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andere gesellschaftliche Themen Dieter Nuhr erhält den Leo-Baeck-Preis
Die Begründung klingt auf den ersten Blick unspektakulär:
Er tue etwas, das eigentlich selbstverständlich sein müsste.
Doch gerade darin liegt die eigentliche Botschaft dieser Auszeichnung.
Die öffentliche Diskussion hat sich in den vergangenen Jahren spürbar verändert. Die Bereitschaft, unterschiedliche Meinungen auszuhalten, scheint zu schwinden.
Wer von der vorherrschenden Sichtweise abweicht, wird schnell in Schubladen gesteckt.
Dies kann man auch sehr gut hier im ST beobachten.
Nicht selten ersetzt die moralische Bewertung die sachliche Auseinandersetzung.
Die Frage, ob ein Argument richtig oder falsch ist, tritt dabei hinter die Frage zurück, von wem es stammt.
In diesem Klima hat sich Dieter Nuhr immer wieder für etwas eingesetzt, das einst als Grundvoraussetzung einer liberalen Gesellschaft galt: die Freiheit des Denkens und die Freiheit, Fragen zu stellen.
Eine offene Gesellschaft lebt nicht davon, dass alle derselben Meinung sind. Sie lebt davon, dass unterschiedliche Meinungen nebeneinander bestehen können.
Eine demokratische Gesellschaft braucht Menschen, die widersprechen. Sie braucht Menschen, die hinterfragen. Sie braucht Menschen, die auch dann ihre Stimme erheben, wenn sie dafür Gegenwind bekommen.
Dass man dafür einen Preis geben muss, macht nachdenklich.
Denn eigentlich müsste es selbstverständlich sein.
Boeuf
Er tue etwas, das eigentlich selbstverständlich sein müsste.
Doch gerade darin liegt die eigentliche Botschaft dieser Auszeichnung.
Die öffentliche Diskussion hat sich in den vergangenen Jahren spürbar verändert. Die Bereitschaft, unterschiedliche Meinungen auszuhalten, scheint zu schwinden.
Wer von der vorherrschenden Sichtweise abweicht, wird schnell in Schubladen gesteckt.
Dies kann man auch sehr gut hier im ST beobachten.
Nicht selten ersetzt die moralische Bewertung die sachliche Auseinandersetzung.
Die Frage, ob ein Argument richtig oder falsch ist, tritt dabei hinter die Frage zurück, von wem es stammt.
In diesem Klima hat sich Dieter Nuhr immer wieder für etwas eingesetzt, das einst als Grundvoraussetzung einer liberalen Gesellschaft galt: die Freiheit des Denkens und die Freiheit, Fragen zu stellen.
Eine offene Gesellschaft lebt nicht davon, dass alle derselben Meinung sind. Sie lebt davon, dass unterschiedliche Meinungen nebeneinander bestehen können.
Eine demokratische Gesellschaft braucht Menschen, die widersprechen. Sie braucht Menschen, die hinterfragen. Sie braucht Menschen, die auch dann ihre Stimme erheben, wenn sie dafür Gegenwind bekommen.
Dass man dafür einen Preis geben muss, macht nachdenklich.
Denn eigentlich müsste es selbstverständlich sein.
Boeuf
Ich freue mich für Dieter Nuhr, er ist für mich ein brillanter Kabarettist und Komiker, der sich traut unbequeme Dinge zur Sprache zu bringen.
Offene Kritik muss erlaubt sein, gerade von Kabarettisten.
Auch muß man Fragen stellen dürfen, ohne dass man - wie hier im ST leider immer wieder - in eine Schublade gesteckt wird. Es gibt nicht nur richtig oder falsch, schwarz oder weiß sondern dazwischen liegen ganz viele Grautöne.
LG Globetrotter🙋♀️
Offene Kritik muss erlaubt sein, gerade von Kabarettisten.
Auch muß man Fragen stellen dürfen, ohne dass man - wie hier im ST leider immer wieder - in eine Schublade gesteckt wird. Es gibt nicht nur richtig oder falsch, schwarz oder weiß sondern dazwischen liegen ganz viele Grautöne.
LG Globetrotter🙋♀️
Einen und diesen Preis dafür an Nuhr finde ich auch daneben.Sie braucht Menschen, die hinterfragen. Sie braucht Menschen, die auch dann ihre Stimme erheben, wenn sie dafür Gegenwind bekommen.
Dass man dafür einen Preis geben muss, macht nachdenklich.
Denn eigentlich müsste es selbstverständlich sein.
Boeuf
Zum einen besonders, weil es unzählige andere gibt, die ihre Stimme auch erheben und dabei nicht mal durch ihren Kabarettisten-Status geschützt sind.
Zum anderen finde ich es bei Nuhr auch sehr fragwürdig. Früher fand ich ihn ganz ok und sah ihn gerne. Aber nachdem er so abgekippt ist, hat er sehr verloren.
Unabhängig von Vorlieben für diesen oder jenen Kabarettisten, finde ich generell solch einen Preis bei einem Kabarettisten fehl am Platz.
Der Leo-Baeck-Preis ist die höchste Auszeichnung des Zentralrats der Juden in DE:
Finde es eher blamabel, dass sie niemand anderen dafür gefunden haben.Mit diesem Preis werden Persönlichkeiten geehrt, die sich in hervorragender Weise für die jüdische Gemeinde in Deutschland eingesetzt haben. Der Leo-Baeck-Preis ist mit 10.000 € dotiert.
wiki
Da hätte es noch einige Geeignetere gegeben.
Ich finde, gerade Nuhr ist der geeignete Preisträger.
Bei Rechtsextremen oder Linksradikalen, in der linken Szene und in der Kulturszene hat sich Israelkritik und propalästinensischer Protests breitgemacht.
Judenhass ist heute in Deutschland weit verbreitet, und darauf weist Nuhr hin.
Boeuf
Bei Rechtsextremen oder Linksradikalen, in der linken Szene und in der Kulturszene hat sich Israelkritik und propalästinensischer Protests breitgemacht.
Judenhass ist heute in Deutschland weit verbreitet, und darauf weist Nuhr hin.
Boeuf
Ich erinnere mich gerade, wie mir im ST der Wind von einigen usern ins Gesicht blies, als ich mich freute und einen Beitrag postete, dass Dieter Nuhr mit dem Leo-Baeck-Preis ausgezeichnet wird. Das war Ablehnung pur gegen Dieter Nuhr und seine Satiren. Um so mehr freue ich mich jetzt über diesen Beitrag.👍
So ist es. Ich höre auch gern Monika Gruber. 😂
LG vom Winter
Hubert
LG vom Winter
Hubert
So ist das leider, lieber Boeuf.
Der Philosoph Richard David Precht ist ja auch in so einer Schublade und wird gern (auch von einigen hier im ST) als "Pseudophilosoph", "angeblicher Philosoph" usw. tituliert. Ich bin sicher, dass von diesen "Kritikern" kaum jemand mal ein Buch von ihm gelesen hat...
Respekt vor Menschen und vor einer anderen Meinung geht hier langsam den Bach runter, in Deutschland, im Alltag und auch hier im ST.
Danke für den Beitrag. Ich bin LÄNGST nicht immer einer Meinung mit Nuhr, schaue mir aber seine Sendungen an, da ich gern weiß und kenne, was ich kritisiere oder wem ich zustimme.
LG
DW
Der Philosoph Richard David Precht ist ja auch in so einer Schublade und wird gern (auch von einigen hier im ST) als "Pseudophilosoph", "angeblicher Philosoph" usw. tituliert. Ich bin sicher, dass von diesen "Kritikern" kaum jemand mal ein Buch von ihm gelesen hat...
Respekt vor Menschen und vor einer anderen Meinung geht hier langsam den Bach runter, in Deutschland, im Alltag und auch hier im ST.
Danke für den Beitrag. Ich bin LÄNGST nicht immer einer Meinung mit Nuhr, schaue mir aber seine Sendungen an, da ich gern weiß und kenne, was ich kritisiere oder wem ich zustimme.
LG
DW
Eine offene Gesellschaft lebt nicht davon, dass alle derselben Meinung sind. Sie lebt davon, dass unterschiedliche Meinungen nebeneinander bestehen können.Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Leider haben wir auch den Effekt das manche Un"Wahrheit" so lange wiederholt wird - bis sie für so manchen zur ‚Wahrheit‘ wird. Aber ist das dann so richtig und gut..?
Einige Parteien leben davon - die (Un)Wahrheit zur Wahrheit zu erklären.
Da sprichst Du einen wichtigen Punkt an, Ossi73
Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass jede Behauptung automatisch wahr ist.
Sie bedeutet aber, dass Argumente offen diskutiert und an den Fakten gemessen werden können. Genau diese Offenheit ist die beste Verteidigung gegen Unwahrheiten…. egal von welcher Seite sie kommen.
Boeuf
Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass jede Behauptung automatisch wahr ist.
Sie bedeutet aber, dass Argumente offen diskutiert und an den Fakten gemessen werden können. Genau diese Offenheit ist die beste Verteidigung gegen Unwahrheiten…. egal von welcher Seite sie kommen.
Boeuf
Und ….. die meisten Leite können nicht und manche wollen auch nicht, zwischen Meinung und Behauptung unterscheiden!
Behauptungen sind keine Meinungen!
Edita
Behauptungen sind keine Meinungen!
Edita