Innenpolitik Der Arabische frühling in Deutschland
Re: Der Arabische frühling in Deutschland
- Zitat Adam -
"Die freie Gesellschaft ist ein Produkt der Meinungsfreiheit. Deshalb ist die Meinungsfreiheit auch der erste Angriffspunkt von ideologischen/religiösen Feinden des freiheitlichen Rechtsstaates, weswegen sie mit Klauen und Zähnen verteidigt werden muß. "
Wir gehen in dieser Aussage konform, Adam.
Wahrscheinlich habe ich es mißverständlich ausgedrückt
in meinem Beitrag.
M.
"Die freie Gesellschaft ist ein Produkt der Meinungsfreiheit. Deshalb ist die Meinungsfreiheit auch der erste Angriffspunkt von ideologischen/religiösen Feinden des freiheitlichen Rechtsstaates, weswegen sie mit Klauen und Zähnen verteidigt werden muß. "
Wir gehen in dieser Aussage konform, Adam.
Wahrscheinlich habe ich es mißverständlich ausgedrückt
in meinem Beitrag.
M.
Re: Der Arabische frühling in Deutschland
Mareike, wenn Religionen drohen, zur Ideologie zu werden, ist meistens Gefahr im Verzug. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben.
M.
M.
Ich meinte es andersherum: Wenn wir unsere Meinungsfreiheit mit Klauen und Zähnen verteidigen, sogar wenn es solche aufhetzende "Meinungsbekundigungen" betrifft, dann ist das mMn Ideologie und nicht von der Vernunft gesteuert.
Mareike
Mareike
1993 prägte der US-Politikwissenschaftler Samuel P. Huntingto
den Begriff «The Clash of Civilizations», der Kampf der Kulturen,
mit dem er die Debatte um die Beziehung zwischen dem christlich
geprägten Westen und dem Islam vorausschauend umriss.
Huntington sagte in seinem gleichnamigen Buch voraus,
dass es nach dem Ende des Kalten Krieges die kulturellen
Unterschiede sein würden, die weltweite Konflikte auslösen.
Und er hatte Recht !!
Aber Vorsicht, Islam heisst nicht automatisch Islamismus.
Und so finden die grössten Konflikte zwischen den Kulturen
nicht in Form von Terroranschlägen statt, sondern in unserem
Alltag. In Europa ist der Islam die am schnellsten
wachsende Religion. Vor allem die zunehmende Migration
aus islamischen Ländern – ausgelöst durch Armut und die
hohe Arbeitslosigkeit vor allem junger Menschen –
führt dazu, dass immer mehr Muslime und Musliminnen in der
westlichen Welt leben. Das sorgt für kulturelle Konflikte.
Und nun noch dieser Film !?
Der Vorsitzende des Obersten Rates der Religionsgelehrten
und Gross-Mufti von Saudi-Arabien, Scheich Abdulasis bin
Abdullah al-Scheich, mahnte die Muslime, sich nicht aus
Wut dazu verleiten zu lassen, unschuldige Menschen zu
töten und öffentliche Einrichtungen anzugreifen.
Wer seinem Zorn nachgäbe, mache sich letztlich nur zum
Erfüllungsgehilfen der Urheber des Mohammed-Films,
erklärte er.
Ich verstehe nicht, dass dieser Film nicht verboten wird,
wenn doch dem Verursacher (mit krimineller Vergangenheit)
in den USA für 5 Jahre der Internetzugang verboten wurde.
Das zeigt doch, dass die Meinungsfreiheit ihre Grenzen
hat (auch in den USA). Und m.M.n. hat sie die in diesem Fall
haushoch überschritten. Auch Frau Merkel äusserte sich in
den Nachrichten, dass mit diesem Film die Meinungs- und
Pressefreiheit überschritten worden sei.
Wenn Ethik, Respekt vor dem Nächsten, Anstand
und Empathie die Grundpfeiler in einer Gesellschaft
wären, wäre dies alles gar nicht möglich.
Leider ist dem bei weitem nicht so.
Aber träumen darf man ja noch !?
hisun
.*.
.
den Begriff «The Clash of Civilizations», der Kampf der Kulturen,
mit dem er die Debatte um die Beziehung zwischen dem christlich
geprägten Westen und dem Islam vorausschauend umriss.
Huntington sagte in seinem gleichnamigen Buch voraus,
dass es nach dem Ende des Kalten Krieges die kulturellen
Unterschiede sein würden, die weltweite Konflikte auslösen.
Und er hatte Recht !!
Aber Vorsicht, Islam heisst nicht automatisch Islamismus.
Und so finden die grössten Konflikte zwischen den Kulturen
nicht in Form von Terroranschlägen statt, sondern in unserem
Alltag. In Europa ist der Islam die am schnellsten
wachsende Religion. Vor allem die zunehmende Migration
aus islamischen Ländern – ausgelöst durch Armut und die
hohe Arbeitslosigkeit vor allem junger Menschen –
führt dazu, dass immer mehr Muslime und Musliminnen in der
westlichen Welt leben. Das sorgt für kulturelle Konflikte.
Und nun noch dieser Film !?
Der Vorsitzende des Obersten Rates der Religionsgelehrten
und Gross-Mufti von Saudi-Arabien, Scheich Abdulasis bin
Abdullah al-Scheich, mahnte die Muslime, sich nicht aus
Wut dazu verleiten zu lassen, unschuldige Menschen zu
töten und öffentliche Einrichtungen anzugreifen.
Wer seinem Zorn nachgäbe, mache sich letztlich nur zum
Erfüllungsgehilfen der Urheber des Mohammed-Films,
erklärte er.
Ich verstehe nicht, dass dieser Film nicht verboten wird,
wenn doch dem Verursacher (mit krimineller Vergangenheit)
in den USA für 5 Jahre der Internetzugang verboten wurde.
Das zeigt doch, dass die Meinungsfreiheit ihre Grenzen
hat (auch in den USA). Und m.M.n. hat sie die in diesem Fall
haushoch überschritten. Auch Frau Merkel äusserte sich in
den Nachrichten, dass mit diesem Film die Meinungs- und
Pressefreiheit überschritten worden sei.
Wenn Ethik, Respekt vor dem Nächsten, Anstand
und Empathie die Grundpfeiler in einer Gesellschaft
wären, wäre dies alles gar nicht möglich.
Leider ist dem bei weitem nicht so.
Aber träumen darf man ja noch !?
hisun
.*.
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Wenn Ethik, Respekt vor dem Nächsten, Anstand
und Empathie die Grundpfeiler in einer Gesellschaft
wären, wäre dies alles gar nicht möglich.
da hast du zweifellos recht ... liebe hisun ...
nur würde auch die "gesellschaftsformation" eine andere sein müssen ...
um diese "unmöglichkeiten" , unmöglich zu machen .
liebe grüsse
sitting bull
Wenn Ethik, Respekt vor dem Nächsten, Anstand
und Empathie die Grundpfeiler in einer Gesellschaft
wären, wäre dies alles gar nicht möglich.
Leider ist dem bei weitem nicht so.
Aber träumen darf man ja noch !
hisun
Tja, mit Träumen werden Sie hier nicht weiterkommen - da bleiben Sie dann ewig in Ihrem Wolkenkuckusheim. Ist aber auch bequemer, als selbst bei sich anzufangen - nur das hilft. Schwer genug, wenn man z.B. den Umgang untereinander auch in diesem Forum erlebt - oft keine Spur von Ethik, Anstand usw. Olga
Blasphemie
Organisation Rechtgläubiger gegen Andersgläubige und Nichtchristen
ORGAN protestiert hiermit aufs Schärfste gegen blasphemische und verunglimpfende Darstellungen, die in letzter Zeit immer mehr in den Umlauf geraten.
LINK
Organisation Rechtgläubiger gegen Andersgläubige und Nichtchristen
ORGAN protestiert hiermit aufs Schärfste gegen blasphemische und verunglimpfende Darstellungen, die in letzter Zeit immer mehr in den Umlauf geraten.
LINK
Tja, mit Träumen werden Sie hier nicht weiterkommen - da bleiben Sie dann ewig in Ihrem Wolkenkuckusheim. Ist aber auch bequemer, als selbst bei sich anzufangen - nur das hilft. Schwer genug, wenn man z.B. den Umgang untereinander auch in diesem Forum erlebt - oft keine Spur von Ethik, Anstand usw. Olga
Ja, liebe Frau Olga, da haben Sie Recht,
was den Umgang hier angeht.
Aber, dass es im kleinen absolut möglich ist,
weiss ich aus Erfahrung. Ich bin in einer Familie
aufgewachsen, wo Respekt, Anstand und Liebe
gepflegt wurden. Und das prägt einen.
Und was das Träumen anbelangt, hat es in meinem
Fall mehr mit Visionen und Vorstellungskraft zu tun,
denn mit einem Wolkenkuckusheim, wie Sie es nennen.
Wenn Sie keine mehr haben, tun Sie mir echt leid ..
Schöne Grüsse
hisun
.*.
Meine persönlichen Visionen würde ich nie so hochstilisieren, dass sie zu GEsellschaftswandel führen könnten oder sonst wie so revolutionär sind, dass die Welt sich andersrum dreht.
Es ist Ihnen sicher bekannt, wie man Dinge ändern kann:
Es geht nicht,die anderen zu ändern oder die GEsellschaft - man kann aber sich selbst ändern und dafür ist es nie zu spät. Alles andere erinnert mich zu stark an Kalendersprüche, die auch noch nie was bewegt haben, sich aber gut lesen. Nix für unguat - Olga.
Es ist Ihnen sicher bekannt, wie man Dinge ändern kann:
Es geht nicht,die anderen zu ändern oder die GEsellschaft - man kann aber sich selbst ändern und dafür ist es nie zu spät. Alles andere erinnert mich zu stark an Kalendersprüche, die auch noch nie was bewegt haben, sich aber gut lesen. Nix für unguat - Olga.
Es stimmt ja keineswegs, dass Visionen nichts verändern können. Es kommt immer darauf an, die richtigen Worte zum richtigen Zeitpunkt zu finden und dann kann eine große Wirkung entfaltet werden. Karl