Innenpolitik Aufstieg der AfD - Was kann man dagegen tun?
Mir wird angst und bange beim Gedanken, was da noch auf die Menschheit zukommen wird.
Es sieht ja jetzt mal so aus als würden einige das Rechte Auge so langsam öffnen und aus der Neutralität herauskommen. Phil.
Der MP Schleswig-Holstein, D. Günther hat sich auch für ein Verbot ausgesprochen, aber unser Bundespräsident glaubt noch immer, man müsse sich mit ihnen politisch auseinandersetzen.Lies beider Einlassungen mit Blick auf 2025 bevorstehender Wahlen, Pippa. Dann wirds, glaube ich, verstehbar.
Das verstehe ich nicht.
Das Erstarken der Oppositionsparteien dürfte in erster Linie in der Kluft zwischen Handeln und Reden der Regierungsparteien zu finden sein. Das als Grund einzusehen und darüber hinaus auch noch öffentlich zu kommunizieren sind diese anscheinend nicht in der Lage.
Was die AfD betrifft, ergehen sich ihre Kritiker weitgehend darin, sie als Kopie oder Nachfolger der NSDAP darzustellen. Hört und sieht unsereiner genauer hin, beruht das bislang weitgehend auf Annahmen.
Im Kontrast dazu, ist zu beobachten, dass „die Parteien des demokratischen Spektrums“ nach und nach alte Forderungen der Gescholtenen übernehmen, indem sie und der Kanzler neuerdings bspw.
- Ausreisepflichtige und illegal Eingereiste im großen Maßstab abschieben
- Grenzen kontrollieren (letzteres jahrelang angeblich unmöglich) wollen
und weiteres „nicht unseren westlichen Werten Gemäßes“ mit ähnlicher Zielsetzung planen.
Zunehmend mehr Bürger scheinen das zu bemerken, es als bigott zu erachten und entsprechend zu reagieren.
Eine wirkungsvolle Bekämpfung der AfD läge meines Erachtens in einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit deren Anträgen und Forderungen.
Brandmauerrufe und Demokratiezerstörerverdächtigungen werden die Effizienz der bisher geübten Praxis voraussichtlich nicht erhöhen.
Komm gut durch den schon wieder nicht mehr ganz so neuen Januartag.
Es sind blaue Wölfe im Schafspelz . Phil.
Ergänzend hierzu:
Steinmeier vs Scholz
Man soll kein Blatt mehr vor den Mund nehmen und die AFD als das benennen was sie ist, eine NAZI-PARTEI.
So wie wir sie schon öfters hier im Forum betitelt haben, es ist die Wahrheit. Phil.
ZITAT WÜST
Die AfD sei eine gefährliche Nazipartei.
Der CDU-Politiker forderte ein baldiges Treffen von Kanzler Olaf Scholz (SPD) mit den Ministerpräsidenten der Länder, um die Wirkung der bisher ergriffenen Maßnahmen in der Migrationspolitik zu bewerten. »Eine Zusammenkunft in den nächsten Wochen ist das Gebot der Stunde«, fügte Wüst hinzu. Ein Radikalentreffen in Potsdam, an dem auch einzelne AfD-Funktionäre teilnahmen, habe gezeigt, dass die AfD keine »Protestpartei« sei. »Die AfD ist eine gefährliche Nazipartei«, sagte Wüst.
QUELLE SPON
Wüst fordert eine »Allianz der Mitte« in der Migrationspolitik
NRW-Ministerpräsident Wüst hat die Bundesregierung zur Zusammenarbeit aufgerufen, um die Migration zu begrenzen. Extremisten profitierten von der Handlungsunfähigkeit der Demokraten, die AfD sei »eine gefährliche Nazipartei«.
Liebe Rosi65,
danke für den Beitrag. Es ist richtig, dass diese Demos nun ein Anfang sind und sich hoffentlich auch ausweiten werden.
Dringender fände ich sie aber z.B. in Erfurt, Dresden und Potsdam, wo die braune Gefahr einer Machtübernahme in wenigen Monaten drohen könnte, wenn die dortigen WählerInnen sich nicht umgehend bewusst werden ,was sie damit verursachen würden.
Hoffe sehr ,dass man auch auf den Strassen dieser Städte bald und unermüdlich diejenigen sehen wird, die sich dieser hohen Verantwortung in der Zivilbevölkerung bewusst sind und dagegen ansteuern wollen. Olga
Es sieht ja jetzt mal so aus als würden einige das Rechte Auge so langsam öffnen und aus der Neutralität herauskommen. Phil.Die Neutralität hatte zu Hitlers Zeit ihre Berechtigung: Er liess uns ja nur um Ruhe, weil die Schweiz auch ihm Waffen und Güter lieferte. Zudem waren seine Gauleiter in der Schweiz bereits bestimmt.
Bei Putin liegt die Sache anders: Er profitiert zwar auch, z.B. indem er seine Freundin und das gemeinsame Kind hier in Sicherheit weiss. Aber alles andere wird ihm gerne von anderen Staaten geliefert.
Mein Zahnarzt, der mich seit Jahrzehnten bestenS versorgt, ist nicht nur AfD-Wähler, sondern auch Mitglied dieser Partei, wie ich kürzlich von ihm erfuhr. Er war und ist mir stets ein intelligenter Gesprächspartner, auch außerhalb seiner Praxis. wie soll ich mich nun ihm gegenüber verhalten, da er dem Narrativ entsprechend ja ein dummer, verblendeter Faschist ist?
Behandelnde Zahnärzte sind für mich immer zweifelhafte Gesprächspartner, weil ich - vor Schmerzen gekrümmt auf diesem Stuhl liegend, während er in demselben rumbohrt und -schraubt, verbal einfach die besseren Möglichkeiten in dieser Situation hat.
Und auf die Idee käme ich in diesem Zustand sowieso nicht ,ihn zu fragen, wen er wann und warum wählt? Denn es gibt wenig Bereiche im menschlichen Leben, wo soviel gelogen wird, ganz einfach, weil es keiner nachprüfen kann, ob es den Tatsachen entspricht. Olga