Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik Deutschland und Israel - eine komplexe Beziehung

Innenpolitik Deutschland und Israel - eine komplexe Beziehung

olga64
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RE: Deutschland und Israel - eine komplexe Beziehung
geschrieben von olga64
Israel schloss 2025 Rüstungsverträge im Wert von 19 Mrd Dollar und zwar über Systeme,d ie in Gaza, Libanon und Iran im praktischen Einsatz erprobt und "für gut befunden" wuden. 
Diese israelischen Rüstungssysteme sind weltweit stark nachgefragt - auch von Deutschland, welches Arrow 3 bezieht. Olga 
Freya
Freya
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RE: Deutschland und Israel - eine komplexe Beziehung
geschrieben von Freya
als Antwort auf olga64 vom 02.06.2026, 18:14:37
Das von Ihnen eingestellte sind nicht meine Worte.
Der Quellenhinweis steht unter dem Beitrag, aus dem das von Ihnen
zitierte stammt-
"  Sie greifen wieder mal zurück auf ihren persönlichen Stil...", dieser Satz
ist somit falsch und zudem auch unlautern, denn Sie müssten nachweisen,
woran Sie diesen " persönlichen Stil " festmachen.
Allgemeingültig könnte er so stehen bleiben, da jede hier ihren ganz
persönlichen Schreibstil hat, etwas, das in Ordnung geht.

Mit  " Medien " meinten die Beitragerstellerinnen natürlich nicht nur die
SZ, sondern auch das weite Gebiet des Internets.

Das von Ihnen  " ausgeweitete Wissen  "  bezieht meine Partnerin
ausschließlich aus der SZ.
Ich lese bekanntermaßen politologische Fachbücher, kommen jedes
Jahr neue auf den Markt.
Weiteres Wissen beziehe ich aus verschiedenen Portalen im Net. 
Am liebsten Vorträge oder Interviews zu politischen aktuellen Themen,
die bei youtube eingestellt werden.
Ich bin nicht der Ansicht, dass mein Wissen durch ein zusätzliches Lesen
der SZ deutlich ausgeweitet werden kann.

Freya


 
olga64
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RE: Deutschland und Israel - eine komplexe Beziehung
geschrieben von olga64
als Antwort auf Freya vom 02.06.2026, 20:31:46
 
Ich bin nicht der Ansicht, dass mein Wissen durch ein zusätzliches Lesen
der SZ deutlich ausgeweitet werden kann.

Freya
Das ist natürlich Ihre persönlcihe Entscheidung - obwohl, einen Versuch wäre es evtl .wert? KOmmt ja nicht immer und überall auf die persönliche Einschätzung und Beurteilung der eigenen Person an -sondern auch auf die Aussenwirkung derselben. Olga 
Freya
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RE: Deutschland und Israel - eine komplexe Beziehung
geschrieben von Freya
als Antwort auf olga64 vom 02.06.2026, 20:36:08
Olga, ich war noch nie eine ausgewiesene Zeitungsleserin. Es waren immer die Bücher.
So ist das. Ab und an legt mir meine Partnerin mal einen Beitrag aus der
SZ hin, den ich dann auch lese.
Umgekehrt würde das nie funktionieren.
"  Gekränkte Freiheit. Aspekte des libertären Autoritarismus " von
Oliver Nachtwey/CarolinAmlinger mit 360 Seiten und 43 Seiten an
Quellenhinweisen, würde sie niemals lesen.
Menschen sind unterschiedlich. Und das ist auch gut so.

Freya
Freya
Freya
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RE: Deutschland und Israel - eine komplexe Beziehung
geschrieben von Freya
Antisemitismus-Vorwurf gegen Hotel in Bayern

Stand: 03.06.2026 • 12:46 Uhr

Ein Hotel in Bayern soll eine Buchungsanfrage von Juden aufgrund ihrer Religion abgelehnt haben. Die israelische Generalkonsulin in München verurteilt den Fall scharf. Das Hotel erklärt, es habe einen Betrugsversuch vermutet.

Von Rudolf Heinz, Veronika Meier, Konstantin König


Ein Hotel in Lam im Landkreis Cham sieht sich mit dem Vorwurf konfrontiert, jüdische Buchungsinteressenten diskriminiert zu haben. Die israelische Internet-Zeitung "The Times of Israel"(externer Link, möglicherweise Bezahl-Inhalt) hatte zuerst darüber berichtet, dass jüdische Interessenten in der Vergangenheit beim Versuch, ein Zimmer in dem Hotel zu buchen, die Antwort: "Sorry, there are no jews allowed in our hotel" bekamen.

Generalkonsulin: "Sind wir wieder in den 1930er Jahren?"

Talya Lador-Fresher, die israelische Generalkonsulin in München, zeigt sich auf der Kurznachrichtenplattform X(externer Link) erschüttert über diese Ereignisse. Sie schreibt: "Sind wir wieder in den 1930er Jahren? Ein Hotel hat einem Israeli folgendes geantwortet: 'sorry, there are no Jews allowed in our hotel'. Ich bin froh darüber, dass @bookingcom dieses Hotel von seiner Homepage verbannt hat.“

Kriminalpolizei ermittelt

Das Polizeipräsidium Oberpfalz bestätigt auf BR-Anfrage einen Polizeieinsatz in dem Hotel am Dienstagabend. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz mitteilt, war die Beantwortung der Buchungsanfrage mit antisemitischem Inhalt an die Öffentlichkeit gelangt und so auch an die Polizei.
Aktuell ermittelt das Fachkommissariat Staatsschutz der Kriminalpolizei Regensburg im engen Austausch mit der Staatsanwaltschaft. Es werde geprüft, ob und was für Delikte vorliegen.
Wie der Polizeisprecher weiter mitteilt, wird der betroffene Hotelbetreiber massiv angefeindet und teilweise auch bedroht. Der Name des Hotels ist dem BR bekannt, wegen der Drohungen hat sich der BR jedoch entschieden, den Namen des Hotels nicht zu nennen.

( Quelle: tagesschau.de - Auszug  )


Freya
irbis22
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RE: Deutschland und Israel - eine komplexe Beziehung
geschrieben von irbis22
als Antwort auf Friedensfreund vom 02.06.2026, 16:36:34
FF

Zitat ( Ausschnitt ) : " Auf dem derzeit stattfindenden "Petersberger Wirtschaftsforum" bspw. sind nach mehreren Jahren der Abwesenheit auf Einladung Putins wieder eine Reihe Deutscher Unternehmen dabei, ebenso wie Vertreter der Kulturszene wie Justus Frantz. "

Justus Frantz ….?
 
Der 81-jährige Frantz gilt als einer der prägenden Köpfe der deutschen Klassikszene. Er wurde bereits früher für seine Verteidigung der russischen Annexion der ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim von 2014 und Auftritte in Russland in den vergangenen Jahren kritisiert.
 
2025 erhielt er den Freundschaftsorden von Putin im Kreml.
 
Diesen Putin-Anhänger hier bewusst zu erwähnen, ist Anachronismus pur.

Zitat ( Ausschnitt ) : " Und wer in der Vergangenheit schon immer gute und vorteilhafte Geschäfte mit Russland gemacht hat, der sollte sich von der Politik diesbezüglich auch nicht einschüchtern lassen, sondern versuchen, diese Kanäle offen zu halten. "

Aha - wenn also eine Elektronic-Firma " gute und vorteilhafte Geschäfte mit Russland gemacht hat, soll sie gemäß ihrer Aussage die weiterbereiben. Auch wenn es sich möglicherweise um Material handelt, was zu Rüstungszwecken verwendet werden kann und damit den Ukrainern schaden würde...?

Vielleicht wäre da mal ein wenig Verifizierung angezeigt.

Sie scheinen mit notwendiger " politischer Einschüchterung " ja ziemlioch lässig umzugehen....

Irbis
 
Friedensfreund
Friedensfreund
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RE: Deutschland und Israel - eine komplexe Beziehung
geschrieben von Friedensfreund
als Antwort auf irbis22 vom 03.06.2026, 17:20:01

Aha - wenn also eine Elektronic-Firma " gute und vorteilhafte Geschäfte mit Russland gemacht hat, soll sie gemäß ihrer Aussage die weiterbereiben. Auch wenn es sich möglicherweise um Material handelt, was zu Rüstungszwecken verwendet werden kann und damit den Ukrainern schaden würde...?


 
Welche Firma konkret verkauft Deiner Kenntnis nach Rüstungsgüter an Russland?
Oder meinst Du in Russland ansässige deutsche Firmen? Ich denke mal, die unterliegen keinen Einschränkungen hinsichtlich der EU-Sanktionen.
 
olga64
olga64
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RE: Deutschland und Israel - eine komplexe Beziehung
geschrieben von olga64
als Antwort auf irbis22 vom 03.06.2026, 17:20:01

Sie scheinen mit notwendiger " politischer Einschüchterung " ja ziemlioch lässig umzugehen....

Irbis
 
Lieber Irbis, 
ich und andere diskutieren mit Friedensfreund schon seit vielen Jahren und in meinem Fall meist sehr kontrovers, aber doch auf sachlicher Basis. ER provoziert gerne und oft - gehört aber zu den Diskutanten, die sowohl austeilen, aber auch einstecken können - die findet man nicht allzu häufig. 
Das Treffen in Putins Heimatstadt St. Petersburg wurde ja nun durch ukrainische Angriffe empfindlich gestört; anscheinend haben sowohl die Bewohner von St. Petersburg, als auch Putin und seine Funktionäre und natürlich die AFD-Figuren völlig übersehen,dass zwischen Russland und der Ukraine seit Jahren Krieg herrscht, was auch eine Gegenwehr der angegriffenen Ukraine beinhaltet, die nun erfolgte.

Es scheint so, als würde dieser Wirtschaftsgipfel zumindest verschoben und Putins Anwesenheit in Frage gestellt werden. 
Bei den AFD-Männern handelt es sich um die Herren Frohnmaier, Kotre und Urban sowie Bystron, die dort aufmarschieren - warum auch immer, denn irgendwelche regierungstechnischen Missionen werden ja nicht zu deren Programm gehören. 

Ein geplanter Programmpunkt wurde erwähnt: "kulturelle Diplomatie und Soft Power - wichtige Instrumente globaler Einflussnahme" - was kann sich hinter dieser blumenreichen Ankündigung wohl verbergen?

Hinter den deutschen Teilnehmern ausserhalb der AfD verbergen sich so Personen wie Hubert Seipel; dieser erhielt 2023 Zahlungen aus Moskau als Zuschuss für seine Bücher über Putin. 
Der Kulturmanager Hans-Joachim Frey, lange Chef der Dresdner Semper Oper, der von Putin den Orden der Freundschaft erhielt und immer gerne erklärt, er stünde auf Seiten Russlands.

Und dann der Verleger Holger Friedrich oder der Milchproduzient Stefan Dürr, der auch russischer Staatsbürger ist. Auch Herr Thomas Bruch, langjähriger Geschäftsführer der Globus Holding, ist als Teilnehmer angekündigt. 
Was die Herren jetzt wohl machen, wenn aus Sicherheitsgründen dieses Wirtschaftsforum zu Zeiten der russischen Kriegswirtschaft evtl. sogar ausfallen muss?
Putin droht schon wieder und zwar in Richtung Ukraine - wie diese Drohungen gegen Zivilisten umgesetzt werden, erleben wir ebenfalls seit Jahren mit unverminderter Härte. Olga 
 
Freya
Freya
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RE: Deutschland und Israel - eine komplexe Beziehung
geschrieben von Freya
Bei Prozess um Judenhass: Jüdin darf keine Davidstern-Kette tragen


Diese Davidstern-Kette musste Keren Stopka bei der Sicherheitskontrolle ablegen, um den Gerichtssaal betreten zu dürfen

Diese Davidstern-Kette musste Keren Stopka bei der Sicherheitskontrolle ablegen, um den Gerichtssaal betreten zu dürfen

Flensburg (Schleswig-Holstein) – Es ist nur ein kleiner Anhänger an einer dünnen Kette. Ein Davidstern. Für Keren Stopka gehört er zu ihr, jeden Tag. Doch bei der Sicherheitskontrolle vor dem Saal des Amtsgerichts Flensburg heißt es: ablegen.

Ausgerechnet an diesem Montag, als im Saal der Prozess gegen Hans-Velten Reisch (60) wegen Volksverhetzung läuft. Es geht um ein „Hausverbot“ für Juden in seinem Geschäft. Und vor dem Saal muss eine Jüdin ihren Davidstern abnehmen, um überhaupt zuhören zu dürfen. „Ich musste meine Davidstern-Kette ganz abnehmen und abgeben, durfte sie auch nicht unter dem Shirt oder in der Hosentasche tragen. Ich weiß nicht, wann ich die Kette das letzte Mal in meinem Leben abgenommen habe. Das ist Teil meiner Identität.“

( Quelle: bild.de/ Prozess in Flensburg. Auszug. )


Freya


 
irbis22
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RE: Deutschland und Israel - eine komplexe Beziehung
geschrieben von irbis22
als Antwort auf Freya vom 03.06.2026, 22:12:52
Freya

Irgendwie scheint ihnen daran gelegen, augenscheinliche Missgeschicke im " Blöd-Zeitungsstil " populistisch auszuschlachten.....

Hier mal zum Sachverhalt:

LTO Legal Tribune online
Gerichte sprechen von "Unklarheit in der Kommunikation"

Zur Auslegung der richterlichen Verfügung durch die Wachtmeister teilt das OLG weiter mit: "Ob es hinsichtlich des genauen Umfanges oder der Auslegung der Verfügung ein Missverständnis gegeben hat, konnte bislang nicht vollständig geklärt werden." 

Zu möglichen Konsequenzen für die Wachtmeister wollte sich das Gericht deshalb am Dienstagnachmittag noch nicht äußern. Das Verhalten des beteiligten Personals könne derzeit nicht abschließend beurteilt werden. Der Sachverhalt sei noch nicht vollständig geklärt und es sei noch nicht mit allen Beteiligten gesprochen worden. Klar ist schon jetzt, dass es eher bei einer informellen Ermahnung bleiben wird. "Dienstrechtliche Folgen im engeren Sinne sind derzeit nicht beabsichtigt. Vorrangig ist beabsichtigt, mit den Beteiligten klärende Gespräche zu führen", heißt es in der Mitteilung.
In der gemeinsamen Presseerklärung vom Mittwoch hieß es nun, dass es bei der Vorbesprechung der Sitzungsverfügung mit dem Justizpersonal "nach bisherigen Erkenntnissen zu einer Unklarheit in der Kommunikation gekommen" sei. "Dieser Vorfall ist ein bedauerliches Versehen, dem eine Unklarheit in der Kommunikation zugrunde lag", heißt es einleitend. Die beteiligten Mitarbeitenden drückten ihr Bedauern aus (Absatz ergänzt am 03.06.2026, 14:49 Uhr, Red).

Red. Hinweis: Zunächst hieß es, die Bild-Zeitung hätte zuerst über den Vorfall berichtet. Tatsächlich aber wurde der Artikel des Flensburger Tageblattes früher veröffentlicht (geändert am 03.06.26, 16:07 Uhr)

                                                                 ----------------------------------------


Es sieht also ganz nach dem Verhalten eines einzelnen Beamten aus, der nicht eindeutig die Bestimmungen auszulegen wusste.
Daraus einen antisemitischen Vorfall zu machen, dürfte weit überzogen sein.

Irbis
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