Religionen-Weltanschauungen Zu Innen- und Außenansichten im Forum Religion
Liegt das Problem nicht darin, dass verschiedene Begriffe in einen Topf geworfen werden?
Beispiel: Gemüseeintopf
Der eine sagt, Möhren sind orangerot. Der andere antwortet: nein, Lauch ist grün. Und der dritte findet, es ist der falsche Topf ... usw.
Und irgendwie hat ja jeder Recht - aber man kommt doch nie zusammen.
Der Begriff "Forum Religion" entspricht voll dem Gemüseeintopf. Darin befinden sich u.a. folgende Zutaten:
1. Der Glaube
Gibt es über oder ausserhalb der Materie noch etwas anderes? Das ist eine Frage, die sich jedem Menschen irgenwann stellt, und die er für sich persönlich beantworten muss.
(z.B. Gott, Energie, Evolution, Paradies, Nirwana, Nichts ... usw.)
2. Die Religion
ist die historische und regionale Ausprägung des Glaubens.
(z.B. Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus ... usw.)
3. Die Organisationen bzw. Institutionen und ihre Führer,
die sich zu Autoritäten einer bestimmten Religion erklärt haben.
(z.B. Katholische und evangelische Kirche, bei den anderen kenn ich mich nicht so aus, aber ich höre oft von Mullahs oder Gurus oder orthodoxen Juden ... usw.)
Und wenn wir miteinander kochen -äh, diskutieren- wollen, sollten wir immer erst genau hinschauen, welche der Zutaten unser Vorredner gemeint hat!
Liebe Grüße an alle Gläubigen und Ungläubigen
von Zwergohreule
Zwergohreule, Du bist sehr belesen und weißt auch bildhafte Vergleiche zu ziehen.
Für meinen Teil mache ich es mir ein bißchen einfacher,, mit der Zeit habe ich mir gemerkt,
wenn ich Menschen privat kennengelernt habe, welch Geistes Kind sie sind.
Sind sie gläubig, atheistiscn, oder gar lau.
Es sollten mal alle Menschen an ihre eigene Lebensgeschichte denken, wie es denn so
gelaufen ist mit ihnen selbst, mit der Familie und allen Bekannten, Freunden, die man so
im Laufe des Lebens kennengelernt hat.
Vor allen Dingen, wie haben wir auf unsere Eltern gehört, gesehen und mitgekriegt.
Lehrer, die uns lange kennengelernt haben, mitunter, leider, haben wir von ihnen ebenfalls
auf Ratschläge ihrerseits gehört?
So entwickelt sich allmählich ein Bild, daß das Ganze, was auf der Welt passiert, weil wir ja
alle verschiedene Menschen sind, einfach so laufen muß.
Ich sehe den Werdegang der Erde,, sowie er heutzutage dargestellt werden kann, und die
Religions-Apokalypse als übereinstimmend an.
Da hast du natürlich recht, helga122, dass jeder Mensch von seiner eigenen Lebensgeschichte geprägt ist, und auch, dass man im persönlichen Kontakt schneller und einfacher herausfindet, "wes Geistes Kind" jemand ist.
Für meinen Teil mache ich es mir ein bißchen einfacher,, mit der Zeit habe ich mir gemerkt,
wenn ich Menschen privat kennengelernt habe, welch Geistes Kind sie sind.
Sind sie gläubig, atheistiscn, oder gar lau.
Es sollten mal alle Menschen an ihre eigene Lebensgeschichte denken, wie es denn so
gelaufen ist mit ihnen selbst, mit der Familie und allen Bekannten, Freunden, die man so
im Laufe des Lebens kennengelernt hat.
Gerade deshalb meine ich, dass man sich in einem Forum wie diesem, wo man sich nur unbekannterweise schriftlich austauschen kann, die Mühe machen sollte, den Standpunkt des anderen zu verstehen, bevor man ihn in eine selbst konstruierte Schublade steckt!
Mögliche Schubladenaufschriften:
Wer gläubig ist, will andere missionieren.
Wer katholisch ist, hält den Papst für unfehlbar und Kreuzzüge, Hexenverbrennung und Kindesmißbrauch für tolerabel.
Wer sich von der Bibel inspiriert fühlt, kann nicht selber denken.
Ein Atheist hat keine moralischen Grundsätze. ... usw, usf ...
Ich plädiere für einen Gedankenaustausch (im wahren Sinn des Wortes)!
[...]Da möchte ich einen meiner Ansicht nach sehr wichtigen Punkt hinzufügen:
Mögliche Schubladenaufschriften:
Wer gläubig ist, will andere missionieren.
Wer katholisch ist, hält den Papst für unfehlbar und Kreuzzüge, Hexenverbrennung und Kindesmißbrauch für tolerabel.
Wer sich von der Bibel inspiriert fühlt, kann nicht selber denken.
Ein Atheist hat keine moralischen Grundsätze. ... usw, usf ...
Es wird grundsätzlich nicht zwischen Atheisten und Agnostikern unterschieden.
Da möchte ich einen meiner Ansicht nach sehr wichtigen Punkt hinzufügen:Wie gut, dass es Google gibt ... !
Es wird grundsätzlich nicht zwischen Atheisten und Agnostikern unterschieden.
Jetzt weiss ich, dass auf meiner "Schublade" momentan stehen muss: Katholische Agnostikerin ... 😉
Glückwunsch zur Erkenntnis 😊
Jetzt weiss ich, dass auf meiner "Schublade" momentan stehen muss: Katholische Agnostikerin ... 😉
Ich gehöre zu den "mir doch egal"-Agnostikern, auch wenn die bei Wikipedia nicht erklärt sind. Ich fand ein Zitat recht hilfreich:
Einer fragte Herrn K., ob es einen Gott gäbe. Herr K. sagte: «Ich rate dir, nachzudenken, ob dein Verhalten je nach der Antwort auf diese Frage sich ändern würde. Würde es sich nicht ändern, dann können wir die Frage fallen lassen. Würde es sich ändern, dann kann ich dir wenigstens noch so weit behilflich sein, daß ich dir sage, du hast dich schon entschieden: Du brauchst einen Gott.
Bertolt Brecht, Geschichten vom Herrn Keuner
Ja, hin und wieder haben die Menschen die Fähigkeit, sich blitzschnell zu verändern, das nennt man wohl Sekundenphänomen (Entweder zum Guten oder Schlechten) Der Gegensatz ist nun einmal da wie eben in der Natur..
Ja, hin und wieder haben die Menschen die Fähigkeit, sich blitzschnell zu verändern, das nennt man wohl Sekundenphänomen (Entweder zum Guten oder Schlechten) Der Gegensatz ist nun einmal da wie eben in der Natur..Was meinst du damit jetzt genau ... ?
Austausch, gerade in Sachen Religion und damit auch Glauben, setzt doch voraus, ich will,/ ich möchte den Austauschpartner verstehn, ihn zu Wort kommen lassen.
Ergo höre ich hin, gebe ihm Raum, antworte so, dass er mich ebenfalls verstehen lernt.
Nur dann ist ein Gespräch von Wert, wenn einer dem anderen zunächst einmal gut zuhört.
Dieter
Zwergohreule, ich meinte eigentlich Det damit, der wiederum von Berthold Brecht berichtete.
Also ein Mensch kann oft in eine Situation kommen (Not von außerhalb kommend), in der er
blitzschnell reagieren muß, und wenn das oft passiert, muß er seine Einstellung zum Leben
ändern, oder es passiert naturgemäß sowieso mit ihm.,