Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik Frauen zeigen sich immer mehr im Licht

Innenpolitik Frauen zeigen sich immer mehr im Licht

irbis22
irbis22
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RE: Frauen zeigen sich immer mehr im Licht
geschrieben von irbis22
als Antwort auf olga64 vom 03.06.2026, 20:21:50
Liebe Olga

Bei allem Verständnis......

Aber hier mal ein Ausscnitt aus Wikip.:

Nastassja Kinskis schauspielerisches Talent wurde in den 1970er Jahren von Lisa Kreuzer, einer Darstellerin des Neuen Deutschen Films, entdeckt. Sie vermittelte der Dreizehnjährigen 1974 die Rolle der stummen Mignon in Wim Wenders’ Film Falsche Bewegung. 1977 wurde Kinski als minderjährige Schülerin Sina, die ein Liebesverhältnis mit ihrem Lehrer eingeht, in dem von Wolfgang Petersen gedrehten Film Reifezeugnis aus der Fernsehreihe Tatort (ARD) bekannt. Im selben Jahr nahm sie in New York Schauspielunterricht bei Lee Strasberg. Der Regisseur Roman Polański nahm 1977 Fotos von Kinski für die französische Modezeitschrift Vogue auf. In der deutschen Ausgabe des Magazins Playboy wurde sie im September 1978 und Mai 1983 abgebildet.

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Krux - sie hat als Minderjährige ( 1961 geboren ) keine Hemmungen gehabt, in diversen Filmen erotische Rollen zu spielen - bis hin zur Darstellung im Playboy.
Da auf einem speziellen Film rumzureiten und auch noch Entschädigung zu verlangen, sieht eher danach aus, sich bei einem solventen Regisseur zu sanieren.... sorry.

Irbis
Friedensfreund
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RE: Frauen zeigen sich immer mehr im Licht
geschrieben von Friedensfreund
als Antwort auf irbis22 vom 03.06.2026, 23:44:17
Als Minderjährige hätte den verantwortlichen Filmleuten ja eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten des Mädchens vorliegen müssen, oder?

Wer war das gleich nochmal?
 



In besagter Filmszene spielte sie doch womöglich  nur einen kleinen Ausschnitt ihres täglichen privaten Lebens. 
olga64
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RE: Frauen zeigen sich immer mehr im Licht
geschrieben von olga64
als Antwort auf Friedensfreund vom 04.06.2026, 08:15:58
Als Minderjährige hätte den verantwortlichen Filmleuten ja eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten des Mädchens vorliegen müssen, oder?

Wer war das gleich nochmal?
 



In besagter Filmszene spielte sie doch womöglich  nur einen kleinen Ausschnitt ihres täglichen privaten Lebens. 
Ich erwähnte das in meinem längeren Beitrag, den ich aus der SZ nach einem Interview mit der heutigen Frau Kinsky bezog.
Diese Einverständniserklärung ihrer Mutter (diese lebte damals in Scheidung von Klaus Kinsky) scheint unauffindbar zu sein, bzw. befindet sie sich bei den Unterlagen von Herrn Wenders.
Die Mutter von Frau Kinsky lebt noch, ist aber - wie man hört - nicht mehr in der Lage an Interviews teilzunehmen.
In jedem Fall dürfte es heute nicht mehr möglich sein, 13-jährige Mädchen halbnackt vor der Kamera zu zeigen, wo sie dann auch noch von einem älteren Mann in Unterhose verprügelt werden.
So wird das sicher auch allmählich Herr Wenders sehen, bzw. dessen Anwalt mit Herrn Schertz, dem Anwalt von Frau Kinsky in deren juristischen Verhandlungen.
Es dürfte dann doch noch um eine finanzielle Entschädigung gehen - diese wird Herrn Wenders nicht zum armen Mann machen. Der Schritt,dass er nun den Film aus den Vertrieb nimmt, ist ja schon mal ein guter Schritt.
Bei mir persönlich kommt da schon immer auch die Frage, warum sich solche Frauen solange Zeit lassen mit ihren sicher berechtigten Beschwerden? Zwischen 13 Jahren als Kind und 65 Jahren als ältere Dame wäre ja auch noch eine grosse Zeitspanne gewesen. Olga 
olga64
olga64
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RE: Frauen zeigen sich immer mehr im Licht
geschrieben von olga64
als Antwort auf irbis22 vom 03.06.2026, 23:44:17

Krux - sie hat als Minderjährige ( 1961 geboren ) keine Hemmungen gehabt, in diversen Filmen erotische Rollen zu spielen - bis hin zur Darstellung im Playboy.
Da auf einem speziellen Film rumzureiten und auch noch Entschädigung zu verlangen, sieht eher danach aus, sich bei einem solventen Regisseur zu sanieren.... sorry.

Irbis
Als 13-Jährige mussten seinerzeit Mutter o.ä. entscheiden und unterschreiben - und auch Herr Wenders hätte auf diese Einhaltung der Regeln achten müssen. Es ist aber unklar, inwiweit dies wirklich geschehen ist.
Mittlerweile hat Frau Kinsky ja Herrn Schertz,den renommierten Anwalt eingeschaltet (der übrigens auch Herrn Ulmen in der etwas umgekehrten Sachlage mit Frau Fernandes vertritt).
Und auch wenn die heutige Frau Kinsky sicher nicht am Hungertuch nagen wird - der Anwalt kostet sein Geld und wird nun seinerseits die Klage ausweiten auf eine Entschädigungszahlung.
Damals als sie ein Kind war, befand sich ihre Mutter im Ehestreit mit dem Vater Klaus Kinsky; da sahen die finanziellen Verhältnisse im Zusammenhang mit einer strittigen Scheidung sicher anders aus und das Einkommen der Tochter war vermutlich hoch willkommen - was dann auch zu Leichtsinn führen konnte, wenn man versäumt die Regeln für Kinder/Minderjährige korrekt zu beachten. Olga 
Granka
Granka
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RE: Frauen zeigen sich immer mehr im Licht
geschrieben von Granka
als Antwort auf irbis22 vom 03.06.2026, 23:44:17
Klar, eine 13 oder 16 jährige kann sich natürlich in der Welt des Schein und Seins bestens gegen Erwachsene und Profis durchsetzen und ist sich der Tragweite ihres Tuns immer voll bewußt - Ironie- 

Ich bin in diesem Forum immwr wieder erstaunt, welche Unterschiede in der Unterstützung von Mädchen und Frauen gemacht werden.

Mein Verständnis hat N.Kinski

Granka
schorsch
schorsch
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RE: Frauen zeigen sich immer mehr im Licht
geschrieben von schorsch
als Antwort auf olga64 vom 04.06.2026, 19:16:10
Es werden wohl Millionen von Frauen sein, die Jahrzehnte lang über Unrecht schweigen, das ihnen zugefügt wurde. Dass sie sich erst später, aber eben doch noch, outen, ist ein Verdienst von Me too.

Und dass sie recht haben und hatten, sich nicht zu outen, ist wohl dem Umstand zuzuschreiben, dass sie mitbekommen haben, wie man über sie urteilt, wenn sie sich dann eben doch noch getrauen.

N. Kinski hat eine schwere Jugend gehabt - mit einem solchen Vater. Das kann einerseits mit ein Grund sein, dass sie sich nun getraut, sich zu wehren, aber auch erklären, warum sie sich als 13-Jährige hat überreden lassen, diese Filmszene über sich ergehen zu lassen. Der alte Klausenbock hatte gewiss seine helle Freude daran!
Rispe
Rispe
Mitglied

RE: Frauen zeigen sich immer mehr im Licht
geschrieben von Rispe
Es ist ja nicht nur Frau Kinsky, die sich zu Recht missbraucht fühlt, weil sie damals als halbes Kind noch gar nicht die Fähigkeit hatte, sich genügend zur Wehr zu setzen und erst später erkannt hat, wie sie ausgenutzt und im wahrsten Sinne bloßgestellt wurde

Jetzt oder schon vor einiger Zeit ist rausgekommen, dass Konstantin Wecker, der Friedensbarde, der von unzähligen friedensbewegten Frauen und Männern vor allem in den siebziger Jahren oder auch lange danach noch hochverehrt wurde, etliche junge Mädchen missbraucht hat. Mit um die 60 hat er 17-jährige Mädchen, die nach seinen Konzerten um Autogramme baten und sehr verliebt in ihn waren, auf sein Zimmer gebeten und sie sehr schnell zum Sex genötigt. Sie fühlten sich damals geschmeichelt und haben das zum Teil über eine längere Zeit, zum Teil nur ganz kurz, mitgemacht, dann wurden sie achtlos weggeworfen, ohne dass er richtig Schluss gemacht hätte. Als er die Nase voll von ihnen hatte und wieder andere fand, hat er sich einfach nicht mehr gemeldet.
Vier von denen haben in einem langen SZ-Artikel Weckers vergessene Frauen darüber berichtet, und wie viele waren es wirklich?
Einige sind später eine Zeitlang psychisch krank geworden mit schweren Depressionen, eine hat sich freiwillig in die Psychiatrie einweisen lassen, weil sie mit ihrem Leben nicht mehr zurechtkam.
Da tun sich Abgründe auf. Und nun kann er angeblich nicht mehr aussagen, weil er ruiniert ist durch seinen jahrelangen Drogen- und Alkoholmissbrauch.
Ich gebe zu, dass ich nach diesen Berichten ein wenig schadenfroh drüber bin, ich war sowieso noch nie eine große Verehrerin von ihm, auch wenn ich die Friedensbewegung damals gut fand.
Irgendwie erschien er mir immer schon ein bisschen zu weichgespült und zu unglaubwürdig in seinem behaupteten Feminismus, da hatte ich offenbar wieder einen gute Riecher. Dass er genau das Gegenteil war, das sieht man jetzt in erschreckender Weise.

Da man den SZ-Artikel nur mit Anmeldung lesen kann, hier ein anderer Artikel darüber: 
Neue Vorwürfe gegen Konstantin Wecker
Friedensfreund
Friedensfreund
Mitglied

RE: Frauen zeigen sich immer mehr im Licht
geschrieben von Friedensfreund
als Antwort auf Rispe vom 05.06.2026, 11:35:08
Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass die Groupies damals in den 60-ern und 70-ern und auch noch heute ( siehe Rammstein und Till Lindemann) doch recht genau wussten, auf was sie sich da freiwillig einließen. Im Nachhinein das große Rad zu drehen ist doch in Wirklichkeit nichts weiter, als billiges Nachtreten. Verschmähte Liebe, so, wie Du das beschrieben hast, oder einfach nur ganz kühle Kalkulation, um irgendwie noch an Kohle zu kommen, indem man diese, nicht nachweisbaren, "Übergriffe" auf der "me too-Welle" reitend, zu Geld zu machen, scheint bei den meisten der "Betroffenen" wohl die Hauptmotivation zu sein. 
val
val
Mitglied

RE: Frauen zeigen sich immer mehr im Licht
geschrieben von val
als Antwort auf Rispe vom 05.06.2026, 11:35:08
Hier spielt sich dasselbe ab, Rispe, mit dem Barden Patrick Bruel. 'Patriiick' schrieen die Mädels hystherisch, sobald er sich nur irgendwo zeigte.
Auch er konnte dem nicht widerstehen und hat das, wie jetzt herauskommt, schamlos ausgenutzt.
Er musste seine geplante Tournée absagen, steht unter Anklage usw..
Traurig, das alles. Val
Michiko
Michiko
Mitglied

RE: Frauen zeigen sich immer mehr im Licht
geschrieben von Michiko
als Antwort auf schorsch vom 05.06.2026, 07:11:35

N. Kinski hat eine schwere Jugend gehabt - mit einem solchen Vater. Das kann einerseits mit ein Grund sein, dass sie sich nun getraut, sich zu wehren, aber auch erklären, warum sie sich als 13-Jährige hat überreden lassen, diese Filmszene über sich ergehen zu lassen. Der alte Klausenbock hatte gewiss seine helle Freude daran!
Das stimmt, aber in erster Linie hätten hier Mutter und Vater Einspruch einlegen müssen, die Verantwortung trugen sie. Aber was kann man von einem Vater erwarten, der seine Tochter Pola Kinski über einen Zeitraum von 14 Jahren (von ihrem fünften bis zu ihrem neunzehnten Lebensjahr) missbrauchte und bedrohte. Pola schrieb darüber in ihrem autobiografischen Buch Kindermund sehr detailliert.
Dass Nastassja sich kaum gegen Anordnungen ihres Vaters wehren konnte, ist plausibel. Vermutlich war es für ihn sogar ein Höhepunkt, seine noch sehr junge Tochter in einem Film zu sehen. 
 
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