Plaudereien Rauchen nein, kiffen ja
@adam
ich bin für eine legalisierung der weichen droge cannabis, weil ein verbot keinen sinn macht.
zitat:
"Hätte jemand unseren ländlichen Vorfahren vor hundert Jahren erzählt, sie hätten ihre Pfeifen mit einem mörderischen Rauschgift gestopft, sie hätten wahrscheinlich schallend gelacht. Es war doch nur der gute alte Hanf, mit dem sich Großvater abends ein bißchen entspannte."
bei harten drogen wie kokain, heroin und crack hört aber bei mir der spaß auf. diese drogen machen beim ersten fix süchtig und absolut abhängig. es ist jedoch totaler quatsch zu sagen, daß cannabis eine einstiegsdroge sei. dies wird sie nur, weil der lokale ILLEGALE dealer auch die anderen drogen in der plastik-tüte trägt.
würde cannabis im garten angebaut, oder kontrolliert in coffee-shops abgegeben, käme man garnicht in kontakt zu harten drogen. mir ist es selbst passiert, daß mir auf der straße cannabis zum kauf angeboten wurde und im selben moment auch ein gratis "probierpäckchen" crack oder koks. DORT LIEGT DAS PROBLEM für die jugend. die haben doch keine ahnung, was sie da mal probieren dürfen und durch die illegalen dealer kommen sie in kontakt mit jedem mist.
p.s.: wahrscheinlich hätte sich folgendes gespräch auch mit vielen von euch entwickeln können, weil sich keiner so richtig mit den drogen auskennt. 1999 saß ich bei einer freundin in Chemnitz am abendbrottisch und irgendwie kamen wir auf dieses thema. da sagte der vater: "die jugend heute! alle verdorben! erst rauchen sie heroin, dann schlucken sie kokain und dann spritzen die sich haschisch!"
ich hab mein essen vor lachen fast über den tisch geprustet.
ich bin für eine legalisierung der weichen droge cannabis, weil ein verbot keinen sinn macht.
zitat:
"Hätte jemand unseren ländlichen Vorfahren vor hundert Jahren erzählt, sie hätten ihre Pfeifen mit einem mörderischen Rauschgift gestopft, sie hätten wahrscheinlich schallend gelacht. Es war doch nur der gute alte Hanf, mit dem sich Großvater abends ein bißchen entspannte."
bei harten drogen wie kokain, heroin und crack hört aber bei mir der spaß auf. diese drogen machen beim ersten fix süchtig und absolut abhängig. es ist jedoch totaler quatsch zu sagen, daß cannabis eine einstiegsdroge sei. dies wird sie nur, weil der lokale ILLEGALE dealer auch die anderen drogen in der plastik-tüte trägt.
würde cannabis im garten angebaut, oder kontrolliert in coffee-shops abgegeben, käme man garnicht in kontakt zu harten drogen. mir ist es selbst passiert, daß mir auf der straße cannabis zum kauf angeboten wurde und im selben moment auch ein gratis "probierpäckchen" crack oder koks. DORT LIEGT DAS PROBLEM für die jugend. die haben doch keine ahnung, was sie da mal probieren dürfen und durch die illegalen dealer kommen sie in kontakt mit jedem mist.
p.s.: wahrscheinlich hätte sich folgendes gespräch auch mit vielen von euch entwickeln können, weil sich keiner so richtig mit den drogen auskennt. 1999 saß ich bei einer freundin in Chemnitz am abendbrottisch und irgendwie kamen wir auf dieses thema. da sagte der vater: "die jugend heute! alle verdorben! erst rauchen sie heroin, dann schlucken sie kokain und dann spritzen die sich haschisch!"
ich hab mein essen vor lachen fast über den tisch geprustet.
...Selbst harte Drogen wie H, Kokain u.ä. sollten entkriminalisiert werden, d.h. das Verbot sollte verschwinden. Der kriminelle Zwischenhandel würde ausgetrocknet, die Sucht finanzierbar, der gefährliche Hintergrund könnte sich auflösen, die Bauern würden legales Geld verdienen und nicht zuletzt wäre die Sucht näher an der Gesellschaft und leichter zu therapieren
wow adam, jetzt ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit wann "die Verbote" fallen, damit eine "freie Entfaltung mündiger Bürger" möglich sein wird, wenn dieses nun auch schon vom "St-Supermann" gefordert wird...
Wäre nur noch die Frage zu klären, wie soll dem "Missbrauch mit seinen vielfältigen Auswirkungen" Einhalt geboten werden...?
gutgelaunt
gutgelaunt,
wenn ich für eine Entkriminalisierung der harten Drogen bin, weiß ich trotzdem um deren Gefährlichkeit. Aber ich weiß auch, was das Verbot bis jetzt gebracht hat. Dutch beschreibt es in seiner obigen Antwort an mich: Kriminelle schieben Jugendlichen das Mistzeug unter, um mit der Sucht richtig "Kasse" zu machen. Wenn es kein Verbot gäbe, gäbe es auch dieses Kasse machen nicht.
Und überhaupt: Wer Suchtmittel unbedingt nehmen will, der wird es tun. Verbot hin oder her.
Und eine Bitte an Dich: Laß das mit dem Supermann! Es ist kein Argument.
--
adam
wenn ich für eine Entkriminalisierung der harten Drogen bin, weiß ich trotzdem um deren Gefährlichkeit. Aber ich weiß auch, was das Verbot bis jetzt gebracht hat. Dutch beschreibt es in seiner obigen Antwort an mich: Kriminelle schieben Jugendlichen das Mistzeug unter, um mit der Sucht richtig "Kasse" zu machen. Wenn es kein Verbot gäbe, gäbe es auch dieses Kasse machen nicht.
Und überhaupt: Wer Suchtmittel unbedingt nehmen will, der wird es tun. Verbot hin oder her.
Und eine Bitte an Dich: Laß das mit dem Supermann! Es ist kein Argument.
--
adam
@dutch,
daß die harten Drogen kein Spaß sind, ist mir schon klar. Der Führerschein mit 17 ist auch kein Spaß und er wird diskutiert. Da ist es wurscht, wieviel Jugendliche sterben. Der Führerschein hat seine Lobby. Bei den harten Drogen muß man das dicke, kriminelle Geschäft, daß damit gemacht wird, unterbinden. Was würde eine Tagesration H kosten, wenn es sie, ohne den kriminellen Zwischenhandel, in der Drogerie zu kaufen gäbe?
--
adam
daß die harten Drogen kein Spaß sind, ist mir schon klar. Der Führerschein mit 17 ist auch kein Spaß und er wird diskutiert. Da ist es wurscht, wieviel Jugendliche sterben. Der Führerschein hat seine Lobby. Bei den harten Drogen muß man das dicke, kriminelle Geschäft, daß damit gemacht wird, unterbinden. Was würde eine Tagesration H kosten, wenn es sie, ohne den kriminellen Zwischenhandel, in der Drogerie zu kaufen gäbe?
--
adam
noch einmal ein zitat:
- das Heilmittel wurde durch die pharmazeutische Industrie vergessen gemacht
- das Papier wird heute unter großem chemischen Einsatz auf Kosten der verschwindenden Wälder hergestellt
- die giftintensive Baumwollherstellung hat die Hanffaser aus unseren Kleiderschränken vertrieben
Man muß sich klarmachen, daß Hanf seit 10.000 Jahren angebaut wird. Die Menschen hatten eine sehr enge Beziehung zum Hanf. Bis vor etwa siebzig Jahren, also quasi gestern. Hanf war einfach eine Pflanze. Die Menschen nutzten sie auf verschiedene Weise: medizinisch, spirituell oder auch im Handwerk.
Hanf war immer da!
Wenn man ihm nur eine Chance geben würde, wäre er überall. Die Tatsachen sprechen für sich: Sovieles läuft schlecht in dieser Gesellschaft und der Art, wie wir leben. Vielleicht wird es Zeit darüber nachzudenken, warum soviele Leute zu Marijuana greifen würden, wenn man sie nur ließe. Die Kontrolle über Hanf ist so streng, daß man für den Anbau eine Lizenz braucht.
Hanf darf derzeit nirgendwo angebaut werden, wo er von der Öffentlichkeit gesehen werden könnte. Was soll das? Gut, man sieht die Pflanze nicht. Aber was bringt das? Nur wer sie entdecken darf, wird merken, wie nützlich sie ist."
- das Heilmittel wurde durch die pharmazeutische Industrie vergessen gemacht
- das Papier wird heute unter großem chemischen Einsatz auf Kosten der verschwindenden Wälder hergestellt
- die giftintensive Baumwollherstellung hat die Hanffaser aus unseren Kleiderschränken vertrieben
Man muß sich klarmachen, daß Hanf seit 10.000 Jahren angebaut wird. Die Menschen hatten eine sehr enge Beziehung zum Hanf. Bis vor etwa siebzig Jahren, also quasi gestern. Hanf war einfach eine Pflanze. Die Menschen nutzten sie auf verschiedene Weise: medizinisch, spirituell oder auch im Handwerk.
Hanf war immer da!
Wenn man ihm nur eine Chance geben würde, wäre er überall. Die Tatsachen sprechen für sich: Sovieles läuft schlecht in dieser Gesellschaft und der Art, wie wir leben. Vielleicht wird es Zeit darüber nachzudenken, warum soviele Leute zu Marijuana greifen würden, wenn man sie nur ließe. Die Kontrolle über Hanf ist so streng, daß man für den Anbau eine Lizenz braucht.
Hanf darf derzeit nirgendwo angebaut werden, wo er von der Öffentlichkeit gesehen werden könnte. Was soll das? Gut, man sieht die Pflanze nicht. Aber was bringt das? Nur wer sie entdecken darf, wird merken, wie nützlich sie ist."
Adam,
vor 2. Weltkrieg gab Morphium frei in Apotheken als Mittel gegen Kopfschmerzen.
vor 2. Weltkrieg gab Morphium frei in Apotheken als Mittel gegen Kopfschmerzen.
@adam
heroin und kokain sind entwicklungen von BAYER und MERCK. ich habe keine informationen über die preise bei der massenproduktion.
zitat: [opiumkonferenz 1924] "Den Deutschen ging es bei dieser Konferenz vor allem darum, Schaden von zwei in Verruf geratenen internationalen Verkaufsrennern des pharmazeutischen Exporthandels abzuwenden: dem Heroin (Bayer) und dem Kokain (Merck). Als sich bei einer endgültigen Abstimmung über Cannabis ein Patt abzeichnete, sicherte der Vertreter Ägyptens den Deutschen zu, keine Importbeschränkungen für Heroin zu erlassen. Deutschland stimmte daraufhin dem Verbot zu..."
heroin und kokain sind entwicklungen von BAYER und MERCK. ich habe keine informationen über die preise bei der massenproduktion.
zitat: [opiumkonferenz 1924] "Den Deutschen ging es bei dieser Konferenz vor allem darum, Schaden von zwei in Verruf geratenen internationalen Verkaufsrennern des pharmazeutischen Exporthandels abzuwenden: dem Heroin (Bayer) und dem Kokain (Merck). Als sich bei einer endgültigen Abstimmung über Cannabis ein Patt abzeichnete, sicherte der Vertreter Ägyptens den Deutschen zu, keine Importbeschränkungen für Heroin zu erlassen. Deutschland stimmte daraufhin dem Verbot zu..."
Du bist ja nun auch wirklich kein Dealer. Denk mal über das Verbot nach. Demokratie war mal verboten und was ist daraus geworden? Bisher ist man dem Problem Rauschgift nicht herr geworden, also müssen neue Wege her und die sehe ich in der Umkehr der bisherigen Maßnahmen.
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adam
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adam
@adam
im gegenteil - ich möchte, daß den dealern das handwerk gelegt wird und das wir unser "kraut" im garten pflanzen dürfen. deshalb noch ein zitat, daß zeigt, wie widersinnig gesetze sein können:
"Im 17. Jahrhundert zahlte der Fürst von Waldeck jedem zehn Taler, der einen Kaffeetrinker anzeigte, und in Lüneburg wurde das Tabakrauchen mit dem Tode bestraft."
im gegenteil - ich möchte, daß den dealern das handwerk gelegt wird und das wir unser "kraut" im garten pflanzen dürfen. deshalb noch ein zitat, daß zeigt, wie widersinnig gesetze sein können:
"Im 17. Jahrhundert zahlte der Fürst von Waldeck jedem zehn Taler, der einen Kaffeetrinker anzeigte, und in Lüneburg wurde das Tabakrauchen mit dem Tode bestraft."
Dann laß uns unser Haupt für heute Nacht unter das Schafott legen. Vielleicht denkt ein abbener Kopp ja besser
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adam
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adam