Bildende Kunst Unbekannte und grosse Meister der Malerei
Es gibt auch andere grosse Maler, die mit fortschreitendem Alter Augenprobleme bekamen, aber weiter malten - Claude Monet z.B. litt an grauem Star . Als er seine Seerosen-Serie malte, war er schon fast erblindet . Dazu habe ich einen sehr interessanten Artikel gefunden
Hiewr eines seiner früheren Werke - seine Fau im Kimono
und eines seiner späten Werke aus dem Zyklus Seerosen
eines meiner absoluten Lieblinggemälde stammt von Max Liebermann - Die Rasenbleiche
Als er es erstmalig ausstellte, hagelte es Spott und Kritik - naive Malerei wurde gesagt --- und langweiliges weiss... und es war recht neu, dass der Vordergrund so leer blieb ... eine ganz neue Bildaufteilung ... und dann hat das Bild eine so unglaubliche Tiefe...hinein in die Fallobstwiese .. einfach nur schön -
Ich kenne das Wäschebleiche auf dem Rasen noch aus der Kindheit, wenn ich bei meiner Oma auf dem Dorf war und wenn ich das Bild betrachte, rieche ich förmlich die sommerliche Wiese und die frische Wäsche --- trotz der harten Arbeit erscheinen alle so entspannt .. also das würde ich auch als Poster aufhängen :-)
hmhmhmhm sag, bist Du selbst der Künstler? Denn der "Meister" ist so unbekannt, dass man im Netz nichts über ihn findet ... :-)Hier ist wohl der unbekannte Künstller:
Paul Schenk
Eines meiner Lieblingsbilder wurde schon vor über 500 Jahren gemalt. Es ist so schön und so beeindruckend, dass man für dieses Bild die Dominikanerkirche im elsässischen Colmar weitgehend freigehalten hat. Das Bild trägt den Titel Madonna im Rosenhag. Der Künstler ist Martin Schongauer. Immer wenn ich in diese Region Frankreichs komme, muss ich mir dieses Bild im Original anschauen. Ganz besonders dabei finde ich den Rosenbusch, den man rechts und links neben der Maria mit dem Jesuskind sehen kann. Da sind neben den Rosenblüten, den Zweigen und Blättern kleine Vögelchen allerliebst gemalt. Natürlich ist alles andere auf dem Bild auch meisterhaft gemalt, vor allem die reich gestaltete Krone, die von den beiden Engeln getragen wird, aber mich fasziniert der Rosenbusch am meisten.
Einzelheiten zu dem Bild kann man bei Wikipedia erfahren.
Vor diesem Altar stand ich schon oft, er ist ein Wunder.
Lieben Gruß
Clematis
Dann hast du bestimmt auch den so v¨llig anders - beinahe aufregend -
beeindruckenden Retabel von Isenheim (Matthias Grünewald) im Museum Unterlinden (Colmar) besichtigt, liebe Clematis. Gruss ValDer Heilige Antonius und Paul der Einsiedler
Dann hast du bestimmt auch den so v¨llig anders - beinahe aufregend -Ja, liebe Val.
beeindruckenden Retabel von Isenheim (Matthias Grünewald) im Museum Unterlinden (Colmar) besichtigt, liebe Clematis. Gruss ValDer Heilige Antonius und Paul der Einsiedler
Seit vielen Jahren ist dieser Grünewald-Altar ein Forschungs- und Meditationsobjekt.
Einmal erlebte ich ein ganzes Wochenende in Freiburg. Mit Dias wurde der Altar zentimeterweise betrachtet und sein geistiger Inhalt erklärt.
Am Sonntag, bevor die Teilnehmer heim fuhren, gings natürlich wieder nach Colmar vor das Original.
Grüssen wir grad mal Colmar, Straßburg und den Odilienberg mit seiner Heiligen.
Clematis
PS ein Tipp:
jetzt hats Deinen Text durcheinandergewirbelt.
Wenn Du ein Bild einstellst, klick erst mal einen Zwischenraum, bevor Du schreibst. Dann kommt Dein Text auch korrekt drunter.
nunja, das mag er sein, aber was sagt es über ihn?
Hallo, WoSchi, das ist ja eine interessante Anmerkung zu dem Bild "Die Zeit, ein seltsam Ding". Die Farbgebung könnte darauf hindeuten, dass der Maler an einer Farbblindheit leidet. Dass es überhaupt Künstler gibt, die an Farbblindheit leiden. Mir ganz neu. So ganz blind scheint er jedoch nicht zu sein. Vielleicht hat er Anregung bekommen von anderen Künstlern, von welchen, die an Farbblindheit leiden.Thematisch ist das Thema hervorragend gelöst.
Auf jeden Fall scheint mir die Umsetzung des Themas wesentlicher.
.....
jacaré4
Zum Thema Farbgebung: M. E. kann keine Farbblindheit vorliegen.
Die Komplementairfarbe von grün ist rot. Der Künstler hat gekonnt und dezent Rottöne eingesetzt: Im Himmel und rot-braune Töne in der Landschaft. Zwar nicht direkt aber als Mischton. Nur so konnte er diese Frische der Farben erreichen. (komplementair Kontrast) Nur Grüntöne hätten das Bild fade erscheinen lassen. In ihrer Leuchtkraft verstärken sich komplementäre Farben gegenseitig und stellen in einem ausgewogenen Verhältnis ein Gleichgewicht im Auge her.
Bei Farbblindheit besteht sehr häufig das Problem, das Rot- und Grüntöne nicht oder nur mangelhaft unterschieden werden können.
Bilder zum Testen von Farbbliindheit.
(Die Verlinkung von WoSchi habe ich mir allerdings noch nicht angeschaut. Wird nachgeholt.)
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Nächste Woche werden wir wieder einmal nach Worpswede fahren und dort die Bilder von Otto Modersohn anschauen. Er und seine Frau Paula Modersohn-Becker haben hervorragend die Landschaft im Teufelsmoor und die Stimmungen, auch der Menschen dort, eingefangen.