Aktuelle Themen Die zunehmende Abhängigkeit von Computersystemen
Passend dazu gibts ein schönes Bild, das die möglichen Folgen darstellt
Folgen kompletter Digitalisierung (Satire)
Folgen kompletter Digitalisierung (Satire)
Man MUSS ja keine Technik nutzen, kann es aber und wie man sie für sich im Lebensalltag integriert, ist Ansichtssache.
Vor vielen Jahren mit Beginn der Handyzeit habe ich auch gesagt...brauche ich nicht...aber die jungen Leute waren ganz schnell und interessiert dabei...letztlich habe ich mir ein Handy gekauft, weil ich oft allein unterwegs war, mehr aus Sicherheitsgründen.
Vor allem aber hatte ich immer auch den Anspruch "dabei zu bleiben" und somit nicht abgehängt zu werden und das ist zumindest für mich sehr wichtig. Durch die vielen Möglichkeiten, die digitale Welt zu nutzen, ist man auch Kopfmäßig immer gefordert, weil man viel nachdenken muss und fit bleibt.
Natürlich sieht man heutzutage sehr viele, junge Menschen, wo man das Gefühl hat, dass Handy ist ein neues Körperteil, angewachsen... aber so ist das nunmal mit dem Fortschritt...manchmal auch ein Fluch, wegzudenken ist er nicht mehr, im Gegenteil.
Ich versuche die digitalen Möglichkeiten sinnvoll zu nutzen, werde aber nie das "normale Leben" darüber vergessen.
Kristine
Vor vielen Jahren mit Beginn der Handyzeit habe ich auch gesagt...brauche ich nicht...aber die jungen Leute waren ganz schnell und interessiert dabei...letztlich habe ich mir ein Handy gekauft, weil ich oft allein unterwegs war, mehr aus Sicherheitsgründen.
Vor allem aber hatte ich immer auch den Anspruch "dabei zu bleiben" und somit nicht abgehängt zu werden und das ist zumindest für mich sehr wichtig. Durch die vielen Möglichkeiten, die digitale Welt zu nutzen, ist man auch Kopfmäßig immer gefordert, weil man viel nachdenken muss und fit bleibt.
Natürlich sieht man heutzutage sehr viele, junge Menschen, wo man das Gefühl hat, dass Handy ist ein neues Körperteil, angewachsen... aber so ist das nunmal mit dem Fortschritt...manchmal auch ein Fluch, wegzudenken ist er nicht mehr, im Gegenteil.
Ich versuche die digitalen Möglichkeiten sinnvoll zu nutzen, werde aber nie das "normale Leben" darüber vergessen.
Kristine
Re: Die zunehmende Abhängigkeit von Computersystemen
geschrieben von ehemaliges Mitglied
Karl,
Ihr hattet das Vergnügen offensichtlich am Montag.
Ich saß am Sonntag in Mannheim auf dem Bahnhof. Die Anzeigentafeln
funktionierten nicht.
Dann kam die Durchsage, dass mein Zug in die Schweiz Verspätung hat.
Es war sehr interessant zu sehen, wie die Menschen darauf reagierten.
Die Älteren zuckten überwiegend mit der Schulter und suchten, sich
irgendwie auf die Wartezeit einzurichten.
Sie hatten ja Erfahrung aus den Zeiten, in denen man nur über Lautsprecher informiert wurde.
Die Jüngeren waren aufgeregt, es wurde mit dem Handy gearbeitet.
Es ist natürlich gut, wenn man die Angehörigen benachrichtigen kann - keine
Frage.
Aber es gipfelte doch in der Frage - "ja, was ist denn nun?".
Die Antwort war - "warten, bis der Zug kommt".
Das sind natürlich nur kleine Probleme, je nachdem, ob man das
als ein Problem sieht. Für mich war es keines.
Aber ich erinnerte mich an die hitzigen Diskussion in der Klinik,
als uns der Laptop als das höchste und beste Arbeitsutensil angepriesen wurde, weil Zeit sparend bei den Berichten, und !immer verfügbar!
Die Pflege war überwiegend dagegen, doch Hinweise auf Zusammenbrüche des
Netzes, Hacker, Erpressbarkeit wurden nicht ernst genommen.
Großbritannien hat es jetzt getroffen - und es ist eine Frage der Zeit, wann auch in anderen Ländern so zugeschlagen wird.
Ich bin nach wie vor ebenfalls Verfechter von "selbst denken und handeln".
Ein Navi hatte ich in meinem Tornadoroten erst, als es mir geschenkt wurde.
Ich kam in ganz Europa auch prima mit den neuesten Straßenkarten des
ADAC zurecht.
Die Vorstellung von Computer gesteuerten PKWs und LKWs ist für mich ein
Graus.
Wohin kann man die alle steuern, ohne dass sich ein Fahrer opfert?!
Natürlich kann man das Rad nicht zurückdrehen.
Doch ich befürchte, dass all die klugen Köpfe, die uns vor dem Missbrauch dieser Technologie schützen sollen, eben immer erst dann reagieren können, wenn etwas passiert ist.
Meli
Ihr hattet das Vergnügen offensichtlich am Montag.
Ich saß am Sonntag in Mannheim auf dem Bahnhof. Die Anzeigentafeln
funktionierten nicht.
Dann kam die Durchsage, dass mein Zug in die Schweiz Verspätung hat.
Es war sehr interessant zu sehen, wie die Menschen darauf reagierten.
Die Älteren zuckten überwiegend mit der Schulter und suchten, sich
irgendwie auf die Wartezeit einzurichten.
Sie hatten ja Erfahrung aus den Zeiten, in denen man nur über Lautsprecher informiert wurde.
Die Jüngeren waren aufgeregt, es wurde mit dem Handy gearbeitet.
Es ist natürlich gut, wenn man die Angehörigen benachrichtigen kann - keine
Frage.
Aber es gipfelte doch in der Frage - "ja, was ist denn nun?".
Die Antwort war - "warten, bis der Zug kommt".
Das sind natürlich nur kleine Probleme, je nachdem, ob man das
als ein Problem sieht. Für mich war es keines.
Aber ich erinnerte mich an die hitzigen Diskussion in der Klinik,
als uns der Laptop als das höchste und beste Arbeitsutensil angepriesen wurde, weil Zeit sparend bei den Berichten, und !immer verfügbar!
Die Pflege war überwiegend dagegen, doch Hinweise auf Zusammenbrüche des
Netzes, Hacker, Erpressbarkeit wurden nicht ernst genommen.
Großbritannien hat es jetzt getroffen - und es ist eine Frage der Zeit, wann auch in anderen Ländern so zugeschlagen wird.
Ich bin nach wie vor ebenfalls Verfechter von "selbst denken und handeln".
Ein Navi hatte ich in meinem Tornadoroten erst, als es mir geschenkt wurde.
Ich kam in ganz Europa auch prima mit den neuesten Straßenkarten des
ADAC zurecht.
Die Vorstellung von Computer gesteuerten PKWs und LKWs ist für mich ein
Graus.
Wohin kann man die alle steuern, ohne dass sich ein Fahrer opfert?!
Natürlich kann man das Rad nicht zurückdrehen.
Doch ich befürchte, dass all die klugen Köpfe, die uns vor dem Missbrauch dieser Technologie schützen sollen, eben immer erst dann reagieren können, wenn etwas passiert ist.
Meli
Als ich noch berufstätig war und oft mit dem Zug unterwegs zu GEschäftsterminen wurde ich mit Recht sehr nervös, wenn längere Verspätungen gegeben waren. Dies hatte ja Einfluss auf meine Anschlussverbindungen und wichtige Geschäftstermine und da stellte sich natürlich die Frage: was jetzt tun?
Seitdem ich nur noch privat reise, bin auch ich recht entspannt bei Verspätungen. Es sei denn, ich komme von einem längeren Flug und benütze die 'Bahn, um nach Hause zu fahren. Da empfinde ich es dann doch wieder als Belastung, wenn ich völlig übermüdet auf unbestimmte Zeit warten muss.
So unterschiedlich sind die Sichtweisen der Millionen Bahnkunden, die täglich unterwegs sind. Olga
Seitdem ich nur noch privat reise, bin auch ich recht entspannt bei Verspätungen. Es sei denn, ich komme von einem längeren Flug und benütze die 'Bahn, um nach Hause zu fahren. Da empfinde ich es dann doch wieder als Belastung, wenn ich völlig übermüdet auf unbestimmte Zeit warten muss.
So unterschiedlich sind die Sichtweisen der Millionen Bahnkunden, die täglich unterwegs sind. Olga
Ich benutze kein einziges digitales Gerät! ()
Ich benutze kein einziges digitales Gerät! ()
... und dein PC ?
Ich versuche die digitalen Möglichkeiten sinnvoll zu nutzen, werde aber nie das "normale Leben" darüber vergessen.Das ist eine sehr gesunde Einstellung. So versuche ich es auch zu handhaben. Auf mein Smartphone möchte ich nicht mehr verzichten, es bereichert mein reales Leben.
Karl
das interessiert mich auch, offensichtlich fehlt uns da ein Geheimtip von Schorsch.
Ich benutze kein einziges digitales Gerät! ()
... und dein PC ?
Der funktioniert noch wie eine alte Waschmaschine: mit Handkurbel! ()
Außer dem PC benutze auch ich kein anderes digitales Gerät, aber ich stelle fest, dass ich fast allein auf weiter Flur stehe, selbst bei den Wanderern.
Immer mehr gucken statt in die Natur auf irgendwelche Geräte und kommen dabei auch oft ins stolpern.
In den Pausen wird zwar gekaut und getrunken, aber gleichzeitig auch aufs Smartphone gestarrt.
Weiß der Geier, welche wichtigen Infos man mitten in der Natur so braucht. Ich jedenfalls verstehe es nicht.
Pippa
Immer mehr gucken statt in die Natur auf irgendwelche Geräte und kommen dabei auch oft ins stolpern.
In den Pausen wird zwar gekaut und getrunken, aber gleichzeitig auch aufs Smartphone gestarrt.
Weiß der Geier, welche wichtigen Infos man mitten in der Natur so braucht. Ich jedenfalls verstehe es nicht.
Pippa