andere gesellschaftliche Themen Endstation Pflegeheim oder Kurzzeitpflege ?
Ein interessanter Artikel brachte mich kürzlich zum Nachdenken: Oft führt ein Krankenhausaufenthalt nach einem Unfall oder einer Krankheit für Senioren direkt ins Pflegeheim – als Endstation. Die bessere Alternative wäre eine Kurzzeitpflege. Dort können ältere Menschen lernen, ihren Alltag wieder selbstständig zu gestalten, um so neuen Lebensmut und frische Kraft zu gewinnen.Natürlich gilt das nicht pauschal. Es gibt hochbetagte Menschen, die am Ende ihres Lebensweges angekommen sind und dauerhafte Pflege benötigen.Doch wenn mir selbst alles zu viel wird, frage ich mich manchmal: Was wäre, wenn ich mich nicht mehr um Kochen, Putzen, Waschen und all die kleinen Alltagssorgen kümmern müsste? Einerseits klingt das verlockend. Andererseits: Was würde ich stattdessen tun? Hobbys sind im Alter durch körperliche Einschränkungen oft nur noch begrenzt möglich. Tatsächlich verbringe ich einen Großteil meiner Zeit damit, den Alltag zu bewältigen, leichte Gymnastik zu machen und – wann immer es geht – die Wohnung zu verlassen, um unter Menschen zu sein.Der Artikel hat mir eines gezeigt: So mühsam der Alltag auch sein mag, er fordert Geist und Körper. Mir geht es dabei nicht darum, das Leben künstlich zu verlängern – was ja nur ein längeres Altern bedeuten würde. Es geht darum, das Leben aktiv zu gestalten und ein langes Siechtum zu verhindern.
Man liest oft den Satz, man müsse „das Leben loslassen“.
Doch niemand muss aktiv loslassen. Der Tod kommt von ganz allein – und bis dahin leben wir.
Granka
Aber ich hoffe, bis zu meinem Tod in meiner Wohnung bleiben zu können, die ist altersgerecht, und wenn man nicht mehr kann, gibt es Möglichkeiten, durch eine Pflegestufe zu Hause Hilfen zu kriegen.
Alle diese Häuser haben lange Wartelisten, dann solltest du dich bald anmelden, wenn du so etwas ernsthaft in Erwägung ziehst.
Ob der Aufenthalt im Pflegeheim über Kurzzeitpflege oder anders läuft - bisher habe ich keinen Unterschied in der Versorgung feststellen können hinsichtlich besser/schlechter.
Ist eher die Frage, ob Training organisiert wird oder nicht, sei es vom Arzt, einem selbst, Angehörigen oder wem auch immer.
Aber dann verstehe ich nicht so ganz deinen Eingangsbeitrag.
Der sah so aus, als würdest du auf Anregungen oder Ideen anderer hoffen.
Das sehe ich auch so.Ich bezog mich in erster Linie auf einen Artikel, den ich gelesen und leider nicht mehr gefunden habe und meine eigenen Gedanken zum alt sein und werden. Mehr war es nicht.
Aber dann verstehe ich nicht so ganz deinen Eingangsbeitrag.
Der sah so aus, als würdest du auf Anregungen oder Ideen anderer hoffen.
Granka
Auch aus einem Pflegeheim kann man jederzeit wieder raus, wenn man kann und will.Stelle ich mir etwas schwierig vor, wer erstmal im Pflegeheim ist, hat in der Regel keine Wohnung mehr und ein betagte/r Senior/innen wird sich schwer tun, wieder eine Wohnung zu finden. Es sei, es sind Angehörige vorhanden, die dafür sorgen oder eventuell eine Möglichkeit haben, die Mutter oder den Vater bei sich aufzunehmen.
Ob der Aufenthalt im Pflegeheim über Kurzzeitpflege oder anders läuft - bisher habe ich keinen Unterschied in der Versorgung feststellen können hinsichtlich besser/schlechter.
Ist eher die Frage, ob Training organisiert wird oder nicht, sei es vom Arzt, einem selbst, Angehörigen oder wem auch immer.
Die Kurzzeitpflege ist wie das Wort schon sagt, ein vorübergehender Aufenthalt d. h. die Senioren können anschließend in ihr altes Leben zurück kehren. Und darum ging es in dem von mir gelesenen Artikel, Senioren ihr eigenständiges Leben soweit und solange wie möglich zu erhalten. Aber der eigene Wille zählt.
Granka