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Aktuelle Themen Wir brauchen positives Denken

RE: Wir brauchen positives Denken
geschrieben von Simiya
als Antwort auf Zaunkönigin vom 09.12.2025, 15:33:25
Richtig, liebe Zaunkönigin, und ich mache es ganz kurz: Auch ich betrachte die KI als WERKZEUG!

Deshalb ärgert es mich, wenn ich in irgendeinem Thread einen KI-verfassten Aufsatz lesen soll (genau wie einen kopierten Zeitungsabschnitt) anstelle einer persönlichen Meinung. Aber vielleicht dauert es nur seine Zeit, bis sich jeder damit zurecht findet.

Simiya
RE: Wir brauchen positives Denken
geschrieben von Simiya
als Antwort auf Ingrid60 vom 08.12.2025, 19:57:28
Ach nööö, jeder würde doch so handeln. Machst mich ganz verschämt, aber trotzdem danke!

Simiya
Lenova46
Lenova46
Mitglied

RE: Wir brauchen positives Denken
geschrieben von Lenova46
als Antwort auf TNolte vom 09.12.2025, 17:22:56
Um Zusammenhalt geht es nicht nur in DE allgemein, sondern auch im SeniorenTreff (ST) im Speziellen. 

Einen beSINNlichen Advent wünscht

TNolte (Thomas / Tom)



 
Besonders in Krisenzeiten scheint der Zusammenhalt der Menschen stärker zu sein als in beruhigten Zeiten.

Eine Community ist m. E. nicht prädisponiert Zusammenhalt zu zeigen, zu fördern, zu schulen. Wiederum spielt eine Rolle was die Community wünscht.

Lenova46
Lenova46
Lenova46
Mitglied

RE: Wir brauchen positives Denken
geschrieben von Lenova46
als Antwort auf Simiya vom 08.12.2025, 19:47:09
Simiya, das hast du großartig geschrieben. Danke. Eine rein sachliche Darstellung, die Raum zum Nachdenken gibt.

Für die Zukunft wünsche ich dir weiterhin kleine Glücksmomente, die sich immer wieder in jeder Lebenslage zeigen.

Lenova
LisaK
LisaK
Mitglied

RE: Wir brauchen positives Denken
geschrieben von LisaK
als Antwort auf TNolte vom 09.12.2025, 16:36:49
Mir verschafft mein Glaube seit Kindesbeinen an ein hörendes Herz für die Beschwernisse meiner Mitmenschen, gibt mir Kraft & Zuversicht in Krisenzeiten sowie Mut immer wieder aufzubrechen, mich zu vernetzen und zusammen mit anderen Gutes zu tun.
 
Hörendes Herz.png
Guten Abend @TNolte ,
das Bild eines hörenden Herzens gefällt mir gut.
Das Herz ist ein Muskel, der trainiert werden will. Auch unabhängig von Religionszugehörigkeit wäre es zum Wohle aller Menschen sicher lohnend, an seiner „hörenden“ Fitness zu arbeiten, damit es nicht taub wird für die Beschwernisse der Welt.

Allen einen schönen Abend
Lisa

@ Karl,
KI kann mit etwas Übung auch Freude machen, wie das Bild beweist.
Danke für diese schöne Möglichkeit.
Lisa
 
 
aixois
aixois
Mitglied

RE: Wir brauchen positives Denken
geschrieben von aixois
als Antwort auf TNolte vom 09.12.2025, 17:22:56
Wahrscheinlich liegt im Austarieren zwischen Ich und Wir der Schlüssel zum Zusammenhalt und damit zum Glück der Menschen.
Beim Austarieren fällt mir die 'Ambivalenz'  als tragendes Phänomen  des Menschseins ein, wie es Helmuth Plessner ins seiner Philosphie der Anthropologie definert hat ein. Und Plessner fiel mir ein , weil über ihn und seine Essays zur  Unmenschlichkeit bzw. Menschenverachtung heute morgen im ÖRR mit Prof . Rigoladis 'philosophiert' wurde. Und da kam mir - beim Stichwort 'Selbstopitimierung -  der Gedanke,  mal die KI als Erinnerungshilfe zu Rate zu ziehen, denn, wie mir scheint, ist Schmid auch ein bisschen von Plessner inspiriert...  :
KI (Frage: wie würde Plessner 'positives Denken' einschätzen ?) 

"... Es gibt  gute Gründe anzunehmen, dass Plessner einer Ideologie des „positiven Denkens“ sehr kritisch gegenüberstünde ...

Wilhelm Schmid schätzt Helmuth Plessner als einen der wichtigsten Anthropologen der Moderne.
Er übernimmt von Plessner entscheidende Ideen für seine Philosophie der Lebenskunst — vor allem die exzentrische Positionalität und die Bedeutung von Form, Distanz und Selbstgestaltung.

Schmid sieht Plessners Denken als eine der wenigen robusten Grundlagen für eine zeitgemäße, realistische Lebenskunstphilosophie.

Schmid ordnet Plessner als einen der stabilsten theoretischen Grundpfeiler für moderne Lebenskunst ein. "  
 

Für Schmid sind die Vorstellungen Plessners offenbar eine Art Gegenentwurf zu modischen Selbstoptimierungs-Ideologien auf der permanenten (aber vergeblichen) Suche nach Glück. 
Wenn ich Plessner richtig interpretiere, dann gehört es eben gerade zum Wesen des Menschen, dass er nicht vollständig positiv, harmonisch oder einheitlich ist, nicht immer 'positiv denken' muss bzw. kann.
Lachen UND Weinen zu können, sind Zeichen dafür, dass der Mensch 'ambivalent' ist , und er deshalb nicht immer 'positiv'  funktionieren muss wie es die modernen 'Selbstoptimierer' anzustreben scheinen.
Und das ist doch tröstlich , wobei 'weinen' nicht mit 'meckern' oder an allem und jedem 'herumkritteln'  zu verwechseln ist.

Aber ich habe jetzt das Gefühl,  hier etwas ins OT abzudriften ... der Hinweis auf Plessner sollte genügen.
Biznaga
Biznaga
Mitglied

RE: Wir brauchen positives Denken
geschrieben von Biznaga
Jetzt habe ich mich doch tatsächlich beim "positiv Denken" ertappt....! 😃
Gerade beim Abendessen hörte ich mich zu meinem Mann sagen:
" Also.... der Merz hat mir gestern in der TV Sendung "Arena" richtig gut gefallen!

Und das mir! Überraschung!! 👀
Gut gefällt mir, dass er von unserem Land trotz aller Unzulänglichkeiten immer äusserst positiv spricht. (Dubiose Ausrutscher in seinem Begleitext lasse ich mal aussen vor).

Ich habe über seine wiederholt geäusserte Einschätzung von Deutschland mal näher nachgedacht - der Mann hat Recht!
Das war mein positiver Grundstein bei der Beurteilung des gestrigen Tages. 

Heute hat während unseres Hundespaziergangs ganz plötzlich ein Schwarm kleiner Singvögel in einer Baumgruppe so gezwitschert, dass man sie weithin hörte. Ja, auch im Kleinen liegt  'ne Menge Positives.
TNolte
TNolte
Mitglied

RE: Wir brauchen positives Denken
geschrieben von TNolte
als Antwort auf LisaK vom 09.12.2025, 18:43:03
Mir verschafft mein Glaube seit Kindesbeinen an ein hörendes Herz für die Beschwernisse meiner Mitmenschen, gibt mir Kraft & Zuversicht in Krisenzeiten sowie Mut immer wieder aufzubrechen, mich zu vernetzen und zusammen mit anderen Gutes zu tun.
 
Hörendes Herz.png
Guten Abend @TNolte ,
das Bild eines hörenden Herzens gefällt mir gut.
Das Herz ist ein Muskel, der trainiert werden will. Auch unabhängig von Religionszugehörigkeit wäre es zum Wohle aller Menschen sicher lohnend, an seiner „hörenden“ Fitness zu arbeiten, damit es nicht taub wird für die Beschwernisse der Welt.

Allen einen schönen Abend
Lisa

@ Karl,
KI kann mit etwas Übung auch Freude machen, wie das Bild beweist.
Danke für diese schöne Möglichkeit.
Lisa
 
 
Das KI-Bild des "hörenden Herzens" gefällt mir. - Dankeschön dafür, aber auch für die Inspiration des Fitness-Trainings!

Aber ich möchte mich beim Gebrauch des hörenden Herzens natürlich nicht mit fremden Federn schmücken, sondern auf den Ursprung des Bildes bei König Salomo im Alten / Ersten Testament verweisen:

251209 hörendes Herz 1 Kön.jpg

Der evangelische Theologe Bernd Janowski (*1943) hat darüber ein Buch geschrieben: 
  • Das hörende Herz. Beiträge zur Theologie und Anthropologie des Alten Testaments, Vandenhoeck & Ruprecht, 6, 2017.
Papst Benedikt XVI. (Joseph Ratzinger) verwendete das Bild vom hörenden Herzen am 22. September 2011 in seiner bemerkenswert tiefgründigen Rede vor dem Deutschen Bundestag. Die Humanistische Union würdigt den Redebeitrag Benedikts auf ihrer Website in Hinblick auf die Themen Recht, Vernunft und Natur. Lesenswert!

https://www.humanistische-union.de/publikationen/vorgaenge/196-vorgaenge/publikation/das-hoerende-herz/ 
Zaunkönigin
Zaunkönigin
Mitglied

RE: Wir brauchen positives Denken
geschrieben von Zaunkönigin
als Antwort auf Simiya vom 09.12.2025, 17:40:18
Richtig, liebe Zaunkönigin, und ich mache es ganz kurz: Auch ich betrachte die KI als WERKZEUG!

Deshalb ärgert es mich, wenn ich in irgendeinem Thread einen KI-verfassten Aufsatz lesen soll (genau wie einen kopierten Zeitungsabschnitt) anstelle einer persönlichen Meinung. Aber vielleicht dauert es nur seine Zeit, bis sich jeder damit zurecht findet.

Simiya

mich ärgert es dann nicht, wenn dem KI-Aufsatz persönliche Gedanken und Schlussfolgerungen folgen. Es nervt mich (ärgern wäre zu hoch gegriffen), wenn das ausbleibt. 

Mich ärgert es auch dann nicht, wenn ein KI-Aufsatz als Diskussionsanstoss gedacht ist und nicht als etwas Unumstößliches. 

Ich glaube, wir gehen ähnlich an die Sache heran. 
Zaunkönigin
Zaunkönigin
Mitglied

RE: Wir brauchen positives Denken
geschrieben von Zaunkönigin
als Antwort auf Simiya vom 09.12.2025, 17:42:40
Ach nööö, jeder würde doch so handeln. Machst mich ganz verschämt, aber trotzdem danke!

Simiya

nein, nicht jeder und auch nicht jede. Und Du weißt das auch ... und auf eine Lebensleistung darf und soll man auch stolz sein - auch dann wenn man sie aus Liebe und Überzeugung erbracht hat. Nix mit "sei wie das Veilchen im Moose... " 😉
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