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Innenpolitik Füttern der AFD muss aufhören

JuergenS
JuergenS
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Füttern der AFD muss aufhören
geschrieben von JuergenS


Wir wählen regelmäßig in Deutschland, aber zerlegen gemeinsam mit den überbordenden Medien und Experten jede neu Regierung,die jeweils ihr bestes gibt.

Das füttert aber die AFD, die bequeme simple Rezepte anbietet, ständig modifiziert.

Die junge Generation konnte aus der Vergangenheit nichts lernen, sie kämpft individuell zurecht vor allem jeder für sich um Vorteile.

Die "Religionen inclusive Ideologien" bieten kaum mehr sozialen Halt.

Dennoch reicht es nicht, dauernd davon zu postulieren, wir müssten die Demokratie retten, verteidigen, stärken.

Wir, meist politische Laien mit  Freizeitpolitikerwissen, auch wir Älteren, müssen handeln, weil zigtausende Politiker, 

Ministerien, Fachleute sich abmühen, für Deutschland tragbare Strukturen an die Zukunft anzupassen. Was
für ein Glück, wenn 

wir müssen die AFD ins leere laufen lassen , gemeinsam.
 

fritz.the.cat
fritz.the.cat
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RE: Füttern der AFD muss aufhören
geschrieben von fritz.the.cat
Im Prinzip stimme ich zu, mit einem großen aber..... Manchmal habe ich das Gefühl dass ein Wettbewerb läuft, wer am meisten zu meckern findet und es am dramatischsten darstellt. Das geht mir ziemlich auf die Nerven, weil dabei häufig maßlos übertrieben wird.
Aber die CSU hat uns zum Beispiel jahrelang eine Fehlbesetzung nach der anderen als Verkehrsminister präsentiert und der heutige beklagenswerte Zustand der Bundesbahn ist eine Folge davon. Wenn das, was ein Andreas Scheuer abgeliefert hat, wirklich sein Bestes war, dann gnade Gott jeder Firma, in der der mal ein Posten mit Entscheidungsbefugnis bekommt. Und dass einer derjenigen, die die Bundesbahn vor die Wand gefahren haben, jetzt Innenminister ist, das ist für mich eine Katastrophennachricht. Davor sollte man nicht die Augen verschließen und nur zu sagen, dass sie halt ihr Bestes geben, das reicht nicht, weil es nicht das Beste im Sinne unseres Landes war.
Trotzdem stimme ich grundsätzlich zu, weil die Kritik häufig überzogen ist und niemand mehr davon spricht, ob es auch Positives gibt. Doch leider fällt mir im Augenblick auch nichts ein. Fehler nicht anzusprechen macht die AFD nicht kleiner.
JuergenS
JuergenS
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RE: Füttern der AFD muss aufhören
geschrieben von JuergenS
als Antwort auf fritz.the.cat vom 06.07.2026, 09:29:56
du schreibst:

"Fehler nicht anzusprechen macht die AFD nicht kleiner."

doch, das trägt alles dazu bei, meine Meinung, weil "Fehler" meist persönliche Erwartungen sind und ohne den gebührenden sozialen Zusammenhang gesehen werden, AFD-Futter.
fritz.the.cat
fritz.the.cat
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RE: Füttern der AFD muss aufhören
geschrieben von fritz.the.cat
als Antwort auf JuergenS vom 06.07.2026, 09:40:20
Jetzt verschließt du die Augen vor der Realtät. Andreas Scheuer zum Beispiel hat gegen anderslautenden Rat die Maut-Verträge unterschrieben und einen Millionenschaden verursacht. In jeder Firma wäre er nicht nur rausgeflogen, sondern wegen grober Fahrlässigkeit verklagt worden. Für ihn als Minister hat das Fehlverhalten überhaupt keine Konsequenzen und das nicht deutlich anzusprechen würde AFD & Co genauso Munition liefern, weil sie dann von Vertuschung reden würden. Der Wartungs- und Reparaturstau der Bundesbahn ist ein wichtiges Thema und es bringt nichts so zu tun, als wäre das von Himmel gefallen statt die Verantwortlichen zu benennen.
Es muss darum gehen berechtigte Kritik auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren und Erfolge gleichermaßen darzustellen.
MarkusXP
MarkusXP
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RE: Füttern der AFD muss aufhören
geschrieben von MarkusXP
Ich denke, wir sind in einer Zeit des Wandels: "Die Fetten Jahre sind vorbei" ... könnte man auch sagen, auch wenn diese Zeit nicht für alle gleich "fett" waren.

Es ist erstmalig nicht so, dass es unseren Kindern, oder allgemein der jüngeren Generation, besser gehen wird als ihren Vorgängern. Dieser Tatsache ist es geschuldet das der gesellschaftliche Frust zunimmt. Jede Reform hinterlässt eben auch Enttäuschung, also auch Verlierer. Gleich einem Rattenfänger brauchen diese nur eingesammelt werden, selbst wenn eine Regierung noch so viele Erklärungen liefert, warum, wieso weshalb dieses und jene Maßnahme unausweichlich ist.

Die AfD ist ja keine Partei der Kompromisse. In jeder Koalition müssten deren Grundpositionen aufgegeben werden ... und das will sie nicht. Sie wollen die ganze Macht ... und zwar allein. ... und das ist eine Gemeinsamkeit, wie wir es in den dunklen Jahren unserer Geschichte schon einmal hatten. 

Eine Regierung mit AfD Mehrheit in einem Bundesland ist schon schlimm genug, eine rechtsextreme Bundesregierung eine Katastrophe, eine weitere Mehrheit ( 2/3 z.B. ) wäre ein Traum der Partei und das Ende der Demokratie.

Ich hoffe, dass sich endlich die Wähler der AfD darüber bewusst werden, welches Ziel, welche Ideologie, diese Partei leitet.
MarkusXP

 
pippa
pippa
Mitglied

RE: Füttern der AFD muss aufhören
geschrieben von pippa
als Antwort auf MarkusXP vom 06.07.2026, 10:09:21

Ich hoffe, dass sich endlich die Wähler der Afd darüber bewusst werden, welches Ziel, welche Ideologie, diese Partei leitet.
MarkusXP
 

Da kannst du lange warten! 😨

Es ist so schön bequem, wenn einem ganz pauschal versprochen wird, alles wird mit uns besser.
Da braucht man dann nichtmal das Parteiprogramm lesen, womit die AfD natürlich rechnet.
Pippa
werderanerin
werderanerin
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RE: Füttern der AFD muss aufhören
geschrieben von werderanerin
Hier geht es nicht ums "Füttern" der AfD, sondern darum, durch gute Koalitionsarbeit sichtbar zu machen, zeigen, dass es nach vorne geht. Dazu gehört natürlich auch, den Menschen zu sagen, dass nichts gleich sein kann...alles braucht seine Zeit. Wichtig ist das Zeichen.

Ob allerdings Wähler der AfD sich von diesem Zeicehn abhalten lassen...ich befürchte, das werden wir alles im September sehen können.

Kristine
ingo
ingo
Mitglied

RE: Füttern der AFD muss aufhören
geschrieben von ingo
als Antwort auf MarkusXP vom 06.07.2026, 10:09:21
Es gibt nicht die AfD-Wähler. Das ist mittlerweile eine buntgemischte Truppe.

-"Eingefleischte" Nazis und Halbnazis

-Menschen mit niedrigem Bildungsstand, die im Alltag schon immer auf Stammtischparolen reingefallen sind und sie verbreiten

-Sog. "Protestwähler", denen man aber hinterher nicht nachweisen kann, dass sie am Wahlergebnis mitschuldig waren. Dazu bekennen werden sie sich nie. Hinterher sind sie nämlich feige.

-Nichtwähler! Und die sind die Schlimmsten, weil sie nur zu bequem, zu feige, zu gleichgültig sind. Das Üble ist bei denen, dass sie selbstverständlich alle staatlichen Leistungen in Anspruch nehmen. Solche Menschen nenne ich "Trittbrettfahrer". Sie  richten einen riesigen Schaden an, weil sie, wenn sie wählen gehen würden, nicht die AfD wählen würden und damit die Kräfteverhältnisse im Gleichgewicht halten würden, wie auch immer. Aber vielleicht besinnen sich diese Bürger in M.-V. und S.-A. ja in letzter Minute darauf, dass sie zur Wahl gehen müssen. Das werden wir an der Wahlbeteiligung sehen.

Abschließend sage ich zum x-ten Mal: Bildung, Bildung, Bildung. Die geht leider zunehmend den Bach runter, und die Dummen werden künftig in Scharen der AfD hinterherlaufen.
JuergenS
JuergenS
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RE: Füttern der AFD muss aufhören
geschrieben von JuergenS

alles klar, wenn nur nicht die AFD durch Wahlstimmen gefüttert wird.

Ich liebe mein Deutschland, es ist aber in Gefahr, in falsche Hände zu geraten.
ossi73
ossi73
Mitglied

RE: Füttern der AFD muss aufhören
geschrieben von ossi73
als Antwort auf ingo vom 06.07.2026, 10:58:22
Stimmt, jeder Nichtwähler ist eine Stimme für die AfD. Aber sie gleich als dumm oder faul hinzustellen wird sie nicht an die Wahlurne bringen.
Ich sehe da andere Ursachen. Viele sind von den 'Regierenden' einfach nur noch enttäuscht. Gebrochene Wahlversprechen, eine Politik, die sie nicht mehr nachvollziehen können, Unglaubwürdigkeiten, glatte Verleumdungen durch politische Gegner, falsche Aliancen - vieles verunsichert, viele wissen einfach nicht wen sie noch vertrauen können.
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