Innenpolitik Ungeniert: käufliche Politik
Wie recht Sie haben,ich meinte mit der Peitsche schnalzen.
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Re: Ungeniert: käufliche Politik
geschrieben von ehemaliges Mitglied
Wenn die eigene Partei Claudia Roth nicht mehr ernst nimmt, sollten Sie das auch nicht tun. Die GRÜNEN haben ihre Unschuld längst verloren. Eine "normale Partei," die vielleicht schon jetzt mit der CDU in eine Koalition gehen könnte. Ist leider so.
Vermute mal, dass ihr das Auto zur Verfügung gestellt wird, wie den anderen "Größen" auch- Früher Metrcedes, heute BMW. Audi sitzt in Lauerstellung. Die schenken ihre Autos lieber Fußball-Jungmillionären, die ihren Wagen auch gut selbst bezahlen könnten.
Vermute mal, dass ihr das Auto zur Verfügung gestellt wird, wie den anderen "Größen" auch- Früher Metrcedes, heute BMW. Audi sitzt in Lauerstellung. Die schenken ihre Autos lieber Fußball-Jungmillionären, die ihren Wagen auch gut selbst bezahlen könnten.
Warum krallt Ihr euch eigentlich an der Autobranche so fest, es gibt doch noch genügend andere Beispiele, wie z.B. die 1,1 Millionenspende der Substantia AG ( Hotelkette Möwenpick ) an die FDP zwischen 2008 und 2009 wegen Senkung der Mehrwertsteuer für Hotels, ich denke da ist die Einflußnahme des Geldes auf die Politik doch klar wie Klärchen's Kloßbrühe! Oder die Spenden der Chemie-Industrie, wenn schon für uns Verbraucher bedenklich hohe Schadstoffgrenzen in Lebensmitteln, Farben, Hölzern, Kunststoffartikeln und sonstigen Chemieartikeln, von " der Politik " abgesegnet werden!
Das alles gehört auch zur gekauften Politik!
Edita
Das alles gehört auch zur gekauften Politik!
Edita
Adam,
Du solltest Dich wegen Deiner schnoddrigen und unangebrachten Antwort schämen, sowie sich die Familie Quandt schämen sollte, dass sie es nicht für nötig hält, aus der Vergangenheit ihrer Familie zu lernen, sondern wieder, wie ihre Vorgänger, mit großzügigen Spenden
versuchen, zu ihrem Vorteil, Einfluß und Macht zu erhalten.
Das Video „Das Schweigen der Familie Quandt“ ist sehr aufschlußreich und zeigt, wie skrupellos gehandelt wurde.
Es zeigt, dass Macht und Eigennutz vor Recht steht, und dass der Mensch, der diese Macht nicht hat, der Willkür ausgesetzt bleibt.
Sarahkatja
Wofür soll ich mich schämen sarahkatja?
Dafür, daß ich nachfrage, was nun geschehen soll und auf Folgen hinweise, wenn anders gehandelt wird? Oder dafür, daß ich mich darüber amüsiere, wie vom eigentlichen Thema abgelenkt wird?
Gerne bin ich bereit, an anderer Stelle über die Familie Quandt und deren Vermögen zu diskutieren, über deren Vergangenheit oder auch über drängelnde Autofahrer in der Spielstrasse und in welchen Autos sie bevorzugt sitzen.
Aber hier hat Karl die Frage der Käuflichkeit von Politik an einem ganz bestimmten Beispiel angesprochen und ich habe für dieses Beispiel gefragt, wo denn die Politik käuflich gewesen sei, weil doch die Politik auch ohne die Spende so gehandelt hätte, wie sie gehandelt hat?
Immerhin geht es um die strafbaren Delikte Bestechung und Bestechlichkeit und dem gegenüber um Beleidigung und Verleumdung. Es geht auch um "gefühlte" Rechtsempfindung und wie weit sie vertretbar ist. Vom Gefühl her kann jeder Eigentumswechsel als Bestechung gewertet werden.
Auch wenn ich nur Brötchen beim Bäcker kaufe, kann mir jemand vorwerfen, daß ich einem Kind das Essen wegnehme, weil ich durch den Kauf den Preis überboten habe, den sich dessen Eltern leisten könnten. Außerdem war mein Opa bei der SA und ohne den wäre ich gar nicht vorhanden, um das arme Kind derart zu schädigen.
Bleiben wir doch bei der Sache.
--
adam
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Re: Ungeniert: käufliche Politik
geschrieben von ehemaliges Mitglied
SPON
19.10.2013
Industrielle im Nationalsozialismus: "Zwischen Oetker und das Regime passte kein Blatt Papier"
Die Braunen und das Backpulver - der Historiker Andreas Wirsching erforscht im Auftrag der Familie die NS-Vergangenheit der Industriellen-Dynastie. Sein Fazit: Die Oetkers haben sich an Arisierungen bereichert, privat wie geschäftlich.
Von Florian Diekmann -> http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/oetker-im-nationalsozialismus-interview-mit-historiker-wirsching-a-928644.html
deutschland ist bekannt für unheilige allianzen.
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w.
So ist es Wolfgang.
Bereits 1932 finanzierte Krupp die Arbeitsstelle Schacht, welche ein Wirtschaftsprogramm für die Nazis entwarf. Beim Geheimtreffen vom 20. Februar 1933 von Industriellen mit Hitler, bei dem eine Wahlkampfhilfe von 3 Millionen Reichsmark für die NSDAP zugesagt wurde, war er unter den Teilnehmern. 1933 wurde er dann Kuratoriumsvorsitzender der Adolf-Hitler-Spende der deutschen Wirtschaft und 1937 Wehrwirtschaftsführer. 1940 verlieh ihm Hitler das Goldene Parteiabzeichen der NSDAP. Zugleich setzten die Nationalsozialisten Krupp von Bohlen und Halbach und die Krupp AG zu propagandistischen Zwecken ein. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs nahm das Unternehmen durch die erhebliche Nachfrage nach seinen Rüstungsprodukten einen weiteren rasanten Aufschwung. Neben den regulären Beschäftigten wurden bei der Krupp AG zwischen 1940 und 1945 ca. 100.000 Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge eingesetzt. Der Buchwert des Krupp-Konzerns stieg, ohne die Fabriken in den besetzten Gebieten, von 75.962.000 Reichsmark im Oktober 1933 auf 237.316.093 Reichsmark im Oktober 1943.[1] 1943 notierte Ulrich von Hassell in seinem Tagebuch: „Der Generaldirektor Loeser [Direktor bei Krupp], ein kluger klarblickender Mann, erzählte neulich bei Popitz, die führenden Leute, an der Spitze natürlich der servile Krupp-Bohlen und der kaltschnäuzig egoistische Zangen ständen beide Hitler, weil sie glaubten, auf diese Weise gut zu verdienen und die Arbeiter an der Leine zu halten.“[2] Am 20. April 1942 schenkte Krupp Hitler den ersten produzierten Tiger-Panzer, den Hitler als „sein schönstes Geburtstagsgeschenk“ würdigte.[3] Nach einer Reihe von Schlaganfällen übertrug Krupp von Bohlen und Halbach Ende 1943 die Leitung des Unternehmens seinem ältesten Sohn Alfried und zog sich auf das Gut der Familie im österreichischen Schloss Blühnbach zurück. In diesem Zusammenhang erließ Hitler, auf Betreiben Krupps, die sogenannte „Lex Krupp“, die Krupp rund 400 Millionen Reichsmark ersparte.
Im Grunde genommen müsste man die gesamte deutsche Wirtschaft zerschlagen. BMW verwendet sicher auch heute noch Krupp-Stahl und die Arbeiter Dr. Oetkers Backpulver, was untragbare Vorteile bringt, weil sie ohne die Nazis nicht denkbar sind. Der Morgenthauplan wäre ideal gewesen.
--
adam
Bereits 1932 finanzierte Krupp die Arbeitsstelle Schacht, welche ein Wirtschaftsprogramm für die Nazis entwarf. Beim Geheimtreffen vom 20. Februar 1933 von Industriellen mit Hitler, bei dem eine Wahlkampfhilfe von 3 Millionen Reichsmark für die NSDAP zugesagt wurde, war er unter den Teilnehmern. 1933 wurde er dann Kuratoriumsvorsitzender der Adolf-Hitler-Spende der deutschen Wirtschaft und 1937 Wehrwirtschaftsführer. 1940 verlieh ihm Hitler das Goldene Parteiabzeichen der NSDAP. Zugleich setzten die Nationalsozialisten Krupp von Bohlen und Halbach und die Krupp AG zu propagandistischen Zwecken ein. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs nahm das Unternehmen durch die erhebliche Nachfrage nach seinen Rüstungsprodukten einen weiteren rasanten Aufschwung. Neben den regulären Beschäftigten wurden bei der Krupp AG zwischen 1940 und 1945 ca. 100.000 Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge eingesetzt. Der Buchwert des Krupp-Konzerns stieg, ohne die Fabriken in den besetzten Gebieten, von 75.962.000 Reichsmark im Oktober 1933 auf 237.316.093 Reichsmark im Oktober 1943.[1] 1943 notierte Ulrich von Hassell in seinem Tagebuch: „Der Generaldirektor Loeser [Direktor bei Krupp], ein kluger klarblickender Mann, erzählte neulich bei Popitz, die führenden Leute, an der Spitze natürlich der servile Krupp-Bohlen und der kaltschnäuzig egoistische Zangen ständen beide Hitler, weil sie glaubten, auf diese Weise gut zu verdienen und die Arbeiter an der Leine zu halten.“[2] Am 20. April 1942 schenkte Krupp Hitler den ersten produzierten Tiger-Panzer, den Hitler als „sein schönstes Geburtstagsgeschenk“ würdigte.[3] Nach einer Reihe von Schlaganfällen übertrug Krupp von Bohlen und Halbach Ende 1943 die Leitung des Unternehmens seinem ältesten Sohn Alfried und zog sich auf das Gut der Familie im österreichischen Schloss Blühnbach zurück. In diesem Zusammenhang erließ Hitler, auf Betreiben Krupps, die sogenannte „Lex Krupp“, die Krupp rund 400 Millionen Reichsmark ersparte.
Im Grunde genommen müsste man die gesamte deutsche Wirtschaft zerschlagen. BMW verwendet sicher auch heute noch Krupp-Stahl und die Arbeiter Dr. Oetkers Backpulver, was untragbare Vorteile bringt, weil sie ohne die Nazis nicht denkbar sind. Der Morgenthauplan wäre ideal gewesen.
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adam
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Re: Ungeniert: käufliche Politik
geschrieben von ehemaliges Mitglied
auch die jasager gibt es wieder.
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w.
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w.
Natürlich wolfgang.
Wenn man sich nicht zu Dir auf den Ast setzt, den Du absägen willst, geht es sofort ins Persönliche. Argumentieren ist Dir fremd.
--
adam
Wenn man sich nicht zu Dir auf den Ast setzt, den Du absägen willst, geht es sofort ins Persönliche. Argumentieren ist Dir fremd.
--
adam
Aber was soll denn nun passieren? Die CDU gibt die Spende zurück, die Abgasnorm wird runter gesetzt, BMW stellt die Produktion der großen Reihe ein und kündigt ein paar tausend Arbeitern?
adam
Bravo Adam - die pauschale Verurteilung der doch wohl den meisten Senioren in diesem Forum völlig unbekannten FAmilie Quandt, zeigt mal wieder, dass diese Senioren auch nur unzureichend informiert sind.
Die Familie Quandt besitzt an BMW ein Aktienpaket von ca 47%, also keinesfalls die "absolute Mehrheit". Sie (die Familie) richten längst ihr Augenmerk auf andere Segmente, so z.B. auf die sehr erfolgreiche SGL Carbon. Vermutlich weiss auch die Familie Quandt besser als viele, dass die grosse Zeit der Autos vorbei ist - und die BMW`s der "grossen Reihe" werden grossenteils exportiert in Länder, wo Menschen dies noch wollen. Einige davon fahren natürlich auch in der Heimat von BMW rum.
Ich denke auch, wer von den Senioren, die dies anprangern, sagt es den Arbeitern bei BMW, dass diese künftig ihre Jobs verlieren können, weil BMW auswandert in Länder, wo man ihnen aufgeschlossener gegenübersteht? Sind die gleichen Senioren dann auch bereit, einen Teil ihrer Rente für diese arbeitslosen BMW-Mitarbeiter zu spenden? Fragen über Fragen.... Olga
Wie adam schon mal schrieb würde diese von den lobbyisten der konkurenten der deutschen autoindustrie inszenierte norm nicht nur bmw, auch mercedes, audi und auch vw mit dem phäton treffen.
Der phäton, in dresden produziert, wird zu 70% allein nach china exportiert.
Die sind dort ganz verrückt danach und interessieren sich den dreck für eine eu abgasnorm.
Sollten die autobauer in dresden mal lesen, was hier teilweise geschrieben wird, hoffe ich, daß keiner keiner der normfreunde hier adresse oder telefonnummer kenntlich gemacht hat.
Der phäton, in dresden produziert, wird zu 70% allein nach china exportiert.
Die sind dort ganz verrückt danach und interessieren sich den dreck für eine eu abgasnorm.
Sollten die autobauer in dresden mal lesen, was hier teilweise geschrieben wird, hoffe ich, daß keiner keiner der normfreunde hier adresse oder telefonnummer kenntlich gemacht hat.