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Innenpolitik Kinderarmut in Deutschland?
Re: Kinderarmut in Deutschland?
@ heide:
Es wird Dir nicht gefallen, was ich zu diesem Thema jetzt schreibe, aber.......
...........Dein Ordnungsruf wird mehr oder weniger ungehört verhallen! Man hat sich derzeit (mal wieder!!(
() in den Ost-West-Konflikt verbissen. Da wird das krokodilstränenbeladene Thema (arme Würmer) in den Hintergrund gedrängt werden.
Kinderarmut ist eine sehr vielschichtige Angelegenheit, da weiß man nicht, wo anfangen und wo aufhören, denn die Gründe hierfür sind so unterschiedlich wie nur was.
Meine Mutter hatte vier Kinder durchzubringen gehabt in der Nachkriegszeit, die damalige Reichspost zahlte keinen Pfennig Gehalt, weil unser Vater in Russland nicht gefallen, sondern "nur" vermisst war. Wir haben genug zu essen und zu trinken gehabt und wir hatten auch immer was zum Anziehen. Da hat kein Mensch nach uns "armen Würmern" gefragt! Etwas weniger Anspruch heutzutage wäre oftmals angebracht, dann wäre die Zahl der armen Kinder schon etwas kleiner.
Nun gut, die Zeiten haben sich geändert. Aber dennoch: Wie willst Du Dir denn "Gedanken machen"? und was soll das einbringen? Sollen wir hier etwa eine Sammlung veranstalten oder was ?
Ich bin da ratlos.
--
eko
Es wird Dir nicht gefallen, was ich zu diesem Thema jetzt schreibe, aber.......
...........Dein Ordnungsruf wird mehr oder weniger ungehört verhallen! Man hat sich derzeit (mal wieder!!(
() in den Ost-West-Konflikt verbissen. Da wird das krokodilstränenbeladene Thema (arme Würmer) in den Hintergrund gedrängt werden.Kinderarmut ist eine sehr vielschichtige Angelegenheit, da weiß man nicht, wo anfangen und wo aufhören, denn die Gründe hierfür sind so unterschiedlich wie nur was.
Meine Mutter hatte vier Kinder durchzubringen gehabt in der Nachkriegszeit, die damalige Reichspost zahlte keinen Pfennig Gehalt, weil unser Vater in Russland nicht gefallen, sondern "nur" vermisst war. Wir haben genug zu essen und zu trinken gehabt und wir hatten auch immer was zum Anziehen. Da hat kein Mensch nach uns "armen Würmern" gefragt! Etwas weniger Anspruch heutzutage wäre oftmals angebracht, dann wäre die Zahl der armen Kinder schon etwas kleiner.
Nun gut, die Zeiten haben sich geändert. Aber dennoch: Wie willst Du Dir denn "Gedanken machen"? und was soll das einbringen? Sollen wir hier etwa eine Sammlung veranstalten oder was ?
Ich bin da ratlos.
--
eko
@eko,
wir reden nicht von nachkriegszeit.
wir reden von ein kinderarmut, was jetzt und hier vorhanden ist.
Der 2. Armutsbericht der Bundesregierung 2005 klärt auf:
"Rund 1,1 Mio. Bezieherinnen und Bezieher von Sozialhilfe sind Kinder unter 18 Jahren. Mit einer Sozialhilfequote von 7,2% (Ende 2003) weisen sie im Vergleich zur Gesamtbevölkerung (3,4%) einen deutlich höheren Hilfebedarf auf. 55% von ihnen leben in Haushalten von allein Erziehenden und nur 35% in Zwei-Eltern-Familien. Unverändert bestehen gegenüber 1998 deutliche Unterschiede zwischen deutschen und ausländischen Familienhaushalten. Während nach wie vor der überwiegende Teil (60%) der deutschen Kinder mit Sozialhilfebezug aus allein erziehenden Haushalten stammte, galt dies nur für 35% der ausländischen Kinder mit Sozialhilfebezug."
ich hab leider die zahlen von 2006 und 2007 noch nicht, aber steigende tendenzen sind da.
*Nun gut, die Zeiten haben sich geändert. Aber dennoch: Wie willst Du Dir denn "Gedanken machen"? und was soll das einbringen? Sollen wir hier etwa eine Sammlung veranstalten oder was ?*/zitat eko/
sammlung?? why not?
aber es gibt einfachere möglichkeiten.
inzwischen gibt es überall suppenküchen, viele mit angegliederte kleiderkammer.
auch hausaufgaben betreuungs stellen begrüßen senioren mitarbeit.
spenden kann man, wenn man möchte:
http://www.kinderprojekt-arche.de/karte.htm
es gibt sehr viele möglichkeiten zu helfen.
und wenn man 1!!!! kind geholfen hat, hat man was tolles getan.
--
eleonore
wir reden nicht von nachkriegszeit.
wir reden von ein kinderarmut, was jetzt und hier vorhanden ist.
Der 2. Armutsbericht der Bundesregierung 2005 klärt auf:
"Rund 1,1 Mio. Bezieherinnen und Bezieher von Sozialhilfe sind Kinder unter 18 Jahren. Mit einer Sozialhilfequote von 7,2% (Ende 2003) weisen sie im Vergleich zur Gesamtbevölkerung (3,4%) einen deutlich höheren Hilfebedarf auf. 55% von ihnen leben in Haushalten von allein Erziehenden und nur 35% in Zwei-Eltern-Familien. Unverändert bestehen gegenüber 1998 deutliche Unterschiede zwischen deutschen und ausländischen Familienhaushalten. Während nach wie vor der überwiegende Teil (60%) der deutschen Kinder mit Sozialhilfebezug aus allein erziehenden Haushalten stammte, galt dies nur für 35% der ausländischen Kinder mit Sozialhilfebezug."
ich hab leider die zahlen von 2006 und 2007 noch nicht, aber steigende tendenzen sind da.
*Nun gut, die Zeiten haben sich geändert. Aber dennoch: Wie willst Du Dir denn "Gedanken machen"? und was soll das einbringen? Sollen wir hier etwa eine Sammlung veranstalten oder was ?*/zitat eko/
sammlung?? why not?
aber es gibt einfachere möglichkeiten.
inzwischen gibt es überall suppenküchen, viele mit angegliederte kleiderkammer.
auch hausaufgaben betreuungs stellen begrüßen senioren mitarbeit.
spenden kann man, wenn man möchte:
http://www.kinderprojekt-arche.de/karte.htm
es gibt sehr viele möglichkeiten zu helfen.
und wenn man 1!!!! kind geholfen hat, hat man was tolles getan.
--
eleonore
Auch wenn ich mich wieder in die Brennnesseln setze, ist meine Meinung, Kinder sollten keine Almosenempfänger sein, damit ihre Kindheitserinnerungen sie nicht ihr ganzes Leben damit begleiten.
Schulspeisen, wenn sie angeboten werden, sollten für alle Kinder möglich sein. Das heißt, Zuschüsse vom Staat, nicht evtl. aus einem Spendentopf der Eltern anderer Kinder.(Almosen)
Natürlich ist das besser, als wenn diese Kinder überhaupt nicht an der Schulspeisung teilnehmen können, sollte aber nicht als Lösung gedacht werden.
Ebenso ist es bei Schulausflügen. Das sind Sonderausgaben, für die es Zuschüsse vom Staat geben sollte, auch dafür, nicht Almosen von Eltern der Mitschüler als Lösung denken.
Die normale Verpflegung der Kinder sollte im Familienkreis geschehen. Wo das nicht geschieht, sollten Sozialverbände nach den Ursachen forschen und sachkundige Haushaltshilfe anbieten. Lehrer, Nachbarn, halt Mitmenschen sollten die Augen aufhalten und nicht gleichgültig bleiben, sollte der Verdacht auf Vernachlässigung von Kindern innerhalb einer Familie bestehen.
--
uki
Schulspeisen, wenn sie angeboten werden, sollten für alle Kinder möglich sein. Das heißt, Zuschüsse vom Staat, nicht evtl. aus einem Spendentopf der Eltern anderer Kinder.(Almosen)
Natürlich ist das besser, als wenn diese Kinder überhaupt nicht an der Schulspeisung teilnehmen können, sollte aber nicht als Lösung gedacht werden.
Ebenso ist es bei Schulausflügen. Das sind Sonderausgaben, für die es Zuschüsse vom Staat geben sollte, auch dafür, nicht Almosen von Eltern der Mitschüler als Lösung denken.
Die normale Verpflegung der Kinder sollte im Familienkreis geschehen. Wo das nicht geschieht, sollten Sozialverbände nach den Ursachen forschen und sachkundige Haushaltshilfe anbieten. Lehrer, Nachbarn, halt Mitmenschen sollten die Augen aufhalten und nicht gleichgültig bleiben, sollte der Verdacht auf Vernachlässigung von Kindern innerhalb einer Familie bestehen.
--
uki
folgendes habe ich aus dem von elo eingesetzen Link kopiert:
Der DPWV fordert deshalb: In Zukunft muss es beim Bezug von Arbeitslosengeld II und Sozialgeld wieder die Möglichkeit geben, einmalige Leistungen für besondere Ausgaben zu gewähren, etwa anlässlich der Einschulung. "Schulranzen, Schultüte, Turnbeutel, Turnkleidung, Federmappe und Schreibhefte addieren sich schnell zu 180 Euro. Wie soll dies bei einem Kinder-Regelsatz von 207 Euro im Monat bestritten werden?" fragte Schneider. Sozialhilfe, Arbeitslosengeld II und Sozialgeld müssen um Wenigstens 19 % erhöht werden, damit von Bedarfsdeckung gesprochen werden kann. Deutschland braucht darüber hinaus ein Bildungs- und Erziehungssystem, das es schafft, auch für Kinder aus bildungsfernen Familien Chancengerechtigkeit herzustellen.
- - - - - --
Davon ist für mich besonders folgendes wichtig:
In Zukunft muss es beim Bezug von Arbeitslosengeld II und Sozialgeld wieder die Möglichkeit geben, einmalige Leistungen für besondere Ausgaben zu gewähren,
--
uki
Der DPWV fordert deshalb: In Zukunft muss es beim Bezug von Arbeitslosengeld II und Sozialgeld wieder die Möglichkeit geben, einmalige Leistungen für besondere Ausgaben zu gewähren, etwa anlässlich der Einschulung. "Schulranzen, Schultüte, Turnbeutel, Turnkleidung, Federmappe und Schreibhefte addieren sich schnell zu 180 Euro. Wie soll dies bei einem Kinder-Regelsatz von 207 Euro im Monat bestritten werden?" fragte Schneider. Sozialhilfe, Arbeitslosengeld II und Sozialgeld müssen um Wenigstens 19 % erhöht werden, damit von Bedarfsdeckung gesprochen werden kann. Deutschland braucht darüber hinaus ein Bildungs- und Erziehungssystem, das es schafft, auch für Kinder aus bildungsfernen Familien Chancengerechtigkeit herzustellen.
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Davon ist für mich besonders folgendes wichtig:
In Zukunft muss es beim Bezug von Arbeitslosengeld II und Sozialgeld wieder die Möglichkeit geben, einmalige Leistungen für besondere Ausgaben zu gewähren,
--
uki
@uki,
es gibt genug familien, grade hier in berliner soziale brennpunkte, die meistens ab monatsmitte nudeln mit nudeln essen.
und viele diese eltern entpsrechen keineswegs die gängige klischees, von rauchende und saufende HARTZ IV empfänger.
viele wurden wegrationalisiert, und ab ein
gewisses alter ist ein jobsuche kein honigschlecken.
schulspeisung ist immer noch nicht gang und gäbe in schulen, ebenso ein fond einrichten, für schulfahrten, für arme kinder.
glaube mir, ich weiss , wovon ich rede.
--
eleonore
es gibt genug familien, grade hier in berliner soziale brennpunkte, die meistens ab monatsmitte nudeln mit nudeln essen.
und viele diese eltern entpsrechen keineswegs die gängige klischees, von rauchende und saufende HARTZ IV empfänger.
viele wurden wegrationalisiert, und ab ein
gewisses alter ist ein jobsuche kein honigschlecken.
schulspeisung ist immer noch nicht gang und gäbe in schulen, ebenso ein fond einrichten, für schulfahrten, für arme kinder.
glaube mir, ich weiss , wovon ich rede.
--
eleonore
@ eleonore, nun die Aussagen von "uki" stehen doch nicht konträr zum Thema, im Gegenteil, sie zeigt doch auf die Problematik direkt hin.
Sach- und Geldspenden an Bedürftige bzw. Organisationen können doch nur eine "Soforthilfe" darstellen.
Was doch wichtiger ist, nämlich öffentlich zu machen..., dass diese fortschreitende unverschuldete Verarmung nicht zu Lasten der Kinder gehen darf und hier Wirtschaft und Politik mit Nachdruck in die Pflicht genommen werden muss, damit eine der reichsten Industrieländer dieses Schandmal beseitigt bekommt.
gutgelaunt
Sach- und Geldspenden an Bedürftige bzw. Organisationen können doch nur eine "Soforthilfe" darstellen.
Was doch wichtiger ist, nämlich öffentlich zu machen..., dass diese fortschreitende unverschuldete Verarmung nicht zu Lasten der Kinder gehen darf und hier Wirtschaft und Politik mit Nachdruck in die Pflicht genommen werden muss, damit eine der reichsten Industrieländer dieses Schandmal beseitigt bekommt.
gutgelaunt
ich hab ja uki nicht angegriffen.
ich werd nur ungehalten, wenn es um kinder geht.
es wird so viel geredet, und gute vorschläge gemacht.
aber wie wäre es, wie ich es schon mal vorgeschlagen habe, dass user/Innen von hier mal sich in nächste umgebung umsehen, und helfen???
ich denke, die meiste von hier haben so zeit, wie auch ein paar cents über, ein wenig zu helfen.
sicher, wir können vollmundig die politiker in verantwortung nehmen, nach irgendwohin geld spenden, und dann ruhig sitzen.
ich persönlich kann nur helfen, soweit es meine möglichkeiten es zulassen, und das versuche ich auch so gut ich kann zu machen.
--
eleonore
ich werd nur ungehalten, wenn es um kinder geht.
es wird so viel geredet, und gute vorschläge gemacht.
aber wie wäre es, wie ich es schon mal vorgeschlagen habe, dass user/Innen von hier mal sich in nächste umgebung umsehen, und helfen???
ich denke, die meiste von hier haben so zeit, wie auch ein paar cents über, ein wenig zu helfen.
sicher, wir können vollmundig die politiker in verantwortung nehmen, nach irgendwohin geld spenden, und dann ruhig sitzen.
ich persönlich kann nur helfen, soweit es meine möglichkeiten es zulassen, und das versuche ich auch so gut ich kann zu machen.
--
eleonore
(danke, gutgelaunt)
und noch ein Link
Link zum Thema
ich teile meine Gedanken nun mal nicht so schnell in "Aufschreien" mit und betrachte gerne alles von verschiedenen Seiten und Möglichkeiten. Vor allem, mit meiner Art.Das bezieht sich jetzt nicht speziell auf diesen thread.
--
uki
und noch ein Link
Link zum Thema
ich teile meine Gedanken nun mal nicht so schnell in "Aufschreien" mit und betrachte gerne alles von verschiedenen Seiten und Möglichkeiten. Vor allem, mit meiner Art.Das bezieht sich jetzt nicht speziell auf diesen thread.
--
uki
Re: Kinderarmut in Deutschland?
Zitat eleonore:
"ich werd nur ungehalten, wenn es um kinder geht."
Man muss deshalb nicht gleich ungehalten werden und, eleonore: Ich muss mich nicht belehren lassen, auch nicht von Dir!
Armut ist Armut, ob im Nachkriegsdeutschland oder in der jetzt nicht gerade armen Bundesrepublik. Wenn aber heutzutage die Armut schon dort angesetzt wird, wo man den Kindern aus Geldknappheit keine Designerklamotten kaufen kann, dann hängt da etwas schief!
Und ich werde mich hüten, einer Familie finanziell unter die Arme greifen zu wollen, nur um mir selbst beweisen zu können, was für ein caritativer Mensch ich doch bin. Wie uki es schon beschrieben hat, würde man diesen Familien das Gefühl geben, dass sie Almosenempfänger sind. Ich würde mich da weder als Geber noch als Nehmer wohlfühlen.
Und von "armen Würmern" zu sprechen wie heide ist für mich die Mitleidsschiene pur.
Ich habe auch kein Verständnis dafür, wenn man sich aus angeblicher Geldknappheit nur noch von Nudeln ernährt. Da feiert doch die Fantasielosigkeit wahre Feste. Man kann auch aus wenig abwechslungsreiche Nahrung machen. Ich denke aber, dass es da um ganz andere Dinge geht. Viele solcher "Nudel"-familien verstehen nicht, mit Geld umzugehen. Die wären auch "arm", wenn sie 1000€ mehr im Monat hätten. Ich finde, das ist eine ganz andere Geschichte.
--
eko
"ich werd nur ungehalten, wenn es um kinder geht."
Man muss deshalb nicht gleich ungehalten werden und, eleonore: Ich muss mich nicht belehren lassen, auch nicht von Dir!
Armut ist Armut, ob im Nachkriegsdeutschland oder in der jetzt nicht gerade armen Bundesrepublik. Wenn aber heutzutage die Armut schon dort angesetzt wird, wo man den Kindern aus Geldknappheit keine Designerklamotten kaufen kann, dann hängt da etwas schief!
Und ich werde mich hüten, einer Familie finanziell unter die Arme greifen zu wollen, nur um mir selbst beweisen zu können, was für ein caritativer Mensch ich doch bin. Wie uki es schon beschrieben hat, würde man diesen Familien das Gefühl geben, dass sie Almosenempfänger sind. Ich würde mich da weder als Geber noch als Nehmer wohlfühlen.
Und von "armen Würmern" zu sprechen wie heide ist für mich die Mitleidsschiene pur.
Ich habe auch kein Verständnis dafür, wenn man sich aus angeblicher Geldknappheit nur noch von Nudeln ernährt. Da feiert doch die Fantasielosigkeit wahre Feste. Man kann auch aus wenig abwechslungsreiche Nahrung machen. Ich denke aber, dass es da um ganz andere Dinge geht. Viele solcher "Nudel"-familien verstehen nicht, mit Geld umzugehen. Die wären auch "arm", wenn sie 1000€ mehr im Monat hätten. Ich finde, das ist eine ganz andere Geschichte.
--
eko
Re: Kinderarmut in Deutschland?
diese zu fast jedem threma aufkeimende ost-West-Diskussion geht mir auf den senkel
ergänzneder Hinweis (betrifft ost und west):
Während KINDERGELD ALLEN gezahlt wird, also auch Einkommensmillionären, wird es den HartzIV Empfänger faktisch gestrichen. offiziell erhalten die Kinder zwar Kindergeld. Dieses wird indes vom HartzIV-Geld wieder gekürzt.
Bei den Einkommensmillionären wird darüberhinaus geprüft, ob nicht die steuerliche Entlastung durch den alternativen Kinderfreibetrag höher ist als das Kindergeld. Per Steuerbescheid wird dann die Differenz zusätzlich ausgezahlt. Desweiteren wird Kinder einkommensschwacher Eltern häufig das Kindergeld gestrichen, weil die Kinder selbst (zb während des Studiums) durch Arbeit ihr Studium finanzieren müssen, während der berühmte PAPA_HATSJA_STUDENT dank der finanziellen Unterstützung natürlich nichts dazuverdient und deshalb auch noch das volle (ggf durch Kinderfreibetrag aufgestockte) Kindergeld kassiert.
Mein Vorschlag: Oben kürzen unten auszahlen.
donaldd