Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik Corona, Superspreader und die neue Freiheit.

Innenpolitik Corona, Superspreader und die neue Freiheit.

Der-Waldler
Der-Waldler
Mitglied

RE: Corona, Superspreader und die neue Freiheit.
geschrieben von Der-Waldler
als Antwort auf Karl vom 16.02.2022, 08:56:23
@pauline_M

Noch einmal, ungeimpfte Altenpfleger sollte es nicht geben. Ich halte das für eine Selbstverständlichkeit.

Karl
geschrieben von karl

Ich auch, lieber Karl. Wenn Pflegebedürftige und Bewohner von Altersheimen so unvernünftig sind und sich nicht impfen lassen, kann das doch kein Freibrief für Menschen sein, die für andere Verantwortung haben, sich ebenfalls nicht impfen zu lassen. Was ist das für eine sonderbare Moral?

LG

DW

 
Edita
Edita
Mitglied

RE: Corona, Superspreader und die neue Freiheit.
geschrieben von Edita
als Antwort auf Der-Waldler vom 16.02.2022, 09:22:18

So ist es lieber Waldler, aber ganz davon abgesehen, schon Mitte 2021 waren in den allermeisten Heimen die Bewohner zu mehr als 95% geimpft, was Pauline hier fabriziert ist Impfgegner-Bla-Bla!

Edita

pauline_M
pauline_M
Mitglied

RE: Corona, Superspreader und die neue Freiheit.
geschrieben von pauline_M

Ich möchte keine Statistiken mehr ins Feld führen, allerdings Eines ist Fakt, die Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs der Covid-19 Erkrankung multipliziert sich mit den Lebensjahren.

Und weil dem so ist, besteht in erster Linie die Gefahr einer Beatmungssituation bei den über 70 jährigen ,  hier eine Impfpflicht auszusprechen, wäre logisch.

Für mich ist es immer verdächtig, wenn in der Ableitung von Zahlen kein folgerichtiges Denken zu tragen kommt, sondern sich Haltungen und Interessen niederschlagen.


Man sollte in der Lage sein Daten und dem was man daraus schließen kann, zu trennen.

Wenn sich Rückschlüsse als falsch entpuppen, muss man öffentlich revidieren können, denn nur so funktioniert dieser Diskurs.

Wenn Wahrscheinlichkeiten einer Beatmungssitustion ausgelöst durch SARS-CoV2  bei 20 - 40 jährigen keine Relevanz für unsere Intensivstationen haben, sondern die Beatmungsplätze in der Hauptsache durch über 70 Jährige, ungeimpfte Menschen belegt sind,  wäre es folgerichtig hier eine Impfpflicht auszusprechen.
Es geht in dieser Pandemie in erster Linie darum  eine Überlastung der Intensiv- und Normalstationen zu vermeiden.
Dann kann es nur schwer verstanden werden  warum es toleriert wird, dass Menschen in hohen Altersdekaden sich  der Impfung verweigern können, jüngere aber, weil sie in pflegerischen Berufen tätig sind, einer Impfpflicht unterliegen sollen, somit eine Regierung in bestehende Arbeitsverträge eingrätschen kann, und damit zukunftsweisend negativ für diese Berufe in Wertung geht.

 





 


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Edita
Edita
Mitglied

RE: Corona, Superspreader und die neue Freiheit.
geschrieben von Edita
als Antwort auf pauline_M vom 16.02.2022, 10:42:54

Nichts von dem was Du hier abläßt ist Fakt, nur das ist FAKT, Du verplemperst hier Energie und Zeit!


Edita
RE: Corona, Superspreader und die neue Freiheit.
geschrieben von ehemaliges Mitglied

Jetzt wird es laut.
Jemand stampft mit den Füssen auf.
​​​auf.
Ole
 

pauline_M
pauline_M
Mitglied

RE: Corona, Superspreader und die neue Freiheit.
geschrieben von pauline_M
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 16.02.2022, 11:07:21

Dazu kann man nur schmunzeln, jolly, richtig ist, dass Kinder um ihren Wünschen Nachdruck  zu verleihen, gerne einmal aufstampfen oder in eine Trotzhaltung verfallen, bei Erwachsenen spiegelt derartiges Benehmen eher das Ausgehen der Argumente ^_^.


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Der-Waldler
Der-Waldler
Mitglied

RE: Corona, Superspreader und die neue Freiheit.
geschrieben von Der-Waldler
als Antwort auf pauline_M vom 16.02.2022, 10:42:54
Dann kann es nur schwer verstanden werden  warum es toleriert wird, dass Menschen in hohen Altersdekaden sich  der Impfung verweigern können, jüngere aber, weil sie in pflegerischen Berufen tätig sind, einer Impfpflicht unterliegen sollen
 
Wenn Ältere schwerere Verläufe haben (was nicht immer zutrifft, es gibt Kinder, die nach langwieriger Beatmung ins Koma gefallen sind und im Wachkoma blieben), dann gilt es doch erst recht, diese besonders zu schützen. Pflegepersonal hat eine größere Verantwortung für das Leben anderer als ein alter kranker Mensch in seinem Bett. Wer das nicht rafft, ist im Bereich der Pflege fehl am Platz und man sollte froh sein, wenn solche Leute dann kündigen. Sie haben im Umgang mit Menschen, für die sie lebenswichtige Verantwortung tragen, NICHTS zu suchen.

DW



 
pauline_M
pauline_M
Mitglied

RE: Corona, Superspreader und die neue Freiheit.
geschrieben von pauline_M
als Antwort auf Der-Waldler vom 16.02.2022, 11:16:41

Warum hat der ältere Mensch, der vielleicht mehrere Grunderkrankungen hat, bettlägerig ist, somit bei einer Virusinfektion einer hohen Wahrscheinlichkeit unterliegt an  ein Beatmungsgerät angeschlossen zu werden (damit das System belastet), nicht die PFLICHT sich impfen zu lassen.
Nochmal logisch ist es den Zahlen wertfrei zu folgen ... Hohe Altersdekade.. hohe Wahrscheinlichkeit bei Infektion zu versterben,... Impfpflicht!
Ich glaube, dass jeder Mensch, der sich mit Ereignissen und Prozessen, Statistiken befasst zu keiner anderen Schlussfolgerung kommen kann.
Aber diese Zahlen zu missbrauchen,  das Pferd von hinten aufzuräumen, Pflege muss sich impfen lassen, damit ungeimpfte Menschen der vulnerablen Gruppen immer Entscheidungsspielraum haben, zeigt das Abwerten dieser Berufe.


 

BerndHeinrich
BerndHeinrich
Mitglied

RE: Corona, Superspreader und die neue Freiheit.
geschrieben von BerndHeinrich
als Antwort auf pauline_M vom 16.02.2022, 10:42:54
Es geht in dieser Pandemie in erster Linie darum  eine Überlastung der Intensiv- und Normalstationen zu vermeiden.
geschrieben von pauline_M
Es geht, bei einer Pandemie, darum, das Infektionsrisiko zu minimieren. Und zwar so weit wie möglich! Dazu gibt es dann, in diesem Fall, Impfstoffe!
Die Vermeidung/Minimierung einer Überlastung der Intensiv- und Normalstationen ist dann die logische Folge!

pace e bene
Bernd
aixois
aixois
Mitglied

RE: Corona, Superspreader und die neue Freiheit.
geschrieben von aixois
als Antwort auf pauline_M vom 16.02.2022, 10:42:54
bei 20 - 40 jährigen keine Relevanz

Es geht in dieser Pandemie in erster Linie darum  eine Überlastung der Intensiv- und Normalstationen zu vermeiden.
Mir ist bei solchen Aussagen immer sehr 'unwohl', besonders wenn sie von Skeptikern kommen, die Statistiken und Wahrscheinlichkeiten  anzweifeln, die nicht in ein subjektives Werte- Schema passen.

Mir kommen dann immer Fragen auf, wie:

- ab welchen Beatmungszahlen werden eigentlich schwere Coronafälle bei "20-40 jährigen" relevant  ?
- können sich reiche Länder mit hervorragenden Gesundheitssystemen, mit einer hohen Anzahl von Beatmungsgeräten weniger striktere Corona-Bekämpfungsmassnahmen erlauben, als arme Länder,die kaum solche Möglichkeiten haben ?
- wenn  jeder zweite,  der intensiv beatmet werden muss,  nicht überlebt, hängen dann die Corona Opferzahlen wirklich in erster Linie von den Belegungsgrenzen in den Intensivstationen ab, oder gibt es nicht schon vorher rote Linien, d.h. Bemühungen, die Kapazitäten nicht nur nicht maximal auszulasten, sondern möglichst gering ?
- im Hinblick auf die erwartbaren hohen Folgekosten (hatte früher schon mal darauf hingewiesen) für die Behandlung von long-covid Schäden, besteht in der Gesellschaft Konsens, besonders bei den Versicherten, dass die dadurch nötigen höheren Beiträge 'bereitwillig' gezahlt werden , wären etwa Ungeimpfte mit vielen Kontakten, die das Virus doppelt bis dreimal 'mehr' verbreiten auch bereit, etwas höhere Beiträge zu zahlen ?
- warum sollen sich eigentlich allein die 'Alten' impfen lassen (um sich zu schützen), nicht aber die sie Pflegenden (um andere zu schützen) ?

Antworten mit Gründen, die ich hätte nachvollziehen können,  habe ich bisher noch keine erhalten.

aixois
 

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