Innenpolitik Ist die Linke nicht regierungsfähig ?
Nein - ist sie nicht -auf gar keinen Fall!
" Diese arme Putzfrau " von gestern abend im " Klartext ", die wohl von der Linken den Auftrag hatte Frau Merkel abzukochen, was wohl auch ein bißchen gelungen ist, die Titel in den Zeitungen gehen in die Richtung, beweisen es!
Die Sueddeutsche, Zitat :
"Petra Vogel lässt Merkel schwimmen
Dass es nicht mehr viel zu lachen gibt, liegt auch an Menschen wie Petra Vogel aus Bochum. Sie wird in einem Einspieler vorgestellt. Vogel ist als Putzkraft in einem Krankenhaus angestellt und verdient beschämend wenig Geld. Als Betriebsrätin ist sie allerdings derzeit in der Regel vom Reinigungsdienst freigestellt. In fünfeinhalb Jahren erwartet sie eine 656-Euro-Rente. Davon allein wird sie kaum leben können. "Wasser und Brot und feddich", sagt sie in dem Film."
Wie eine Putzfrau Merkel sprachlos macht
Am 29.04.2016 kann man, nach einer Illner-Talkshow am Vortag, in der Berliner Morgenpost folgenden Artikel lesen, Zitat:
"• Die Angst bei den Älteren ist schon da: Reinigungskraft Petra Vogel (57) aus Bochum ist eine von denen, die wohl nicht länger wird arbeiten können: "Sie haben in dem Beruf Rücken, sie haben Knie, es geht alles kaputt." 730 Euro Rente habe sie nach 41 Jahren Berufstätigkeit zu erwarten, in die Betriebsrente zahlt sie nicht mehr ein, weil das Geld angerechnet würde auf die Grundsicherung. Sie sagte: "Ich freue mich nicht auf die Rente. Am sozialen und kulturellen Leben in Deutschland werde ich nicht mehr teilhaben können." Und im Krankenhaus gehe es vielen wie ihr: "Wir Älteren haben alle Angst vor dem Rentenalter."
Rententalk bei Illner
Diese Frau ist aufgrund ihrer Arbeit als Betriebsrätin, sie ist als solche von Putzarbeiten auch freigestellt, und als aktives Mitglied der Linken auch ein Medienprofi, hat den Armutsrentnern gestern mit ihrem frechen Auftritt und dem ihrer Kollegin hinter ihr, einen Bärendienst erwiesen!
Edita
Immerhin wurde auf die prekäre Situation vieler Rentner aufmerksam gemacht. Hier im ST schreiben überwiegend die selbstzufrieden wohlhabenden Rentner wie Olga. So bekommen die Rentner denen es wirklich dreckig geht keine Stimme in diesem Forum?
Wer um das tägliche Überleben kämpfen muss, hat wohl weder einen Laptop noch die Zeit, um sich daran zu setzen.
Denn die einen sind im Dunkeln
Und die andern sind im Licht.
Und man siehet die im Lichte
Die im Dunkeln sieht man nicht.
Bertolt Brecht; Dreigroschenoper
Immerhin wurde auf die prekäre Situation vieler Rentner aufmerksam gemacht. Hier im ST schreiben überwiegend die selbstzufrieden wohlhabenden Rentner wie Olga. So bekommen die Rentner denen es wirklich dreckig geht keine Stimme in diesem Forum?Sehe ich nicht so - lieber Dutch, am Schluß der Sendung sieht man, wie die Kanzlerin zu der Vogel geht und sich echt noch mal mit ihr unterhalten will, da wußte schon die halbe Welt, daß die Frau nur zum Stimmung machen eingeladen war, nur im Studio wußte es außer den Beteiligten niemand,
eine Verarschung der Kanzlerin wie es billiger nimmer geht, und dann fragen sich die Leut noch, warum sie immer so " reserviert " und unnahbar sei!?
Edita
Na dann stell ich mal paar Sachen ein von der Münchner Tafel, die zumindest ein wenig zeigt, es für diejenigen gedacht, die sowas nicht ahnen, was da los ist:
http://www.muenchner-tafel.de/taetigkeitsbericht
Auszüge daraus:
"Seit nunmehr 23 Jahren versorgt die Münchner Tafel bedürftige Bürger dieser Stadt mit Lebensmitteln. Im Laufe der Jahre stiegen sowohl die Anforderungen in qualitativer und quantitativer Hinsicht, als auch die Menge der verteilten Lebensmittel und der versorgten Mitbürger.
Inzwischen versorgen wir wöchentlich mehr als 20.000 Bürger mit mehr als 6 Millionen kg einwandfreier Lebensmittel jährlich. Da bei der Behandlung dieser Lebensmittel an uns die gleichen Anforderungen gestellt werden wie an den Lebensmittelhandel, ist die Münchner Tafel damit inzwischen zu einem der größten „Lebensmittelhändler“ der Stadt avanciert und benötigt zur Erfüllung ihrer Aufgaben einen organisatorischen Rahmen, der dem eines größeren Mittelbetriebes gleicht.
weiter:
Während in der Anfangszeit der Großteil der benötigten Lebensmittel bei den Händlern am Großmarkt eingesammelt werden konnte, müssen wir inzwischen mit mehr als 290 Lebensmittelfilialen und rund 170 Sachspendern Kontakte aufrecht erhalten und wöchentlich rund 700 Abholvorgänge organisieren.
und:
Über 650 ehrenamtliche Mitarbeiter und durchschnittlich rund 50 andere Mitarbeiter ermöglichen dies. Dabei sind von diesen 50 anderen Mitarbeitern nur 10 fest angestellt ...."
etc.
Ein Staat, der sowas nötig hat, erfüllt seine Aufgabe, für das Wohl der Bürger zu sorgen, mangelhaft, Note 5.
Ich muß nun noch ergänzen, dass ich in der Wahl der Linke keine Hoffnung sehe, dass sich sowas gravierend ändern würde. Da würden höchstens noch mehr Menschen ärmer werden, eine denkwürdige "Solidarität" wäre das.
Solange das nicht eine Mehrheit ist die Wahlen beeinflussen kann, interessiert das nur die viel belachten und verunglimpften „Gutmenschen“.
Pippa
Edita
Nein Edita, die meisten armen Leute schämen sich.
Pippa
Meine Antwort bezog sich nur auf die Sätze von dutch, allgemein, nicht auf Frey und Konsorten.
Nein Edita, die meisten armen Leute schämen sich.Ja Pippa - die meisten - aber eben nicht alle! Ein Versuch wäre es jedenfalls wert gewesen!
Pippa
Edita