Plaudereien "Das Leben ist (k)ein Ponyhof" II
Na ja, zuerst dachte ich, ach herje, die bedienen die alten Klischees, aber dann kamen ja doch noch ein paar Wolfsexperten zu Worte.
Es war eine recht gute Mischung aus für und wider. Verstehen kann ich beide Seiten irgendwie, jedenfalls die gemäßigten.
Die Angst der Eltern bei dem Waldkindergarten ist nachvollziehbar. Hier wirkt unterschwellig das Märchen von Rotkäppchen und dem bösen Wolf. So etwas ist aus den Köpfen schwer wieder rauszukriegen.
Besonders auffällige Exemplare, die nächtens viele Nutztiere auf Privatgelände reißen, ohne sie zu fressen, sollte man vielleicht wirklich aus der Population nehmen.
Eine staatliche Anerkennung von Herdenschutzhunden muss her. Es ist lächerlich, dass dem Tierhalter so ein genormter, dürrer Elektrozaun bezahlt wird, aber nicht die Anschaffung der Herdenschutzhunde.
Für den Wolfskiller habe ich keinerlei Verständnis und ich hoffe, er wird sehr bald gefasst.
Es ist noch sehr viel Aufklärungsarbeit nötig.
LG,
woelfin
Es war eine recht gute Mischung aus für und wider. Verstehen kann ich beide Seiten irgendwie, jedenfalls die gemäßigten.
Die Angst der Eltern bei dem Waldkindergarten ist nachvollziehbar. Hier wirkt unterschwellig das Märchen von Rotkäppchen und dem bösen Wolf. So etwas ist aus den Köpfen schwer wieder rauszukriegen.
Besonders auffällige Exemplare, die nächtens viele Nutztiere auf Privatgelände reißen, ohne sie zu fressen, sollte man vielleicht wirklich aus der Population nehmen.
Eine staatliche Anerkennung von Herdenschutzhunden muss her. Es ist lächerlich, dass dem Tierhalter so ein genormter, dürrer Elektrozaun bezahlt wird, aber nicht die Anschaffung der Herdenschutzhunde.
Für den Wolfskiller habe ich keinerlei Verständnis und ich hoffe, er wird sehr bald gefasst.
Es ist noch sehr viel Aufklärungsarbeit nötig.
LG,
woelfin
Das mit den Herdenschutzhunden ist leichter gesagt als getan;
denn sind sie erst mal in ihrem Wahn;
können diese nicht unterscheiden ob Wolf oder Hund;
denn sie wollen dann beides meiden;
d.h. liebe Wölfin wenn du mit deinem Finn an einer Schafherde vorbeigehen würdest, die bewacht würde von einem "Herdenschutzhund", statt wie üblich von einem "Hütehund", dann wäre es um deinen lieben Finn bald geschehen;
und du würdest es ganz anders sehen;
diese Weisheit ist nicht auf meinem Mist gewachsen;
sondern das hat kürzlich ein Schäfer verraten;
wo es ebenfalls um das Für und Wider der Wölfe ging;
m.E. ist es doch ganz klar;
solang der Wolf bei uns sich wieder ansiedelt in so geringer Schar;
sollte er leben dürfen in unserem schönen Land;
und von Herden abgehalten werden mit einem Elektroband;
normaler Weise ist der Wolf ein scheues Tier;
und frisst nicht aus lauter Gier;
sondern eigentlich wie jedes wild lebende Tier;
nur dann wenn er Hunger hat;
und da müsste es doch möglich sein;
die Herden zu schützen mit technischen Mitteln;
ohne die ganze Population abzuschießen!
denn sind sie erst mal in ihrem Wahn;
können diese nicht unterscheiden ob Wolf oder Hund;
denn sie wollen dann beides meiden;
d.h. liebe Wölfin wenn du mit deinem Finn an einer Schafherde vorbeigehen würdest, die bewacht würde von einem "Herdenschutzhund", statt wie üblich von einem "Hütehund", dann wäre es um deinen lieben Finn bald geschehen;
und du würdest es ganz anders sehen;
diese Weisheit ist nicht auf meinem Mist gewachsen;
sondern das hat kürzlich ein Schäfer verraten;
wo es ebenfalls um das Für und Wider der Wölfe ging;
m.E. ist es doch ganz klar;
solang der Wolf bei uns sich wieder ansiedelt in so geringer Schar;
sollte er leben dürfen in unserem schönen Land;
und von Herden abgehalten werden mit einem Elektroband;
normaler Weise ist der Wolf ein scheues Tier;
und frisst nicht aus lauter Gier;
sondern eigentlich wie jedes wild lebende Tier;
nur dann wenn er Hunger hat;
und da müsste es doch möglich sein;
die Herden zu schützen mit technischen Mitteln;
ohne die ganze Population abzuschießen!
Herdenschutzhunde greifen nicht an, sie vertreiben die Eindringlinge lediglich und das auch nur, solange die Schafe, die sie beschützen sollen, gefährdet sind. So wurde das gestern in der Sendung erklärt.
Ich könnte also getrost mit Finn außerhalb einer eingezäunten Schafherde mit Schutzhunden vorbei gehen, da würde nichts passieren.
Erst wenn Finn im Gelände der Schafe wäre und eines jagen wollte, dann würden die Schutzhunde ihn vertreiben und nur vertreiben, nicht beißen oder gar töten.
LG,
woelfin
Ich könnte also getrost mit Finn außerhalb einer eingezäunten Schafherde mit Schutzhunden vorbei gehen, da würde nichts passieren.
Erst wenn Finn im Gelände der Schafe wäre und eines jagen wollte, dann würden die Schutzhunde ihn vertreiben und nur vertreiben, nicht beißen oder gar töten.
LG,
woelfin
Was ich noch zu schreiben vergaß. Wenn hier bei uns Schafe auf den Wiesen sind, dann mache ich um diese Herden beim Gassigehen mit Finn einen großen Bogen, denn die ganz normalen Hütehunde, meist Bordercollies reagieren extrem aggressiv auf fremde Hunde. Denen würde ich duchaus zutrauen, dass sie Finn angreifen und schwer verletzen würden, nicht aber den Herdenschutzhunden. Die sind zum Schutz der Herde durch Vertreiben der Angreifer trainiert und nicht zum Töten von Angreifern.
LG,
woelfin
LG,
woelfin
Re: "Das Leben ist (k)ein Ponyhof" II
Nicht schlecht fand ich die Idee mit den Eseln, die sich also auch von einer ganz anderen Seite zeigen können, wenn sie es mit einem Wolf zu tun haben: sie kloppen ihm mit den Hinterhufen solange auf den Kopf, bis er abhaut - sofern er es noch kann.
Aber klar, wenn eine ganze Wolfsmeute angreift, ist der Esel genauso aufgeschmissen wie ein Wachhund. Trotzdem fand ich die Idee nicht schlecht.
Natürlich können wir aus der Ferne kaum wirklich abschätzen, wie das Zusammenleben zwischen Wolf und Mensch wirklich funktionieren soll. Mir wäre es nicht gerade wohl, wenn ich bei einem Spaziergang durch den Wald mit Wölfen rechnen müsste - auch wenn man sie noch so scheu schildert. Das ist schon ein schwieriges und natürlich auch von Ängsten belegtes Thema.
Aber klar, wenn eine ganze Wolfsmeute angreift, ist der Esel genauso aufgeschmissen wie ein Wachhund. Trotzdem fand ich die Idee nicht schlecht.
Natürlich können wir aus der Ferne kaum wirklich abschätzen, wie das Zusammenleben zwischen Wolf und Mensch wirklich funktionieren soll. Mir wäre es nicht gerade wohl, wenn ich bei einem Spaziergang durch den Wald mit Wölfen rechnen müsste - auch wenn man sie noch so scheu schildert. Das ist schon ein schwieriges und natürlich auch von Ängsten belegtes Thema.
Re: "Das Leben ist (k)ein Ponyhof" II
Fein, ihr habt mir was übrig gelassen,
ich nehme nur ein, zwei ,drei Törtchen und lass euch die Tassen.
Die Wölfe sind inzwischen wohl vertrieben,
aber aus der Ferne werden wir sie weiter lieben.
An die „kühle“ Sonne muss ich mich erst noch gewöhnen,
aber brennendes Holz im Kamin wird mich versöhnen.
Noch immer tragen die Bäume hier ihr sattes Grün,
aber ich denke, das wird sich auch bald verzieh’n.
Nur die Silberfäden sind nicht zu übersehen,
der Altweibersommer ist da und wird auch bald wieder gehen.
Und die Trauben hängen noch in vollem Saft,
das gibt dem Wein die letzte Stärke und Kraft.
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Weinkultur im Schaffhauserland
ich nehme nur ein, zwei ,drei Törtchen und lass euch die Tassen.
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Die Wölfe sind inzwischen wohl vertrieben,
aber aus der Ferne werden wir sie weiter lieben.
An die „kühle“ Sonne muss ich mich erst noch gewöhnen,
aber brennendes Holz im Kamin wird mich versöhnen.
Noch immer tragen die Bäume hier ihr sattes Grün,
aber ich denke, das wird sich auch bald verzieh’n.
Nur die Silberfäden sind nicht zu übersehen,
der Altweibersommer ist da und wird auch bald wieder gehen.
Und die Trauben hängen noch in vollem Saft,
das gibt dem Wein die letzte Stärke und Kraft.
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Weinkultur im Schaffhauserland
Also eins kannn ek euch sagen
begegnet nie im Walde ner Wildschweinbache mit Jungen.
Datt habe ich so vor einigen Wochen erlebt...
als ich mal Zeit hatte und mit meinem Schrittzähler Pilze suchte .
denkt so.. sternchen
begegnet nie im Walde ner Wildschweinbache mit Jungen.
Datt habe ich so vor einigen Wochen erlebt...
als ich mal Zeit hatte und mit meinem Schrittzähler Pilze suchte .
denkt so.. sternchen
Re: "Das Leben ist (k)ein Ponyhof" II
Sternchen, an wem eine Wildsauhorde vorüberzieht,
tut gut daran, wenn er ganz schnell flieht.
Die stampfen dich glatt in den Boden rein,
wenn du Glück hast, siehst du nachher nur aus wie Schwein.
Ein Wildschwein aber dann auf dem Teller,
da leuchten Deine Augen schon viel heller.
Der Keiler wird besser gut gebeizt,
damit das „Aroma“ nicht Deine Nase reizt.
Jetzt reizen mich allerdings nur noch meine Kissen,
ich werde mich jetzt fix mit einem gute-Nacht-Gruß verp…. erabschieden
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Luchs
tut gut daran, wenn er ganz schnell flieht.
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Die stampfen dich glatt in den Boden rein,
wenn du Glück hast, siehst du nachher nur aus wie Schwein.
Ein Wildschwein aber dann auf dem Teller,
da leuchten Deine Augen schon viel heller.
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Der Keiler wird besser gut gebeizt,
damit das „Aroma“ nicht Deine Nase reizt.
Jetzt reizen mich allerdings nur noch meine Kissen,
ich werde mich jetzt fix mit einem gute-Nacht-Gruß verp…. erabschieden
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Luchs
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