Forum Allgemeine Themen Die Kleine Kneipe Die Kleine Kneipe CXLIV (Nr. 144)

Die Kleine Kneipe Die Kleine Kneipe CXLIV (Nr. 144)

Re: Die Kleine Kneipe CXLIV (Nr. 144)
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 20.04.2015, 08:26:49
Meli, weisst Du, dass Cornelia Schlosser, die Schwester von Goethe, in Emmendingen gewohnt hat, mit 26 Jahren nach dem zweiten Kind verstorben ist und in Emmendingen begraben liegt?

Hab gestern mal wieder ihre Kurzbiografie gelesen.

Die Grabtafel:
hier hat ein Mensch gelebt
Cornelia Friderika Christina Goethe
Ehegattin des Hofrats Schlosser
sie starb am 8. Juni 1777 vormittags 11 Uhr
sie wurde am 10. Juni 1777 begraben

Ist Emmendingen weit weg von Dir...?

Gruss nach dort
Ingeborg
Re: Die Kleine Kneipe CXLIV (Nr. 144)
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 20.04.2015, 08:40:37
Ingeborg,

ganze 10 Minuten mit der Regio-DB.
Ich weiß nur nicht, wo der Friedhof ist - aber meine Reisefreundin wird es wissen.
Emmendingen ist mehr ihr Ding.
Es ist ein hübsches Städtchen.

Das mit Goethes Schwester war mir nicht bekannt - es konzentriert sich doch immer auf den großen Dichterfürst!

Meli

Wikipedia - Emmendingen
Re: Die Kleine Kneipe CXLIV (Nr. 144)
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 20.04.2015, 08:51:23
Ingeborg,

ich muss das jetzt einfach mal schreiben.

Es ist toll, wie man von Deinem großen Wissen bzw. Deiner hohen Allgemeinbildung profitieren kann.
Ich bin recht dankbar für solche Tipps, denn sie versprechen meist sehr schöne Orte, an denen die Seele baumeln kann, man für die kleinen grauen Zellen Neues erfährt, mit dem man sich beschäftigen kann.
Wenn diese einmal kein Futter mehr bekommen, na, dann Gute Nacht Marie...
(Omaria, damit bist nicht Du gemeint).

Und wenn ich an den alten Friedhof hier in unserem Städtle denke, er ist einfach grandios und versetzt in andere Zeiten.

Weißt Du, vom trivialen Alltag haben wir doch alle eigentlich mehr als reichlich.
Der ist einfach vorhanden - und so ist es immer ein Genuss, diesem zu entfliehen, die wundervollen Gedichte von Chris zu lesen, die herrliche Musik zu hören (hier denke ich wieder an heilwilh, der nachts so gern die von ihr eingesetzte Musik gehört hat).

Der Mensch lebt nun einmal nicht vom Brot allein - das ist eine alte Wahrheit.

So, und jetzt muss ich mich sputen - sonst bekomme ich vom Doc noch einen Rüffel - außerdem habe ich Hunger.
Wenn ich dort aus der Praxis draußen bin, werde ich erst einmal im Städtle ein schönes Frühstück in der Sonne genießen.

@ Lilo,

was macht Dein Knie?????

Meli

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Re: Die Kleine Kneipe CXLIV (Nr. 144)
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 20.04.2015, 08:51:23
Es konzentriert sich immer wieder auf Goethe, weil die Zeit so interessant ist!

Es ist noch lange die Zeit, dass Frauen nicht studieren, einen Beruf lernen können, ein wenig jünger Friedrich Schiller, schon "Sturm und Drang", Aufklärung, Aufbruch, Fürstenherrschaft, Bestrafung usw. Goethe durfte nach Leipzig zum Studium, Cornelia daheim im Haus, als Frau keine Chance als irgendwann geheiratet zu werden.

Wir sollten alle aus dieser Zeit mehr lernen, das Ungute auch anschauen und dankbar sein, was heute besser ist.

Ach, von Cornelia Goethe gehts zu Adele Schopenhauer, hochintelligent und "hässlich", (nicht meine Aussage, sondern die der Männer!). Gespächspartnerin, aber nicht zum Verlieben.
Ihre Mutter, reich, schön, gebildet. Ihr Bruder Arthur, als männliches Wesen, darf natürlich studieren.

So, ich muss mal wieder mein Haushalt angucken,

Ich freu mich, dass ich so viel erfahren darf und bin dankbar
für mein Leben.

Ingeborg

Meli, wir haben wieder zusammen geschrieben....ich les jetz.
chris
chris
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe CXLIV (Nr. 144)
geschrieben von chris
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 20.04.2015, 09:19:34
Meli und Ingeborg,

schnell noch einige Zeilen, bevor ich abgeholt werde.

Das Freibad bleibt vorerst noch geöffnet, nur ist es schade,
dass man kein Geld für das Hallenbad hat. Wir die es regelmäßig nutzen,
wissen ja auch, dass dann für die Schulkinder keine Schwimmhalle
mehr ist. Vom gesundheitlichen Erfolg für uns Senioren muss ich
euch ja erst nicht schreiben, das wisst ihr selber.

Eure Links von Goethe muss ich später lesen, aber danke für alle Hinweise.

Was die Musik für mich bedeutet, werd ich ein andermal erzählen, sie gehört
einfach dazu.

Chris

mit Blick auf die Uhr
omaria
omaria
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe CXLIV (Nr. 144)
geschrieben von omaria
vom trivialen Alltag haben wir doch alle eigentlich mehr als reichlich.
Der ist einfach vorhanden - und so ist es immer ein Genuss, diesem zu entfliehen, die wundervollen Gedichte von Chris zu lesen, die herrliche Musik zu hören
geschrieben von meli

Wie wahr!

Guten Morgen!
Die KK bleibt ein Ort der "Begegnungen" jeder Art:
Kulturell, spirituell, menschlich...
Danke - ich freue mich so, auch Kolli heute hier zu sehen!
Hoffentlich ist es nicht nur eine Stipp-Visite!

clematis - ich denke wie meli (Zitat):
"Es ist toll, wie man von Deinem großen Wissen bzw. Deiner hohen Allgemeinbildung profitieren kann."

Und für Goethe hab ich meistens ein "offenes Herz":


chris - Wassergymnastik fehlt mir auch schon eine ganze Weile...
Ich muss mich ebenfalls neu orientieren!

Lilo und Annegret - ertragt "tapfer" die Schmerzen >
sie vergehen irgendwann... GUTE BESSERUNG!

o Maria

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Re: Die Kleine Kneipe CXLIV (Nr. 144)
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf omaria vom 20.04.2015, 09:56:36
Oh, so viel Lob! und wisst Ihr was? ich nehm es an,
denn Ihr lobt meinen Fleiss, und der ist echt.

Wenn Ihr meinen Lebensweg kennen würdet, kaum Volksschule,
dann gleich mit 13 1/2 in fremde Haushalte, nichts gelernt,
in Fabriken geschuftet, usw.
Und immer der Drang, was zu erfahren, sensibel die Welt
anschauen, war immer die doofe, sensible, die blöde, die
gaaaanz anders Geartete.

Vielleicht sind mir deshalb die Frauengeschichten so wichtig,
weil ich viel sehe, was mit mir geschehen ist. Nur eben - in
unserer Zeit, mit vielen Möglichkeiten, die diese Frauen damals
nicht hatten, aber heute: wenn man NUR WILL!

Also, ich bedanke mich.
Ingeborg
Re: Die Kleine Kneipe CXLIV (Nr. 144)
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf chris vom 20.04.2015, 07:30:41
Liebe Chris,
ich möchte mich auch einmal für die schönen Gedichte bedanken, die Du uns jeden Morgen in die KK stellst - ich lese die immer gerne und oft erinnern sie mich an meine Schulzeit ....

Aber liebe Chris und Meli, wenn ich in aller "Herrgottsfrüh" dann lese: jetzt geht es ab ins Schwimmbad ... packt mich das kalte Grausen, so früh vertrage ich soviel Wasser noch nicht ....

Damit ich mal wieder einen kleinen Beitrag zur KK leiste, ich verarbeite gerade unseren Osterurlaub in der Heidelberger Gegend. Jetzt habe ich den Blog über das Fürstenlager in Bensheim-Auerbach für den ST vollendet

Bensheim-Auerbach

Ostern2015(Helga49)


Liebe Grüße und einen schönen Tag
Helga
omaria
omaria
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe CXLIV (Nr. 144)
geschrieben von omaria
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 20.04.2015, 12:39:21
Liebe Helga - dein Bericht + Clip ist so schön,
dass ich ihn auch hierher stellen möchte:

Danke dafür = meine Reiselust ist geweckt!

o Maria
Re: Die Kleine Kneipe CXLIV (Nr. 144)
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 20.04.2015, 12:39:21
Liebe Helga,

so unterschiedlich sind die Menschen.....

Ich liebe es z.B., wenn ich in einem Hotel mit Hallenbad übernachte und dann gleich, noch vor dem Frühstück, in die Fluten springen und meine Bahnen ziehen kann oder auch in einer Ecke die Wassergymnastik.
Mir kann es also nicht genug an Wasser früh morgens sein.

Deinen Bericht werde ich mir heute nachmittag in aller Ruhe anschauen.
Du bereitest sie immer sehr schön auf und es macht Freude, an Deinen Unternehmungen teilhaben zu können.

Hier habe ich eine Unternehmung aufbereitet - und zwar wieder einen Teil der sonntäglichen Tour ins Markgräfler Land.

Ich hatte z.B. keine Ahnung von mythischen Orten in so nahem Umfeld.
Ich wäre sonst garantiert schon dort gewesen. Meine Freundin hat sich sehr gefreut, dass sie mir das zeigen konnte.
Sie ist eben auch ein Mensch, der mit wachen Augen durch die Gegend lebt und sich an neuem Wissen erfreut - dies aber auch gern weitergibt.

Hl. Kreuz Kapelle Neuenburg

Erstaunlich fand ich das Kreuz aus dem 13. Jahrhundert.

Doch schaut selbst.

Meli, geht jetzt Kaffee trinken und widmet sich dann dem Schönheitsschlaf...

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