Wirtschaftsthemen Quo vadis EURO-Land?

Karl
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Re: Quo vadis EURO-Land?
geschrieben von Karl
als Antwort auf slash vom 11.04.2013, 12:53:41
Dass die Finanzkrise zu einer Infragestellung der EU führt, ist in meinen Augen äußerst beklagenswert. Das EURO-Projekt, politisch als zusätzliche Klammer für die europäische Einigung gedacht, entpuppt sich inzwischen als ein fataler Schuss ins eigene Knie.

Gewinner sind hierbei kaum auszumachen, eher überwiegt der Eindruck, alle verlieren, alle sind ratlos.

Karl
olga64
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Re: Quo vadis EURO-Land?
geschrieben von olga64
als Antwort auf Karl vom 25.04.2013, 08:22:00
Die Währung dieses "Knie-Schuss-Projektes" steht aber recht robust da, wie ich finde und geniesse auch z.B. in der deutschen Bevölkerung nach wie vor eine hohe Akzeptanz. Ich denke,dass sich hieran nicht viel ändern wird - es sei denn, Länder wie Frankreich und Italien (in dieser Reihenfolge) gehen auch in die Knie.Diese grossen Volkswirtschaften können dann sicherlich nicht mehr saniert oder aufgefangen werden. Es wäre für uns in Deutschland der Supergau, da wir dann als kleines Land (weltwirtschaftlich gesehen)unsere Exportaktivitäten anders betrachten müssten. Olga
Mitglied_bed8151
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Re: Quo vadis EURO-Land?
geschrieben von ehemaliges Mitglied

EURO-päer beklagen, dass sich immer mehr menschen von EURO-pa abwenden (vgl. mein beitrag geschrieben am 25.04.2013 05:25). dabei haben immer mehr menschen keinen grund, EURO bzw. EURO-land zu mögen. so beispielsweise die lohnabhängigen in frankreich und in spanien. dort grassiert (wie in anderen EURO-ländern auch) die arbeitslosigkeit. hauptgrund dafür ist die von der peitschenschwingenden deutschen domina verordnete austeritätspolitik. die ist gift für die realwirtschaft und soll die irrealwirtschaft am leben halten.
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w.

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Re: Quo vadis EURO-Land?
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 25.04.2013, 19:16:23
Das 2.Mal bezeichnest Du nun schon unsere Bundeskanzlerin
als "peitschenschwingende Domina".
Super,
Manche dürfen sich hier im Seniorentreff alles erlauben.
Andere nichts.

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Margarit
pschroed
pschroed
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Re: Quo vadis EURO-Land?
geschrieben von pschroed
Hollande wartet auf Sturz von Angela Merkel.

Zitat Tageblatt.lu

Das deutsch-französische Verhältnis leidet.

Laut den Worten des französischen Ex-Regierungschefs François Fillon sei das Verhältnis "so schlecht wie selten zuvor". Zu befürchten sei zudem, dass der Ton nach der deutschen Bundestagswahl im September noch "sehr viel härter" werde, sagte der konservative Politiker am Freitag in Berlin.

Frankreichs sozialistischer Präsident François Hollande hoffe auf einen "Sturz" der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), weil er dann eine Veränderung der deutschen und der europäischen Wirtschaftspolitik erwarte.

Siehe Link.
Mitglied_bed8151
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Re: Quo vadis EURO-Land?
geschrieben von ehemaliges Mitglied
Das Grauen hat Namen: Letta + Berlusconi + Monti
Die Regierung Italiens in spe wird von der sozialdemokratischen PD Lettas, der faschistischen PdL Berlusconis und der bürgerlichen SC Montis getragen. Am Sonntag soll es zum Schwur kommen. - Auf Sozialdemokraten ist wie immer Verlass, wenn es darum geht, den Steigbügelhalter zu machen für ein System, das sich nur noch in den Faschismus retten kann. Die Pizzarepublik scheint vorerst gerettet.
Leichengeruch
Ich zitiere aus einem taz-Artikel (Anhang): "Der Vizechefredakteur der unabhängigen Tageszeitung 'Il Fatto Quotidiano', Marco Travaglio, sagt es so: 'Was am Samstag geschehen ist, würde einen Großmeister des Horrors wie Stephen King erbleichen lassen: Der übelriechende Kadaver eines verfaulten und unter der Last von Banden, Mafias, Korruption und Erpressungen in die Knie gegangenen Systems, verbarrikadiert sich in seinem eigenen Sarkophag, um den Gestank und die Würmer nicht entweichen zu lassen.'" - Zitatende - Quo vadis EURO-pa?
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w.

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Mitglied_bed8151
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Re: Quo vadis EURO-Land?
geschrieben von ehemaliges Mitglied

zeichen an der wand
rote+grüne wollten, dass island EURO-päisch wird. doch hinreichend genug wähler sorgten dafür, dass erst einmal schluss ist mit diesem dummfug.
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w.
Mitglied_bed8151
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Re: Quo vadis EURO-Land?
geschrieben von ehemaliges Mitglied

NachDenkSeiten, 02.05.2013
Die Austeritätspolitik gefährdet den europäischen Zusammenhalt und die Demokratie
Was von vielen kritischen Beobachtern seit langem vermutet wurde, lässt sich jetzt belegen: Die Eurokrise hat das Vertrauen vieler Menschen in die Europäische Union zerstört. Der britische „Guardian“ veröffentlichte in der letzten Woche Daten der EU-Meinungsumfrage „Eurobarometer“, die von der unabhängigen Stiftung European Council on Foreign Relations (ECFR) ausgewertet wurden. Das Ergebnis: Ein massiver Vertrauensverlust in die EU in Ländern wie Spanien, Deutschland und Italien, die traditionell eigentlich pro-europäisch eingestellt sind.
Von Günther Grunert -> http://www.nachdenkseiten.de/?p=17107

das volk, genauer: die kleinen leute EURO-pas, wenden sich ab. brüning -> http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Brüning lässt grüßen. - vgl. mein beitrag geschrieben am 25.04.2013 05:25.
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w.
Mitglied_bed8151
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Re: Quo vadis EURO-Land?
geschrieben von ehemaliges Mitglied

ich erinnere das mantra der merkel: "Der Euro ist DIE Erfolgsgeschichte des zusammenwachsenden Europas." - ob die opfer der politik der peitschenschwingenden deutschen domina das auch so sehen? und: wie lange hält das ein gemeinwesen aus?
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w.
Edita
Edita
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Re: Quo vadis EURO-Land?
geschrieben von Edita
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 09.05.2013, 18:45:03


ich erinnere das mantra der merkel: "Der Euro ist DIE Erfolgsgeschichte des zusammenwachsenden Europas." -
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w.


Das hätte ja durchaus klappen können, wenn........, ja wenn die ganze Euro-Chose nicht diese, mit falschen und gelogenen Zahlen und ver-logenen Statements bestückte Basis, als Voraussetzung bekommen hätte !

Edita

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