Digitale Fotografie Demo am AKW Brunsbüttel
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Re: Demo am AKW Brunsbüttel
geschrieben von ehemaliges Mitglied
selbstverständlich wird nach und nach abgeschaltet. fast die hälfte der deutschen akw ist schon vom netz. bis 2015 sollte es technisch möglich sein, das letzte akw vom netz zu holen. politisch kristallisiert sich 2017 heraus. - zum vergleich: der von der rot-grünen administration mit den atommafiosi vereinbarte ausstieg sollte 2022 vollzogen sein. die aber brachen den vertrag. jetzt gehen sie mit der lüge von der "stromlücke" hausieren.
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Wolfgang
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Wolfgang
Hier an der Westküste in Schleswig-Holstein produziert z. B. der Kreis Nordfriesland mehr Strom aus erneuerbaren Energien, als er verbraucht. Der Selbstversorgungsgrad an erneuerbarer Energie beträgt 170 Prozent, im Nachbarkreis sind es 145 Prozent. Dabei sind 90 Prozent der Windparks in diesen Kreisen so genannte Bürgerparks. Ich bin sicher, dass es technisch möglich sein wird, überschüssigen Strom preislich vertretbar in andere Bundesländer zu transportieren.
Wenn erst die Offshore Windanlagen ausgeweitet werden, werden auch Beschwerden über die in der Tat die Natur verschandelnden Windräder verschwinden, über Photovoltaik auf Dächern oder ganzen Feldern regt sich hier jedenfalls niemand auf.
Neuen Kohlekraftwerken stehe ich allerdings auch skeptisch gegenüber, denn da ist die Abfallentsorgung auch nicht unproblematisch. In Brunsbüttel befasst man sich z. Zt. mit dem Bau eines solchen Kraftwerks, dagegen wurde schon eine Bürgerinitiative gegründet.
Die bei Einigen nicht aus dem Kopf zu kriegenden Vorstellungen vom billigen Atomstrom müssen revidiert werden, weil darin die Kosten für Endlagerung nicht berücksichtigt sind. Die Sprecherin der IG-Metall drückte es drastisch aus, als sie sagte, dass "unsere Regierung versucht, uns weiter zu verarschen."
@ Rolf: Die Fotos eignen sich mMn gut als Aufhänger für eine entspr. Diskussion. Also bitte keine Skrupel!
Clara
Wenn erst die Offshore Windanlagen ausgeweitet werden, werden auch Beschwerden über die in der Tat die Natur verschandelnden Windräder verschwinden, über Photovoltaik auf Dächern oder ganzen Feldern regt sich hier jedenfalls niemand auf.
Neuen Kohlekraftwerken stehe ich allerdings auch skeptisch gegenüber, denn da ist die Abfallentsorgung auch nicht unproblematisch. In Brunsbüttel befasst man sich z. Zt. mit dem Bau eines solchen Kraftwerks, dagegen wurde schon eine Bürgerinitiative gegründet.
Die bei Einigen nicht aus dem Kopf zu kriegenden Vorstellungen vom billigen Atomstrom müssen revidiert werden, weil darin die Kosten für Endlagerung nicht berücksichtigt sind. Die Sprecherin der IG-Metall drückte es drastisch aus, als sie sagte, dass "unsere Regierung versucht, uns weiter zu verarschen."
@ Rolf: Die Fotos eignen sich mMn gut als Aufhänger für eine entspr. Diskussion. Also bitte keine Skrupel!
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Clara
[quote=clara]Hier an der Westküste in Schleswig-Holstein produziert z. B. der Kreis Nordfriesland mehr Strom aus erneuerbaren Energien, als er verbraucht. Der Selbstversorgungsgrad an erneuerbarer Energie beträgt 170 Prozent, im Nachbarkreis sind es 145 Prozent. Dabei sind 90 Prozent der Windparks in diesen Kreisen so genannte Bürgerparks. Ich bin sicher, dass es technisch möglich sein wird, überschüssigen Strom preislich vertretbar in andere Bundesländer zu transportieren.
Clara[/
TEchnisch machbar sind solche Stomtransporte vom Norden nach Süden, wo die erfolgreichen Industrien sitzen, sicherlich - es badarf ca 3.500 km Stromtrassen, gegen welche nach wie vor demonstriert wird. Vergessen sollte auch niemand, dass es Strom aus Windenergie nur bei Wind gibt - Solarstrom nur bei Sonne (und Deutschland ist nicht unbedingt Tropenland). Der Bedarf für Endverbraucher ist nicht so wichtig - was macht die Industrie? Z.B. in Baden-Württemberg - woher soll der Strom kommen? Aus Frankreich aus AKW`s, z.B. wenn kein Wind, keine Sonne und der Transport aus dem Norden erst in ca 10 Jahren klappen wird? Olga
Clara[/
TEchnisch machbar sind solche Stomtransporte vom Norden nach Süden, wo die erfolgreichen Industrien sitzen, sicherlich - es badarf ca 3.500 km Stromtrassen, gegen welche nach wie vor demonstriert wird. Vergessen sollte auch niemand, dass es Strom aus Windenergie nur bei Wind gibt - Solarstrom nur bei Sonne (und Deutschland ist nicht unbedingt Tropenland). Der Bedarf für Endverbraucher ist nicht so wichtig - was macht die Industrie? Z.B. in Baden-Württemberg - woher soll der Strom kommen? Aus Frankreich aus AKW`s, z.B. wenn kein Wind, keine Sonne und der Transport aus dem Norden erst in ca 10 Jahren klappen wird? Olga
@ Olga:
Wann machst Du mal bei uns im schönen Norden Urlaub? Einfach deswegen, damit Du was den Windstrom angeht, den nicht nach Deinem bayrischen Föhn, sondern nach dem ständigen Wind hier beurteilen kannst.
Hier drehen sich die Windräder dauerhaft (auch Nachts) - und wenn sie sich mal nicht drehen sollten, sind sie wegen Überproduktion abgeschaltet.
Einfach mal selber erleben und dann hier die eigenen Erlebnisse ins Forum bringen. Klingt dann etwas sachlicher.
Ich habe zwar kein Windrad im Garten, aber meine Flagge steht ständig im Wind.
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Dir noch einen windstillen Tag
Hafel
Wann machst Du mal bei uns im schönen Norden Urlaub? Einfach deswegen, damit Du was den Windstrom angeht, den nicht nach Deinem bayrischen Föhn, sondern nach dem ständigen Wind hier beurteilen kannst.
Hier drehen sich die Windräder dauerhaft (auch Nachts) - und wenn sie sich mal nicht drehen sollten, sind sie wegen Überproduktion abgeschaltet.
Einfach mal selber erleben und dann hier die eigenen Erlebnisse ins Forum bringen. Klingt dann etwas sachlicher.
Ich habe zwar kein Windrad im Garten, aber meine Flagge steht ständig im Wind.
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Dir noch einen windstillen Tag
Hafel
Aber Hafel - warum etwas behaupten, was Sie nicht nicht vorher gut recherchiert haben? Ich bin Sylt-FAn und oft und gerne im Häuschen meiner Hamburger Freunde in Keitum. Allerdings interessiere ich mich dann für die Schönheiten der Insel, bin gerne mit meinen Freunden zusammen und erfülle wohl Ihre Vorstellungen nicht ganz? Macht aber nix - wie ist es mit Ihren BEsuchen im schönen Bayern (auch ohne Flagge - haben wir selbst = weiss-blau). Olga
Ich bin Sylt-FAn und oft und gerne im Häuschen meiner Hamburger Freunde in Keitum
genauso habe ich sie mir vorgestellt..."frau" olga.
sitting bull
haha Olga:
Ich bin "Halbblut", mein Vater war Münchner und ich selber habe eine Zeit in München-(Solln) gewohnt und gearbeitet. Ich kenne die heimliche Hauptstadt sehr gut.
Hafel
Ich bin "Halbblut", mein Vater war Münchner und ich selber habe eine Zeit in München-(Solln) gewohnt und gearbeitet. Ich kenne die heimliche Hauptstadt sehr gut.
Hafel
Dann ist es ja gut - sicher kennen Sie dann auch die oberbayerischen Seen, wo ich an einem sehr schönen wohne? Wasser ist für mich sehr wichtig, egal ob im Norden oder im Süden von Italien oder in Bayern. Olga
@ Olga:
Natürlich kenne ich die Seen südlich von München. Irgendwo wollte ja auch ich am Wochenende baden gehen.
Hafel
Natürlich kenne ich die Seen südlich von München. Irgendwo wollte ja auch ich am Wochenende baden gehen.
Hafel
WAren Sie nie unterhalb der Grosshesseloher-Brücker am Kiesstrand der Isar? Die ist zwar saukalt, aber die Grillfeste dort sind immer noch grosse Klasse.
Oder im Maria-Einsiedelbad in Thalkirchen? Dort habe ich den Grossteil meiner Kindheit verbracht. Olga
Oder im Maria-Einsiedelbad in Thalkirchen? Dort habe ich den Grossteil meiner Kindheit verbracht. Olga