Gesundheit abnehmen

eleonore
eleonore
Mitglied

Re: abnehmen
geschrieben von eleonore
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 10.06.2009, 12:14:57
@astrid,

es freut mich, dass du angesichts diese unsinn, was du oft von dir gibts, dich amüsieren kannst.

für mich persönlich ist in medizinische angelegenheiten ursulas und navallos meinung maßgebend.
rate mal warum???

aber dir wünsche ich viel vergnügen beim lichterkette in mondschein.
--
eleonore
hamburgerdeern
hamburgerdeern
Mitglied

Re: abnehmen
geschrieben von hamburgerdeern
als Antwort auf peter25 vom 10.06.2009, 11:41:55

Hallo Zusammen,
mit Interesse habe ich diesen Beitrag gelesen.
Ich leite seit 8 Jahren im Bereich Adipositaschirgische Maßnahmen eine Selbsthilfegruppe im Uni KH Eppendorf Hamburg.
Die Patienten zu mir kommen, sehen in einer sogenannten Magenverkleinerung einen letzten Ausweg um ihr extremes Übergewicht in den Griff zu bekommen.
Man muß alle konservativen Möglichkeiten wie Diäten, dazu gehört auch Weigth Watcher, Optifast, Medikamentöse Formen wie Appetitshemmer etc. Kuren, Therapien in denen eine Ernährungsberatung plus Bewegung und psychologische Betreuung statt gefunden hat,hinter sich gebracht haben,um einen Kostenantrag für so eine Magenverkleinerung genehmigt zu bekommen.Ab einem BMI von 40 kann erst so ein Antrag gestellt werden.Ist der BMI niedriger müssen schon erhebliche Begleiterkrankungen vorliegen.
ich denke die junge Dame wird noch einen weiten Weg vor sich haben so eine Op. zu beantragen.
Es ist ein Eingriff an einem gesunden Organ, kann nicht mehr rückgängig gemacht werden( ausser einem Magenband)und selbst nach so einem Eingriff ist eine weitere Compliance von dem Patienten gefordert..
Ich selbst bin betroffen gewesen,BMI von 57, hatte ein Magenband( von 1999-06) mit Komplikationen und seit 07 lebe ich mit einem Sleeve , mein Magen ist nur noch ein Schlauch, somit kann ich nur noch wenig an Nahrung zu mir nehmen.
Wer noch mehr Info haben möchte, kann mich gerne anschreiben.
lg
marlies
Re: abnehmen
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf eleonore vom 10.06.2009, 12:18:42
Lach mal laut,was Du wieder von Dir gibst.

Ich brauche kein Medizinstudium zu haben,
um mich einigermaßen gesund zu ernähren.
Denn so schnell, entsteht dann auch keine
Krankheit. Jedenfalls nicht so schnell.

Und dieses sagt mir einfach nur mein gesunder
Menschenverstand, mehr braucht man nicht dazu,
um nicht zu rauchen, sich zu überessen oder zu
trinken im Übermaß.

Ich weiß, ich bin Dir ein Dorn im Auge, doch
das stört mich schon lange nicht mehr.

Destotrotz, noch nen lieben Gruß, Astrid

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fenna
fenna
Mitglied

Re: abnehmen
geschrieben von fenna
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 10.06.2009, 12:04:49
sie ist 1,72m groß. sie hat unzählige diäten probiert, und keine durchgehalten. und viel geld für schmonzes ausgegeben. alles was abgenommen hat war ihr kontostand...((( bewegungsmangel ist es natürlich auch. wer mag mit soviel gewicht schon sport treiben.
wie kann man es nur soweit kommen lassen? es geht doch niemand mit 60kg zu bett und steht am nächsten tag mit 120kg auf. da soll man doch beizeiten was tun, bevor es zu arg wird.
--
fenna
Re: abnehmen
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf eleonore vom 10.06.2009, 12:10:40


ursula,

ich las irgendwo, dass deise magenbypässe inzwischen mikrochirurgisch ausgeführt werden.

--
eleonore



Ja, eleo, es gibt inzwischen auch ein "transorales" (Zugang über Mund > Speiseröhre) endoskopisches Verfahren , das (das habe ich jedenfalls in einer ziemlich aktuellen Publikation gefunden) noch nicht so richtig etabliert sein soll. Zur Zeit werden die Eingriffe wohl noch hauptsächlich gastroskopisch oder (inzwischen immer seltener) per Bauchschnitt durchgeführt.


Gruß, Ursula
meti
meti
Mitglied

Re: abnehmen
geschrieben von meti
als Antwort auf hamburgerdeern vom 10.06.2009, 12:19:50

--eine stark übergewichtige Arbeitskollegin von mir hat sich vor einigen jahren ein Magenband legen lassen. Dadurch konnte sie natürlich nicht mehr so viel essen und nahm relativ schnell ab. Das hatte zur Folge, dass sich ihre Haut an Brust, Bauch, Oberarmen und Oberschenkeln in Lappen legte (ich hoffe, ich drück mich richtig aus). Sie hat danach noch einige OPs über sich ergehen lassen, um diese Hautlappen zu entfernen.............das war eine ganz schlimme Tortur für sie........was ich damit sagen möchte ist: es ist nicht mit der OP am Magen alleine getan

meti

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Drachenmutter
Drachenmutter
Mitglied

Re: abnehmen
geschrieben von Drachenmutter
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 10.06.2009, 12:05:29

Und oft ist es auch ein sich nicht beherrschen können
im Essen, dem nie Einhalt geboten wurde, schon von Seiten
der Eltern. Ich meine auch Die sind dafür verantwortlich.

Es mag sich hart anhören in anderen Ohren, doch auch
Fettsucht ist eine Krankheit wie Rauchen und Trinken.
Sind also selber verschuldet worden. Und dann entstehen halt auch ernste Krankheiten, die die Allgemeinheit dann zu tragen/bezahlen hat.



Lieben Gruß, Astrid





Hm, machst Du es Dir mit dieser Meinung nicht zu einfach?

Hast Du evtl. schon einmal darüber nachgedacht, welche psychischen Faktoren einer Fettsucht zugrunde liegen könnten?

Einem Menschen, der fettsüchtig wurde, aufgrund psychischer Faktoren, die von anderen, oft ihm nahestehenden Menschen in seiner Kindheit und Jugend verursacht wurden, auch noch die Schuld für seine Fettsucht zu geben mit dem Argument, er könne sich nicht beherrschen, ist ein weiterer Schlag in sein Gesicht und bewirkt mit Sicherheit nicht, dass er abnimmt, sondern dass er noch weiter zunimmt.

Jeder Mensch reagiert anders auf psychischen Druck. Einem Teil der Menschen macht es wenig aus, den anderen Teil macht es krank. Und von denen, die es krank macht, reagieren auch nicht alle gleich. Die einen bestrafen unbewusst andere, die anderen bestrafen unbewusst sich selbst. Und zu denen, die sich selbst bestrafen zählen die essgestörten Menschen. Die einen reagieren mit Bullemie, die anderen mit Fresssucht.

Herumgetrampelt wird hier aber nur auf denen, die fresssüchtig sind, denn sie sind ja selber Schuld, sie könnten ja weniger essen, wenn sie nur wollten?
Wer Bullemie hat wird bedauert,ihm wird zugestanden krank zu sein, was er ja auch ist.
Und die Dicken? Da ist es doch offensichtlich, gelle? Die können sich nicht beherrschen.
Wenn ich so einen Schrott schon lesen, da kommt mir die Galle hoch.

Die Dicken sind die Fußabtreter der Nation. *Sarkasmus an* Mal immer druff, so wird ihnen mit Sicherheit geholfen. *Sarkasmus aus*

--
woelfin
nasti
nasti
Mitglied

Re: abnehmen
geschrieben von nasti
als Antwort auf meti vom 10.06.2009, 12:37:22
Ich höre und lese immer, das bei weniger Lebensmittel einnähmen, also bei hungern stellt sich unser sturen Körper auf eine Sparflamme, und wir nehmen nicht ab. Unser Körper ist stur wie ein Esel, bei weniger essen spart alles ab, und liegt das weniger Nahrung auch als Depot irgendwo wie Schinken Speck.

Weiter. Es ist noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen welcher Nahrungsmittel ist gesund und ungesund für uns, alles was so sorgfältig zusammenaddiert war in Diätbücher ist ein Quatsch.
Und wieder wenn beim jemandem ist die Nahrung minimiert, wie beim Magen OP, dann DOCH speckt der übergewichtige ab. Ist auch logisch. Warum funktioniert das bei mir nicht? Warum macht bei mir das angeblich gesunde Bio – Vollkornbrot Schwierigkeiten? Und warum das Weißbrot funktioniert bei mir wie ein Medikament?

Wenn ich das salzige Schinkenspeck esse mit Weißbrot zusammen /höchst ungesund/ dann fühle ich meine ur-ur-urahnen in meinem Körper feiern. Aber verkneife mir das vielleicht für mich „gesunde“ Nahrungsmittel, weil das ungesund ist nach heutige gesundheitliche Kriterien.

Nasti

verwirrt mit Diäten :O)))))
Re: abnehmen
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf fenna vom 10.06.2009, 12:34:38
bewegungsmangel ist es natürlich auch. wer mag mit soviel gewicht schon sport treiben.
wie kann man es nur soweit kommen lassen? es geht doch niemand mit 60kg zu bett und steht am nächsten tag mit 120kg auf. da soll man doch beizeiten was tun, bevor es zu arg wird.


Siehst Du, Fenna Du sagst es selber.
Sicher das Gewicht kommt nicht von heute auf morgen,
sagte doch auch, die Eltern hätten sich eher drum
kümmern müssen. Auch anleiten zum sport, wo Sie noch
nicht so dick war.
Du bestätigst ja nur das, was ich bereits schrieb.
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@ Woelfin, nein ich mache es mir nicht leicht.
War selber mal ein wenig dicker, hatte so an die
86 Kg und ich weiß wovon ich rede. Kenne auch die
Kehrseite, so ist es nun nicht.
Hatte selber seelische Probleme und das nicht zu knapp, wurde 2 Jahre behandelt. Nur heute bin ich gesünder wie je zuvor, laut Arzt.
Die meisten heutigen Dicken, waren es früher nicht.
Durch dieses Übergewicht, kann man sich nicht richtig
bewegen und isst aus trotz/trost manches mal noch mehr. Dann kommen auch die Krankheiten oft.Aber das ist doch keine Lösung. Will ich so weitermachen?
Ich selber machte kehrt, weil ich mich nicht mehr in meine Sachen reinzwingen wollte. Für mich selber habe ich die richtige Entscheidung getroffen.
Nun passt mir wieder Größe 38 und ich bin stolz drauf,
es geschafft zu haben.

Mit Gruß, Astrid
Re: abnehmen
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf nasti vom 10.06.2009, 13:01:48
Hallo Nasti,
Du brauchst nur,die Kohlehydrate
trennen vom Fleisch und Du nimmst
garantiert ab. Und wenn Fleisch dann
mit viel Salat und Gemüse ist erlaubt.
Oder auch nur Pommes mit Salat oder
Spinatnudeln, grins, es geht, bergab
mit den Pfunden, wenn man sich dran
hält. Und natürlich viel trinken, aber
keinen Alkohol.

Lieben Gruß, Astrid

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