Zwischen Gräsern auf den Wiesen
Zwischen Gräsern auf den Wiesen
Kaum jemand würde wohl vermuten,
welchen Wert dieses Pflänzchen hat,
doch bei so manch einem Gebrechen
ist's ganz gewiss ein guter Rat,
sich dieses Kräutleins zu bedienen,
das draußen wächst am Wegesrand,
auch zwischen Gräsern auf den Wiesen –
kleine Braunelle wird's genannt.
Hübsch und robust ist die Wildblume
mit Blüten blau bis violett,
die an Tagen mit wenig Wonne
ins Blickfeld Kundiger gerät,
weil ihnen die Heilwirkungen
der kleinen Pflanze bekannt sind
und auch bei vielen Erkrankungen
heilende Anwendung gewinnt.
Sie lindert Verdauungsprobleme
und Unterleibserkrankungen,
denn sie enthält Terpentinöle
mit schmerzstillenden Wirkungen,
auch bei Schwindel und Hypertonie,
Kopfschmerz, Hepatitis, Fieber,
nutzt man sie gerne zur Therapie –
bald kommt's Wohlbefinden wieder.
Auch die chinesische Medizin
kennt all die wirksamen Säfte
der kleinen Braunelle mit Gewinn
zur Erstarkung der Heilkräfte
bei Entzündungen im Rachenraum
als Universalarzenei,
man darf dieser Behandlung vertraun,
denn rasch ist man von Schmerzen frei.
So ist auch heute angeraten,
diese Blümchen stets zu achten,
weil sie mit Powerpotentialen
Linderung den Menschen brachten,
wenn sie es recht zu nutzen wussten
als Salbe, Tee oder Tinktur –
Anwendungen ganz ohne Kosten
als Geschenk von Mutter Natur.
© Syrdal 2026
Kommentare (7)
@protes
Super... lieber hade, das tust du recht. Und die Bitterstoffe sind beim Gundermann besonders wertvoll, wir haben nur das Bittere aus unseren Ernährungsgewohnheiten weitgehend verbannt. Umso besser ist es, sie ganz bewusst mit den frischen Kräutern aufzunehmen.
...ebenso sonnige Grüße zurückbleibendSyrdal
Ein liebes Hallöchen lieber Syrdal.
Dir ist wie immer gelungen, mich mit deinen informativen Zeilen
zu begeistern. In Mutter Natur verbirgt sich sicher noch so manches schöne Geheimnis. Danke für das Lesen können.
Wünsche dir einen schönen Dienstag, liebe Grüße Marlen
@Marlen13
Liebe Marlen,
es freut mich, wenn die "Geschenke der Natur" auf diese poetisch "verpackte" Weise bei dir gut "ankommen". Und richtig, Mutter Natur bewahrt viele "Geheimnisse", aber sie verschenkt sich auch mit tausenderlei guten Gaben, wir müssen es nur erkennen und mit Dankbarkeit annehmen und nutzen...
...sagt mit lieben Grüßen
Syrdal
Moin, lieber Syrdal!
Nun habe ich wieder etwas dazu gelernt. Die kleine Braunelle, von der du hier schreibst, war mir nicht bekannt und ich habe mich ein wenig informiert.
Ich werde mir für Tee dieses Wildkraut besorgen und ausprobieren.
Ein Lob gebührt dir für deine so wunderschöne Praesentation in Bild und Text. Ich bewundere es immer wieder aufs neue.
Liebe Grüße in den Dienstag Morgen wünscht mit einem dicken Dankeschön
Ingrid
@indeed
Das ist ein gutes Vorhaben, liebe Ingrid, denn bei der kleinen Braunelle kann man nichts falsch machen (ich habe von keinen abträglichen Nebenwirkungen gehört). – Bei mir hier steht dieses kleine Kraut überall auf den Wiesen, klein und unscheinbar. Doch hat man es einmal entdeckt, fällt es einem überall ins Auge und ist leicht zu sammeln. Es blüht ja über viele Monate hinweg, vor allem von Mitte Mai bis Ende August.
Hier gleich noch ein Wort zur Teezubereitung
...aus frischem Kraut:
- 1–2 TL frisch gehacktes Kraut
- mit 250 ml heißem Wasser übergießen (nicht kochend, ca. 80–90 °C)
- 10 Minuten ziehen lassen
- abseihen
...aus getrockneter Braunelle:
- 1 TL getrocknetes Kraut
- mit 250 ml heißem Wasser übergießen
- 10–15 Minuten ziehen lassen
- abseihen
Zum trocknen die gesammelten Triebe locker ausbreiten oder bündeln und kopfüber an einem luftigen, schattigen Ort trocknen. Danach in einem dunklen Glas oder einer Dose lagern.
Einen gesundheitsfördernden Teegenuss - vielleicht mit ein wenig Honig "veredelt" - wünscht dir mit lieben Grüßen
Syrdal
@Syrdal
Dankeschön für deine Tipps und für die Mühe es hier aufzuschreiben.
Ich werde es definitiv ausprobieren.
Honig werde ich wohl dazu geben. Aber keinen Schleuderhonig sondern
gepressten. Damit habe ich keine Schwierigkeiten mit dem Zucker.
Nochmals lieben Dank und liebe Grüße
Ingrid
Danke lieber Syrdal
ich habe die kleine Braunelle und den Gundermann
unten auf der wiese (sie sehen sich ein wenig ähnlich)
und wenn sie blühen nehme ich ab und zu
ein paar junge blättchen und Blüten
in den salat , wie noch ein paar andere auf der wiese
wobei der Gundermann ziemlich viele bitterstoff hat
das sollte man wissen.
sonnige grüße hade