwerwiegenden verfassungsrechtlichen Beobachtungen als Bericht veröffentlicht werden ,wie man aktuell bei der Einstufung der AFD sieht. Und dann haben die Beobachteten auch noch das Recht, juristisch dagegen vorzugehen, wie man ebenfalls an der AFD sieht.
Trotzdem gibt es in dem wiedererwachenden Nazi-Denken in Ostdeutschland auch aktuell die 'Gröler und Schreier,die diesen gesamtdeutschen Verfassungsschutz als "neue Stasi" bezeichnen.
Mir ist nur nicht klar,ob das wieder ausufernde Unwissenheit oder einfach Bösartigkeit ist,die von Nazi-Sympathisanten unter dem Mäntelchen "Deutschland einig Vaterland" gegrölt wird. Olga
Man brauchte nicht „Schwieger……“ zu sein, man bespitzelte auch den eigenen Ehepartner oder den eigenen Bruder!Beste Gelegenheit, die Scheidungskosten zu sparen -, oder die Erben zu dezimieren!
Edita
ich weiß nicht, wie du darauf kommst, dass ich einen weltweit anerkannten Think-Tank kritisiere. Die Kritik richtet sich gegen einige Sätze des digitalen Lernprogramms zur Geschichte der DDR aus dem unter dem Dach der KAS (Konrad-Adenauer-Stiftung) ablaufenden digitalen Adenauer-Campus, über Aussagen innerhalb einer "Unterrichtsstunde" sozusagen. Habe ich etwa eine deiner Reliquien beschädigt?
In der Tat bezeichnet sich die KAS als Think-Tank und in der Tat hat sie ein weitreichendes internationales Netzwerk aufgebaut. Ihre Aufgaben umschreibt sie als:
Zusammengefasst arbeitet dieser Think-Tank von der Grundlage christlichen Glaubens, den Grundsätzen der Politik der CDU und der Ideale der Person Adenauers für die Gestaltung der politischen Zukunft national und international. Wenn das für dich das Sinnbild absoluter Wahrheit ist, mag das so sein. Diesen Anspruch für alle zur alleinigen Maxime zu erheben, ist aber schon wieder so etwas wie eine Diktatur.Die Konrad-Adenauer-Stiftung ging aus der bereits 1955 gegründeten „Gesellschaft für christlich-demokratische Bildungsarbeit“ hervor. Seit 1964 trägt sie Namen des ersten Bundeskanzlers, Konrad Adenauer. Wir fühlen uns dem politischen Andenken und Erbe Adenauers verbunden; seine Grundsätze sind für uns Leitlinien, Auftrag und Verpflichtung. Wir stehen deshalb der Christlich Demokratischen Union Deutschlands politisch nahe, sind aber finanziell und organisatorisch unabhängig. Das heißt: Wir nehmen unsere Aufgaben selbständig, eigenverantwortlich und in geistiger Offenheit wahr. Unsere Angebote stehen allen Bürgerinnen und Bürgern offen.
Die Förderung freiheitlicher Demokratie und Sozialer Marktwirtschaft, von Frieden und Freiheit, von den transatlantischen Beziehungen und der europäischen Einigung – dafür steht die Konrad-Adenauer-Stiftung.
Wir stehen für eine lebendige Erinnerungskultur, wenden uns gegen Geschichtsverzerrung und Vergessen. Wir sind das institutionalisierte Gedächtnis der Christlichen Demokratie in Deutschland.
(aus dem Leitbild der KAS)
Juro
Das ist wahrscheinlich ihr Denken, was sehr dümmlich ist, denn wir haben das nie gedacht, was sie wieder unterstellen, weil wir nicht dumm und naiv waren und sind, auch keine Träumer, was sie aber gern unterstellen wollen. Uns ging es um Freiheit, wir wollten Meinungsfreiheit und Reisefreiheit. Aber das zu denken ist ihnen zu hoch. Und das zeigt natürlich wieder, wie sie sich auskennen, sie wissen nicht mal was die Gründe für die friedliche Revolution waren,was die Menschen beschäfigt hat.
w.
Wenn dann nach wie vor Politik als eine Art Lieferservice betrachtet wird, bleibt eine grosse Enttäuschung nicht aus - ähnlich der nach der Wende vor fast 40 Jahren, wo anscheinend auch viele dachten oder davon träumten,d ass nun ein Schlaraffenland auf sie zukommt. Aber so etwas gibt es halt nur im Märchen.
Olga
Und was ich noch sagen möchte, wenn ich nun schon beim Schreiben bin und wir beim Osten sind, ich habe bei ihnen das Gefühl, dass sie dabei sind, den Leuten sagen zu wollen, was und wie sie zu denken haben und vorschreiben wollen was sie zu Schreiben haben. Das kenne ich, ist mir nicht neu, wenn man das Jahrzehnte erlebt hat, da kennt man auch die Methoden. Das alles brauchen wir aber nicht mehr, das ist vorbei Frau Olga. Sie üben keine Kritik, sondern sie denunzieren die Schreiber mit Unterstellungen, die sich erlauben eine andere Meinung zu haben, wie sie. Und das, obwohl man sie nicht anschreibt, ich mindestens nicht, müssen sie immer über jeden Kommentar urteilen. Haben sie lange Weile, sie warten ja regelrecht darauf? Können sie nicht mal einen Kommentar liegen lassen, was ich grundsätzlich mit ihren mache?
Sie müssen weder mich noch andere belehren, glauben sie es endlich, wir wissen viel mehr wie sie bei dem Thema. Sie sollten nicht nur über Meinungsfreiheit reden, wie toll das ist, sondern sie sollten sie auch real ausleben und andere Meinung respektieren oder einfach mal stehen lassen. Nicht nur sie dürfen ihre Meinung sagen, alle anderen auch, so einfach ist das. Das war es von mir, ich möchte mit ihnen nichts zu tun haben.Diskutieren, das geht nicht mit ihnen u ihrer Einstellung und mit ihrem von oben herab. Sie wollen auch keinen Austausch, wie es sich in einer Diskussion gehört, sondern sie wollen in fast jedem Kommentar von ihnen, gegen jemanden austeilen. Dann sollten sie auch mal was einstecken können. Lassen sie bitte das Antworten sein, denn egal was sie schreiben, ich glaube ihnen nichts und ich weiß was sie wollen, was ihr Ziel bei ihren Kommentaren ist.
Tina
Tja. liebe Olga.....
Danke für Ihren langen Bericht ,der zum Nachdenken auffordert, was ich tat.
mit einigem Befremden muss ich feststellen, dass ihre geschilderte Skepsis bezgl. der Wiedervereinigung für mich unverständlich ist.
Haben sie z. B. auch nur einen einzigen Nachteil durch diese Wiedervereinigung gehabt? Wenn ja, welchen?
Den Soli? Ich konnte ihn verschmerzen.
Es ist gut, dass sie gefallen ist und es ist gut, dass ein Volk wieder zu einander fand………
Selbst, wenn die Perfektion dieser Entwicklung weitere 100 Jahre dauern sollte.
Irbis
Also -die Bezahlung des Soli ist und war es nie - auch ich konnte es verschmerzen und so kleinlich bin ich ja auch wieder nicht.
ES ist auch nicht die Tatsache ,dass bis heute ein immer höherer Steuerzuschuss für die Rentenversicherung erforderlich ist, weil seinerzeit angemessene Renten an DDR-BürgerInnen bezahlt wurden, die bis dahin nie in dieser Versicherung einbezahlten.
Und es ist auch nur bedingt die Tatsache,dass deutsche SteuerzahlerInnen viel,viel Geld aufwenden mussten, um den Abmarsch der die DDR besetzenden Russen zu realisieren. Und heute Putin usw. teilweise in diesen Regionen höchstes Ansehen geniessen, obwohl dieser Mann seit mehr als 20 Jahren immer irgendwo Krieg führt und seine eigene, junge Bevölkerung dafür opfert.
Aber kurz nach der Wende sah man sie halt,d ie Baseballschläger, die vor einem Wohnblock in Rostock aufmarschierten, diesen anzünden wollten, wo sog. sehr unschuldige Vertragsmitarbeiter lebten. Und davor standen Leute in Jogginghose mit Bierflasche - und die Polizei zog sich zurück.
Beide deutsche Staaten kamen aus der Nazi-Diktatur ;wir im Westen hatten das grosse Glück,dass uns u.a. die Amerikaner einen demokratischen Neuanfang zutrauten. Im Osten war das anders: da mauerte sich ein Staat ein und verschob den Faschismus auf unsere Seite zum Klassenfeind.
Nachdem die Mauer fiel, erkannte man, wo sich dieser Faschismus bis heute versteckt gehalten hatte.
Einer meiner denkwürdigsten Augenblicke war,dass ich durch das Brandenburger Tor in Berlin gehen konnte. Zu Berlin habe ich eine jahrzehntelange, enge Bindung, weil auch ein Teil meiner Familie dort lebt und ich sehr, sehr oft dort war und bin.
Wir fuhren auch oft in die frühere DDR, weil uns Städte wie Leipzig, Dresden usw. interessierten. Als dann aber diese Pegida-Aufmärsche und andere begannen, hörten wir damit auf, weil wir nicht mehr bereit waren, Geld in einer Region auszugeben, wo uns eine Art Furcht beschlich.
Persönliche Beziehungen zu Menschen in der DDR hatte ich nie, bis auf eine Bekanntschaft zu einem Ostberliner, den ich auf der Leipziger Messe zu Mauerzeiten kennenlernte. Ich erkannte bald, dass das ein Stasimitglied war, weil ich ihm Pakete mit Westsachen schicken durfte und ihn auch in Budapest und Prag treffen konnte. Nach dem Mauerfall wollte er keinen Kontakt mehr zu mir, was mich schon enttäuschte.
Wir im Westen wurden nicht befragt, was wir vom Projekt Kohl halten würden,der diese deutsche Einheit auch lange als seine persönliche verkaufte (was sie nicht war), um sich Zugang zu den Geschichtsbüchern zu verschaffen. Es kam, wie es kam - Widerstand wäre zwecklos gewesen; sah man ja an Lafontaine, der frühzeitig auch warnte.
Mich enttäuscht nach so langer Zeit nur bis heute, dass die Menschen, die diese Einheit im Osten wollten und dafür vieles riskierten - auch ihr Leben - so wenig daraus gemacht haben, dass sie heute voller Stolz darauf zurückblicken, sondern nach wie vor die Defizite aufzählen, die vermutlich aus zu hohen
Erwartungen resultieren. Aber noch maximal 2 Generationen - dann dürfte die deutsche Einheit vollzogen sein, die ich jedoch nie als "Wieder"-Vereinigung sehen werde, da dafür die Voraussetzungen immer fehlen werden. - . Olga
Aber Tina - gehört sich das? Eine DiskutantIn als dümmlich zu bezeichnen, sich dann selbst als vorbildlich herausstellen, aber keine Antworten wünschen?w.Das ist wahrscheinlich ihr Denken, was sehr dümmlich ist, denn wir haben das nie gedacht, was sie wieder unterstellen, weil wir nicht dumm und naiv waren und sind, auch keine Träumer, was sie aber gern unterstellen wollen.
Wenn dann nach wie vor Politik als eine Art Lieferservice betrachtet wird, bleibt eine grosse Enttäuschung nicht aus - ähnlich der nach der Wende vor fast 40 Jahren, wo anscheinend auch viele dachten oder davon träumten,d ass nun ein Schlaraffenland auf sie zukommt. Aber so etwas gibt es halt nur im Märchen.
Olga
Lassen sie bitte das Antworten sein, denn egal was sie schreiben, ich glaube ihnen nichts und ich weiß was sie wollen, was ihr Ziel bei ihren Kommentaren ist.
Tina
Ich nenne das feige und denke, Sie sind und bleiben ausserstande, eine normale DiskussionspartnerIn zu sein.
Aber Antworten zum weiteren Inhalt Ihres Berichtes erhalten Sie nicht - ganz einfach deshalb, weil ich ihn nicht gelesen habe. Ist auch nicht nötig - weil Sie an diverse UserInnen sowieso immer das Gleiche schreiben, was auf die Dauer nicht nur einfallslos, sondern auch ermüdend ist. Und welche Möglichkeiten Sie haben sollten, mein Inneres zu erfassen - bringt mich letztendlich nur zum Lächeln. Danke dafür. Olga