Forum Politik und Gesellschaft Diskussion historischer Ereignisse gescheitertes Hitlerattentat vom 20. Juli 1944

Diskussion historischer Ereignisse gescheitertes Hitlerattentat vom 20. Juli 1944

Mitglied_cde6d1e
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RE: gescheitertes Hitlerattentat vom 20. Juli 1944
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf wandersmann vom 23.07.2020, 00:32:46
Kurz und knapp möchte ich nur dieses sagen:


Ehre sei Claus Graf Schenk  von Stauffenberg
und all seinen Mit-Streiterinnen und Mit-Streiter!
Und auch den "Ruhm und Ehre der Waffen-SS" nicht vergessen, waren ja anfangs ebenso die geistigen Mitstreiter Stauffenbergs, des glühendem Hitler-Verehrers.

und was kommt dabei raus?

das übliche Strunz und Dumm
Mitglied_48b690f
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RE: gescheitertes Hitlerattentat vom 20. Juli 1944
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 22.07.2020, 22:21:35

Ein eifriger Schreiber verwies hier auf " Fluchtmöglichkeiten " in das Ausland .
Die gab es , aber Kaltenbrunner , bekam schnell Informationen darüber .
Dessen Ermittlungsergebnisse sind erhalten geblieben , auch wenn sie vertraulich an Hitler und Himmler gingen .
Dazu muß man die Tatsache beachten , daß die Ausführenden des Putsches nicht zum " Lumpenproletariat " zählten , was ja bekanntlich nichts als seine Fesseln zu verlieren hatte . 
Versteckmöglichkeiten wurden eher im Umfeld gesucht , so z.B. durch Fritz Lindemann , der sich in Dresden versteckte , aber verraten wurde .
Unbedingt der Erwähnung bedarf es der Betrachtung , daß sich vor allem der Kreis Stauffenberg an eine enge Zusammenarbeit mit dem NKFD gebunden fühlte .
Es ist nicht angemessen , einen Erinnerungstag als Große Abhandlung zu bearbeiten .
Wer wirklich Interesse hat , kann sich Im Buch " Stauffenberg " , im Militärhistorischen Museum in Dresden und in Nürnberg im Doku-Zentrum gute Informationen versorgen .
Gilbert

Karl
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Administrator

RE: gescheitertes Hitlerattentat vom 20. Juli 1944
geschrieben von Karl
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 22.07.2020, 22:11:35
Gilbert1:
"Das von mir Geschriebene ist nicht mein Werk , sondern wissentschaftlich Gedrucktes."
@gilbert1

Da staune ich aber, denn es fehlt nicht nur die Kennzeichnung als Zitat, sondern auch jegliche Quellenangabe in dem Beitrag, auf den Du Dich im zitierten Satz beziehst, und das ist im höchsten Maße unwissenschaftlich und unzulässig!!

Karl

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Karl
Karl
Administrator

RE: gescheitertes Hitlerattentat vom 20. Juli 1944
geschrieben von Karl
als Antwort auf wandersmann vom 23.07.2020, 00:32:46

@wandersmann_1,

denjenigen in den Mund legen, dass auch der Waffen-SS Ehre gebühre, die die Ehre den Verschwörern um Staufenberg erweisen, ist unlauter und eines intelligenten Menschen nicht würdig, es sei denn er ist bösartig auf Desinformationen hin aus.

Es geht nicht darum, was die Verschwörer anfänglich waren, sondern darum, dass Menschen aus Fehlern lernen und sich von vergangenen Gedanken lösen können - was immer eine gewisse Größe erfordert, nicht wahr?

Es ist unsäglich, jemandem, der aus guten Gründen sich entschlossen hat, ein Attentat auf Hitler zu begehen, vorzuwerfen, dass er einmal Hitler Verehrer war.

Gerade dieser Umstand löst bei mir gegenüber Staufenberg und den anderen Attentätern zusätzlichen Respekt aus, denn es zeigt, dass sie lernfähig waren und sie den Mut hatten zu handeln, obwohl sie wussten, welches persönliche Risiko sie eingingen. Sie waren wirklich bereit, sich zu opfern.

Karl

Mitglied_cde6d1e
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RE: gescheitertes Hitlerattentat vom 20. Juli 1944
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 23.07.2020, 08:33:16
Ein eifriger Schreiber verwies hier auf " Fluchtmöglichkeiten " in das Ausland .
Die gab es , aber Kaltenbrunner , bekam schnell Informationen darüber .
Dessen Ermittlungsergebnisse sind erhalten geblieben , auch wenn sie vertraulich an Hitler und Himmler gingen .
Dazu muß man die Tatsache beachten , daß die Ausführenden des Putsches nicht zum " Lumpenproletariat " zählten , was ja bekanntlich nichts als seine Fesseln zu verlieren hatte . 
Versteckmöglichkeiten wurden eher im Umfeld gesucht , so z.B. durch Fritz Lindemann , der sich in Dresden versteckte , aber verraten wurde .
Unbedingt der Erwähnung bedarf es der Betrachtung , daß sich vor allem der Kreis Stauffenberg an eine enge Zusammenarbeit mit dem NKFD gebunden fühlte .
Es ist nicht angemessen , einen Erinnerungstag als Große Abhandlung zu bearbeiten .
Wer wirklich Interesse hat , kann sich Im Buch " Stauffenberg " , im Militärhistorischen Museum in Dresden und in Nürnberg im Doku-Zentrum gute Informationen versorgen .
Gilbert
@Gilbert1

Laß es doch bitte einfach sein !

"Die gab es , aber Kaltenbrunner , bekam schnell Informationen darüber "
das ist Quatsch, wo ist der Beleg für Deine Behauptung?
Kaltenbrunner-Berichte

"Dazu muß man die Tatsache beachten , daß die Ausführenden des Putsches nicht zum " Lumpenproletariat " zählten , was ja bekanntlich nichts als seine Fesseln zu verlieren hatte ".

Wenn Dir die Bedeutung des Begriffs Putsch nicht bekannt ist, solltest Du ihn auch nicht benutzen. Das Attentat auf Hitler war kein Putsch.
Wiki zu Putsch

Es ist hinreichend bekannt und belegt, dass es sich bei den Initiatoren des Attentats um adelige Offiziere handelte. Was soll also dieser tendenziöse völlige Schmarrn zum Lumpenproletariat?

"Versteckmöglichkeiten wurden eher im Umfeld gesucht , so z.B. durch Fritz Lindemann , der sich in Dresden versteckte , aber verraten wurde" .

Diese Behauptung ist falsch, Die Verhaftung der Beteiligten erfolgte auf der Flucht oder überraschend in den jeweiligen Dienststellen, bzw in der eigenen Wohnung.
Fritz Lindemann

"Unbedingt der Erwähnung bedarf es der Betrachtung , daß sich vor allem der Kreis Stauffenberg an eine enge Zusammenarbeit mit dem NKFD gebunden fühlte "

Auch das ist völliger Quatsch. Mit dieser unwahren Behauptung willst Du offensichtlich die Emigrationsführung in der UDSSR mit Wilhelm Pieck und Walter Ulbricht zu Beteiligten des Atttentats machen. Sie sind außen vor wie auch das NKFD. Eine Zusammenarbeit gab es nicht.

NKFD 1

NKFD 2

"Es ist nicht angemessen , einen Erinnerungstag als Große Abhandlung zu bearbeiten"

Es ist ganz einfach notwendig, Deine "Abhandlungen"  und die Deiner Genossen richtig zu stellen und den verbreiteten Falschinformation und Demagogengesülze angemessen zu begegnen

"Wer wirklich Interesse hat , kann sich Im Buch " Stauffenberg " , im Militärhistorischen Museum in Dresden und in Nürnberg im Doku-Zentrum gute Informationen versorgen "

Das hast Du auf jeden Fall nicht gemacht, wie Deine Traktätchen eindeutig belegen.

Wo sind die ISBN Nummern der angekauften Stauffenberg-Bücher dieser Institutionen auf die Du Dich beziehst? Und natürlich auch der genaue Titel mit ISBN Nummer, aus dem Du Deine vorstehenden Informationen bezogen haben wilst

. Morvan
 
Edita
Edita
Mitglied

RE: gescheitertes Hitlerattentat vom 20. Juli 1944
geschrieben von Edita
als Antwort auf Karl vom 23.07.2020, 08:55:59

Gerade dieser Umstand löst bei mir gegenüber Staufenberg und den anderen Attentätern zusätzlichen Respekt aus, denn es zeigt, dass sie lernfähig waren und sie den Mut hatten zu handeln, obwohl sie wussten, welches persönliche Risiko sie eingingen. Sie waren wirklich bereit, sich zu opfern.

Karl
geschrieben von karl
Lieber Karl,
genau das unterscheidet einen überzeugten Demokraten von einem überzeugten Kommunisten, vom Demokraten wird selber denken und / oder widersprechen vorausgesetzt, bei Kommunisten oder anderen autoritätsdominierten Gruppierungen, linke wie rechte, ist selber denken oder gar widersprechen bei Strafe verboten, drum toben sie sich diesbezüglich im Netz so unverfroren und hemmungslos aus und es interessiert sie nicht die Bohne, ob sie damit ihren Intellekt beschädigen oder nicht!

Edita


 

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JuergenS
JuergenS
Mitglied

RE: gescheitertes Hitlerattentat vom 20. Juli 1944
geschrieben von JuergenS

vom zögernden Zweifler zur Bereitschaft für ein Attentat steht in wikipedia unter anderem:

"Als Stauffenberg Tresckow im Juli 1941 besuchte, stimmte Stauffenberg überein, dass Hitler für Deutschland eine Gefahr sei, war jedoch immer noch nicht bereit, sich dem Widerstand anzuschließen. Seinen Bruder Berthold erklärte er: „Wir müssen zuerst den Krieg gewinnen. Während des Krieges kann man so etwas nicht tun. Aber danach, wenn wir nach Hause kommen, werden wir mit der Braunen Pest aufräumen“. Noch im Herbst 1942 war Stauffenberg während einer seiner Informationsreisen durch die Ukraine davon überzeugt, dass die Ostfront gehalten werden kann. Im selben Jahr erfuhr Stauffenberg von den Gräueltaten und Massenmorden an den russischen Juden durch Spezialeinheiten der SS, den Einsatzgruppen. Es wird angenommen, dass das, was dort im Namen Deutschlands verbrochen wurde, der Auslöser für Stauffenbergs Richtungswechsel war und der aktive Widerstand von Stauffenberg etwa ab April 1942 begann.
Im Winter 1942 kam der Vorstoß der deutschen Armee vor Stalingrad zum Halt (Schlacht von Stalingrad). Als die 6. Armee unter General Friedrich Paulus vor der sicheren Niederlage stand, verweigerte Hitler den Soldaten den Rückzug und schickte sie in den sicheren Tod, was Stauffenberg endgültig davon überzeugte, dass Hitler entmachtet werden musste."

Jeder mag sich daraus seine eigene Meinung bilden. 

Mitglied_cde6d1e
Mitglied_cde6d1e
Mitglied

RE: gescheitertes Hitlerattentat vom 20. Juli 1944
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf Edita vom 23.07.2020, 10:48:38

Gerade dieser Umstand löst bei mir gegenüber Staufenberg und den anderen Attentätern zusätzlichen Respekt aus, denn es zeigt, dass sie lernfähig waren und sie den Mut hatten zu handeln, obwohl sie wussten, welches persönliche Risiko sie eingingen. Sie waren wirklich bereit, sich zu opfern.

Karl
geschrieben von karl
Lieber Karl,
genau das unterscheidet einen überzeugten Demokraten von einem überzeugten Kommunisten, vom Demokraten wird selber denken und / oder widersprechen vorausgesetzt, bei Kommunisten oder anderen autoritätsdominierten Gruppierungen, linke wie rechte, ist selber denken oder gar widersprechen bei Strafe verboten, drum toben sie sich diesbezüglich im Netz so unverfroren und hemmungslos aus und es interessiert sie nicht die Bohne, ob sie damit ihren Intellekt beschädigen oder nicht!

Edita

Lieber Karl. Liebe Edita,
das Attentat konnte nur von jemanden ausgeführt werden der im  nächsten millitärischen Umfeld Hitlers agierte. Das Vertrauen Hitlers und des Generalstabs war dafür Voraussetzung. Adelige Offiziere sind in der Regel konservativ und nationalstaatlich, durch das Umfeld in dem sie aufwuchsen und ausgebildet wurden, geprägt. Der Lösungsprozeß, von den ohne Zweifel vorhandenen, Gemeinsamkeiten mit den Nationalsozialistischen Zielen, war sicher kein einfacher, zumal auch eigene Werte aufgegegeben werden mußten. Der zusätzliche Respekt, den Karl aufführt, ist verdient.

Hierzu der Werdegang, des in Plötzensee hingerichteten Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg. Die im Link aufgeführten Literaturhinweise sind empfehlenswert.

Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg

Morvan
Munro
Munro
Mitglied

RE: gescheitertes Hitlerattentat vom 20. Juli 1944
geschrieben von Munro
als Antwort auf Edita vom 23.07.2020, 10:48:38

Ich sage weiterhin und weiterhin:

Ruhm und Ehre sei  Claus Graf von Stauffenberg
und seinen  mutigen Mitstreiterinnen und Mitstreitern

Munro
Munro
Mitglied

RE: gescheitertes Hitlerattentat vom 20. Juli 1944
geschrieben von Munro
als Antwort auf wandersmann vom 23.07.2020, 00:32:46
 
Und auch den "Ruhm und Ehre der Waffen-SS" nicht vergessen, waren ja anfangs ebenso die geistigen Mitstreiter Stauffenbergs, des glühendem Hitler-Verehrers.
Schäm dich einfach mal ein paar Runden für deinen unglaublich geschmacklosen schäbigen Kommentar.

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