Aktuelle Themen Ideen zur Müllvermeidung oder Wiederverwertung - Im kleinen "grosses" leisten
Auch in München im Olympiadorf gab es bis Ende letzten Jahres Müllschlucker, die wegen Verstopfung durch Container ersetzt wurden.
Die beschriebene Mülltrennung ist ja nun wirklich jedem geläufig und wird in ganz Deutschland so gehandhabt.
Es verwundert lediglich, dass ausgerechnet bei riesigen Wohnkomplexen noch immer Müllschlucker existieren oder Einheitscontainer.
Ich wohne in einem 3-stöckigen Haus mit 10 Parteien. Aber sogar bei uns nehmen die insgesamt 5 Container (von der Biotonne haben wir uns getrennt) viel Platz weg und müssen auch die Disziplin der Bewohner voraussetzen.
Dazu kommt ,dass nach einem Plan jede Partei mal dafür zuständig ist, diese Container nach vorne zu fahren, damit sie abgeholt werden können.
Auch bei uns gibt es die sog. Fehlerwürfe in den gelben Tonnen und vor allem die heillos überfüllten Papiertonnen. Dort werfen Leute immer wieder die nicht verkleinerten Kartons rein und dann sind die Tonnen schon nach einer Woche wieder voll und jeder muss trotzdem zum Recyclinghof fahren, um seinen Papiermüll loszuwerden.
Aber wenn ich mir vorstelle, wer das alles organisieren und kontrollieren soll in einem Hochhaus (ganz abgesehen vom Platzbedarf für diese vielen Container) , halte ich das für undurchführbar und denke, der Müllschlucker und die Abfahrt zur Verbrennung sind der bessere Weg. ES kann nicht von jedem Menschen einwandfreies Verhalten vorausgesetzt werden (auf keinem Gebiet) und eine lückenlose Kontrolle dürfte ebenfalls nicht durchführbar sein. Olga
Jeder Einzelne natürlich, so wie im übrigen Deutschland auch!Aber wenn ich mir vorstelle, wer das alles organisieren und kontrollieren soll in einem Hochhaus, halte ich das für undurchführbar und denke, der Müllschlucker und die Abfahrt zur Verbrennung sind der bessere Weg. ES kann nicht von jedem Menschen einwandfreies Verhalten vorausgesetzt werden (auf keinem Gebiet) und eine lückenlose Kontrolle dürfte ebenfalls nicht durchführbar sein. Olga
In den Hochhäusern, die ich kenne und beurteilen kann, funktioniert dies nicht per jedem Einzelnen. Da sind Hausmeister vorhanden und Müllbeauftragte. Ausserdem müssen die Container auch unter Verschluss, weil sonst Vandalismus droht und vieles andere. Ich habe noch nie etwas erlebt,das für die Masse gilt und auf jeden Einzelnen "Verlass" ist.... Olga
.....................Ich liebe Berlin, dadurch lasse ich es mir bestimmt nicht vermießen!
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Hoffe aber, dass Sie trotzdem schöne Tage in Berlin hatten, denn diese Stadt war und ist immer eine Reise wert. Olga
13,5 Jahre habe ich in Westbelin gewohnt und lieben gelernt.
Berlin ist vielfältig, jeder findet ewas was seinen Interessen entspricht.
Ich bin mit Tochter regelmäßig dort. Wir sind dann Tag und Nacht unterwegs auf Fototour, kreuz und quer.
Tochter ist in Berlin geboren und noch immer eine kesse Berliner Göre, obwohl sie erst 4 Jahre alt war, als wir weg zogen.
So sagte sie zu mir, als wir dort vorbei kamen:
"ich wußte gar nicht, daß Du hier ein Cafè hast!"
Monja.
Ich kenne ausreichend Beispiele, nicht nur aus Deutschland, wo vor Hochhäusern bzw. in den meist vorhandenen Innenhöfen einzelne abgeschlossene Container, farblich entsprechend gekennzeichnet und beschriftet, zur Verfügung stehen. Die Mieter haben einen Schlüssel hierzu. Und es funktioniert!
Sicher gibt es immer einige, die sich nicht an die Regeln halten. Hat ja auch niemand behauptet, dass es zu einhundert Prozent eingehalten wird.
Via
Das Café kenne ich zufällig, ist in Mitte in der Nähe der Nikolaikirche, wo ich Freunde habe.
Schönes Foto, danke dafür!
LG - Via
Stimmt, genau dort ist es ;-)
Monja.
Ich kenne ausreichend Beispiele, nicht nur aus Deutschland, wo vor Hochhäusern bzw. in den meist vorhandenen Innenhöfen einzelne abgeschlossene Container, farblich entsprechend gekennzeichnet und beschriftet, zur Verfügung stehen. Die Mieter haben einen Schlüssel hierzu. Und es funktioniert!
Sicher gibt es immer einige, die sich nicht an die Regeln halten. Hat ja auch niemand behauptet, dass es zu einhundert Prozent eingehalten wird.ES geht ja nicht nur darum, dass Leute mit Mülltrennungs-Bewusstsein wissen, in welche Tonne sie ihren Müll werfen sollen.
Via
Es stimmt, wir Deutsche sind stolz auf unsere Mülltrennung und exportieren diese auch in andere LÄnder. Flüchtlinge und Asylbewerber, die bei uns leben möchten, werden als erste Tat über die Mülltrennung informiert.
WAs aber immer verschwiegen wird, ist, dass wir Deutsche dann diesen MÜll in Länder der sog. 3. Welt exportieren so unter dem deutschen Motto: aus den Augen aus dem Sinn.
DAs geht nicht mehr lange, da sich diese Länder weigern, unseren Wohlstandsmüll anzunehmen und dort u.a. auch Kinder mit der Sortierung beschäftigen.
Ich denke, mehr und mehr wird sich die thermische Müllverbrennung durchsetzen,denn wohin sollte sonst der Müll in Deutschland?
Und dann wäre es vermutlich auch wieder Wurscht, wie man den Müll im eigenen Haushalt entsorgt. Olga
Es wird und wurde keineswegs verschwiegen, dass Deutschland Müll exportiert, vor allem nicht recycelbare Plastik- und Mischstoffe (z. B. TetraPak, Joghurtbecher).WAs aber immer verschwiegen wird, ist, dass wir Deutsche dann diesen MÜll in Länder der sog. 3. Welt exportieren so unter dem deutschen Motto: aus den Augen aus dem Sinn.
DAs geht nicht mehr lange, da sich diese Länder weigern, unseren Wohlstandsmüll anzunehmen und dort u.a. auch Kinder mit der Sortierung beschäftigen.
geschrieben von Olga
Seit Januar zieht China einen fast totalen Importstopp für Müll generell, besonders aber Plastikmüll durch, was global gesehen nicht nur Nachteile hat. Wir wissen, dass ein Großteil der Plastikabfälle von China aus ins Meer gelangt sind. Die Folgen sind allgemein bekannt.
Kinder, die auf Deponien Elektro-/Elektronikschrott ausschlachten, findet man leider überwiegend in Afrika und anderen sog. Dritte-Welt-Ländern.
Das sind unterschiedliche Aspekte des Themas Wohlstandsmüll.
Seit Januar gilt ein neues Verpackungsgesetz, das vorsieht, den Recyclinganteil zu erhöhen. Damit das durchgesetzt werden kann, müssen jedoch Mischstoffe für Verpackungen eingeschränkt werden.
Gut zu recyceln sind sortenreine Kunststoffe wie Zum Beispiel PET, PP, PE.Darauf kann jeder Einzelne beim Einkauf schon achten.
Quelle: utopie.de
Klar ist, dass uns außer weitestgehender Müllvermeidung derzeit nicht viel anderes übrigbleibt, als die Verbrennung.
Ich sehe aber auch, dass sich das Bewusstsein sei einigen Jahren zugunsten der Müllvermeidung ändert.
Ein separates Problem bleibt nach wie vor der steigende Elektro- und Elektronikschrott (s. o.)
Da liegt leider noch so einiges im Argen.Elektrogeräte enthalten viele wertvolle Rohstoffe wie Gold, Silber und andere seltene Metalle. Diese werden häufig in Ländern mit sehr niedrigen Löhnen abgebaut. Die Minenarbeiter teilweise Kinder leiden unter schlechten Bedingungen und die Umwelt wird stark belastet. Deshalb ist Recycling eine sinnvolle Sache.
Recycling: Teuer, aber zukunftsweisend
Doch die Wiedergewinnung von Metallen aus Elektroschrott ist nur in komplizierten und teuren Verfahren möglich und lohnt sich deshalb bisher kaum.
Da Rohstoffe immer teurer werden, fordern aber zunehmend nicht nur Umweltschützer, sondern auch Wirtschaftsexperten, das Recycling auszubauen. Einige Stoffe lassen sich allerdings nicht wiederverwerten. Sie landen als giftiger Sondermüll auf speziellen Deponien.
Um die Wiederverwertung vorantreiben, hat die Europäische Union den Umgang mit Elektroschrott 2005 neu geregelt. So gibt es zum Beispiel kostenlose Sammelstellen und eine Recycling-Quote, die jedes Land erfüllen soll. Sie liegt im Moment bei vier Kilogramm pro Person und Jahr.
Da jährlich aber weit mehr als doppelt so viele neue Geräte gekauft werden, soll sie in den nächsten Jahren ansteigen. Außerdem müssen Hersteller von Elektrogeräten diese zurücknehmen und fachgerecht entsorgen oder am besten recyclen.
Quelle: wasistwas.de
VG - Via