Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik Erst heimische Arbeitskräte qualifizieren

Innenpolitik Erst heimische Arbeitskräte qualifizieren

Re: Erst heimische Arbeitskräte qualifizieren
geschrieben von Mitglied_28973c4
als Antwort auf arno vom 11.12.2007, 09:09:10
Sicher Arno,
deshalb hat Frau Merkel ja auch recht,
erst mal im eigenen Land die Ausbildung mehr fördern.
Bevor man nach Arbeitskräften aus dem Ausland schielt,
bzw. einstellt. Man dachte einfach,das regelt sich schon,
irgendwie. Doch es war voraussehbar,zumindest in dem
Arbeitsbereich "Computer-Wesen" und was da so alles mit
zusammenhängt.
Die Wirtschaft hat da einfach versagt und wollte nur
noch profit machen und hatte keine Ausbildungsplätze
zur Verfügung gestellt.

So sieht es Astrid
Re: Erst heimische Arbeitskräte qualifizieren
geschrieben von Mitglied_28973c4
als Antwort auf maggy vom 11.12.2007, 10:47:09
Ja Maggy,genau so ist es.
Und nun wird es dauern,ehe unsere Leute
wieder so weit sind,um diese Posten
besetzen zu können.

Liebe Grüße,Astrid
arno
arno
Mitglied

Re: Erst heimische Arbeitskräte qualifizieren
geschrieben von arno
als Antwort auf Mitglied_28973c4 vom 11.12.2007, 14:19:41
Hallo, astrid,

die Wirtschaft hat nicht versagt, denn sie hat ja
damit Profit gemacht.
Versagt hat die Politik, die die Rahmenbedingungen
für die Wirtschaft setzen sollte.
Bereits in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts
wurden Italiener als Gastarbeiter von der Industrie ins
Land geholt. Die meisten Gastarbeiter blieben und
eröffneten hier viele Pizzen. Die Probleme, die mit dem
Fachkräfteabschöpfen im Ausland verbunden sind, dürften
mittlerweise den Politikern bekannt sein, denn immer
kommen Menschen und keine Roboter.
Die Politiker machen halt eine schlechte nachlässige
Arbeit und das nutzen seit Jahrzehnten die Industrie in
allen Konjunkturabständen aus.

Viele Grüße
--
arno
Re: Erst heimische Arbeitskräte qualifizieren
geschrieben von Mitglied_28973c4
als Antwort auf arno vom 11.12.2007, 14:38:53
Hallo Arno,
die Wirtschaft macht doch die Politik.
Warum sonst sind soviele Politiker immer
wieder darin verstrickt?
Sie bekommen ein paar Millionen und dann
wird die Politik der Wirtschaft gemacht.
Auch wenn die Themen dann von den Politikern
eingebracht werden.
Ich weiß nicht in welcher Zeitung ich mal las,
sogar die Wählerstimmen werden gekauft.
Wenn in einer Firma,man nicht diese
Partei wählte,konnte man gehen.
Muß dabei sagen,es ist schon wieder ein paar
Jahre her,sonst wüßte ich noch den Namen dieser
besagten Zeitung oder Sendung.

Gruß Astrid
kagula
kagula
Mitglied

Re: Erst heimische Arbeitskräte qualifizieren
geschrieben von kagula
als Antwort auf arno vom 11.12.2007, 14:38:53
Hallo Arno,
.....nicht nur Italiener wurden angeworben, auch Spanier, Griechen und andere. Als dieses alles nicht aureichte wude man in Anatolien und Umgebung fündig und es kam wie es kommen musste. Die Gastarbeiter der 1. Generation brachten ihre Familien mit und heute lebt bei uns die 2. und 3. Generation dieser Erstankömmlinge.
Die Medien berichten fast jeden Tag über Integrationsschwierigkeiten bei diesen Migranten, über mangelnden Integrationswillen und Sprachkenntnisse.
Hausgemachte Fehler ?
--
kagula
angelottchen
angelottchen
Mitglied

Re: Erst heimische Arbeitskräte qualifizieren
geschrieben von angelottchen
als Antwort auf heinzdieter vom 11.12.2007, 10:56:20
tja heinzdieter ... die Crux ist ja man, das hoch qualifizierte Fachkräfte aus Asien - speziell aus Indien - überhaupt nicht hierher kommen WOLLEN. Rate mal, was der Grund sein könnte... es ist nicht die eventuell auf einige Jahre befristete Arbeitsgenehmigung ...
--
angelottchen
hugo
hugo
Mitglied

Re: Erst heimische Arbeitskräte qualifizieren
geschrieben von hugo
als Antwort auf angelottchen vom 11.12.2007, 15:20:52
hallo angelottchen, was soll sich rächen ?
Ok vielleicht die Friedfertigkeit unserer Vorfahren, die es verpassten ein großes Seefahrervolk zu werden, weltweit Kolonien anzuschaffen und damit dafür zu sorgen das halb Asien halb Amerika und Halbafrika heute deutschsprachig wären,,,*gg*

Stimmt, wenn ich gut ausgebildeter Inder -besonders in der IT Branche- wäre und aus Europa und den USA tolle Angebote bekäme,,ich wüsste wohin ich mich mit meiner Familie (so ich eine Hätte) wenden würde, zumindest nicht zum heinzdieter der mich schon wieder auf die Abschussliste setzt noch ehe ich angefangen habe und bei dem ich noch zusätzlich mit Sprachschwierigkeiten zu rechnen hätte *g*,,

Ich glaub die großen Firmen haben das wohl auch schon längst in Angriff genommen, so beschäftigt z.B SAP wohl schon einige tausend Mitarbeiter in Südostasien.
Die benötigen nur einen Bruchteil amerikanischer und europäischer Löhne um in ihrem Land einem gehobenen Lebensstil frönen zu können.

Man mag dazu stehen wie mal will (kann dazu moderne Ausbeutung oder geschicktes Management sagen) es hat eben Vor-, und Nachteile je nachdem aus welcher Richtung man das betrachtet.


--
hugo
eko
eko
Mitglied

Re: Erst heimische Arbeitskräte qualifizieren
geschrieben von eko †
als Antwort auf hugo vom 11.12.2007, 16:55:40
Ich bin ja nicht oft hugos Weltanschauung, aber was er in diesem Thread bislang geschrieben hat, kann ich nur unterstützen!

Es geht nicht, wie heinzdieter sich das vorstellt: Heuern und Feuern, das ist Menschen verachtend.

Es geht aber auch nicht so, wie arno sich das vorstellt, nämlich, dass wieder einmal "die Politik" daran schuld sei. Das ist ja zum Totlachen! Als ob sich die Wirtschaft groß um Politik kümmern würde, das ist ja wohl ein Witz!

Meiner Meinung nach sind es vor allen Dingen die Manager der Firmen, die kurzsichtig und hosenscheißerisch nichts Besseres zu tun wussten, als Leute zu entlassen auf Deubel komm raus (heuern und feuern) und jetzt jammern, weil ihnen die Fachkräfte fehlen. Da gings doch im letzten Jahrzehnt nur noch darum, möglichst große Gewinne zu machen ( hab ja nix dagegen, wenn es nicht zu Lasten der Belegschaft geht). Jetzt haben sie den Salat!

Wäre ich Inder, würde ich wer weiß, wohin gehen, aber niemals nach Deutschland. Der Grund hierfür ist wohl nicht schwer zu erraten.
--
eko
angelottchen
angelottchen
Mitglied

Re: Erst heimische Arbeitskräte qualifizieren
geschrieben von angelottchen
als Antwort auf hugo vom 11.12.2007, 16:55:40
hugo - ich meinte weniger die von Dir angesprochene Friedfertigkeit unserer Vorfahren sondern viel mehr die schlechten Möglichkeiten und Lebensumstände, die hochqualifizierten Leuten aus Asien hier geboten wird. Nur tandoory-Pulver in den Regalen der Supermärkte reicht nicht ...
--
angelottchen
cecile
cecile
Mitglied

Re: Erst heimische Arbeitskräte qualifizieren
geschrieben von cecile
als Antwort auf eko † vom 11.12.2007, 19:02:14
Wäre ich Inder, würde ich wer weiß, wohin gehen, aber niemals nach Deutschland. Der Grund hierfür ist wohl nicht schwer zu erraten.
--
eko
geschrieben von eko



Ich glaube, Manager und Firmenbosse sind in der ganzen Welt gleich.

Was unterschiedlich ist, das ist die Länge der Leine an der man sie in den verschiedenen Ländern hält (halten sollte).
Und wer könnte das tun außer Politik und Gewerkschaften?
Ich bin nicht so blauäugig, daß ich nicht um die Machtspielchen und Klüngeleien zwischen Politik und Wirtschaft weiß - aber auch nicht so defätistisch um zu behaupten, daß Wirtschaft und Geld alles und Politik und soziale Verantwortung gar nichts bewirken können.

Das Problem "Ausbildung der gerade benötigten Fachkräfte" wurde hier mehrmals auf den Punkt gebracht. Ausbildung braucht Zeit - und die Bedürfnisse der Wirtschaft sind nicht immer voraussehbar.
Das ist nicht nur in Deutschland so.

Cécile

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